Zum Inhalt wechseln


Foto

Wärmebildkamera für Aibot X6


  • Bitte melde dich an um zu Antworten
41 Antworten in diesem Thema

#1 Humi88

Humi88
  • 103 Beiträge
  • OrtWorms
  • Aibot x6

Geschrieben 19. Februar 2019 - 13:59

Hey Guten tag, 

 

ich hab mal wieder eine Frage.

Kenn mich in dem Bereich Wärmebilder bis jetzt so gut wie nicht aus, hab nun aber vor da einzusteigen. 

Zurzeit fliege ich mit dem Aibot X6 und der Sony 6000, hatte mir damals ein Angebot machen lassen für eine Wärmebildkamera, was dann aber aufgrund des Preises (12000€) liegen blieb. Nun ist das Thema erneut aufgekommen Leica (die Aibotix übernomen haben) können mir nicht wirklich weiterhelfen. 

 

Ich such nun eine Wärmebildkamera die wie die Sony über mini usb und mini hdmi anfahren kann. Müsste ich dann noch etwas programmieren wenn ich die kamera wechsel bezüglich livebild und auslösen ? Befestigung im Gimbel wäre mittels einer Stativschraube. 

 

Auch weiß ich leider nicht auf welche Auflösung und auf was sonst ich bei der kamera achten sollte. 

 

Villeicht kann mir wer ein paar Tipps geben. 

 

Danke mit freundlichen Grüßen 

Humi 



#2 WiSi-Testpilot

WiSi-Testpilot
  • 1.052 Beiträge
  • Ortwestliches Münsterland
  • Kopter mit N3 & A3,
    Videoübertragung: LB2 mit CrystalSky & Connex.
    Kameras: Gopro H3+, Sony RX0,
    Sony A 6000 (NIR, Vis & UV),
    Flir Vue Pro 336 (LWIR),
    Connex ProSight (NIR)

Geschrieben 20. Februar 2019 - 08:10

Wieviel willst du denn anlegen?
Schau dir mal die Flir Vue oder Duo Pro oder Tau Kameras an. Teilweise haben sie einen HDMI Micro Ausgang. Mit dem Flir Vue Power & HDMI Video Modul kann man auch Kameras ohne HDMI Ausgang nachrüsten.
Fernsteuern lassen sie sich auch, zB über PWM, aber nicht über dein Sony Alpha USB Kabel.
Viele Grüße,
Wilhelm


Edit:
Vielleicht kannst du uns mal ein paar Bilder von deinem Kopter zeigen? Ich finde das Teil klasse, war aber wohl sehr teuer…

#3 Humi88

Humi88
  • 103 Beiträge
  • OrtWorms
  • Aibot x6

Geschrieben 20. Februar 2019 - 09:24

Guten Morgen, 

 

danke schonmal für die Tipps, werd ich mir anschauen. 

was ist PWM? 

 

Bilder kann ich gerne ein paar reinstellen, wird aber heute nichtmehr klappen. 

 

viele Grüße 

Humi 



#4 WiSi-Testpilot

WiSi-Testpilot
  • 1.052 Beiträge
  • Ortwestliches Münsterland
  • Kopter mit N3 & A3,
    Videoübertragung: LB2 mit CrystalSky & Connex.
    Kameras: Gopro H3+, Sony RX0,
    Sony A 6000 (NIR, Vis & UV),
    Flir Vue Pro 336 (LWIR),
    Connex ProSight (NIR)

Geschrieben 20. Februar 2019 - 09:36

PWM: Puls Weiten Modulation. Damit werden im Modellbau Servos angesteuert und die Flir kann man damit auslösen. (Mache ich auch so.) Du müsstest also einen freien Servokanal haben. Mit einem weiteren Kanal könntest du die Farbpaletten ändern.
Bin auf deine Bilder gespannt.
Viele Grüße,
Wilhelm

#5 Humi88

Humi88
  • 103 Beiträge
  • OrtWorms
  • Aibot x6

Geschrieben 22. Februar 2019 - 11:35

Huhu

weiß ganicht ob das so einfach wäre, hab keine software um das zu programmieren, der Service an sich läuft ja weiter über Leica. Nur sagen die die können da in die Richtung nichtsmehr machen.

mit den Bildern bin ich grad am testen wie das funktioniert, irgendwie hab ich da größere Probleme :D

Gruß Oli


Bild 2

 

Der Deckel für die Akkus ist bei uns meistens nicht drauf, da er eher störend ist.

