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Li-Ion Akkus mit max. Entladestrom, z.B. 18350

akku li-ion 18350

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9 Antworten in diesem Thema

#1 ZeroBond

ZeroBond
  • 9 Beiträge
  • DJI Mavic Mini
    TinyHawk Freestyle II
    Nazgul 5S V2
    Selbstbauten ;)

Geschrieben 30. März 2021 - 22:33

Hallo allerseits,

 

für einen kleinen Umbau auf Basis einer Emax TinyHawk II Freestyle suche ich kleine Li-Ion-Akkus mit hohem Entladestrom. Ich habe es schon mal mit 18650 von Sony / Myata mit 30A versucht, aber diese sind schlicht zu schwer. Der Kopter selbst wiegt 55g, die zwei Zellen jeweils 49g, das fliegt sich wie ein Stein mit Propeller...

 

Ich habe daher nach 18350 Akkus gesehen, aber nur Versionen mit max 20A Entladestrom gefunden, was ein bisschen knapp wird.

https://www.conrad.d...ah-1656971.html

https://www.edampf-s...100-mah/a-3494/

 

Gibt es 18350er oder andere kleine Zellen mit höherem Endladestrom? Mit einem 2S Li-Po 850 mAH kann ich 3-5 Minuten fliegen, die Idee war mit den Li-Ion Zellen ein wenig länger unterwegs sein zu können. Sofern erfolgreich würde ich es auch noch mal mit einem HGLRC Zeus5 AIO 1-2S F411 Flight Controller als Basis versuchen... aber ich muss erst das Batterie-Thema klären.

 

Danke für Ideen & Links ;)


Bearbeitet von ZeroBond, 30. März 2021 - 22:33.


#2 Thomas61

Thomas61
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  • OrtNeu Wulmstorf
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Geschrieben 31. März 2021 - 07:24

Was soll das bringen? Ein 18350er hat doch auch nicht mehr Kapazitt wie dein Lipo.



#3 ZeroBond

ZeroBond
  • 9 Beiträge
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    Nazgul 5S V2
    Selbstbauten ;)

Geschrieben 31. März 2021 - 09:46

Was soll das bringen? Ein 18350er hat doch auch nicht mehr Kapazitt wie dein Lipo.

Der 18350er ist a) nur ein Beispiel und b) gibt ich hab Varianten mit 1300 mAH gesehen, was schon mehr als 850 ist. Außerdem war die Frage ja offen, was für Typen gibt es.

Die 18650er gibt es von Sony / Murata mit ca. 30max Entladestrom und 3120 mAH. Bei gleicher Technik auf die kleine Zelle (sofern das jemand herstellt) müsste es dann auch 18350 Zellen mit > 1500mAH geben. Frage ist, ob jemand so was kennt.

https://www.akkupart...-Ion-Akku-Zelle



#4 vodoo

vodoo
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    RQR Infernale 2207-2100 / 6.5" Props

Geschrieben 25. Dezember 2021 - 20:13

Am besten bei NKON nachsehen. Demnächst sollten die Molicel INR18650-P28A wieder lieferbar sein. Die kann man mit bis zu 35 Ampère belasten. Wenn es etwas grösser (und schwerer) sein darf, dann sind die Samsung INR21700-40T super.



#5 Duckracer

Duckracer
  • 61 Beiträge
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Geschrieben 26. Dezember 2021 - 07:58

Von 18650 würde ich abraten,die bauen unter Last ein Magnetfeld auf und was da passiert kannst du dir ja vorstellen. Wir habe lange gesucht ehe wir bei uns den Fehler gefunden haben.



#6 Pentalix

Pentalix
  • 344 Beiträge

Geschrieben 26. Dezember 2021 - 11:40

Eierlegende Wollmilchsäue sind gerade aus. Einen leichten und kräftigen Akku mit viel Kapazität gibt es (noch) nicht. Einen Kompromiss muss man immer eingehen. Wenn man länger in der Luft bleiben möchte sollte man sich vielleicht nach einem anderen Kopter umsehen.

 

Von 18650 würde ich abraten,die bauen unter Last ein Magnetfeld auf und was da passiert kannst du dir ja vorstellen. Wir habe lange gesucht ehe wir bei uns den Fehler gefunden haben.

Interessant, wo soll da die physikalische Grundlage für sein ? Oder lag das die Einzige Erklärung für ein Problem ?
Und wie soll ein Magnetfeld für den TinyHawk zum Problem werden ?


Bearbeitet von Pentalix, 26. Dezember 2021 - 11:41.


#7 Thronik

Thronik
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Geschrieben 26. Dezember 2021 - 14:39

Hallo Pentalix,

die physikalische Grundlage für elektromagnetische Abstrahlung und Empfindlichkeit ist sehr wohl vorhanden. Überall wo ein Strom fliesst, entsteht auch ein Magnetfeld. Das kann nicht nur Magnetsensoren (Kompass) stören, weil durch die pulsierende Last der Motorantriebe ein weites Spektrum an hochfrequenten elektromagnetischen Wellen entsteht. Das kann eine Kopterelektronik durchaus stören. Sowohl der Akku selbst als auch die Zuleitungen strahlen sie ab.

Zur Aussage "Einen leichten und kräftigen Akku mit viel Kapazität gibt es (noch) nicht" kann ich dir zustimmen. Ein Akku der Bauform 18350 ist schon vom Gewicht her für einen Kopter Emax TinyHawk nicht geeignet. Es gibt zwar relativ kompakte LiPo Akkus mit z,B. 2200mAh und 37g Gewicht (ebay), aber die erreichen nie die verlangten Spitzenentladeströme (ohne zu explodieren).

 

Übrigens ZeroBond - LiPo Akkus gehören auch zu den LiIon -Akkus, nur Akkuchemie und ggf. die Elektroden sind anders aufgebaut. Für dich wären vielleicht LiFe Akkus interessant.



#8 Pentalix

Pentalix
  • 344 Beiträge

Geschrieben 27. Dezember 2021 - 00:53

Der Hawk hat jedoch keinen Kompass und der ESC sitzt in unmittelbarer Nähe auf dem selben PCB wie der FC, wo soll da das "Magnetfeld" der 18650ern in irgendeiner Form relevant sein ? Das Teil ist so schon ein EMV Monster, der bauliche Unterschied zwischen Lipo und Liion wird irgendwo im Grundrauschen untergehen. Also wenn ein Lipo nicht stört tut es eine 18650er Zelle auch nicht. So war es gemeint, weil ja explizit vor der "Rundzelle" gewarnt wurde.



#9 ArminR

ArminR
  • 63 Beiträge
  • OrtNiederbayern
  • DJI Mavic pro und 2 Eigenbauten für Photogrammetrie

Geschrieben 28. Dezember 2021 - 10:01

Von 18650 würde ich abraten,die bauen unter Last ein Magnetfeld auf und was da passiert kannst du dir ja vorstellen. Wir habe lange gesucht ehe wir bei uns den Fehler gefunden haben.

die haben auch ohne Strom ein permanentes Magnetfeld, wegen der Weißblech-Becher. Ich hatte mal solche Akkus und konnte die nur mit einem gewissen Abstand zum Kompass nutzen.



#10 brett.intron

brett.intron
  • 17 Beiträge

Geschrieben 28. Dezember 2021 - 20:34

Kann ich nicht bestätigen. Keine Probleme mit 18650s.

 

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