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P1 Umbau mit 2 Akkus - Schub Berechnung und welche Akkus?

dji phantom quadrocopter akku schub auslegung

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24 Antworten in diesem Thema

#1 holec88

holec88
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    DJI P1 DSLR Pros Umbau

Geschrieben 23. November 2020 - 20:11

Hallo Zusammen,

 

ich habe schon gesucht, aber nur das Video von Arthur Konze zu der Anzahl der Akkus gefunden. So richtig komme ich damit aber nicht weiter...

Deshalb möchte ich mal im Forum fragen.

 

Vor einiger Zeit habe ich eine gebrauchte P1 mit 10 Zoll Props und 2 Akkuhaltern zum Basteln gekauft. Soweit bin ich ganz zufrieden. Allerdings sind die Akkus schon etwas älter. Aktuell komme ich mit den zwei 3S Akkus 2.400 mAh auf ca. 5 Minuten Flugzeit (inkl. Zenmuse und GoPro3). Das erscheint mir etwas kurz, da hätte ich mehr erwartet.

 

Im Video von Arthur Konze hat er zwar erklärt, das es wenig Sinn hat mehrere Akkus gleichzeitig zu fliegen. Aber bei meiner P1 sind 10 Zoll Probs montiert, das sollte für mehr Schub sorgen. Nur wieviel?

 

Mir ist nun nicht klar, wie ich am Besten den Schub und die erforderlichen Akkus auslegen kann. Eventuell macht es auch Sinn, wieder zurück auf einen einzelnen Akku zu wechseln.

 

Das Ziel wäre eine Flugzeit von ca. 15-20 Minuten.

 

 

Gibt es vielleicht irgendwo eine Anleitung zur Schub-Berechnung?

 

Oder hat jemand Erfahrung mit diesem 2 Akku Setup?

 

 

Danke im Voraus! Grüße

 

Holger

 

 

DJI P1 Setup:

 4x T-Motor MN2214-11

 4x 10 Zoll Propeller

 2x 2.4000 mAh Akku, 3S, 35C, Gewicht 2x 185 Gramm

 Zenmuse H3-2D, GoPro Hero 3, Videosender

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Bearbeitet von holec88, 23. November 2020 - 20:19.


#2 RedDevil

RedDevil
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    GoolRC 210 FPV RACER MOD

Geschrieben 23. November 2020 - 21:57

Hallo

 

Sorry aber Du bist OVERLOAD ..

Was bringt er denn Komplet auf die Waage?

 

Ich fliege einen TTiger Ghost+ mit 6S und 750KV Motoren auf 12Props.

Und komme mit Gimbal und Cam auf 15minuten +-

 

Selbst mit meinen Blade QX2+ mit Gimbal und Cam komme ich nicht an 15minuten und der nutzt auch 10Props ( 8 bis 9 Minuten )


Bearbeitet von RedDevil, 23. November 2020 - 22:01.

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#3 Linuxbear

Linuxbear
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Geschrieben 24. November 2020 - 09:51

Das Datenblatt deiner Motoren zeigt an 3s: 9 A bei 700 g Schub mit 10x3,3 Prop. Hmmmm. Wie schwer ist dein Vogel? Hast du mal die Akkus auf Herz & Nieren getestet?

 

Gruß -Linuxbear-



#4 holec88

holec88
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    DJI P1 DSLR Pros Umbau

Geschrieben 25. November 2020 - 19:34

Das Datenblatt deiner Motoren zeigt an 3s: 9 A bei 700 g Schub mit 10x3,3 Prop. Hmmmm. Wie schwer ist dein Vogel? Hast du mal die Akkus auf Herz & Nieren getestet?

 

Gruß -Linuxbear-

 

DANKE! Genau das habe ich gesucht und nicht gefunden.

 

Die Akkus sind ca. 5 Jahre alt, stammen noch vom ersten Umbau. Ich habe sie nicht großartig geprüft. Ich gehe aber davon aus, dass sie nicht besonders gut sind.