Angehängte Dateien


Bearbeitet von Humi88, 22. Februar 2019 - 11:36.

  • WiSi-Testpilot gefällt das

#6 WiSi-Testpilot

WiSi-Testpilot
  • 1.052 Beiträge
  • Ortwestliches Münsterland
  • Kopter mit N3 & A3,
    Videoübertragung: LB2 mit CrystalSky & Connex.
    Kameras: Gopro H3+, Sony RX0,
    Sony A 6000 (NIR, Vis & UV),
    Flir Vue Pro 336 (LWIR),
    Connex ProSight (NIR)

Geschrieben 22. Februar 2019 - 12:55

Sehr schick!

Welche Fernsteuerung hast du? Vermutlich sind dort Kanäle frei (Sender, Empfänger, zeig ev. ein Foto).

Welcher Flugcontroller ist verbaut?

Viele Grüße,

Wilhelm


Bearbeitet von WiSi-Testpilot, 22. Februar 2019 - 12:56.


#7 quansel

quansel
  • 88 Beiträge
  • DJI Phantom 3 prof.
    Hexacopter Autoquad
    div. MultiWii Copter

Geschrieben 22. Februar 2019 - 13:18

Ich hänge mich - ich denke mal, das ist ok -  einmal da mit rein.

Das Problem beim Aibot ist, dass es ein geschlossenes System ist. Ein Elektroniker kann da sicherlich was basteln, jedoch ist dies nicht einfach. Außerdem hat die Firma den Copter erst vor ca. 1 Jahr erworben. Die Elektronik ist eine Eigenentwicklung, die zwar auf einem anderen Flugcontroller aufsetzt, aber keine große Ähnlichkeit hat. Aus meiner Sicht würde ich da gar nichts basteln, außer, ich bin mir sicher, dass ich keinerlei Service mehr von Leica Geosystems erwarte.

Die Fernsteuerung müsste eigentlich die Graupner MC-32 sein!?

 

Die beste Lösung wäre wohl, wenn man eine IR- bzw. Multispektralkamera findet, die selbst ein komplettes und geschlossenes System darstellt, welche jedoch trotzdem eine gute Konnektivität zum entsprechenden Anschluss am Aibot bietet.

Habt Ihr an der Unterseite des schwarzen Topfes 1 oder 2 runde Buchsen? Wenn da nur eine ist, wird es nochmal schwerer, denn die 2. ist für die Anbindung einer möglichen IR Kamera gedacht. Die erste, die jeder Aibot hat, ist für eine 12V Spannungsversorgung und den Auslöser der Sony Kamera gedacht. Über diesen Pol läuft vermutlich ein Summensignal (PWM), welches die Sonys auslöst. Da könnte man vielleicht eine Verbindung herstellen ... ICH jedoch weiß nicht, wie.

 

Auf welchem Gebiet seid Ihr denn mit der Firma tätig? Vermessung, Inspektion, Agrar ...?

 

Gruß

Quansel



#8 el Kopto

el Kopto
  • 2.951 Beiträge
  • OrtNorddeutschland
  • Hexa / Matrice 100 hybrid mod / Jordana Endurance mit N3 + LB2 + PulseKraft PWM Erweiterung, H920 Retrofit mit HyraCom BVLOS Steuersystem

Geschrieben 22. Februar 2019 - 16:10

Sorry, wenn ich hier die Spaßbremse spiele, aber darf ich mal fragen, was Du mit dem System vor hast, wenn Du daran eine Wärmebildkamera zum Laufen bekommen hast?

