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aktuelle Rechtslage, wo wird die Spark in DE eingeordnet?

dji spark drohne selfie

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48 Antworten in diesem Thema

#1 educatdcc

educatdcc
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Geschrieben 02. November 2019 - 17:35

Moin,

 

kann mir jemand sagen, welche Vorrausetzungen zum Betrieb einer DJI Spark nach der neuen Drohnenverordnung zu erfüllen sind?

Ich blicke da langsam mit diesen ganzen Kategorien nicht mehr durch.

 

Wer kann mir helfen?

 

Danke

 

Gruß

 

Christian



#2 Redti

Redti
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Geschrieben 02. November 2019 - 19:26

Meine Antwort, die du hier

http://www.kopterfor...t/#entry1158485

nachlesen kannst, gilt auch für alle deine Kopter.

 

Die von dir gewählte Überschrift ist nicht ganz passend. Es geht bei deiner Frage nicht um die aktuelle Rechtslage, sondern um jene künftige Rechtslage, die ab 1.7.2020 wirksam werden wird. Es geht abei auch nicht nur um die Einstufung in DE sondern um die Einstufung in der gesamten EU.

 

Du kannst also ab 1.7.2020 mit deinen Koptern unter Einhaltung der genannten Abstände weiterhin fliegen, nachdem du sie registriert hast und den Online-Lehrgang mit einer Prüfung abgeschlossen hast.


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#3 mazza99

mazza99
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Geschrieben 02. November 2019 - 23:11

Hallo,

blicke auch nicht mehr durch ???

Klar abstände einhalten.

Also ab 1.7.2020:

Bis 249gr. Keine Registrierung, Keine Plakette, keine Prüfung??

Ab  250gr.:          Registrierung,          Plakette,  kleine Prüfung Online, z.B DMFV Kenntnisnachweis für ca. 27€ ??

Ab  900gr            Registrierung,          Plakette,  große Prüfung??

 

Danke

Gruß

Roberto



#4 C.M.Burns

C.M.Burns
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  • Zeug halt ;)

Geschrieben 02. November 2019 - 23:24

...wobei man aber auch immer sagen muss: "große Prüfung" hört sich immer so episch an.

Der "große Drohnenführerschein" ist von kompliziert weit weg! Ich zumindest empfand das halbe Wochenende sehr angenehm und hatte sehr viel mehr Spass als Stress!!



#5 educatdcc

educatdcc
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Geschrieben 02. November 2019 - 23:27

Hallo,

blicke auch nicht mehr durch ???

Klar abstände einhalten.

Also ab 1.7.2020:

Bis 249gr. Keine Registrierung, Keine Plakette, keine Prüfung??

Ab  250gr.:          Registrierung,          Plakette,  kleine Prüfung Online, z.B DMFV Kenntnisnachweis für ca. 27€ ??

Ab  900gr            Registrierung,          Plakette,  große Prüfung??

 

Danke

Gruß

Roberto

 

Ich denke, wenn dem so ist, kann die Spark problemlos weiter geflogen werden. Wenn ich das richtig gelesen habe, muss der Kenntnisnachweis (kleine Prüfung) regelmäßig wiederholt werden.

Aber die 900g machen mir sorgen, darunter würde mein TBS-Discovery fallen :o Was heißt denn große Prüfung?

 

@Redti

Hast du bei deiner Aussage im letzten Satz das höhere Gewicht des Discos mit berücksichtigt?


...wobei man aber auch immer sagen muss: "große Prüfung" hört sich immer so episch an.

Der "große Drohnenführerschein" ist von kompliziert weit weg! Ich zumindest empfand das halbe Wochenende sehr angenehm und hatte sehr viel mehr Spass als Stress!!

Das mag ja sein, aber für die 3 oder 4 mal im Jahr die ich überhaupt noch fliegen gehe, möchte ich nur minimalen Aufwand  fürs "fliegen dürfen" betreiben, sowohl zeitlich als auch finanziell.



#6 C.M.Burns

C.M.Burns
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Geschrieben 02. November 2019 - 23:31

 

Das mag ja sein, aber für die 3 oder 4 mal im Jahr die ich überhaupt noch fliegen gehe, möchte ich nur minimalen Aufwand  fürs "fliegen dürfen" betreiben, sowohl zeitlich als auch finanziell.

Sogesehen hast Du zwar natürlich recht, aber: Ich kenne Leute, die auch nicht so viel öfters ein Auto brauchen (...das sie sich dann über Car-Sharing und ähnliches leihen) und trotzdem ist es absolut kein Thema, das man auch dafür nen Führerschein braucht ;)



#7 educatdcc

educatdcc
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    Diverse Helis und Autos...

