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Dronen Alarm Frankfurter Flughafen 1 Std. lahmgelegt.


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34 Antworten in diesem Thema

#31 red5

red5
  • 66 Beiträge

Geschrieben 11. Februar 2020 - 11:48

Vor ein paar Jahren mußte die Landung wegen einem Vogel Schwarm abgebrochen (der Pilot startete im Landeanflug einfach durch) werden.

Darüber wurde in den Medien damals nicht berichtet! Wäre so etwas wegen einer Drohne passiert,....

 

Man sollte auch davon ausgehen, dass der durchschnittliche Drohnenpilot mehr in der Birne hat als eine Wildgans... wobei das oft auch mal weniger der Fall zu sein scheint.



#32 Kurbelwelle

Kurbelwelle
  • 31 Beiträge

Geschrieben 11. Februar 2020 - 12:11

Gefahr durch Drohnen in Flughafennähe? Dann sollte man sich vielleicht einmal das ansehen:

 

 

Wie groß sind Kleinflugzeuge? Dieses Problem ist wohl um einiges schwerwiegender.

 

Wenn ich darüber nachdenke, glaube ich, dass Piloten überhaupt keine Change haben, eine Drohne während des Fluges zu sehen.


Bearbeitet von Kurbelwelle, 11. Februar 2020 - 12:47.

  • skyscope und stocki-man gefällt das

#33 stocki-man

stocki-man
  • 301 Beiträge
  • OrtMitten im Wald am Fluß
  • .
    Blade Chroma 4K mit CGO3
    und ST 10+,
    leider fly away :-(((

    Yuneec Q 500 4K mit CGO3
    und ST 10+
    leider ein Rückschritt :-(((

Geschrieben 11. Februar 2020 - 12:51

Hi,

 

sehr guter unschaulicher Beitrag.

 

Damit dürften ALLE sogenannten gefährlichen Begegnungen mit Verkehrsflugzeugen in das Reich der Fabeln verbannt sein.

 

mfg, stocki



#34 skyscope

skyscope
  • 164 Beiträge

Geschrieben 11. Februar 2020 - 12:54

Interessanter Bericht. 

 

Ich denke daher, dass Piloten überhaupt keine Change haben, eine Drohne während des Fluges zu sehen.

 

 

Eben. Dennoch gibt es ja dauernd irgendwelche Berichte von Sichtungen von Drohnen durch Piloten von Verkehrsflugzeugen - relativ absurd. 

 

Aber der Kernaussage auch des Beitrags, dass alle Luftverkehrsteilnehmer imstande sein sollten, sich gegenseitig wahrzunehmen, kann man ja zur Sicherheit aller durchaus folgen.

 

Und was uns Drohnisten angeht, wird das ja die Fernidentifikation EU-zertifizierter Drohnen zumindest in eine Richtung vielleicht zu leisten vermögen.

Und in der anderen Richtung gibt es ja ebenfalls Bemühungen, beispielsweise durch die ADS-B Empfänger, die nun in jeder neuen DJI Drohne über 250g verbaut sein werden.

 

Terror-Attacken oder gezielte Sabotage wird logischerweise keines dieser oder irgendwelcher anderen Systeme, noch irgendwelche Gesetze oder Verordnungen abwenden können. Aber letztlich geht es darum, Verstöße derjenigen Einhalt zu gebieten, die in Unkenntniss (aus welchen Gründen auch immer) gefährliche Annäherungen usw. betreiben, oder auch weil ihrem "gesunden Menschenverstand" beim Betrieb von Drohnen doch engere Grenzen gesetzt sind, als sie selbst annehmen.

 

Und wenn jede Drohne zumindest in Flughafennähe auf jedem Schirm aller Beteiligten auftaucht, kann ihr das den Nimbus als grundsätzlich gefährlicher Luftraumteilnehmer nehmen, den sie momentan in der Allgemeinheit innehat, was uns wohl allen zugute kommen würde.


Bearbeitet von skyscope, 11. Februar 2020 - 13:13.


#35 DanielH

DanielH
  • 182 Beiträge
  • OrtHamburg
  • DJI Mavic Mini, DJI Flamewheel F450, E-Flite Convergence, Extreme-Q 250, Rodeo 110, Blade Inductrix BL, Horizon Nano-QX, div. Flächenflieger, Taranis X9D plus, Spektrum DX4e, Graupner MX12 35 MHz

Geschrieben 12. Februar 2020 - 08:02

Interessanter Bericht. 

