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Unfreiwillige Wasserlandung wegen Überladung

dji mavic mavic mini

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101 Antworten in diesem Thema

#16 AuO

AuO
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  • Phantom 2 Vision
    Zerotech Dobby
    Mavic Mini

Geschrieben 08. Januar 2020 - 11:14

Geübte Kopterpiloten starten und landen den Kopter von der Hand aus.

 

Wie machst Du das genau? Ich überlege das auch immer wieder, weil die Wiesen halt doch nicht so optimal für die kleine sind ...



#17 Madgordon

Madgordon
  • 113 Beiträge
  • Parrot Anafi

Geschrieben 08. Januar 2020 - 11:19

Wie machst Du das genau? Ich überlege das auch immer wieder, weil die Wiesen halt doch nicht so optimal für die kleine sind ...

 

 

CIAO

 

Mad



#18 steffel333

steffel333
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  • DJI Mavic Mini

Geschrieben 08. Januar 2020 - 11:45

Ja von Hand aus hab ich schon geübt klappt eigentlich super solange du den Standort beibehältst.

Wenn Du aber von einem bewegten Objekt zum Beispiel einem Boot landen möchtest kann das auch daneben gehen :unsure:



#19 Arthur

Arthur
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Tutorial

Geschrieben 08. Januar 2020 - 11:54

Zuerst einmal muss ich erwähnen ich bin Anfänger und hab nicht wirklich viel Ahnung von der Materie.

 

Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. 

 

Wenn man selbst eigentlich weiß, dass man keine Ahnung hat, warum in aller Welt muss man dann erst mal selber herumprobieren und nach der Katastrophe dann um Hilfe bitten? Warum fragt man nicht nach Fachmeinungen, bevor man mit einer abenteuerlichen Konstruktion über Wasser fliegt? Wie kommt man auf sowas? Mittlerweile habe ich echt Angst am nächsten Tag irgendeine Horrormeldung in der BILD zu lesen, weil irgendwer sich eine Drohne gekauft hat und am nächsten Tag mal auf die Idee kam in 500 Meter Höhe über eine Landebahn die Flugzeuge zu filmen. Das hier ist zwar ein anderes Kaliber, aber es lässt einen echt zweifeln.

 

Der Mavic Mini ist eine Drohne, die nur auf 2 Ziele hin optimiert wurde: 1. Ein Gewicht unter 250g und 2. einen Preis unter 500 Euro. Die ganze Antriebstechnik wie die Propeller und vor allem die Motoren sind so klein wie irgendwie möglich gewählt, damit das Gewicht sinkt und die Drohne sich trotzdem noch gerade so stabil in der Luft halten kann. Der Akku besteht aus normalen 18650er LiIon Zellen, so dass man auf eine aufwendige Lade- und Pflegetechnik verzichten kann. Sie sind aber nicht hochstromfähig und der Mavic Mini ist so auch bei leichtem Wind schon oft am Limit. Die Drohne kann daher nur wenige Gramm an Zuladung überhaupt tragen und dabei darf dann nichts den Auftrieb behindern. Man kann einen ND Filter von 1g direkt an die Kamera packen. Aber man kann keinen dicken Schaumstoff von 45g direkt unter die Propeller hängen.

 

Die Drohne wird ansonsten permanent am absoluten Limit geflogen. Die Props und die Motoren müssen permanent alles geben, damit sie den reduzierten Auftrieb aufgrund des höheren Gewichtes und der Verwirbelungen kompensieren können. Das macht aber der Akku nicht mit, denn er kann nicht so viel Strom liefern wie nötig wäre. Sicher, man kann auch im zweiten Gang bei 8.000 U/m über die Autobahn brettern und das wird dann vermutlich auch einige Zeit gut gehen. Aber man darf sich dann nicht wundern, wenn man irgendwann am Straßenrand auf den ADAC wartet. 