 

Ich habe den Aibot X6 mal in Aktion gesehen. Er sieht zwar recht spacig aus und macht einen agilen Eindruck (war auch entsprechend laut), das war es dann aber auch schon. Flugzeiten waren miserabel. Ein Hexa ist diesbezüglich gegenüber einem Quad ja ohnehin schon im Nachteil (rechtfertigt es aber zumindest mit erhöhter Antriebsredudanz, sofern erforderlich) - das Ding ist jedoch auch noch steinschwer. Die Jungs, die den dabei hatten, hatten dann auch kofferweise Akkus mit und mussten ständig wechseln. Es fallen mir nur wenige Anwendungsfälle ein, wo das Konzept von Nutzen sein kann. Typische Anwendungen für Wärmebildkameras sind i.d.R. auch Anwendungsfälle, wo man lange Flugzeiten benötigt und Antriebsredundanz eher untergeordnet ist.

 

Die Geschlossenheit des Systems führt dann auch genau dazu, was Du jetzt erlebst: Sobald man mal was anderes dranhängen und ansteuern will, gehen die Probleme erst richtig los.

 

Sorry, wenn ich Dir die Plattform nun madig gemacht haben sollte, aber vielleicht findest Du im Eigenbau Bereich ja Anregungen für passendere Konzepte.



#9 Humi88

Humi88
  • 103 Beiträge
  • OrtWorms
  • Aibot x6

Geschrieben 25. Februar 2019 - 10:15

Guten Morgen :)

 

 

Sehr schick!

Welche Fernsteuerung hast du? Vermutlich sind dort Kanäle frei (Sender, Empfänger, zeig ev. ein Foto).

Welcher Flugcontroller ist verbaut?

Viele Grüße,

Wilhelm

 

Als Steuerung dient die Graupner mc-32. Die ist wenn ich das richtig seh aber von Leica auf den Aibot angepasst. Schalter, Knüppel sind alle belegt.

Flugcontroller kann ich dir ehrlich gesagt nicht nennen.

 

 

Ich hänge mich - ich denke mal, das ist ok -  einmal da mit rein.

Das Problem beim Aibot ist, dass es ein geschlossenes System ist. Ein Elektroniker kann da sicherlich was basteln, jedoch ist dies nicht einfach. Außerdem hat die Firma den Copter erst vor ca. 1 Jahr erworben. Die Elektronik ist eine Eigenentwicklung, die zwar auf einem anderen Flugcontroller aufsetzt, aber keine große Ähnlichkeit hat. Aus meiner Sicht würde ich da gar nichts basteln, außer, ich bin mir sicher, dass ich keinerlei Service mehr von Leica Geosystems erwarte.

Die Fernsteuerung müsste eigentlich die Graupner MC-32 sein!?

 

Die beste Lösung wäre wohl, wenn man eine IR- bzw. Multispektralkamera findet, die selbst ein komplettes und geschlossenes System darstellt, welche jedoch trotzdem eine gute Konnektivität zum entsprechenden Anschluss am Aibot bietet.

Habt Ihr an der Unterseite des schwarzen Topfes 1 oder 2 runde Buchsen? Wenn da nur eine ist, wird es nochmal schwerer, denn die 2. ist für die Anbindung einer möglichen IR Kamera gedacht. Die erste, die jeder Aibot hat, ist für eine 12V Spannungsversorgung und den Auslöser der Sony Kamera gedacht. Über diesen Pol läuft vermutlich ein Summensignal (PWM), welches die Sonys auslöst. Da könnte man vielleicht eine Verbindung herstellen ... ICH jedoch weiß nicht, wie.

 

Auf welchem Gebiet seid Ihr denn mit der Firma tätig? Vermessung, Inspektion, Agrar ...?

 

Gruß

Quansel

 

Klar, dafür frag ich ja, das sich jeder mit seiner Meinung/seinem Wissen einschalten kann :)

 

Das hast du schön zusammengefasst. Scheint als kennst du dich mit dem System schon ein wenig aus :)

 

Mit dem geschlossenem System hast du recht. Eigentlich wollten wir das aber haben, da wir mit unserem ersten Copter immer wieder Probleme hatten, das gewisse sachen nicht zusammen passten und wir uns Notlösungen einfallen musste. klar muss man auch sagen das dies mit der jetzigen Erfahrung warscheinlich besser laufen würde.

 

Mit dem basteln muss ich dir Recht geben. deswegen hoffte ich auch auf eine Lösung in der ich die vorhandenen Anschlüsse nutzen kann und eventuell nur eine kleine Anpassung der Software vornehmen müsste (in Abstimmung mit dem Service von Leica)

 

Wenn ich die Richtigen Boxen sehe, sind es 2. Ich häng aber mal noch ein Bild an.

