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Lipo - Nass ... und nun?

dji mavic drohne quadrokopter

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15 Antworten in diesem Thema

#1 Ronny G.

Ronny G.
  • 4 Beiträge
  • DJI Mavic Pro

Geschrieben 30. November 2019 - 21:41

Hallo Mädels und Jungs, ich bin absolut neu hier, und generell beim Thema Drohnen.

 

Habe mir eine Mavic Pro 1 gebraucht mit 2 Akkus gekauft, absout tolles und Starkes Gerät.

 

Bin gerade noch fleißig beim Erfahrungen sammeln, und derzeit wie perfekt gedacht dazu auf Madeira unterwegs im Urlaub.

Habe schon erste Mega schöne Aufnahmen gemeistert.... nun ist mir heute zwei mal der Arsch auf Grundeis gegangen.

 

Zum einen habe ich heute den Wind massiv unterschätzt in einer Bucht. Bin dort erst mit dem Wind davon geflogen, alles gut, dann wollte ich durch ein Land / Felsenge wieder zurück fliegen, doch kam die Drohne am Ende auf die letzten 30m nicht mehr an mich ran, stand mit voller kraft im Wind und kam nicht mehr voran. Irre das Gefühl, das ganze mit 35 Prozent Akku auf einer Anhöhe von 300m höhe! Ich musste mir dann was überlegen, bin also weit um den Felsen außen Richtung Meer drum herum geflogen wo der Wind nicht so gebündelt war, und dann mit dem Wind zum Landeplatz, einer Schmalen Landzunge in ordentlicher höhe zu mir zurück gekommen. Ging mir dabei der Puls ....habe es geschafft.

 

Dann der zweite Punkt....

Auf einem Landedock im Hafen mich platziert und dort die Drohne steigen lassen, schönen Rundflug über den kleinen Hafen gemacht. Am Ende mit 20 Prozent gelandet auf dem Dock, in dem Moment kam eine erste Ordentliche Welle auf das Dock und spülte eine Wasserschicht von ca. 10cm über das Dock .... ich schnell die so eben vor 2 Sekunden gelandete Drohne geschnappt auf den kleinen Koffer der Drohne gedrückt und samt dessen in letzter Sekunde vom Boden aufgehoben. Eine minimale Welle ist in den Koffer geschwappt, keine 30ml in Summe würde ich meine, die Drohne hat nix abbekommen. Doch über den einen Akku im Koffer liefen die paar tropfen Wasser, der Akku war voll geladen. Ich nicht weiter beachtet. die paar Tropfen abgewischt. Und dann eine Stunde später wollte ich den Akku einsetzen, doch die Anzeige leuchtete nicht mehr, keine LED hat ein Grünes Licht gemacht. Doch war der Akku gefühlt Handwarm.... nun nach 2-3 Stunden ist der Akku kühl und gibt kein Mux mehr von sich, am Ladegerät auch nicht.

 

Was könnte da los sein? Da waren echt nur ein paar Tropfen drüber gekommen...... nix wildes, soll das für einen Wasserschaden des Akkus reichen?

 

Danke euch für evtl. hilfreiche Antworten.

 

Und mensch ist das heftig wie man mit der Drohne in solchen Umgebungen mit fiebert, und wie zäh sich die Drohne aber auch in den Wind legen kann.



#2 RedDevil

RedDevil
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Geschrieben 30. November 2019 - 21:50

Hallo

Wasser sucht sich seinen Weg. ;)

 

??? Das klingt nach Kurzschluss in der Elektronik des Lipo.

Keine Reaktion des Lipo mehr, weg damit und einen neuen besorgen.


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#3 DanielH

DanielH
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Geschrieben 30. November 2019 - 23:05

Wir reden hier ja nicht nur über Wasser, sondern über Salzwasser. Salzwasser ist ungefähr so ziemlich das schlimmste und zerstörerischste, was man jeder Art von Elektronik antun kann. Man kann geradezu zuschauen, wie die Komponenten zerstört werden. Das einzige, was eventuell mit ganz viel Glück noch geholfen hätte, wäre sofortiges Spülen mit Süßwasser gewesen. So aber wurde die Akkuelektronik vermutlich Ruckzuck zerfressen. Wenn Du Glück hast, sind die Akkzuellen selbst noch zu retten. Aber auch die hätten gerne das Salzwasser abgespült. Vermutlich sind sie inzwischen bereits tiefentladen, also auch hin.

