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Aufgeblähte Mavic 2 Akkus - offenbar Absturzgefahr

dji mavic 2 drohne

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30 Antworten in diesem Thema

#1 Moesi66

Moesi66
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Geschrieben 22. April 2020 - 23:48

Hallo miteinander

 

Ich war schon lange nicht mehr hier und bin nicht sicher, ob Ihr das Problem bereits behandelt habt.

 

Mir ist kürzlich aufgefallen, dass  zwei meiner vier M2P Akkus auf der Unterseite ziemlich stark aufgebläht sind.

Weil ich in der Flugzeit keine Probleme feststellen konnte, nahm ich das am Anfang nicht zu ernst.

Dass ich meine Akkus gut behandle kann ich damit belegen, dass alle meine P3P und Mavic Mini Akkus immer noch regelmässig im Betrieb sind und keine nennenswerte Einbusse in der Flugzeit aufweisen. Bis vor zwei Jahren war auch meine P2V+ bei einem Käufer noch im Einsatz. Hab aber inzwischen keinen Kontakt mehr mit ihm.

Weil ich meine Akkus von Anfang an nummeriert habe (um sie gleichmässig oft zu benutzen) bin ich sicher, dass die zwei aufgebauchten Akkus aus der FlyMore Combo stammen. Der direkt mit der Drohne gelieferte Akku hat keinen Bauch. Auch nicht der später dazu gekaufte vierte Akku.

 

Dann hab ich neulich gegoogelt und in englischsprachigen Foren genug Seiten gefunden, wo das Problem diskutiert wird.

Auch in einem deutschsprachigen Forum:

 

https://www.drohnen-...h-auf/?pageNo=1

 

Hier gibt es auf der ersten Seite Bilder von Akkus, die etwa den aufgeblähten Akkus von mir entsprechen.

 

Nun zur Gefahr:

Bei den aufgeblähten Akkus besteht offenbar die Gefahr, dass sie wegen dem "Bauch" auf der Unterseite nicht richtig in die Halterung einrasten - oder dass sie sich in der Luft noch weiter aufblähen, bis sie aus der Halterung springen. Beides kann natürlich einen Absturz zur Folge haben.

(ich hab bereits früher hier schon diskutiert, dass bei einigen der als "Fly-Aways" bezeichneten Abstürze in US-Foren anhand der Logfiles und der Fundstellen der Batterien nach dem Absturz vermutet wurde, dass sich die Akkus in der Luft gelöst haben müssen. Nur hat mir das hier keiner geglaubt. Damals wusste man auch noch nicht die Ursache für das herausspringen)

Von einer Brandgefahr habe ich bisher noch nichts gelesen. Bin aber bei solchen Akkus immer vorsichtig.

 

Laut mehreren Foren tauscht DJI anscheinend diese Akkus nach der Sendung von Bildern und Videos aus, ohne dass man die Akkus  schicken muss. Sie scheinen alle aus einer schlechten Serie zu stammen. Möglicherweise wurden die alle oder zumindest zum Grossteil mit der FlyMore Combo versandt.

Da ich meine M2P in einem grossen Schweizer Supermarkt (zu unglaublich günstigen Bedingungen) gekauft habe, habe ich die Support-Seite mal angeschrieben. Dort antwortete man mir lediglich, die Geschäfte seien im Moment wegen dem Corona Virus geschlossen und ich soll die Batterien doch einfach mal an die Hauptadresse einschicken... Da ich grundsätzlich keine defekten Akkus per Post schicken will warte ich lieber, bis die Geschäfte wieder öffnen.

Ich könnte damit leben wenn die mir 13 Monate nach dem Kauf keine Garantie mehr auf die Akkus geben. Aber ich werde natürlich mal mein Glück versuchen.

 

Auf alle Fälle werde ich aber die Akkus mit dem "Bauch" nicht mehr benutzen. Und ich rate Euch dasselbe zu tun.

 

Gruss wieder mal

Moesi


Bearbeitet von Moesi66, 22. April 2020 - 23:57.

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#2 jogi73

jogi73
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Geschrieben 23. April 2020 - 05:37

Warum willst über den Verkäufer gehen wen es DJI offenbar reicht Fotos bzw ein Video von den Akkus zu sehen dann wende dich doch direkt an sie.


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#3 DanielH

DanielH
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Geschrieben 23. April 2020 - 07:11

Geblähte LiPo / LiIon Akkus gehören, wie der TE-Ersteller ganz richtig erkannt hat, in den Sondermüll. Nicht nur bei Koptern, sondern überhaupt. Und zwar egal, wie wenig Zyklen sie hinter sich haben. Neben den mechanischen Problemen drohen auch plötzliche Spannungseinbrüche und im schlimmsten Fall sogar Brände. Der Ursache für frühes Akku-Ableben sollte man natürlich auf den Grund gehen. Diese kann u.U. auch im Ladegerät liegen.