 

Ich bin im Bereich Vermessung tätig, in der auch das Hauptaufgabenfeld der Drohne liegt. Da wir aber eine Abteilung der Stadt sind, fliegen wir eigentlich auch für alle anderen Abteilungen die Anfragen. Inspektionen gehören da mittlerweile auch schon zur festen Auftragslage.

 

Die Wärmebildkamera soll momentan aus 2 Gründen beschafft werden. 

1. Für das Erstellen von Gutachten von Gebäuden.

2. Für "Rehkitzrettung", dies aber auch erstmal nur im internen Bereich für unser Grünflächenamt. 

Sorry, wenn ich hier die Spaßbremse spiele, aber darf ich mal fragen, was Du mit dem System vor hast, wenn Du daran eine Wärmebildkamera zum Laufen bekommen hast?

 

Ich habe den Aibot X6 mal in Aktion gesehen. Er sieht zwar recht spacig aus und macht einen agilen Eindruck (war auch entsprechend laut), das war es dann aber auch schon. Flugzeiten waren miserabel. Ein Hexa ist diesbezüglich gegenüber einem Quad ja ohnehin schon im Nachteil (rechtfertigt es aber zumindest mit erhöhter Antriebsredudanz, sofern erforderlich) - das Ding ist jedoch auch noch steinschwer. Die Jungs, die den dabei hatten, hatten dann auch kofferweise Akkus mit und mussten ständig wechseln. Es fallen mir nur wenige Anwendungsfälle ein, wo das Konzept von Nutzen sein kann. Typische Anwendungen für Wärmebildkameras sind i.d.R. auch Anwendungsfälle, wo man lange Flugzeiten benötigt und Antriebsredundanz eher untergeordnet ist.

 

Die Geschlossenheit des Systems führt dann auch genau dazu, was Du jetzt erlebst: Sobald man mal was anderes dranhängen und ansteuern will, gehen die Probleme erst richtig los.

 

Sorry, wenn ich Dir die Plattform nun madig gemacht haben sollte, aber vielleicht findest Du im Eigenbau Bereich ja Anregungen für passendere Konzepte.

 

Weder fungierst du hier als Spaßbremse, noch machst du uns das System madig ;) Bin um jeden Kommentar froh.

Mit dem System sind wir noch immer sehr zufrieden. Unsre Flugzeiten liegen im Bereich von 10-14 min, klar ist das nicht alzuviel und bei größeren Projekten muss auch öfters mal der Akku gewechselt werden, ich denke aber für den Stand als wir uns das ding angeschafft haben und vorallem für den uns verfügbaren Markt damals keine so schlechten Zeiten.

 

Mit dem Momentanen Kamerasystem liegen wir auch noch bei einem Abfluggewicht von Knapp unter 5 Kg, was in der Größenklasse denk auch oh normalmaß ist. Außerdem find ich Ihn durch eben das Gewicht, trotz des großen Rahmen, recht Stabil auch bei stärkerem Wind. Bin Privat verschiedene kleine Copter geflogen die da wesentlich mehr Probleme machten.

 

Auch denk ich fallen wir nicht in die Typischen Anwendungsgebiete des Wärmebildfluges. 

Bei Bildern/Inspektionen für Gutachten und Ähnliches sind lange Flugzeiten eher unintressant. 

Und die abzufliegenden Flächen für die Rekitzrettung sind denke hier bei uns nicht alzugroß, zumindest nicht zusammenhängend, sodass wir wir mit mehreren Start und Landungen das gut hinbekommen müssten.

 

Wobei ich dir völlig rechtgebe ist, dass das geschlossene System nun zu Problemen führt. Das ärgert uns aber auch selbst, da wir mit der Beschaffung ja die Möglichkeit zur Aufrüstung mit Wärmebild angefragt hatten und diese jetzt einfach nichtmehr über den Service machbar ist.

 

Da das weitere Hauptanwendungsgebiet weiter die Vermessung bleibt, wir hier auch des öfteren über fließendem Verkehr und Menschen fliegen, ist und die Redundanz des Systems wichtiger als die Flugzeit und wird es auch bleiben. 