Ehrlich gesagt, fällt mir zu Deinen Flugabenteuern nix mehr ein. Das war pures Anfängerglück. Ich kann nur jedem Koptereinsteiger dringend raten, die Dinge sinnig angehen zu lassen.

Mit dem neuen Kopter nicht gleich mit dem starken Wind (!) kilometerweit aufs Meer hinausfliegen wollen !

Mein Gott, fliegt doch erst mal an einem sicheren Ort in Sichtweite bei ruhigen Windbedingungen und lernt euer Fluggerät erst mal gründlich kennen !

Die Dinge ruhig angehen zu lassen und nicht alles auf einmal zu wollen, scheint außer Mode gekommen zu sein in diesen verrückten Zeiten...

Denkt immer dran: Wenn die Windgeschwindigkeit höher als die Maximalgeschwindigkeit ist, habt ihr ein Problem !

Und jeglicher Kontakt des eingeschalteten Kopters und dessen Zubehör mit Wasser bedeutet meistens einen Totalschaden. Das gilt insbesondere für Salzwasser.

Und so ein Kopter ist m.E. zu teuer, um es da einfach drauf ankommen zu lassen.


Bearbeitet von DanielH, 30. November 2019 - 23:20.

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#4 Pentalix

Pentalix
  • 114 Beiträge

Geschrieben 01. Dezember 2019 - 07:34

Warum fällt dir zu den Flugabenteuern nichts mehr ein ? Weil du überinterpretiert hast ? Ich lese da nichts von kilometerweiten hinausfliegen sondern davon dass der Kopter an einer ungünstigen Stelle nicht mehr gegen den Wind ankam. Wie man das auf der örtlichen Bauernwiese üben soll ist mehr als fraglich. Dazu muss man schon wissen wie die Windverhältnisse in solchen Umgebungen sind. Immerhin hat er sie ja mit Grips gelandet. Das Dock war wohl auch die ganze Zeit trocken, jedenfalls solange bis er gelandet ist. Das war eben Pech und wäre vielleicht auch einem Profi passiert.

 

@RonnyB.: Ich würde den Akku erstmal zerlegen und die Zellen und die Elektronik prüfen. Wenn du aber keine Ahnung von Elektronik hast ist das eher ein hoffnungsloses Unterfangen wenn der Akku keinen Mucks mehr macht. Dann besser direkt einen neuen Kaufen.


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#5 DanielH

DanielH
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Geschrieben 01. Dezember 2019 - 08:41

Mag sein, dass ich da überinterpretiere, in der Tat steht da nix von "kilometerweit" raus. Aber für mich kam Ronnys Beitrag so rüber, als habe er sich gerade den tollen Kopter zugelegt und wolle nun gleich die Mega-Aufnahmen auf Madeira machen, ohne hinreichend Erfahrungen gesammelt zu haben. Auf jeden Fall bleibe ich dabei, dass beide Vorfälle nicht Pech, sondern selbstgemachtes Leid waren, dass gerade noch mal gutging. Die Auseinandersetzung mit den Kräften der Natur ist nun mal essentiell, wenn man ein Fluggerät in die Luft bingt. Und am Meer gibt es zwei Dinge, die man nicht unterschätzen darf: Die Gewalten des Windes und die des Wassers. Und genau die zwei Dinge waren es, die ihn hier beinahe seinen neuerstandenen Kopter gekostet hätten. Und er hat ja selber geschrieben, dass er den Wind massiv unterschätzt hat und mit dem Wind weggeflogen ist und dass er sich auf einem "Landedock" aufgehalten hat, um seinen Kopter zu starten. Ein "Dock" ist eben ein Ort, der sowohl trocken, wie auch überflutet sein kann, dass ist sein ureigenstes Wesensmerkmal. Das ist definitiv kein guter Ort, seinen Kopter zu starten, wenn man sich nicht 100%ig sicher ist, dass dieser zum Aufenthaltszeitpunkt nicht überflutet wird. Nasse Füße sind eine Sache, ein in Salzwasser abgesoffener Kopter eine ganz andere. :)