 

Abschließend kann ich nur dazu raten beim Mavic Mini komplett auf irgendwelche Basteleien zu verzichten. Die Drohne bietet dafür zu wenig Spielraum. Es wäre deutlich sicherer gewesen einfach ohne irgendeinen Schaumstoff über das Wasser zu fliegen. Und wenn man zu große Angst hat die Drohne im Wasser zu verlieren, dann sollte man einfach nicht über Wasser fliegen.


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#20 TomTommes

TomTommes
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  • Mavic Air

Geschrieben 08. Januar 2020 - 11:58

Was mich halt geschockt hat das er mit 50% Akku auf einmal einfach zur Landung angesetzt hatte obwohl er hoch genug (1m ) über dem Wasser schwebte....

Gruß

Hoch genug ein Meter? Gerade über Wasserflächen spielen Sensoren gern mal verrückt..

#21 Madgordon

Madgordon
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  • Parrot Anafi

Geschrieben 08. Januar 2020 - 12:08

Ja von Hand aus hab ich schon geübt klappt eigentlich super solange du den Standort beibehältst.

Wenn Du aber von einem bewegten Objekt zum Beispiel einem Boot landen möchtest kann das auch daneben gehen :unsure:

Das geht nur daneben, wenn man sich auf RTH "verlässt". Wenn du manuell zu dir filegst (sollte ja kein Problem sein) und man noch genug Akku hat (~15-20%) dann klappt auch bei Wind eine Handlandung.

 

CIAO

 

Mad



#22 steffel333

steffel333
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Geschrieben 08. Januar 2020 - 12:43

@ Arthur

 

Na ja also passiert ist ja erst mal nichts schlimmes außer das ich was gelernt habe und die Drohne konnte ich ja auch  trocken landen .

Das ich mich vor dem Start ausführlich über DFS und starten und deren   Zonen genau eingelesen habe ist für mich selbstverständlich , also würde ich mal einen Gang zurück schalten bevor du irgendwelche Urteile fällst ;)

 

Mit dem Satz:

"Anfänger" wollte ich nur drauf hinweisen , dass ich neu bin in dem Thema  aber nicht das ich blöd bin .

Mit der Zuladung das hab ich ja jetzt verstanden und werde (wie schon erwähnt) so nicht weiter machen


Bearbeitet von steffel333, 08. Januar 2020 - 12:45.

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#23 Tölpel

Tölpel
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Geschrieben 08. Januar 2020 - 12:43

Hallo !

.

 

Aber man kann keinen dicken Schaumstoff von 45g direkt unter die Propeller hängen.

.

Danke Arthur !

 

Für sowas gibt es spezielle Angeldrohnen, die wasserdicht sind !

 

https://www.ace-tec-...rdicht-und.html

 

Aber auch hier kannste keinen 50cm Köderfisch drannhängen ;)


Bearbeitet von Tölpel, 08. Januar 2020 - 12:44.


#24 eye-Pott

eye-Pott
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    Mavic mini

Geschrieben 08. Januar 2020 - 17:32


Ich hab zwar die Care Versicherung aber absaufen lassen will ich den Kopter eigentlich nicht

 

die Care Versicherung bringt nur was, wenn Du den Kopter einschicken kannst. Bei Totalverlust greift die nicht. So gesehen ist Deine Lösung die richtige: Du hast was zum einschicken ;D

 

davon ab: ich finde nicht, das Anfänger immer erst mal fragen müssen. Immerhin wird der Mist ja überall verkauft, das impliziert doch auch, dass der Kram funktioniert. Sonst müsste ich ja für jedes Produkt, das mich interressiert erst einmal ´zig Berater fragen, ob es für die gedachte Anwendung geeignet ist.

 

 

 



#25 steffel333

steffel333
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  • DJI Mavic Mini

Geschrieben 08. Januar 2020 - 19:32

Hallo eye Pott

 

ich glaube nicht das die 249g Drohne absäuft wenn sie Wassert ;-)

Aber ich habe sogar hier schon von einem Care Verlust gelesen dem die Mini abhanden kam und nach GPS und Auswertung der Daten von DJI wurde Ihm dann trotz Verlust eine neue Drohne zugeschickt.