Die Frage ist für mich nun, welchen Akku als Ersatz.

 


Hallo

 

Sorry aber Du bist OVERLOAD ..

Was bringt er denn Komplet auf die Waage?

 

Ich fliege einen TTiger Ghost+ mit 6S und 750KV Motoren auf 12Props.

Und komme mit Gimbal und Cam auf 15minuten +-

 

Selbst mit meinen Blade QX2+ mit Gimbal und Cam komme ich nicht an 15minuten und der nutzt auch 10Props ( 8 bis 9 Minuten )

 

Danke für den Vergleich. Mit meiner P2 V+ V3 komme ich problemlos auf 15 Minuten. Und so weit weg ist die P1 doch eigentlich nicht...


Hier einige Daten der P1, verglichen mit meiner P2 V+ V3

 

Gewicht ohne Akkus:   1.158 g / 1.058 g

Abfluggewicht:              1.531 g / 1.422 g

 

Schub bei 100%:                   712 g /    800 g

Schub gesamt bei 100%:   2.848 g / 3.200 g

 

Akku Kapazität:          4.800 mAh (2 Stück) / 5.200 mAh

Akku Gewicht:            373 g / 364 g

 

Die Flugzeit der P2 ist bei ca. 15 Minuten. Die P1 ist 109 g schwerer, die Akkus haben nicht so viel Kapazität, sind schwerer und die Motoren haben etwas weniger Leistung. Aber ich denke ich, dass ich mit guten Akkus an die 15 Minuten Flugzeit rankommen könnte.

 

Eine Idee ist nun, nur noch einen 6.000er Akku mit ca. 350 g zu nehmen, anstatt 2 Akkus.

 

Oder zwei sehr leichte 5.000er Akkus mit höherer Leistungsdichte zu benutzen (193 g, 80 C, 57,7 Wh).

 

Mir fehlt noch der Zusammenhang zwischen Fluggewicht, Schub und Leistung der Batterien...


Bearbeitet von holec88, 25. November 2020 - 21:05.


#5 jogi73

jogi73
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Geschrieben 26. November 2020 - 06:54

Die 2 Akkus an der Seite haben noch nie einen Echten Erfolg gebracht in der Flugdauer meist nur wenige Minuten im Vergleich zu einem Akku im Phantom.

Es gibt hier einen Thread wo es um Akkus ging wo meine ich von der Größe her ein 4000er in den Phantom passte mit ein paar Modifikationen am Gehäuse.

 

Mein P1 mit SJCamm 4000 kein 3D Gimbal aber extra FPV Kamera mit Sender und den 9,5 Zoll Props fliegt mit einem SLS 2700er etwa 12-15 Minuten.



#6 Linuxbear

Linuxbear
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Geschrieben 26. November 2020 - 10:26

Ooops, 1,5 Kg? Da bist du mit den 920 KV Motörchen im roten Bereich. Wenn dein Copter 1600 g Schub entwickeln muss um überhaupt mit dem Hintern hoch zu kommen fließen in der Summe ~ 22 A. Packen denn deine relat. alten Akkus diese Belastung? Ich hätte da so meine Zweifel. Dein S/G Verhältnis ist bereits unter 2:1. Für dich zur Info:

  • max. Flugzeit anhand der Akkukapazität berechnen: 4,8 Ah * 60/ 22 A = 13 min.

Das ist natürlich ein theoretischer Wert, welcher nur mit exzellenten LiPos zu schaffen ist. Motoren mit 650 KV und 11'' Props wären für dein Setup deutlich besser.

 

Gruß -Linuxbear-



#7 holec88

holec88
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    DJI P1 DSLR Pros Umbau

Geschrieben 27. November 2020 - 15:31

Die 2 Akkus an der Seite haben noch nie einen Echten Erfolg gebracht in der Flugdauer meist nur wenige Minuten im Vergleich zu einem Akku im Phantom.