Geschrieben 03. November 2019 - 00:47

Wenn ich das richtig verstanden habe, muss der Führerschein regelmäßig erneuert werden, dass ist beim Auto nicht der Fall. Wenn der kleine Onlineschein für 30€ ausreicht alle paar Jahre , habe ich da kein Problem damit. Wenn ich aber den großen Schein für "großes Geld" machen muss finde ich das doof ::)


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#8 mazza99

mazza99
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    DJI Mavic Pro

Geschrieben 03. November 2019 - 09:36

Hallo,

blicke auch nicht mehr durch ???

Klar abstände einhalten.

Also ab 1.7.2020:

Bis 249gr. Keine Registrierung, Keine Plakette, keine Prüfung??

Ab  250gr.:          Registrierung,          Plakette,  kleine Prüfung Online, z.B DMFV Kenntnisnachweis für ca. 27€ ??

Ab  900gr            Registrierung,          Plakette,  große Prüfung??

 

Danke

Gruß

Roberto

 

 

 

 

Guten Morgen,

liege ich den richtig, mit dem oben geschriebenen??

War dabei meine Air zu verkaufen, um mir die Zoom zu holen.

Aber wenn ich dafür den "großen" Schein brauche, es noch umständlicher wird wo ich fliegen darf,

hat es sich leider für mich erledigt. Dazu nutzte ich die zu wenig.

Dann lieber die "Mini" :-)

 

Das mit dem Schein ist verwirrend!

Einmal steht, kleiner Führerschein, dann großer, dann Kenntnisnachweis, dann Theorieprüfung, dann Online, Dann Seminar...................

 

Gruß

Roberto



#9 Günther

Günther
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    DJI Spark Combo mit iPad mini 2

Geschrieben 03. November 2019 - 18:26


Einmal steht, kleiner Führerschein, dann großer, dann Kenntnisnachweis, dann Theorieprüfung, dann Online, Dann Seminar...................

 

Gruß

Roberto

 

... und Registrierung jährlich für 330,00. Deshalb haue ich vermultich auch den Hut frauf.



#10 Redti

Redti
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Geschrieben 03. November 2019 - 18:49

... und Registrierung jährlich für 330,00. Deshalb haue ich vermultich auch den Hut frauf.

Die Registrierung kostet in Österreich einmalig € 30,-- pro UAS incl. USt. Die ACG will zwar, wie ich gehört habe, die Gültigkeit der Registrierung auf 5 Jahre begrenzen, aber dazu fehlt ihr die Rechtsgrundlage.

An der Beantwortung der anderen offenen Rechtsfragen arbeite ich gerade und ersuche noch ein wenig um Geduld.


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#11 mazza99

mazza99
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    DJI Mavic Pro

Geschrieben 03. November 2019 - 19:55

Die Registrierung kostet in Österreich einmalig € 30,-- pro UAS incl. USt. Die ACG will zwar, wie ich gehört habe, die Gültigkeit der Registrierung auf 5 Jahre begrenzen, aber dazu fehlt ihr die Rechtsgrundlage.

An der Beantwortung der anderen offenen Rechtsfragen arbeite ich gerade und ersuche noch ein wenig um Geduld.

 

Danke



#12 Redti

Redti
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Geschrieben 04. November 2019 - 14:22

Wenn es um Rechtsfragen geht, empfiehlt es sich immer, jene Rechtsvorschriften zu lesen, die den Bereich regeln, auf den sich die Fragen beziehen.

 

Die Durchführungsverordnung kann samt Anhang unter folgendem Link gefunden werden:

https://eur-lex.euro...6770851&from=DE

 

Die Delegierte Verordnung ist samt Anhang unter diesem Link zu finden:

https://eur-lex.euro...6770851&from=DE

 

Ich gebe allerdings zu, dass das Studium dieser Verordnungen keine „leichte Kost“ und auch für Juristen aufgrund der darin enthaltenen zahlreichen Verweisungen anstrengend ist. Da manche Formulierungen nicht klar genug sind und daher verschieden interpretiert werden können, führt dies leider dazu, dass bestimmte Zweifelsfragen nicht mit ausreichender Sicherheit beantwortet werden können.

 

Artikel 21 der Durchführungsverordnung sieht vor, dass Kompetenznachweise, die auf der Grundlage bisheriger nationaler Vorschriften erworben wurden bis 1.7.2021 gültig bleiben.

 

Artikel 22 der Durchführungsverordnung bestimmt, dass jene UAS, die den Anforderungen der Teile 1 bis 5 der Delegierten Verordnung nicht erfüllen, unter den nachstehenden Bedingungen bis 1.7.2022 in der offenen Kategorie verwendet werden dürfen.