 

 

 

Eben. Dennoch gibt es ja dauernd irgendwelche Berichte von Sichtungen von Drohnen durch Piloten von Verkehrsflugzeugen - relativ absurd. 

 

Aber der Kernaussage auch des Beitrags, dass alle Luftverkehrsteilnehmer imstande sein sollten, sich gegenseitig wahrzunehmen, kann man ja zur Sicherheit aller durchaus folgen.

 

Und was uns Drohnisten angeht, wird das ja die Fernidentifikation EU-zertifizierter Drohnen zumindest in eine Richtung vielleicht zu leisten vermögen.

Und in der anderen Richtung gibt es ja ebenfalls Bemühungen, beispielsweise durch die ADS-B Empfänger, die nun in jeder neuen DJI Drohne über 250g verbaut sein werden.

 

Terror-Attacken oder gezielte Sabotage wird logischerweise keines dieser oder irgendwelcher anderen Systeme, noch irgendwelche Gesetze oder Verordnungen abwenden können. Aber letztlich geht es darum, Verstöße derjenigen Einhalt zu gebieten, die in Unkenntniss (aus welchen Gründen auch immer) gefährliche Annäherungen usw. betreiben, oder auch weil ihrem "gesunden Menschenverstand" beim Betrieb von Drohnen doch engere Grenzen gesetzt sind, als sie selbst annehmen.

 

Und wenn jede Drohne zumindest in Flughafennähe auf jedem Schirm aller Beteiligten auftaucht, kann ihr das den Nimbus als grundsätzlich gefährlicher Luftraumteilnehmer nehmen, den sie momentan in der Allgemeinheit innehat, was uns wohl allen zugute kommen würde.

Mit Deiner Aussage tappst Du genau in die Falle. Dass nämlich Zwischenfälle wie jetzt in Frankfurt dazu führen müssten, dass alle Kopter >250 g ADS-B-Empfänger haben müssten, dass sie eine Signatur aussenden müssten, um auf den Radarschirmen der Flugüberwachung wie auch der Luftfahrzeuge sichtbar zu sein, etc. Alles Dinge, die möglicherweise sinnvoll sein könnten, z.T. auch "Kanonen auf Spatzen" sind, aber das eigentliche Problem nicht lösen. Un an dem Beispiel mit der sympathischen jungen Frau im Segelflugzeug wird auch deutlich, wo die viel größeren Gefahren lauern. Sogar hier hatten weder der Verkehrsflieger noch die Segelfliegerin den jeweils anderen Luftverkehrsteilnehmer auf irgend einem "Schirm". Und ich würde auch nicht ausschließen wollen, dass die junge Dame auch aufgrund ihrer Unerfahrenheit in diese Situation geraten ist. Einem "Alten Hasen" mit tausenden Segelflugstunden wäre das möglicherweise nicht passiert. Als Passagier in einem Segelflugzeug in Tschechien habe ich übrigens selber mal erleben dürfen, wie schwierig es ist, andere Luftfahrzeuge im dreidimensionalen Raum rechtzeitig zu erkennen.

 

Zwischenfälle wie jetzt in Fankfurt sind im Übrigen so gut wie nie durch unwissende und z.T. auch dumme Hobbyflieger (die es auch ohne Zweifel viel zu viel gibt) verursacht worden, sondern von Leuten, wie wussten, was sie taten. Diese werden natürlich, wie Du ja auch immerhin selbst schreibst, Wege finden, die Fernidentifikation abzuschalten. Und ADS-B-Informationen in ihrem OSD werden sie natürlich einfach ignorieren, denn sie wollen ja stören. Das einzige, was hier hilft, ist konsequente Ermittlung und Strafverfolgung dieser gefährlichen Eingriffe in den Luftverkehr. Dazu bräuchte es z.B. für Jagdpächter auf Flughafengeländen auch die Erlaubnis, im Zweifel ein ungenehmigt herumfliegendes UAV unter Beachtung strenger Sicherheitsregeln abschießen zu dürfen. Denn wenn der Jagdpächter dort was gegen Vogelschlag tun soll, warum dann nicht auch gegen "Drohnenschlag" ?
 


Bearbeitet von DanielH, 12. Februar 2020 - 08:03.





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