 

Generell wird wirklich viel Mist mit Drohnen gemacht... das liegt bestimmt auch daran , dass es keine Altersbeschränkung oder Drohnen Lehrgang für die kleinen  Kopter gibt , aber ich mit 56 Jahren muss das energisch zurückweisen .

Nur weil ich jetzt  einen 500PS (Sl55AMG) Boliden in der Garage hab heißt das ja auch nicht das ich deswegen immer die Geschwindigkeiten überschreite  und Verkehrszeichen ignoriere.

 

Also bitte nicht immer alles so verallgemeinern ;-)

 

Grüße aus Wiesbaden 


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#26 Madgordon

Madgordon
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  • Parrot Anafi

Geschrieben 08. Januar 2020 - 20:12

 

 

ich glaube nicht das die 249g Drohne absäuft wenn sie Wassert ;-)

Die säuft schneller ab als du denkst..... das Gewicht spielt hier keine Rolle ;)

 

Es ist aber leider doch (fast) schon so, dass vorallem Mavic Mini Piloten sich (überspitzt gesagt) aufführen wie Rambos.... Sie denken, dass sie mit dem Kopter alles machen können was sie möchten (verspricht ja die Werbung von DJI), jedoch gibt es AUCH für diesen Kopter Regeln an denen sich die Piloten halten soll(t)en.

 

CIAO

 

Mad


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#27 Pentalix

Pentalix
  • 138 Beiträge

Geschrieben 08. Januar 2020 - 20:41

Also einige Reaktionen hier finde ich echt übertrieben!

Er hat einen Schwimmkörper montiert um das Teil nicht direkt zu versenken, nicht mehr und nicht weniger. Rein vom Gewicht her sollte es für die Mavic Mini kein Problem sein diese 45g zu transportieren, immerhin liefert doch DJI selbst einen Schutzkäfig aus der sogar noch schwerer ist (aber dafür aerodynamisch deutlich besser ist).

Die Idee mit dem Schwimmkörper finde ich gar nicht mal schlecht, vielleicht etwas unglücklich umgesetzt aber warum man da gleich die morale Universalkeule auspacken muss finde ich doch ziemlich befremdlich. Eine technische Aufklärung war hier doch völlig ausreichend .....


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#28 DanielH

DanielH
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  • DJI Mavic Mini, DJI Flamewheel F450, E-Flite Convergence, Extreme-Q 250, Rodeo 110, Blade Inductrix BL, Horizon Nano-QX, div. Flächenflieger, Taranis X9D plus, Spektrum DX4e, Graupner MX12 35 MHz

Geschrieben 08. Januar 2020 - 22:17

Ja, er hat ja nun wirklich nix schlimmes gemacht. Und es wurde niemand gefährdet oder belästigt. Da muss man jetzt nicht so streng mit ihm sein.

Klar, ich hätte das erst mal über festem Untergrund getestet, bevor ich mit den Schwimmkörpern über Wasser geflogen wäre. Aber es ist ja alles gutgegangen. Jeder hat auch das Recht, mal was Dummes zu machen. :)

 

Wobei ich in der Tat auch nicht ganz verstehe, warum er die Warnmeldungen ignoriert hatte. Die sprachen ja quasi schon für sich selbst.

Ist aber m.E. auch ne weitverbreitete Zeiterscheinung in allen Lebensbereichen, dass man die Bedienungsanleitungen nicht mehr richtig beachtet, dann irgendwie alle Warnzeichen gnoriert, und sich dann am Ende auch noch wundert, warum's schief gelaufen ist. Schließlich hat man ja den Kopf voll mit anderen Dingen, da kann man sich nicht auch noch mit solchen Petitessen beschäftigen. :)

 

