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Foto

Videobearbeitung läuft nicht fließend

videoschnitt ruckeln software

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30 Antworten in diesem Thema

#1 Riki1979

Riki1979
  • 29 Beiträge
  • DJI Mavic Air

Geschrieben 14. April 2019 - 23:45

Liebe Drohnenfilmer,

mit meiner Mavic Air filme ich in Full-HD mit 59,940 (60000/1001) FPS im Farbmodus des Herstellers (also NICHT Cinelike). Wenn ich die Aufnahmen mit meiner Software "Movie Studio Platinum 15.0" bearbeite, werden die Sequenzen jedoch nicht fließend wiedergegeben, sondern ruckelnd. Und das ist beim Videoschnitt nicht gerade förderlich...
Es ruckelt selbst dann, wenn ich bei meiner Videobearbeitungssoftware die Vorschau auf "Entwurf" und "Viertel" stelle - also niedrigste Vorschauqualität.

Nun verfügt mein PC (den ich im Februar 2011 gekauft habe) allerdings auch "nur" über 8 GB RAM DDR3. Ist das eventuell zu wenig? Wären hier 16 GB angebrachter oder würde das nicht sonderlich viel nützen?

Oder könnte vielleicht auch meine nicht mehr ganz so aktuelle Grafikkarte (NVIDIA GeForce GTS 450) der Übeltäter sein?
https://www.nvidia.d...gts-450-de.html

Wenn ja: Bräuchte ich daher mal eine Neue?
Und sollte dem so sein: Was würde mir denn diese hier bringen? https://www.amazon.d...,aps,193&sr=8-1

 

Bräuchte ich vielleicht sogar BEIDES neu (also Arbeitsspeicher UND Grafikkarte)? Oder hättet Ihr andere Vorschläge, damit die Vorschau meiner 60-FPS-Aufnahmen fließend läuft?
Sollte ich es eventuell doch erstmal mit Proxy-Dateien versuchen?

Ich arbeite übrigens mit Windows 10 64 bit und das Motherboard meines Computers ist das ASUS M4A78LT-M-LE Und die Treiber auf meinem PC sind alle aktuell.

Vielen Dank im Voraus!

Ricardo!

 


Nachtrag: Habe jetzt mal von den Aufnahmen Proxydateien erstellt. Diese ruckeln zwar immer noch ein Bisschen (besonders dann, wenn ich Überblendeffekte einfüge), aber es ist längst nicht mehr so schlimm wie mit den Originaldateien.


Bearbeitet von Riki1979, 14. April 2019 - 23:56.


#2 MrSpock

MrSpock
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Geschrieben 15. April 2019 - 05:51

Hi Ricardo,

 

Dein Rechner ist nun wirklich nicht mehr der jüngste und gerade dann, wenn Performance gefragt ist, wirst Du das immer wieder merken.

Deine Grafikkarte kann eine Auflösung von 2560x1600, benötigt für Full-HD mindestens 1920x1080. Im Prinzip reicht das. Aber was hast Du für einen Monitor. Kann der das? Und wie hast Du ihn angeschlossen? Mit HDMI, DVI oder VGA? Wenn das nicht passt, muß der Film runterskaliert werden, was Performance und Qualität kostet.

Auch bist Du mit 8GB RAM nicht gerade üppig bestückt. Ich habe mir 64GB gegönnt. Es ist aber auch wichtig, welchen Prozessor Du hast. Ein Intel Core i5 oder Intel Core i7 (oder was entsprechendes) wäre da schon zu emfehlen.

Immer das schwächste Glied bestimmt die Stärke einer Kette.

 

Bevor Du jetzt aber anfängst, für viel Geld die Updates zu kaufen und Deinen PC aufrüstest, solltest Du mal durchrechnen, ob sich nicht ein neuer PC mit ordentlich Leistung rechnet. Dann bist Du wieder auf einem guten Stand.



#3 General Cutter

General Cutter
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Geschrieben 15. April 2019 - 06:46

Bevor Du jetzt aber anfängst, für viel Geld die Updates zu kaufen und Deinen PC aufrüstest, solltest Du mal durchrechnen, ob sich nicht ein neuer PC mit ordentlich Leistung rechnet. Dann bist Du wieder auf einem guten Stand.