 

 

 

So ich hab hier immer wieder Quer gelesen, bin das mit den langen Antworten nicht gewohnt. Hoffe trotzdem verständlich geantwortet zu haben :D  


Grüße und schönen Wochenanfang Humi

Angehängte Dateien


Bearbeitet von Humi88, 25. Februar 2019 - 10:16.


#10 quansel

quansel
  • 88 Beiträge
  • DJI Phantom 3 prof.
    Hexacopter Autoquad
    div. MultiWii Copter

Geschrieben 25. Februar 2019 - 11:03

Inhaltlich hat el Kopto natürlich recht, aber das System sollte man schon als Ganzes sehen und vor allem, von wann das Konzept ist.

1. Das Konzept ist schon einige Jahre alt und man setzte, weil Brushless Gimbals noch lange nicht ausgereift waren, auf ein Servo Gimbal, dass über ein Getriebe läuft. Auf der einen Seite war der Aibot so nicht unbedingt für Videoaufnahmen geeignet, jedoch war ein anderer Punkt wichtig: die nicht zwingend erforderliche Balance. Man kann praktisch eine Kamera (oder ein Objektiv) demontieren und ein(e) andere(s) montieren, ohne diese(s) zu zentrieren, da das Gimbal stark genug ist. Gerade der Wechsel zwischen z.B. einer Kamera für Vermessung, einer für Inspektion und einer IR Kamera war denkbar einfach. Heute geht das mit den Brushless Gimbals auch einfacher, aber damals ...!?

2. Auch die Flugzeit ist/war keine wirkliche Katastrophe ... sie ist nicht berauschend, aber für einen Copter dieser Größe und diesen Ausmaßes absolut ok. Außerdem ist die Flugplanung über die eigens entwickelte und programmierte Software sehr flexibel - man kann wirklich leicht große Flächen befliegen, da die Flugplanung die Akkuwechsel mit berücksichtigt. Ich habe das System einmal in einer der größten Kohleminen Europas in Serbien präsentiert, wo ein Teil der Mine eine Fläche von 1,8 x 1 km hatte. Wir haben letztendlich 12 Flüge und ca. 3 Stunden benötigt ... der Rest der Arbeit konnte dann im Büro wetterunhabhängig durchgeführt werden. Wir erreichten letztendlich eine Genauigkeit von 3cm/Pixel (horizontal), was den Betreiber letztlich umgehauen hat, weil er aus der Punktwolke so viele Informationen und Daten ziehen konnte - Flächen-, Volumenberechnung und vieles mehr.

 

Das System ist schlicht in die Jahre gekommen, weshalb Leica wohl auch ein neues entwickelt hat, jedoch ist es prinzipiell ein "zuverlässiger Partner". Ich mochte auch die Software, weil sowohl die Flugplanung als auch die Auswertung über Agisoft super geklappt hat.

 

Gruß

Quansel



#11 Humi88

Humi88
  • 103 Beiträge
  • OrtWorms
  • Aibot x6

Geschrieben 25. Februar 2019 - 13:26

So ich bins nochmal. 

Nach ein paar Recherchen, bin ich nun auch an einer komplett vom System unabhängigen Lösung interessiert. 

Ich hab ca. 1,5 Kg die ich im Gimbal unterbringen kann. (natürlich je weniger desto besser) Befestigung mittels einer Stativschraube mittig vom Gimbal. (Die Bohrungen sind für Sony 1 6000, Sony a 7R, Workswell Wiris 640 und MircaSense Sewuaia vorgefertigt sollten aber für andere kameras auch funktionieren)

Die Kamera sollte vom Boden Steuerbar sein und ein Livebild sollte ebenfalls zur Verfügung stehen, am besten über Laptop, aber auch über ein Pad möglich.

Hierbei wäre wichtig das die Funkwellen welcher art auch immer sich nicht mit denen des Copter in die Quere kommen. 