Arthur hat m.E. aus technischer Sicht Recht damit, dass die MM nicht für großartige Zuladungen geeignet ist. Man sieht das ja schon an den fipsigen Propellerblättern. Sie ähnelt eher einem filigranen Insekt, als einem starken Vogel. Und ja, natürlich wurde die MM vor allem auf Leichtigkeit, Flugdauer und gute Videoqualität hin optimiert. Die verwendeten Akkus sind in der Tat nicht hochstromfähig. so dass man m.E. bereits ab ca. 50g Zuladung (Propellerkäfig) absolut ans Limit kommt. Dann ist m.E. outdoor fliegen bereits bei leichtem Wind keine gute Idee mehr. Und fliegen über Wasser ist sowieso riskant. Das wird aber m.E. mit Schwimmkörpern nicht besser, aus den bereits von meinen Vorrednern genannten Gründen (Gewicht, Luftwiderstand), sondern eher schlechter. Denn bei einer Zwangslandung mit nur etwas Wellengang kann es auch mit Schwimmkörpern schnell zur Kenterung kommen. Da der Kopter in so einer Situation meistens noch eingeschaltet ist, kann man diesen nach der Kenterung getrost als Totalverlust abschreiben.


Hallo eye Pott

 

ich glaube nicht das die 249g Drohne absäuft wenn sie Wassert ;-)

Doch, sie läuft voll und gluckgluck, weg ist sie.... Da nützen auch die 249g nix.


Bearbeitet von DanielH, 08. Januar 2020 - 21:58.

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#29 H36

H36
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    Mavic Mini
    Div. Mini Racer

Geschrieben 08. Januar 2020 - 22:55

Wie machst Du das genau? Ich überlege das auch immer wieder, weil die Wiesen halt doch nicht so optimal für die kleine sind ...

Hallo es gibt Landepads die ein paar Euro kosten und sie schonen die Finger  ;)



#30 steffel333

steffel333
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Geschrieben 09. Januar 2020 - 06:07

Guten Morgen

 

Also wie schon erwähnt ist das mein erster Kopter und man lernt halt auch immer was dazu.

Begeistert bin ich auf jeden Fall über die  unauffälligen Flugeigenschaften,Größe und geringe Geräuschkulisse.

 

 

Genau das richtige um ein paar gute Urlaubsschnappschüsse machen zu können .

Wir fahren 2020 10 Tage in die Betange / 8 Tage Ebro Spanien und 10 Tage nach Kroatien.

In Jedem Land gibt es andere Zonen und Vorschriften die ich befolgen werde ,so kann ich zB in Kroatien nicht starten wegen der Cam.

 

Die Meldung wegen der Überladung hatte ich bei Indoorflüge und dem Käfig auch schon da ist aber sonst nichts weiter passiert "keine Zwangslandung".

 

Den Kopter habe ich auch mit der Schwimmnudel erstmal 5 Minuten über Land bewegt ,das war so weit kein Problem und es gab keine Meldung.

Als die Meldung dann kam / orange hatte ich auch keine Zeit mehr das Teil an Land zu steuern ging alles sehr schnell.

 

Ich denke das hier auch die geringe Flughöhe und die schlechte Dynamik einiges dazu getragen hat

 

Aber wie schon gesagt es ist ja nix passier , außer einen kleinen Schreck der mir doch einen großen Lerneffekt beschert hat.

 

Von dem Boot aus werde ich im Juli trotzdem filmen (ohne Nudel) aber vorher den Kopter über festem Boden einfach noch besser kennen lernen.

Wie Artur gut erklärt hat  sind die Komponenten Prop und Aukku auf das Minimum ausgelegt  und Zuladung hier wohl einfach kein Thema.

 

Das der MM sinkt mag sein aber bis er mal vollgelaufen ist dauert dann hoffentlich so lange das ich Ihn mit dem Boot noch rausfischen kann.

 

Ich hab mich auch nach anderen Drohnen umgeschaut aber für den Anfang ist das für mich erst mal genau die richtige.

Eine Große laute Drohne kommt für mich und meine Zwecke eh nicht in Frage .

 

Grüße und Knitterfreie Flüge Stefan


Bearbeitet von steffel333, 09. Januar 2020 - 06:10.






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    steffel333