 

Seh ich genau so, speziell wenn es um das Thema Foto- und Videobearbeitung geht. Man kriegt heute für ein paar hundert Euro Computer welcher dank der optimierten Architektur (Prozessor, Grafikkarte) für den durchschnittlich ambitionierten Videobearbeiter ausreichend geeignet sind.



#4 Rusty

Rusty
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Geschrieben 15. April 2019 - 06:52

Hi.

 

Neben der Möglichkeit mit Proxys zu arbeiten geht auch ein performanter PC. Hardware aus 2011 bedeutet bestenfalls i5/7 der 2. Generation. Damit hat man kein Hardware en-decoding der internen CPU/GPU. Dazu eine Grafikkarte die das rendern auch nicht gerade fix erledigen kann. Mehr Speicher wäre schön, bringt da aber gar nix da der ganze PC ein Flaschenhals ist. Die neuere Grafikkarte kann auch gleich bei Amazon bleiben. Unter 150+ Euro braucht man da nicht zu investieren. Schneiden kann man mit dem PC, aber eben so lala.

 

Am besten nach 8 Jahren (selbst für Apple ist das schon älter) mal in einen neuen PC investieren. Schon für ca. 700 Euro kann man sich da etwas brauchbares zusammenstellen.



#5 2jost

2jost
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Geschrieben 15. April 2019 - 07:00

Wenn das Video in der Vorschau ruckelt, handelt es sich um ein Decoding-Problem. Die hoch komprimierten Clips aus der Drohne müssen dem PC mundgerecht vorgesetzt werden.

Dafür sind bei Vegas weder Ram noch GPU zuständig, sondern die CPU. In der Regel geschieht dies über Quick Sync. Das ist in der internen Grafikkarte des Prozessors zu finden.

 

Je nach Baujahr der CPU unterscheidet sich die Leistung. Hier wird es wohl daran liegen, dass die CPU Full-HD nur in 30p beherrscht.   

Einfach mal einen 30p-Clip einladen, er sollte problemlos abgespielt werden.


Bearbeitet von 2jost, 15. April 2019 - 07:01.


#6 John

John
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Geschrieben 15. April 2019 - 07:33

Einfach mal einen 30p-Clip einladen, er sollte problemlos abgespielt werden.


30p?

#7 General Cutter

General Cutter
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Geschrieben 15. April 2019 - 07:36

30p?

 

Bedeutet 30 Pictures, analog FPS. Ist im amerikanischen eine gebräuchliche Schreibweise.



#8 Riki1979

Riki1979
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Geschrieben 15. April 2019 - 19:12

"Deine Grafikkarte kann eine Auflösung von 2560x1600, benötigt für Full-HD mindestens 1920x1080. Im Prinzip reicht das. Aber was hast Du für einen Monitor. Kann der das? Und wie hast Du ihn angeschlossen? Mit HDMI, DVI oder VGA? Wenn das nicht passt, muß der Film runterskaliert werden, was Performance und Qualität kostet."

Mein HD-Monitor verfügt sowohl über VGA als auch über DVI. Die Grafikkarte hat u.A. auch eine HDMI-Buchse. Bildschirm und Karte sind mit per Kabel (HDMI auf DVI) miteinander verbunden.
 

Der von mir verwendete Monitor ist dieser hier:
https://www.gebrauch...ips-246v5l.html


Bearbeitet von Riki1979, 15. April 2019 - 19:14.


#9 derNeue 53

derNeue 53
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  • Noch keinen,aber bald

Geschrieben 15. April 2019 - 20:42

Der Übeltäter ist der Prozessor. Die meisten Schnittsoftwaren nutzen den Quicksync Alogorythmus von Intel. Im Bios muss dann sowohl die Grafikkarte ( dediziert ) als auch der Grafikchip der CPU aktiviert werden. Dann noch bei Win 10 je einen Monitor am board und einen an der Grafikkarte. Dann hat man die volle Hardwarebeschleunigung und langsames rendern und ruckeln gehört der Vergangenheit an. Und keine teure Grafikkarte kaufen, lieber in den Prozessor investieren. Ich habe eine GTX 960 und einen I7 und 32 GB. Dazu eine SSD für das Betriebssystem. Als Monitore habe ich zwei 32 Zöller von Philips.