 

Sorry, aber als Modellflieger (meine eigentliche Domäne) fiebert man nun mal mit, wenn ein Einsteiger seine ersten Erfahrungen sammelt und es tut einem persönlich weh, wenn jemand seinen tollen Vogel (beinahe) geschrottet hat, obwohl's vermeidbar gewesen wäre.

Da schelte ich dann lieber mal jemanden in der Hoffnung, ihn dadurch vom Scheitern abzuhalten... :)

 

Warten wir mal ab, was er selber dazu zu sagen hat. Er wird sich bestimmt bald melden.


Bearbeitet von DanielH, 01. Dezember 2019 - 10:10.

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#6 Kl_Platinum

Kl_Platinum
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Geschrieben 01. Dezember 2019 - 13:50

Ich kann DanielH nur beipflichten.

Aber vielleicht wäre Ronny G. ja bereit seine Flight Logs hier einzustellen. Bestimmt sehr hilfreich für weitere Diskussionen.  :)

 

Er wird sich bestimmt bald melden  ;)


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#7 Kl_Platinum

Kl_Platinum
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Geschrieben 02. Dezember 2019 - 18:22

@Ronny G.

Vielleicht kannst du ja auch noch die Videos einstellen  ;)



#8 Nobody4711

Nobody4711
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Geschrieben 02. Dezember 2019 - 20:02

Wenn du Ahnung von Elektronik und Accutechnik hast kannst Du dich dran wagen, wenn nicht las es, einen defekten Accu in den Mavic einzusetzen ist nicht wirklich eine gute Idee, der könnte die den Mavic zerschiessen, und das hilft nicht weiter.

Was das Fliegen bei Starkwind anbelangt, rate ich dir erstmal über und Erfahrung sammeln, Wind ist tückisch, da sollte man sich drauf einstellen, und ich habe schon kopter ins Meer fallen sehen, keine 10 Meter vor uns, nur weil der Pilot meinte er könnte das auch.

Ich bin schon an vielen Orten geflogen, und habe auch schon Sturmfliegen hinter mir, bewusst, das hat fast 2 Jahre gedauert bis ich soweit war, und das liegt nicht an der Angst vor Verlust des Kopters, damit rechne ich bei jedem Aufstieg, sondern darin was ich dem Fluggerät und mir zutraue und was noch viel wichtiger ist ohne andere zu gefährden.

Zum Thema von einem Schwimmpoton zu Starten oder Landen und zu Fliegen nur soviel, da ist meist viel Metall im Spiel, was für die ganzen Automatiksysteme die wahrscheinlich an sind nicht sehr förderlich sind.

Ich kann verstehen das man dann wenn man einen Kopter hat schnell tolle wow Sachen machen möchte, und heute ist es den Leuten ja richtig einfach gemacht worden, das ist ja kein Fliegen mehr, sondern durch die Luft bewegen.

Ich kann dir nur raten, gehe es langsam an und lerne deinen Kopter in Ruhe kontrolliert kennen,so das Du ihn Blind bedienen kannst, schalt die ganze Technik aus, leider ist damit ja manuell fliegen nicht mehr möglich, und dann wenn das sitzt kannst Du sowas angehen, sonnst wirst du wahrscheinlich nicht lang Freude dran haben.

Und bitte achte auf die Vorschriften, in unser aller Interesse, aber ich könnte mir Vorstellen das eventuell nicht alles geprüft war, nur die DJI noFlyZone ist definitiv nicht ausreichend, es,gibt erheblich mehr Zonen und Situationen wo man bestimmte Regeln beachten muss bis hin zu das man nicht fliegen darf.

Ich hoffe das hilft was weiter.

#9 Ronny G.