Bearbeitet von DanielH, 23. April 2020 - 07:14.

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#4 Langob

Langob
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Geschrieben 23. April 2020 - 07:27

Akkus beginnen, wenn sie im voll geladenen Zustand länge Zeit gelagert werden, zu gasen. Dadurch blähen sie dann auf. Ein aufgeblähter Akku muss FACHGERECHT entsorgt werden!
Intelligente Akkus von Dji entladen sich selbst auf Erhaltungsladung. Nur, von Werk aus, ist die Zeit bis zur Selbstentladung mit zehn Tagen eingestellt. Das finde ich für sehr lang! Deshalb stelle ich das immer auf zwei Tage zurück und hab nie mehr einen aufgeblähten Akku!

#5 Arthur

Arthur
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Geschrieben 23. April 2020 - 07:44

Geblähte LiPo / LiIon Akkus gehören ... in den Sondermüll. Nicht nur bei Koptern, sondern überhaupt. Und zwar egal, wie wenig Zyklen sie hinter sich haben.

 

Genau. Hier eine "Absturzgefahr" herbeizureden, ist in etwa so als würde man sagen "Reifen ohne Profil können Unfällen verursachen". Allein der Halter ist sowohl bei der Drohne als auch beim KFZ für den sicheren Betrieb verantwortlich. Und das bedeutet eben, dass man weder mit einem aufgeblähten Akku fliegt, noch mit einem Auto ohne Profil auf den Reifen fährt. Macht man dies trotzdem, so ist nicht der Akku/Reifen verantwortlich für den Unfall, sondern der Halter.

 

Ist ein Akku aufgebläht, so enthält er Gas. Dieses bildet sich nur, wenn die Membran zwischen den beiden Polen einer Zelle beschädigt ist. Die Ursachen dafür können vielfältig sein, angefangen vom Alter, welches die Zellchemie verändert, über mechanische Beschädigungen, etwa durch einen Sturz des Akkus, bis hin zu qualitativ schlechten Akkus, bei denen die Membran schon schlecht produziert wurde. Die genaue Ursache ist sicher in diesem Fall interessant, wenn etwa DJI anbietet eine bestimmte Serie auf Kulanz zu tauschen. Aber grundsätzlich müssen aufgeblähte Akkus sofort aussortiert werden, denn die Membran funktioniert nicht mehr richtig und das kann zu vielen Problemen führen. So etwa kann der der Akku seine Hochstromfähigkeit in der entsprechenden Zelle verlieren, was zu Spannungseinbrüchen und somit zum Absturz führen kann. Es kann aber auch zu einem Kurzschluss führen, was extreme Ströme und eine starke Hitzeentwicklung zur Folge hat. In Kombination mit den brennbaren Gasen kann der Akku dann in Flammen aufgehen (Stichwort Samsung Galaxy Note 7). Und die mechanischen Probleme aufgrund der veränderten Form wurden ja bereits angesprochen.

 

Daher bitte jeden Akkus sofort aus dem laufenden Betrieb nehmen, auch wenn er nur leicht aufgebläht ist und scheinbar noch einwandfrei funktioniert. Gleiches gilt übrigens für Akkus mit einer mechanischen Beschädigung an den Zellen.

 

Wer nun konkret aufgeblähte Mavic 2 Akkus hat, der sollte sich an den DJI Support wenden. DJI ist grundsätzlich eher kulant und man möchte sicher auch vermeiden, dass Fotos von dutzenden aufgeblähten Akkus im Netz landen.


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#6 tsunami

tsunami
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Geschrieben 23. April 2020 - 17:53

Das DJI eher kulant ist, kann ich nicht bestätigen. 

 

Hatte selbiges Problem mit zwei Akkus des Mavic 1 im September 2019 in Spanien. DJI angeschrieben, Antwort:

"Garantie leider um, da älter als sechs Monate..."

 

Zum Glück waren die Akkus bei Amazon gekauft. Von dort erhielt ich sofort eine großzügige Gutschrift über die Akkus. Hab dann sofort zwei neue bei Amazon bestellt und die restlichen 52,00 EUR in anderes Zubehör investiert.

 

Fazit: Amazon kulant, wie gewohnt - DJI enttäuschend.



#7 Moesi66

Moesi66
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Geschrieben 23. April 2020 - 21:13

Genau. Hier eine "Absturzgefahr" herbeizureden, ist in etwa so als würde man sagen "Reifen ohne Profil können Unfällen verursachen".

Arthur, das sind nicht meine ersten Akkus. Ich habe meinen ersten Quadkopter im Jahr 2003 gebaut... noch mit mechanischem Kreisel und Eigenbau Ladegerät und Eigenbau 3D-FPV-Kamera..etc...