Bearbeitet von derNeue 53, 15. April 2019 - 20:43.


#10 Riki1979

Riki1979
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  • DJI Mavic Air

Geschrieben 15. April 2019 - 22:06

Hier ist eine Liste von Prozessoren, die mein Mainboard unterstützt:
https://www.asus.com...E/HelpDesk_CPU/

Ist dort eventuell ein Prozessor bei, mit dem das Ruckeln der Vergangenheit angehört?

#11 John

John
  • 2.611 Beiträge
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Geschrieben 15. April 2019 - 22:30

Nachtrag: Habe jetzt mal von den Aufnahmen Proxydateien erstellt. Diese ruckeln zwar immer noch ein Bisschen (besonders dann, wenn ich Überblendeffekte einfüge), aber es ist längst nicht mehr so schlimm wie mit den Originaldateien.

 

Wie funzt das eigentlich?

 

 

Bedeutet 30 Pictures, analog FPS. Ist im amerikanischen eine gebräuchliche Schreibweise.

 

ok thx



#12 Rusty

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Geschrieben 16. April 2019 - 06:25

Hier ist eine Liste von Prozessoren, die mein Mainboard unterstützt:
https://www.asus.com...E/HelpDesk_CPU/

Ist dort eventuell ein Prozessor bei, mit dem das Ruckeln der Vergangenheit angehört?

 

 

Der Monitor ist nicht dein Problem.

 

Das Board ist ein AMD mit AM3 Sockel. Das ist inkompatibel zu Intel CPUs!

 

Besonders potente  AMD CPUs gehen da auch nicht drauf.



#13 MrSpock

MrSpock
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Geschrieben 16. April 2019 - 06:30

Ich sag ja, neuer Rechner und gut ist.

Sonst rüstest Du für viel Geld auf und am Ende läufts doch nicht richtig.

Das wäre doof. >:(



#14 General Cutter

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Geschrieben 16. April 2019 - 06:37

Wie funzt das eigentlich?

 

 

Proxydateien sind vom Schnittprogramm erzeugte Kopien der Videos in einer deutlich schlechteren Qualität resp Auflösung und einem speziellem Format, entsprechen aber sonst den Original Clips. Dadurch dass man mit diesen speziellen, für den Schnitt optimierten Dateien arbeitet läuft das System deutlich performanter. Die Effekte werden jedoch im Hintergrund auf die Original Daten angewandt und auch für das Rendering wird auf die originalen Videos zurück gegriffen. Allerdings nimmt die Erzeugung der Proxy Dateien je nach System oder Schnittprogramm auch einige Zeit in Anspruch.



#15 John

John
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Geschrieben 18. April 2019 - 07:34

Proxydateien sind vom Schnittprogramm erzeugte Kopien der Videos in einer deutlich schlechteren Qualität resp Auflösung und einem speziellem Format, entsprechen aber sonst den Original Clips. Dadurch dass man mit diesen speziellen, für den Schnitt optimierten Dateien arbeitet läuft das System deutlich performanter. Die Effekte werden jedoch im Hintergrund auf die Original Daten angewandt und auch für das Rendering wird auf die originalen Videos zurück gegriffen. Allerdings nimmt die Erzeugung der Proxy Dateien je nach System oder Schnittprogramm auch einige Zeit in Anspruch.

 

Thx für die Erklärung - muss ich bei Vegas mal antesten. Ich hab wohl zufällig schon was Ähnliches gemacht. Man kann auch einfach das komplette Projekt am Anfang auf 1080p runterskalieren (getestet von 2.7k/30FPS). Dann ist das Preview im Window beim Schneiden deutlich smoother, als mit nem Schnitt im 2.7k Projekt.

Was macht man, wenn man dann für das fertige Projekt aber trotzdem wieder im Ausgang in 2.7k haben will? Ich hab dann eine zweite Instanz von Vegas aufgemacht, und den kompletten Inhalt vom Schnittfenster kopiert, und beim Paste in die neue Instanz als Auflösung wieder 2.7k genommen. Funzt bestens, und geht sehr schnell. Getestet mit Vegas Pro - könnte mit dem (nur leicht abgespeckten?) IMO ziemlich baugleichen Movie Studio ähnlich funzen...







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