 

MTOM (=höchstzulässige Startmasse) unter 500g: Verwendung im Rahmen der betrieblichen Anforderungen des Absatzes 1 im Punkt UAS.OPEN.020

 

Dieser Absatz 1 im Punkt UAS.OPEN.020 (der im Anhang zur Durchführungsverordnung zu finden ist) schreibt vor, dass Drohnen so betrieben werden müssen, dass keine Menschenansammlungen überflogen werden dürfen und nach vernünftigem Ermessen davon ausgegangen werden kann, dass keine unbeteiligten Personen überflogen werden. Sollten unerwarteter Weise unbeteiligte Personen überflogen werden, so ist die Überflugszeit soweit wie möglich zu verkürzen.

 

Hinsichtlich der Kompetenz der Piloten wird auf jenes Kompetenzniveau verwiesen, das von dem betreffenden Mitgliedstaat festgelegt wurde. Ich interpretiere das für Deutschland und Österreich so, dass damit das derzeit in diesen Ländern geforderte Kompetenzniveau gemeint ist. Da aber für so leichte Drohnen bisher in beiden Ländern kein besonderes Kompetenzniveau gefordert wurde, bedeutet dies, dass dies weiterhin bis 1.7.2021 so bleibt.

 

MTOM zwischen 500g und 2Kg: Diese UAS dürfen unter Einhaltung eines horizontalen Mindestabstands von 50 Meter zu Menschen betrieben werden, wenn der Pilot ein Kompetenzniveau hat, das dem in Absatz 2 des Punktes UAS.OPEN.030 (im Anhang zur Durchführungsverordnung zu finden) mindestens gleichwertig ist

 

MTOM über 2Kg und weniger als 25Kg: Der Pilot muss ein Kompetenzniveau haben, das dem Absatz 4 Buchstabe b des Punktes UAS.OPEN.020 mindestens gleichwertig ist (=Online-Lehrgang mit Online-Theorieprüfung, 40 Multiple-Choice-Fragen). Der Flugbetrieb muss in einem Gebiet durchgeführt werden, in dem man nach vernünftigem Ermessen davon ausgehen kann, dass innerhalb des Bereichs, in dem das unbemannte Luftfahrzeug während des gesamten UAS-Betriebs geflogen wird, keine unbeteiligte Person gefährdet wird. Der UAS-Betrieb muss einen horizontalen Sicherheitsabstand von mindestens 150 Meter zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- oder Erholungsgebieten einhalten.

 

Eine Registrierungspflicht besteht unabhängig vom Gewicht bei sämtlichen Drohnen mit einer Kamera. Auf der Plakette muss ab 1.7.2020 nur mehr die Registriernummer aufscheinen.

 

Technische Veränderungen bzw. Erweiterungen sind bei allen Drohnen bis zum 1.7.2021 nicht notwendig. Es erscheint mir auf Grund der in der Delegierten Verordnung geregelten Anforderungen  nicht möglich, dass man im Nachhinein (=nach dem Drohnenkauf in der Vergangenheit) die Bedingungen für eine Einstufung in eine bestimmte Klasse im Sinne dieser Verordnung erreichen kann.

 

Welche bisherigen Prüfungen als gleichwertig angesehen werden, kann derzeit nicht mit ausreichender Sicherheit beantwortet werden, aber ich gehe davon aus, dass hier ein großzügiger Maßstab angewendet werden wird.

 

Es ist mir klar, dass mit diesen Ausführungen noch nicht alle denkbaren Zweifelsfragen aus der Praxis erschöpfend beantwortet wurden und bin daher schon neugierig auf eure ergänzenden Fragen.


Bearbeitet von Redti, 04. November 2019 - 14:46.


#13 gunnarmd

gunnarmd
  • 22 Beiträge

Geschrieben 04. November 2019 - 15:11

Auf der Plakette muss ab 1.7.2020 nur mehr die Registriernummer aufscheinen.

 
Ist dann nur noch diese Nummer erforderlich. Oder muß sie zusätzlich zur eigenen Adresse hinzu gefügt werden?


Bearbeitet von gunnarmd, 04. November 2019 - 15:14.


#14 Madgordon

Madgordon
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Geschrieben 04. November 2019 - 15:13

Die Registrieungsnummer ist dann intern mit der Adresse verknüpft, welche bei der Registrieung angegeben wird.


Bearbeitet von Madgordon, 04. November 2019 - 15:14.

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#15 Redti

Redti
  • 333 Beiträge
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Geschrieben 04. November 2019 - 15:15

Ob allein die Registriernummer auf der Plakette ausreichend ist, hängt davon ab, ob bis dahin die nationale Rechtslage geändert wird oder nicht. Sollte diese nicht geändert werden, dann ist die Registriernummer zusätzlich zu den bisherigen Angaben auf der Plakette notwendig.


Bearbeitet von Redti, 04. November 2019 - 15:16.

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