Es gibt hier einen Thread wo es um Akkus ging wo meine ich von der Größe her ein 4000er in den Phantom passte mit ein paar Modifikationen am Gehäuse.

 

Mein P1 mit SJCamm 4000 kein 3D Gimbal aber extra FPV Kamera mit Sender und den 9,5 Zoll Props fliegt mit einem SLS 2700er etwa 12-15 Minuten.

 

Das die beiden Akkus an der Seite nix sind hatte ich schon vermutet.

Vielen Dank für den Vergleich, sehr interessant. So 12-15 Minuten wären schon mal was.

 

Das mit den 4.000er Akkus klingt gut. Muss ich gleich mal danach suchen. :-)


Ooops, 1,5 Kg? Da bist du mit den 920 KV Motörchen im roten Bereich. Wenn dein Copter 1600 g Schub entwickeln muss um überhaupt mit dem Hintern hoch zu kommen fließen in der Summe ~ 22 A. Packen denn deine relat. alten Akkus diese Belastung? Ich hätte da so meine Zweifel. Dein S/G Verhältnis ist bereits unter 2:1. Für dich zur Info:

  • max. Flugzeit anhand der Akkukapazität berechnen: 4,8 Ah * 60/ 22 A = 13 min.

Das ist natürlich ein theoretischer Wert, welcher nur mit exzellenten LiPos zu schaffen ist. Motoren mit 650 KV und 11'' Props wären für dein Setup deutlich besser.

 

Gruß -Linuxbear-

 

Ja, das Ding ist echt schwer. Ich habe mich auch etwas gewundert, dass der Umbau so "gewichtig" ausgeführt wurde.

Wenn ich meine zweite GoPro noch drauf setze ist das Abfluggewicht bei 1.692 g. Aber dafür fliegt sie recht gut. Nur eben nicht lang  : :)

 

Jetzt kann ich entweder die P1 abspecken und wenn das nicht reicht nehme ich noch einen leichteren Rahmen.

 

Aber dazu muss ich erstmal die Auslegung mit den vorhandenen Motoren rückwärts rechnen. Ich schätze mal so 1.300 g Abfluggewicht wären gut.


Bearbeitet von holec88, 27. November 2020 - 15:31.


#8 Pehaha

Pehaha
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Geschrieben 27. November 2020 - 22:59

Weniger kann mehr sein, ich hatte auch mal diese Dachgepäckträger, die sind nach 1-2 Flügen in die Bastelkiste gekommen.

Das Mehr an Kapazität wurde von Mehrgewicht und von der schlechteren Strömung vernichtet.

 

Hol dir ein Big-Door , feilst bisle am Schacht und schiebst einen 4000er rein.

 

Ballst ist beim fliegen immer schlecht.

 

Bestzeit P1 im Zenmuse/Hero3 FPV, mit 4000er Lipo fast 17min.


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#9 Linuxbear

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Geschrieben 28. November 2020 - 09:11

Bei AUW von 1300 g rechnest du mit ~ 14 A:  4,8 Ah * 60/ 14 A = 20 min. Dein S/G liegt jetzt bei 2:1. Empfehlung: massiv abspecken; 1 LiPo 5 Ah mit reichlich C.

 

Gruß -Linuxbear-



#10 Pehaha

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Geschrieben 28. November 2020 - 13:12

Dein Umbau stammt vermutlich aus Zeiten, wo es nichts anderes gab. Um eine Gopro in die Luft zu bekommen, brauchst du keine 10" Latten. Dem geschuldet sind die Ausleger, Vorteil der Ausleger...die Fuhre ist was stabiler in der Luft.

Um eine Akkus zu prüfen, flieg sie mal runter und lade sie dann und schau mal, wie viel du nach laden kannst.



