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Drohnenempfehlung

kaufberatung drohnen multicopter

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2 Antworten in diesem Thema

#1 revoluzzer_

revoluzzer_
  • 1 Beiträge

Geschrieben 16. November 2020 - 12:55

Moin!

 

Im Rahmen einer Master-Projektgruppe suche ich nach einer Drohne, die in der Lage ist, in etwa zwei Kilogramm Nutzlast zu tragen.

Die Drohne sollte, sofern möglich, mitsamt 2kg Nutzlast weniger als 5kg wiegen und den Anbau von diversen Komponenten ermöglichen.

Ich bin in diesem Bereich nicht wirklich fündig geworden und mir fehlt die Expertise, um klar sagen zu können, ob die Anforderungen von oben überhaupt erfüllbar sind.

 

Im Rahmen der Suche habe ich die DJI Spreadingwings S900 gefunden, diese wird aber nicht mehr hergestellt, als Alternative wird bei DJI lediglich die DJI Matrice 600 beworben, 

die aber preislich 4-mal so hoch angesetzt ist, wie die Spreadingwings.

Aus diesem Grund dachte ich, in einem Kopter-Forum die besten Empfehlungen bekommen zu können.

 

Freue mich auf Antworten!

 

Gruß,

 

Pat


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#2 WiSi-Testpilot

WiSi-Testpilot
  • 1.482 Beiträge
  • Ortwestliches Münsterland
  • Kopter mit N3 & A3,
    Jeti DS 12, Rex10,
    Videoübertragung: LB2 mit CrystalSky & Connex.
    Kameras: Sony RX0,
    Sony A 6000 (NIR, Vis & UV),
    Flir Vue Pro R 640,
    Flir Boson 320

Geschrieben 16. November 2020 - 17:09

Willkommen im Forum.
2 kg Nutzlast bei 5 kg Gesamtgewicht sind unrealistisch.
Wie lange soll der Kopter denn damit fliegen und was wollt ihr dranhängen, wenn ich fragen darf?

Der Kopter unten ist ein Eigenbau. Damit hat man die meisten Möglichkeiten, siehe auch unsere Selbstbau Abteilung:

http://www.kopterfor...nbau-allgemein/

Wenn Selbstbau zu aufwändig ist, gibt es aber auch fast fertig Kopter, siehe hier:
https://www.premium-...ulticopter/?p=7

 

Übrigens, Koptertechnologie ist eine Zukunftstechnologie. Meine Ingenieurarbeit habe ich vor 44 Jahren gemacht. Wenn ich jetzt eine Masterarbeit machen müsste, würde es auch ein Kopter basiertes Thema.
Viele Grüße,
Wilhelm

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#3 926715

926715
  • 3.596 Beiträge

Geschrieben 16. November 2020 - 22:01

S900, M600 sind sehr schwer und ineffizient, beim M600 zahlt man sich für Akkus dumm und dämlich. Braucht ihr die Redundanz eines Hexas? Ansonsten ist ein Quad hinsichtlich Effizienz (und damit der Flugzeit) ca. 30% im Vorteil, hat aber dann keine Antriebsredundanz mehr. Sofern ihr nur "in der Pampa" fernab besiedelter Gebiete fliegt und die Payload auch nicht sonderlich wertvoll ist, würde ich zu einem Quad raten.

 

Die 5 kg Grenze ist eigentlich nur noch bis Jahresende von besonderer Relevanz. Bis dahin benötigt ihr eine besondere Aufstiegserlaubnis für alles, was mehr als 5 kg wiegt. Ab Jahreswechsel gilt dann die neue EU Drohnenverordnung. Dazu gibt es hier aber genügend andere Threads (z.B. im Rechts-Unterforum angepinnt).

 

Du wirst hier auch nur noch wenige finden, die mit DJI Komponenten Eigenbauten machen (aktiv eigentlich nur noch Wilhelm). Ich nutze das Zeugs zwar auch noch, baue seit zwei 2018 aber nur noch - wie viele andere hier - mit Pixhawk (jetzt Cube Orange) und ArduCopter Flight Software sowie Mission Planner als Boden-Kontroll Software. Dazu findest Du hier diverse Beispiel-Projekte.

 

Als Fernsteuerung würde ich euch heutzutage zu einer Herelink raten. Prima Bildübertragung und Steuerung inzwischen ausgereift. Damit habt ihr dann nicht die ganzen Restriktionen, die euch DJI mit einem N3/A3 und einer Lightbridge 2 bislang aufbürden wollte.

 

Bei einem 5 kg Kopter wird es mit 2 kg Payload sehr eng - eigentlich schon zu eng. Der Akku kann dann nur noch sehr klein sein und die Flugzeit entsprechend kurz. Also entweder Payload auf 1,5 kg reduzieren, das geht dann gerade noch so unter 5 kg mit ordentlicher Flugzeit oder einen Kopter bauen, der seinen Sweet Spot im Bereich von 6-7 kg Startgewicht hat.

 

Ein guter <5 kg Frame ist der T-Motor M690 und ein guter 6,8 kg Frame ist der M1000. Haben dann schon ein gut abgestimmtes Motor-/ESC Set drauf, sind aber nicht gerade billig. Günstiger sind die Frames von Tarot - gibt es auch in allen möglichen Größen, aber qualitativ nicht ganz auf dem Level der T-Motor Frames. Dann müsst ihr selbst schauen, was an Motoren und ESCs dazu passt. Gibt hier aber viele Anregungen und Tests (z.B. im angepinnten Teststand-Thread).

Ein Tipp könnte auch der "Retrofit" eines Yuneec H920 sein. Die bekommt man auch als "Ersatzframe" inzwischen hinterhergeworfen. Die Elektronik ist total veraltet und war nie richtig fertig. Der Monocoque mit den Klapparmen und die Antriebe sind aber OK, der Rest kommt in den Elektroschrott. Startgewicht dann bis ca. 6 kg und Payload auch etwa 1,5 kg. Auch dazu gibt es hier ein bisschen Futter für die ersten Schritte.

 

Wenn Du etwas mehr zur geplanten Payload schreiben kannst, können wir auch gezieltere Tipps geben.


Bearbeitet von el Kopto, 16. November 2020 - 22:05.

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