 

Bei "normalen" Akkus mit weicher Hülle fällt die Blähung viel mehr auf. Hier im massiven Plastikgehäuse entsteht nur ein kleiner "Bauch" auf der Unterseite des Akkus. Ein paar Bilder sieht man ja im Link oben. Das sah am Anfang gar nicht dramatisch aus. Ich hab das schon einige Wochen beobachtet. Vermutlich wars am Anfang ja auch weniger schlimm. Ich denke, dass sich dieser "Bauch" schleichend immer mehr vergrössert hat (das ist ja bei allen Bäuchen so haha). Irgendwann hab ich dann doch mal gegoogelt...

In den anderen Punkten bin ich 100% Deiner Meinung.

 

 

Das DJI eher kulant ist, kann ich nicht bestätigen.

Normalerweise gibt Dir kein Hersteller mehr als 6 oder 12 Monate Garantie auf Akkus. Aber wenn die einen Qualitätsmangel in einer Serie feststellen, dann hast Du eine gute Chance, dass die auch nach langer Zeit ersetzt werden. Hatte das gleiche Problem auch mal mit einem Bude-Laptop (ev. HP?). Da gabs  eine Rückrufaktion von recht alten Akkus.

Wie gesagt: ich werde es versuchen. Wenn die die Garantie nach 13 Monaten verweigern kann ich damit leben.


Bearbeitet von Moesi66, 23. April 2020 - 21:16.


#8 he2lmuth

he2lmuth
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Geschrieben 25. April 2020 - 15:50

Aufgeblähte Akkus sofort entsorgen ist klar!

ABER wenn noch möglich ENTLADEN entsorgen!



#9 Langob

Langob
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Geschrieben 25. April 2020 - 16:55

Also soo gespannt sehe ich die Sache nicht!
Früher, als ich noch knapper kalkulieren musste, bin ich auch mit „nudeldicken“ Akkus geflogen bis sie nichts mehr her gegeben haben. Nur mußte man aufpassen, im unteren Bereich fiel die Leistungskurve nahezu senkrecht.
Natürlich, ein Risikofaktor ist ein aufgeblähter Akku immer!!

#10 Coalrider

Coalrider
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Geschrieben 04. Mai 2020 - 22:44

Natürlich, ein Risikofaktor ist ein aufgeblähter Akku immer!!

Genau und deshalb gehört so ein Akku auch sofort fachgerecht entsorgt und nicht in die Luft.

Da darf es einfach keine zwei Meinungen geben.



#11 Moesi66

Moesi66
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Geschrieben 12. Juni 2020 - 22:26

Update:

Als ich den Thread eröffnete waren die Shops in der Schweiz bekanntlich wegen des Corona Lockdowns geschlossen.

Wie ich bereits geschrieben habe, wollte ich damals die aufgeblähten Akkus aus Sicherheitsgründen keinesfalls mit der Post an den Support schicken.

 

In all den Wochen haben sich die beiden Akkus bis zur Hälfte entladen und von der Blähung war kaum noch was zu sehen.

 

Vor ca. 3 oder 4 Wochen hat der Shop (M-Elektronik) dann endlich wieder geöffnet und ich konnte die beiden Akkus dort abgeben.

Dazu habe ich noch ein paar ausgedruckte Seiten mit Forumsdiskussionen zu dem Thema abgegeben.

 

Nun, etwa 3 Wochen später habe ich beide Akkus kommentarlos in Garantie ersetzt bekommen.

Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass ich beide im März 2019 gekauft habe. Das war vor 15 Monaten!

Danke DJI und Migros! Das nenne ich kundenfreundlich!

 

Gruss, Moesi


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#12 Shotti

Shotti
  • 238 Beiträge

Geschrieben 27. Juni 2020 - 13:38

Ich bemühe mich seit einiger Zeit immer, sowohl die Flugakkus als auch den Controller nur auf maximal 80-90% aufzuladen für die Lagerung, und dann erst kurz vor dem Fliegen voll zu laden (ggfs. über den KFZ-Adapter noch unterwegs). Wobei das endgültige Volladen bei der Standzeit des Controller-Akkus kaum nötig ist (der lässt sich ja ohnehin auch relativ unkompliziert über eine PowerBank puffern).

 

Das ist natürlich etwas lästig, weil man aufmerksam die Ladung verfolgen muss. Alternativ würde ich, wenn ich dazu tendiere, viele Akkus immer sofort nach Nutzung aufzuladen, die automatische Entladung kürzestmöglich einzustellen. Außerdem sollte man bei den gegenwärtigen Temperaturen auch tunlichst vermeiden, Kopter/Akkus im aufgeheizten Auto liegen zu lassen.

