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Dunkle Flächen Artefakte?

dji mavic drohne quadrokopter

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6 Antworten in diesem Thema

#1 red5

red5
  • 101 Beiträge

Geschrieben 30. Dezember 2019 - 10:29

Hallo Zusammen!

 

Ich war gestern mal wieder unterwegs bei kalten -3°C aber bestem Wetter. Danach habe ich das Material zum ersten Mal mit davinci bearbeitet. Jetzt fiel mir auf, dass hier wahrscheinlich beim Komprimieren unschöne Artefakte entstanden sind, die vor der Bearbeitung noch nicht da waren. Wie kann man sowas verhindern? Ich habe zwei Screenshots angehängt. Es geht um die dunklen Wasserflächen. Einfach die Qualität erhöhen bei der Ausgabe hat es etwas besser gemacht, aber ich habe dann auch statt ~1 GByte ganze 3. Hat jemand eine Idee?

 

 

 

Angehängte Dateien



#2 hegauer

hegauer
  • 408 Beiträge
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  • Mavic 2 Zoom

Geschrieben 06. Januar 2020 - 13:45

Da hilft nur weniger komprimieren. Oder besser noch: GAR NICHT komprimieren.

 

Aber die Artefakte fallen meiner Erfahrung nach nur bei Einzelbildern auf, im laufenden Stream "verschwinden" (verschwimmen) sie. Die Artefakte sind bei jedem Einzelbild anders.


Bearbeitet von hegauer, 06. Januar 2020 - 13:45.


#3 frank2000

frank2000
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  • Mavic

Geschrieben 07. Januar 2020 - 21:10

Das wird im laufendem Bild zu einer Art "Rauschen" wegen der geringen Framerate (in der Regel 30 fps). Zu verhindern nur mit einem guten Codec. Bearbeiten würd ich nur lossless und zum Schluß dann mit diversen verschiedenen Komprimierungseinstellungen "spielen". Ich habe zB. auch festgestellt daß mp4-Codec nicht gleich mp4-Codec ist (selbst bei gleichen Einstellungen). einfach mal mit div. Codecs probieren. Vernünftige Ergebnisse hab ich mit zB. FormatFactory erziehlt (bringt, glaub ich, einen guten mp4-Codec mit) der um Welten besser ist, als der von AP und Konsorten.

Ach so, das 2. Bild ist aus YT. YT komprimiert sowieso auch noch mal ohne Ende nach.


Bearbeitet von frank2000, 07. Januar 2020 - 21:13.


#4 hegauer

hegauer
  • 408 Beiträge
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  • Mavic 2 Zoom

Geschrieben 09. Januar 2020 - 20:28

Mit dem "Rauschen" und dem Codec hat das nichts zu tun: Das liegt ausschließlich an der Komprimierung: Die Komprimierung funktioniert ja so dass sie nebeneinder liegende, fast gleiche Pixel "vereinheitlicht" und  zusammenfasst. So entstehen Felder (Artefakte), die im Einzelbild störend auffallen. Durch den Bildwechsel verändern die sich aber so schnell, dass das Auge diese nicht mehr wahrnimmt.

 

Wenn man das Vermeiden will oder muss, hilft nur, die Komprimierung auszuschalten, oder zumindest "zurückzufahren"


Bearbeitet von hegauer, 09. Januar 2020 - 20:30.


#5 frank2000

frank2000
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Geschrieben 10. Januar 2020 - 14:05

na klar am besten lossless. Naja, Codec war falsch ausgedrückt, ich meinte Encoder, sorry!

"....Durch den Bildwechsel verändern die sich aber so schnell, dass das Auge diese nicht mehr wahrnimmt....." das kann ich so nicht bestätigen! Man sieht das schon auch im laufendem Bild, wenn die Komprimierung zu stark und damit die Artefaktbildung extremer wird. Je höher die Komprimierung, desto stärker auch die Artefaktbildung, wobei es Unterschiede bei verschiedenen Encoder gibt. Der mp4 (Codec!)-Encoder, welcher zu APP standart dazu ist, ist wesentlich schlechter als zB. der mp4-Encoder von FormatFactory. Direkter Vergleich bei Komprimierung mit gleicher Bitrate hab ich dies festgestellt. Bei APP mußte ich eine wesentlich höhere Bitrate einstellen im Vergleich zu FF, um sichtbare Artefaktbildung zu vermeiden.

Also doch probieren.

Mittlerweile gibt es ja schon länger auch h265 (HEVC) oder neuer der AV1 als Codec, welche eine niedrigere Bitrate zulässt bei gleichstarker Artefaktbildung. Jedoch bei den (Hardware)-Playern noch nicht so verbreitet, d.h. wird dort größtenteils noch nicht erkannt.

Höchste Kompatiblität bringt immer noch der mp4-Standart (h264). und da unterscheiden sich eben die versch. Encoder.....


Bearbeitet von frank2000, 10. Januar 2020 - 14:31.


#6 schuppentier

schuppentier
  • 47 Beiträge
  • DJI Mavic Pro

Geschrieben 13. Januar 2020 - 09:48

Hi Leute,

 

der Thread interessiert mich auch und ich schneide auch meine Videos mit Resolve. Nun macht aber bitte mal "Butter bei die Fische" und verratet mir bitte, was ihr in welchen Videoschnittprogrammen wie eingestellt habt.

 

Ich nehme grundsätzlich in 2 K MP4 auf und skaliere dann auf Full HD MP4 runter. Mein Rechner packt die 4k nicht in einer zufriedenstellenden Qualität. Nach dem Schneiden und producen in Resolve jage ich die Datei noch einmal durch den VLC (mit "konvertieren") und speichere die Datei nochmals im gleichen Format ab und habe die Dateigröße nochmals halbiert.

 

Meine von SAT aufgenommenen Videos jage ich einmal durch Handbrake, was irre langsam dauert, aber dadurch erhalte ich .mk4-Dateien, die nochmals acht mal kleiner sind als das Original und für mich Laien nicht von den ursprünglichen Dateien (.TS) zu unterscheiden ist.

 

Viele interessierte Grüße

Rainer



#7 frank2000

frank2000
  • 257 Beiträge
  • Ortblack forest
  • Mavic

Geschrieben 14. Januar 2020 - 13:17

Einstellungen im Videoschnittprogramm sind unerheblich, auch welches Videoschnittprogramm verwendet wird. Einstellungen bei den Encodern, mit welchen das jeweilige Videoschnittprogramm das Video rendert, sind maßgeblich. Bearbeiten würde ich immer nur Lossless (lagarith). Benötigt zwar richtig viel Platz auf der Platte, aber dafür ohne jegliche Bildinformationsverluste (Artefaktbildung). Und dann kommt es eben darauf an, mit welchem Encoder man das fertig bearbeitete Video rendert. aus dem Videoschnittprogramm rendere ich lossless und dann eben zB. mit Formatfactory nach mp4 oder HEVC(h265), je nachdem, wie und wo ich das dann abspielen will.







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