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Mavic 2 Pro 10 Bit mit Magix Video Pro x10


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6 Antworten in diesem Thema

#1 Matt78

Matt78
  • 198 Beiträge
  • DJI NAZA V1 und V2/Hexa und Quadro mit MX16
    APM2

Geschrieben 18. Juli 2019 - 17:20

Hallo, ich wollte mir die Mavic 2 Pro zulegen, weiß aber nicht ob ich für die Videobearbeitung den tollen Systemumfang der Pro anwenden kann.

 

Ich habe einen normalen Monitor für 8 Bit Full HD.

Eine Nvidia GTX960 Grafikkarte.

 

Sollte ich lieber den Zoom nehmen, da ich die 10 Bit und den D Log gar nicht erkennen und dadurch nicht bearbeiten kann?

Oder bringt mir der zusätzliche Dynamikumfang trotzdem einen Zugewinn? 

 

Danke 



#2 Ghost_1

Ghost_1
  • 4 Beiträge

Geschrieben 18. Juli 2019 - 17:24

Gegenfrage: Wenn du so viel Geld für die Pro ausgeben willst (oder egal welchen Kopter), willst du nicht überlegen dir einen neueren Monitor zu kaufen?

Der Monitor ersetzt sich zumindest günstiger, als ein neues Fluggerät.



#3 Matt78

Matt78
  • 198 Beiträge
  • DJI NAZA V1 und V2/Hexa und Quadro mit MX16
    APM2

Geschrieben 18. Juli 2019 - 17:45

Gegenfrage: Wenn du so viel Geld für die Pro ausgeben willst (oder egal welchen Kopter), willst du nicht überlegen dir einen neueren Monitor zu kaufen?

Der Monitor ersetzt sich zumindest günstiger, als ein neues Fluggerät.

eigentlich nicht.



#4 skyscope

skyscope
  • 128 Beiträge

Geschrieben 18. Juli 2019 - 18:33

Sollte ich lieber den Zoom nehmen, da ich die 10 Bit und den D Log gar nicht erkennen und dadurch nicht bearbeiten kann?

 

 

Nein. Du kannst auch 10 Bit Filmmaterial/Footage auf einem 8 Bit Monitor bearbeiten, so wie es alle sein zig Jahren machen. 10 Bit löst Farben und damit Helligkeitssprünge nur besser auf als 8 Bit, es sind keine anderen Farben, noch sorgt es für mehr Farben oder mehr Dynamik. Die 10 Bit Auflösung bei der Aufnahme ist dafür gedacht, dass das Footage nicht so schnell auseinander fällt, wenn Du beim Bearbeiten mit Farben spielst. Ausgeben wirst Du dann ja auch wieder in 8 Bit.

 

10 Bit Monitore sind dann erforderlich, wenn man in HDR ausgeben und dementsprechend auch in HDR-Farbräumen Luma (Helligkeit) und Farben bearbeiten will. Das findet heute aber in den allerwenigsten Fällen statt, und im privaten Bereich noch gar nicht. 


Bearbeitet von skyscope, 18. Juli 2019 - 19:04.

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#5 2jost

2jost
  • 466 Beiträge
  • DJI P4

Geschrieben 19. Juli 2019 - 23:40

Vergiss HDR und das 10-Bit-Marketing-Gesülze. Das geht nicht. Alles Spezial-Hardware jenseits Deiner finanziellen Möglichkeiten.

 

HDR ist bei Aufnahme auf 10 Bit, 4:2:2 genormt. DJI kann nur 10 Bit, 4:2:0. Damit hat sich genormtes HDR mit der Mavic erledigt.

 

HDR-Monitore zur Bearbeitung sollten eine Helligkeit von allerwenigstens 1000 Nits haben. Geht ab 2K los. 

 

Nvidia-Grafikkarten sind für die HDR-Bearbeitung prinzipiell völlig ungeeignet, weil sie zwar 10 Bit ausgeben können, aber kein 4:2:2.

 

Kannst Dich mal einlesen:

https://developer.nv...video-codec-sdk

 

Du musst Dir also keine Sorgen machen: All die Marketing-Versprechen werden ohnehin nicht erfüllt.

 

Vergiss D-Log, wenn Du Anfänger in der Video-Bearbeitung bist. Alles schön auf Standard lassen. Vertraue stattdessen ganz auf Deinen Handy-Bildschirm. 

Was dort gut aussieht, sieht später auch gut aus. Bekommst Du es nicht hingeregelt, dass es gut aussieht, flieg weiter und filme aus einem anderen Winkel.

 

Gutes Gelingen


Bearbeitet von 2jost, 20. Juli 2019 - 00:28.


#6 General Cutter

General Cutter
  • 265 Beiträge
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Geschrieben 21. Juli 2019 - 19:29

Gewöhn dir (euch) lieber an das Bild richtig zu belichten und benutze dazu Hilfsmittel wie das Histogramm oder die Zebrafunktion und setze den Weissabgleich manuell. Was auf dem Display auf den ersten Blick gut aussieht sieht eben nicht wirklich immer perfekt aus. Gerade bei sehr hellem Licht täuscht das sehr oft. Von Anfang an richtig zu belichten bietet dir viel mehr Spielraum in der Bearbeitung und lässt einen noch so manches Detail wieder hervorholen, auch ohne 10 Bit. Ich arbeite mit verschiedenen Panasonic Kameras und Atomos Recordern in 10 Bit 4.2.2 und sowohl die Aufnahmen wie auch das Verarbeiten der Daten ist ein Krampf, auch wenn es hin und wieder Spass macht und sich bei manchen Aufnahmen auch wirklich lohnt. Viele Anfänger legen zu wenig wert auf das verstehen wie eine Kamera funktioniert, aber das ist das A und O um das Optimum aus seinen Aufnahmen heraus zu holen.


Bearbeitet von General Cutter, 21. Juli 2019 - 19:29.

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#7 2jost

2jost
  • 466 Beiträge
  • DJI P4

Geschrieben 22. Juli 2019 - 06:43

benutze dazu Hilfsmittel wie das Histogramm oder die Zebrafunktion und setze den Weissabgleich manuell. 

Ganz genau. Zebra ist bei DJI leider zu aggressiv eingestellt und ungenau. Hochregeln, bis Zebra auf hellen Flächen erstmals erscheint. Dann vorsichtig runterclicken, bis es verschwindet. Und dann eine weitere Stufe runterclicken.

Manueller Weißabgleich:  Die Handy-App LightsSpectrum pro arbeitet tadellos.

 




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