Ronny G.
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Geschrieben 02. Dezember 2019 - 20:16

Jungs ich kann euch allen nur zustimmen, es war teils eigene Blödheit, zumindest die Aktion mit dem Landedock am Hafen. Ich war halt so angetan an der Lage des Docks, weil es schön weit draußen war und ringsherum viel Platz und Sicht war. Doch hätte ich es besser wissen müssen....

 

Das mit dem starken Wind an der Bucht war eine heftige Art Erfahrungen zu sammeln, es war fast reine Logik, aber eben auch unwissenheit. Weg geflogen ist er ja nach dem Start in die Richtung gut und schnell, doch zurück war eben wegen der Bündelung des Windes an der Stelle durch die Felsen ein unterschätzter Aspekt beim Rückflug... dazu der Akku der nur noch bei 35% war hatte mir echt mächtig viel Aufregung in der Situation eingebracht. 

Doch da habe ich mir dann einfach gedacht Ruhe zu bewahren und nach zu denken, dabei ist mir eben auf gefallen das sich der Wind gut 100 Meter weiter draußen auf dem Meer nicht so stark bündeln sollte weil es dort ganz frei ist .... und so funktionierte es, der Mavic kämpfte sich mit voller kraft und Warnmeldung mit 10-15km/h zurück, so das ich mich um den Felsen herum zirkeln konnte um dann auf der Stelle wo ich stand zu landen. Dabei war es noch interessant, bzw. kritisch wie sehr jetzt bei der Landung wieder Böhen eine Rolle spielen könnte, weil ich zwischen zwei Geländer links und Rechts mit ca. 4m platz dazwischen landen zu können. Ich war heilfroh wo der Kopter dann am Boden stand. 

 

Es war trotzdem mega Interessant wie sich die Technik ins Zeug gelegt hat den Kopter so gut es geht aus der brenzeligen Lage zu befreien. Wie schräg der Kopter im WInd stand dabei und trotzdem recht feinfühlig reagierte.... Respekt an Dji. Ob ich das mit einem kleinen Kopter auch so geschafft hätte? 

 

Ja wenn ich daheim bin versuche ich mal die Log datein zu finden ....

 

edit:

was ich noch sagen wollte, diese Bedingungen wie ich sie dort hatte, hätte ich daheim im absoluten Flachland auf dem Feld schwer erfahren können...


Bearbeitet von Ronny G., 02. Dezember 2019 - 20:16.


#10 Nobody4711

Nobody4711
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Geschrieben 02. Dezember 2019 - 21:01

Zum Flachland, ja und nein, auch im Flachland kann man stellen finden die das so wiedergeben, oder aber einfach bei Stärkerem Wind Fliegen.
Wir schaffen es im Flachland die Kopter, auch einen Mavic auf 100km/h zu kriegen, da kann jeder rechnen was das für den Rückweg heisst, und der Accu steht da mächtig unter stress.

Gut das es am Ende gut ausgegangen ist, bei einem P1 oder anderem Kopter ohne Assistenzsysteme würde das komplett anders ausschauen, und 35% im Accu ist ja noch sehr komfortabel beim Mavic.

Grüsse
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#11 Pehaha

Pehaha
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Geschrieben 02. Dezember 2019 - 22:53

Tja, wir haben ja nie Sch... gebaut..... :(

 

Ich sehe lieber jemanden, der den Fehler einsieht als die Kollegen die immer die Schuld in der Technik suchen.

 

Was mich gefreut mat, der Kollege hat die Nerven behalten und das Richtige gemacht.  Wir hatten mal als die Mavic rauskam hier eine junge Frau die auch zu weit mit dem Wind raus flog und nicht den Rückweg schaffte. Mavic fiel ins Meer.

 

Als wir ihr anhand der Location sagteen, warum bist du nicht mit dem Wind auf die linke Buchtseite geflogen, gelandet und sie dort eingesammelt.

Daran hat sich nicht gedacht, weil sie hektisch wurde.

 

Unser Kollege hier hat es genau so gemacht...bravo. Wenn man gegen den Wind nicht ankommt, muss man ihn versuchen zu nutzen.

 

Der Rest, ach Gott, das ist am Meer schon so viele Leuten passiert, das sie von einer Welle aus getrickst wurden.