 

 

Gibts eigentlich mittlerweile ein Ladegerät, was einigermaßen zuverlässig nur auf 80-90% auflädt? Fände ich bei dem Preis für diese Akkus durchaus eine sinnvolle Investition. Mit dem normalen Ladegerät käme man wohl nur mit ner Zeitschaltuhr weiter. Da der Akku den Ladecontroller selbst beinhaltet, dürfte es auch schwierig sein, von aussen was zu steuern, es sei denn vielleicht, über die Spannung oder den Strom eine Idee über den Zustand zu kriegen. Kommt ja nicht so genau, Hauptsache nicht ganz voll.

 

- Carsten


Bearbeitet von Shotti, 27. Juni 2020 - 13:41.


#13 Moesi66

Moesi66
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Geschrieben 28. Juni 2020 - 00:56

Ich widerspreche Dir nicht. Aber ich glaube auch nicht, dass das nötig ist.

Ich habe zur Zeit 4 Akkus. Obwohl ich zur Zeit selten fliege, lade ich fast jede Woche abwechslungsweise 2 davon vollständig auf.

Nach etwa einer Woche entladen sie sich wieder auf 60%(?). Doch dann habe ich bereits die anderen beiden geladen

So habe ich immer zwei Akkus sofort flugbereit. Wenn ich vorhabe morgen fliegen zu gehen, lade ich auch mal alle vier gleichzeitig.

 

Ich habe das seit Jahren so gemacht und hatte noch nie Probleme mit meinen Akkus.

Soweit ich weiss sind sogar noch die von meiner P3P in bester Ordnung (die P3P habe ich letztes Jahr verschenkt. Die neuen Besitzer flogen das ganze letzte Jahr fast täglich damit! Flugzeit fast wie mit neuen Akkus!)

 

Dass die beiden neueren Akkus sich aufgebläht haben hat nichts mit der Behandlung zu tun. Das war eine schlechte Serie. Darum hat DJI sie ersetzt.

 

Aber in einem Punkt hast Du sehr recht:

Ich hab mal mehrere nagelneue Akkus meiner P2V+ geschlissen, weil ich sie bei grosser Hitze voll geladen im Auto liegen liess.

Die waren nacher nicht mehr zu gebrauchen. Seither lass ich den Drohnenkoffer im Sommer nicht mehr im Auto.

 

Gruss, Moesi



#14 schrapp

schrapp
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Geschrieben 01. Juli 2020 - 08:24

......... Mit dem normalen Ladegerät käme man wohl nur mit ner Zeitschaltuhr weiter. Da der Akku den Ladecontroller selbst beinhaltet, dürfte es auch schwierig sein, von aussen was zu steuern, es sei denn vielleicht, über die Spannung oder den Strom eine Idee über den Zustand zu kriegen. Kommt ja nicht so genau, Hauptsache nicht ganz voll.

 

- Carsten

 

Zuerst wollte ich mich hierüber mokieren, denn woher soll die Zeitschaltuhr den Ladezustand der annähernd leeren oder halb vollen Batterie kennen. Die Ladedauer ist ja ziemlich unterschiedlich.

 

Aber :  ich habe mich mal mit dem Kleinstrechner ARDUINO zur Steuerung von mehren hundert LED auf meiner Modelleisenbahn beschäftigt und glaube , dass mann den Arduino benutzen kann, um zu Beginn des Ladevorgangs den Ladezustand ermitteln und dann anhand einer Ladezeitenkurve die richtige Abschaltzeit berechnen kann.

Aber mir fehlen die nötigen Programmierkentnisse in C+ um das zu realisieren.

Vielleicht gibt es hier im Forum dahingehend Experten.

 

Nur so als Denkanstoss .....


Bearbeitet von schrapp, 01. Juli 2020 - 08:25.


#15 Shotti

Shotti
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Geschrieben 04. Juli 2020 - 23:52

Ja, das mit der Zeitschaltuhr ginge natürlich nur Daumen*PI oder wenn klar ist, dass der Akku bei Beginn der Ladung vollkommen leer ist. Alternativ könnte man natürlich auch durch Drücken auf den Knopf den ungefähren Zustand ermitteln und dann grob eine angepasste Ladezeit einstellen - halbe Stunde, dreiviertel Stunde. So genau kommt es dabei nicht.

Man könnte auch durch Aufsetzen einer Fotodiode oder LDR auf die LED Segmente den fast-voll Zustand abtasten. Hört sich alles ziemlich krude an verglichen mit den Möglichkeiten eines intelligenten Laders, der mit dem Akku kommunizieren würde. Eigentlich albern, aber bei dem Preis für diese Akkus würde ich das in Kauf nehmen. So teure Akkus grundsätzlich knackevoll laden, wenn man sie nicht sofort braucht, ist einfach nicht sinnvoll.

 

- Carsten


Bearbeitet von Shotti, 05. Juli 2020 - 00:09.






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