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Pixhawk und Graupner Receiver, welches Bus Protokoll ?

apm pixhawk

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8 Antworten in diesem Thema

#1 Alien560

Alien560
  • 11 Beiträge

Geschrieben 25. August 2019 - 19:43

Hallo Zusammen,

 

ich habe einen Orignal Holybro Pixhawk mit aktueller Firmware und möchte daran einen Graupner Empfänger GR16 seriell anschliessen.

 

Wenn ich im Empfänger SUMO 08 einstelle funktioniert das einwandfrei

 

Stelle ich SUMD ein, funktioniert es überhaupt nicht.

 

Stelle ich SBUS am Graupner Empfänger ein, funktionieren die Kanäle zwar, aber der Failsafe am Graupner funktioniert nicht.

 

Meine Frage: Gibt es eine Möglichkeit Graupners SBUS oder aber auch SUMD am Pixhawk zu nutzen oder muss ich mich mir SUMO 08 begnügen ?

 

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass der Graupner GR12L nicht verwendet werden kann, da dieser kein SUMO Signal bietet ??


Bearbeitet von Alien560, 25. August 2019 - 19:56.


#2 HeinzR

HeinzR
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Geschrieben 25. August 2019 - 20:08

Hallo

Die Frage muss doch lauten, mit welchem Summensignal der Pixhawk betrieben werden kann.

Gruß Heinz

Nachtrag:
Der Pixhawk 4 hat laut Beschreibung einen PPM und ein S.Bus Input.

#3 Alien560

Alien560
  • 11 Beiträge

Geschrieben 25. August 2019 - 20:40

Hallo

Die Frage muss doch lauten, mit welchem Summensignal der Pixhawk betrieben werden kann.

Gruß Heinz

Nachtrag:
Der Pixhawk 4 hat laut Beschreibung einen PPM und ein S.Bus Input.

 

Ich meine einen Pixhawk 2.4.6, Original Holybro.

Der Sbus Connector ist dort nur ein Ausgang.

 

Der GR16 funktioniert mir SUMO 08 inkl. Fail Safe.

Der Graupner 12L läuft nicht 100%, er hat leider kein SUMO Protkoll, aber SBUS, es funktionieren zwar die Kanäle, aber der Graupner Fail Safe nicht.


Bearbeitet von Alien560, 25. August 2019 - 20:43.


#4 Chris W.

Chris W.
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Geschrieben 26. August 2019 - 21:19

Wofür braucht es eines File-Safe, am Ende steuert doch sowieso der Flug Controller. Der Input ist wie HeinzR schon schrieb, ppm oder S-Bus.

#5 el Kopto

el Kopto
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Geschrieben 26. August 2019 - 21:40

Entscheidend ist, ob der Flight-Controller den Verbindungsabbruch als solchen erkennt - z.B. weil Throttle einen Wert unter 975 hat.



#6 HeinzR

HeinzR
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Geschrieben 27. August 2019 - 05:13

Hallo

Bei Graupner Fernsteuerungen muss man unbedingt die Failsafe Einstellungen der Fernsteuerung überprüfen.

Aus alter Tradition sind meistens die Failsafe-Einstellungen für Motorflugzeuge voreingestellt.
Durch diese Voreinstellung erkennt der FC nicht, dass die Verbindung zwischen Tx zu Rx unterbrochen wurde, sondern der Rx führt die Voreinstellungen aus. Der FC erkennt also garnicht, dass ein Ausfall vorliegt.
Es wird dann die Motorleistung gedrosselt und dies führt beim Multicopter zum Absturz.

Wenn man sich auf den FC verlassen möchte, dann muss man im Rx die Voreinstellungen abschalten.
Richtiger ist es jedoch, dass man die Voreinstellungen in der Fernsteuerung für einen Multicopter anpasst.

Gruß Heinz

#7 Alien560

Alien560
  • 11 Beiträge

Geschrieben 28. August 2019 - 10:19

Das Problem, das ich letztlich habe ist, dass ich den Empfänger im SBUS Mode nicht dazu bringe imFailsafe (wenn ich den Sender einfach abschalte), keine Signale mehr zu senden, im Mission Planer wird immer das letzte Signal beibehalten und damit eine Failsafe Erkennung durch den Pixhawk unmöglich gemacht.



#8 HeinzR

HeinzR
  • 2.398 Beiträge
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  • DJI F450/F550, Tarot 680 Pro, Quadframe Six Pro

Geschrieben 28. August 2019 - 12:50

Hallo

Bei meinem Gr-12L mit wahrscheinlich veralteter Software kann ich das FailSafe Signal auch nicht auf "0" schalten.
Es wäre also nur die von mir oben erwähnte aktive Schaltung möglich, die im Fall einer Störung den Multicopter FC in den "Coming Home" Modus schaltet.

Anm.: Ich überlasse dem FC sowieso nicht die Entscheidung.
Bei meinem DJI A2 FC warnt der Händler sogar ausdrücklich vor diesem Verfahren.

Gruß Heinz

#9 el Kopto

el Kopto
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Geschrieben 28. August 2019 - 21:38

Wie der FC reagiert, ist letztlich immer seine Entscheidung (bzw. Ergebnis dessen, was konfiguriert wurde). Egal, ob das Signal einfach weg ist (und der FC dann z.B. einen Throttle Wert unter einem konfigurierbaren Schwellwert erkennt) oder das Failsafe Bit, das vom SBus Protokoll vorgesehen ist, empfängerseitig gesetzt wird oder z.B. eine Logik erkennt, dass sich über eine konfigurierbare Zeit die ankommenden Channel-Werte nicht mehr ändern. Wichtig ist nur, dass das Zusammenspiel korrekt konfiguriert und getestet wurde. Wenn allerding die einzig konfigurierbare Aktion beim Empfänger das Beibehalten der letzten Channel-Werte ist, dann sehe ich das auch als recht ausweglose Situation.







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