 

Ich bewundere so Menschen, die im Leben immer alles unter Kontrolle haben....Neugier unterdrücken und immer alles 10fach prüfen. :(


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#12 Jens Wildner

Jens Wildner
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Geschrieben 03. Dezember 2019 - 16:52

Ich hatte auch mal ein ähnliches Erlebnis, das knapp aus ging.
Ich war erst am Fotografieren, dabei stand ich lange an einer Stelle die, als ich kam, komplett trocken war. Plötzlich kam unvorhersehbar eine große Welle, ich stand bis zu den Knien im Wasser und bin zum Glück nicht umgefallen!
Meine Mavic-Tasche stand zum Glück ein Stück weiter hinten und wurde, wirklich nur knapp, nicht von dem Wasser getroffen.
Das war hier und man kann auch sehen, wo ich danach, eben beim Fliegen, gestanden habe. Vorher war ich ein paar Meter weiter vorn, am Ende des Weges.
Meine Tasche stand bei dem großen Felsen, kurz davor, wo der Weg dunkel(nass) ist.
UND - zum Glück hat sein Akku gehalten - bei mir ging ja bekanntermaßen ein Akku bei 20% einfach aus und meine Mavic stürzte in die Elbe!
Restrisiko, sowohl bei Mensch, als auch bei Technik, wird es wohl immer geben! ;)


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#13 Kl_Platinum

Kl_Platinum
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Geschrieben 03. Dezember 2019 - 19:22

 

 

Ja wenn ich daheim bin versuche ich mal die Log datein zu finden ....

 

 

Die kannst du mit DJI Assistant2 herunterladen.  :)



#14 Ronny G.

Ronny G.
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Geschrieben Gestern, 22:46

Zum Flachland, ja und nein, auch im Flachland kann man stellen finden die das so wiedergeben, oder aber einfach bei Stärkerem Wind Fliegen.
Wir schaffen es im Flachland die Kopter, auch einen Mavic auf 100km/h zu kriegen, da kann jeder rechnen was das für den Rückweg heisst, und der Accu steht da mächtig unter stress.

Gut das es am Ende gut ausgegangen ist, bei einem P1 oder anderem Kopter ohne Assistenzsysteme würde das komplett anders ausschauen, und 35% im Accu ist ja noch sehr komfortabel beim Mavic.

Grüsse

 

Naja ich weiß nicht ob man solche spontanen, der Landschaft "geschuldeten" Windsituationen wie an so eine Felsigen Küste im Flachland üben könnte .... mir fallen da jetzt nur Häuserschluchten oder so ein. 

 

Ja wie die anderen Kopter das so meisten würden weiß ich nicht, weiß da nicht wo der Mavic da im vergleich mit seinen Reserven und Flugeigenschaften so steht. 

 

 

Tja, wir haben ja nie Sch... gebaut..... :(

 

Ich sehe lieber jemanden, der den Fehler einsieht als die Kollegen die immer die Schuld in der Technik suchen.

 

Was mich gefreut mat, der Kollege hat die Nerven behalten und das Richtige gemacht.  Wir hatten mal als die Mavic rauskam hier eine junge Frau die auch zu weit mit dem Wind raus flog und nicht den Rückweg schaffte. Mavic fiel ins Meer.

 

Als wir ihr anhand der Location sagteen, warum bist du nicht mit dem Wind auf die linke Buchtseite geflogen, gelandet und sie dort eingesammelt.

Daran hat sich nicht gedacht, weil sie hektisch wurde.

 

Unser Kollege hier hat es genau so gemacht...bravo. Wenn man gegen den Wind nicht ankommt, muss man ihn versuchen zu nutzen.

 

Der Rest, ach Gott, das ist am Meer schon so viele Leuten passiert, das sie von einer Welle aus getrickst wurden.