#11 Linuxbear

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Geschrieben 28. November 2020 - 17:56

#10: ... sehr guter Vorschlag. Danach packst du die Akkus in ein qualifiziertes Ladegerät und ziehst die Spannung mit 0,5 C auf 3,3 V/Zelle. Danach lädst du mit 1 C voll und bekommst die eingeladenen mAh; optimalerweise auch eine Aussage zum Innenwiderstand. Halte schon mal eine Tonne für die Akkus bereit: ;D

 

Gruß -Linuxbear-



#12 Pehaha

Pehaha
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Geschrieben 28. November 2020 - 19:24

Es gibt immer wieder Lipos, die dem Anschein nach gut aussehen. Aber unter Last schmelzen sie dahin wie Butter in der Sonne.

Verdächtig sind auch schnelle Ladezeiten. Wenn der ratzfatz voll ist....

 

Holec, dein Kopter hat so viel an Bord, zufällig auch eine OSD wie zB Zenmuse-miniiOSD ? Wie ist denn deine Voltage Einstellung am Kopter ?


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#13 holec88

holec88
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Geschrieben 28. November 2020 - 21:23

Weniger kann mehr sein, ich hatte auch mal diese Dachgepäckträger, die sind nach 1-2 Flügen in die Bastelkiste gekommen.
Das Mehr an Kapazität wurde von Mehrgewicht und von der schlechteren Strömung vernichtet.

Hol dir ein Big-Door , feilst bisle am Schacht und schiebst einen 4000er rein.

Ballst ist beim fliegen immer schlecht.

Bestzeit P1 im Zenmuse/Hero3 FPV, mit 4000er Lipo fast 17min.

Da bin ich mir nicht sicher. Mit 2x2.200 mAh und 240g bin ich leichter als mit den 1x4.000 mAh, die ich bis jetzt gefunden habe. Die meisten sind zu lang...

Die Akku Links aus dem Forum sind zu alt, kannst Du vielleicht einen 4.000er Akku empfehlen?

Oder gleich einen 5.000er? 😂

Dein Umbau stammt vermutlich aus Zeiten, wo es nichts anderes gab. Um eine Gopro in die Luft zu bekommen, brauchst du keine 10" Latten. Dem geschuldet sind die Ausleger, Vorteil der Ausleger...die Fuhre ist was stabiler in der Luft.
Um eine Akkus zu prüfen, flieg sie mal runter und lade sie dann und schau mal, wie viel du nach laden kannst.

So, 2 Akkus sind geladen, beim Abflug 99℅ beim Landen ca. 23℅.
Nachgeladen wurden 1.500 mAh in 104 Minuten und 1.539 in 107 Minuten, beide mit 1A geladen.

Damit haben 7 Minuten mit 1.600 g ca 3.000 mAh verbraucht (verfügbare sind 4.800 mAh mit 365 g).

Aber wie kommt man damit auf die Einschätzung, wie gut die Akkus sind?

Bearbeitet von holec88, 28. November 2020 - 21:24.


#14 Pehaha

Pehaha
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Geschrieben 28. November 2020 - 23:42

Aber ich bin mir sicher....und viele Kollegen auch.

 

5,0er bekommst nicht rein.

 

4000er Multistar sollte passen.

 

Willst weiterhin an dem Übergewicht festhalten, dann passe ich und bin raus.

 

Was waren das ? 4000er ? und da gingen nur 1500 rein? M.E. etwas zu wenig.


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#15 holec88

holec88
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Geschrieben 30. November 2020 - 16:50

Aber ich bin mir sicher....und viele Kollegen auch.
 
5,0er bekommst nicht rein.
 
4000er Multistar sollte passen.
 
Willst weiterhin an dem Übergewicht festhalten, dann passe ich und bin raus.
 
Was waren das ? 4000er ? und da gingen nur 1500 rein? M.E. etwas zu wenig.



Danke für die Erklärung. Dann mache ich mich ans ab montieren.





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