 

Ich bewundere so Menschen, die im Leben immer alles unter Kontrolle haben....Neugier unterdrücken und immer alles 10fach prüfen. :(

 

Ich muss dazu sagen das ich aber auch echt sehr aufgeregt in dem Moment war, mein Puls ging schon nach oben ... doch dann musste ich mir eben was einfallen lassen. Die Wellen waren Gottseidank echt weit weg ... das ganze spielte sich ja an eine Klippe ab, wo nach unten vielleicht noch locker 100m waren ... also genug Stoff für Turbolenzen. Ab dem Punkt war ich auch schon etwas gehemter für die weiteren Flüge auf Madeira ... was vielleicht etwas schade war, aber lieber so, als anders herum. 

 

Ich hatte auch mal ein ähnliches Erlebnis, das knapp aus ging.
Ich war erst am Fotografieren, dabei stand ich lange an einer Stelle die, als ich kam, komplett trocken war. Plötzlich kam unvorhersehbar eine große Welle, ich stand bis zu den Knien im Wasser und bin zum Glück nicht umgefallen!
Meine Mavic-Tasche stand zum Glück ein Stück weiter hinten und wurde, wirklich nur knapp, nicht von dem Wasser getroffen.
Das war hier und man kann auch sehen, wo ich danach, eben beim Fliegen, gestanden habe. Vorher war ich ein paar Meter weiter vorn, am Ende des Weges.
Meine Tasche stand bei dem großen Felsen, kurz davor, wo der Weg dunkel(nass) ist.
UND - zum Glück hat sein Akku gehalten - bei mir ging ja bekanntermaßen ein Akku bei 20% einfach aus und meine Mavic stürzte in die Elbe!
Restrisiko, sowohl bei Mensch, als auch bei Technik, wird es wohl immer geben! ;)

Ja das hört sich schon sehr ähnlich an wie bei mir, ja für mich war die Erfahrung daraus sich immer einen sicheren Startplatz zu suchen, wo möglichst wenige Fehlerquellen vorhanden sind. Doch dieses Gespür muss sich erst noch entwickeln bei mir .... ich bin da noch zu neu im Thema. 

 

Die kannst du mit DJI Assistant2 herunterladen.  :)

 

Ja das werde ich jetzt die Tage mal machen, bin ja wieder daheim. Und dort kann man wo lesen wie die einzelnen Schritte in der Situation waren beim Kopter?



#15 Nobody4711

Nobody4711
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Geschrieben Gestern, 23:06

Morgens,

Kann man, Kanten auf Feldern haben echt schicke verwirbelungen, im Schtten fliegt man unbeschwert, und etwas höher haut es einen Weg.

Heute bei ein paar Boehen gerade mal noch mit 1-2 km/h im Sportmodus vorwärts gekommen, und das bei nur noch ca. 7 Meter über Grund geschätzt.

Heuballen oder Aufgeschüttetes Erntegut gehen auch super wenn das Gelände da nichts her gibt.


Zur Mavic Pro, die ist wie die meisten DJI Drohnen sehr handzahm, das hat mehr mit durch die Luft bewegen als fliegen zu tun, da kann man sich aufs Filmen und Fotografieren konzentrieren, das ging bei meinen anderen noch um einiges Aufwendiger, mehr als GPS AGBs da nicht, da ging es rauf und runter und auch das gps war mehr so ungefähr, da musste man halt ständig ausgleichen, von den kleinen FPV Racern sprech ich erst garnicht, das Filmmaterial war was zum Magen testen. Mit dem TBS Discovery wurde es dann langsam brauchbar und es kam in die Richtung einfaches Fliegen, ab der Phantom 2 war es ja nur noch durch die Luft bewegen, wenn was nicht klar war Finger weg und in Ruhe schauen.

Leider kann man an der Mavic nicht alles abschalten außer GPS, daher sollte man einiges lassen was die Sensoren nicht so dolle können wie dicht über Wasser fliegen oder ohne gps unterbBrücken durch, aber für den Rest ist sie echt klasse.

Aber es gehört leider dazu, irgendwann kommt sie nicht sicher zurück, das sollte man immer im Hinterkopf habe, auch eine Mavic kann abhauhen oder einfach vom Himmel fallen.
Daher verabschiede ich mich jedes Mal und freu mich um so mehr wenn sie wieder da ist.
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