 

Die Steuerung sendet im Bereich 2,4 -2,4835 GHZ mit 100 mW-1W

Die Livebildübetragung des jetzigen System mit 5,8 GHz und 25 mW (Wäre dann ja nichtmehr relecant wenn die Bildübetragung extern erfolgt)

Die Cpmputervebindung über 2,4 GHz FHSS mit 100 mW (Ist während dem Flug bei uns eigentlich aber immer aus)

 

Bin für jeden Tipp dankbar.

 

Gruß Humi 



#12 quansel

quansel
  • 88 Beiträge
  • DJI Phantom 3 prof.
    Hexacopter Autoquad
    div. MultiWii Copter

Geschrieben 25. Februar 2019 - 15:20

"... Die Steuerung sendet im Bereich 2,4 -2,4835 GHZ mit 100 mW-1W

 

Die Livebildübetragung des jetzigen System mit 5,8 GHz und 25 mW (Wäre dann ja nichtmehr relecant wenn die Bildübetragung extern erfolgt)

Die Cpmputervebindung über 2,4 GHz FHSS mit 100 mW (Ist während dem Flug bei uns eigentlich aber immer aus)..."

 

 

Ich bin mir nicht sicher, ob ich Dich hier richtig verstehe ... bzw. ich hoffe, dass ich Dich falsch verstehe!

Was meinst Du mit der 3. Zeile? Welche "Computerverbindung über 2,4GHz ..." ist während des Fluges aus? Ich hoffe nicht, dass Ihr die Funke abschaltet!?



#13 el Kopto

el Kopto
  • 2.951 Beiträge
  • OrtNorddeutschland
  • Hexa / Matrice 100 hybrid mod / Jordana Endurance mit N3 + LB2 + PulseKraft PWM Erweiterung, H920 Retrofit mit HyraCom BVLOS Steuersystem

Geschrieben 25. Februar 2019 - 17:55

1. Das Konzept ist schon einige Jahre alt und man setzte, weil Brushless Gimbals noch lange nicht ausgereift waren, auf ein Servo Gimbal, dass über ein Getriebe läuft. Auf der einen Seite war der Aibot so nicht unbedingt für Videoaufnahmen geeignet, jedoch war ein anderer Punkt wichtig: die nicht zwingend erforderliche Balance. Man kann praktisch eine Kamera (oder ein Objektiv) demontieren und ein(e) andere(s) montieren, ohne diese(s) zu zentrieren, da das Gimbal stark genug ist. Gerade der Wechsel zwischen z.B. einer Kamera für Vermessung, einer für Inspektion und einer IR Kamera war denkbar einfach. Heute geht das mit den Brushless Gimbals auch einfacher, aber damals ...!?

 
Wenn ich es richtig sah, ist der Aibot X6 von 2014. Auch damals gab es schon gut funktionierende und variabel einstellbare Brushless Gimbals (z.B. das Rosewhite Dragon).
 
 

2. Auch die Flugzeit ist/war keine wirkliche Katastrophe ... sie ist nicht berauschend, aber für einen Copter dieser Größe und diesen Ausmaßes absolut ok. Außerdem ist die Flugplanung über die eigens entwickelte und programmierte Software sehr flexibel - man kann wirklich leicht große Flächen befliegen, da die Flugplanung die Akkuwechsel mit berücksichtigt. Ich habe das System einmal in einer der größten Kohleminen Europas in Serbien präsentiert, wo ein Teil der Mine eine Fläche von 1,8 x 1 km hatte. Wir haben letztendlich 12 Flüge und ca. 3 Stunden benötigt ...


Sehe ich anders. Einen Hexa - sofern die Redundanz gefordert war, konnte man unter 5 kg Startgewicht auch 2014 schon so bauen, dass er mit 1,5 kg Payload knapp 20 Minuten Flugzeit erreichte. Solange nicht über besiedeltem Gebiet geflogen wird, ist ein Quad klar im Vorteil. Den kann man auch unter 5 kg so bauen, dass er 1 kg Payload rund eine Stunde fliegt. Zumindest bei großflächigen Aktionen kann das schon sehr hilfreich sein. Bei der Rehkitzsuche ist es auch außerordentlich praktisch, wenn der Kopter an einer potentiellen Fundstelle in der Luft hovern kann, bis sich ein Helfer das am Boden angeschaut hat.

 

Je nach Flughöhe und Auflösung der Kamera hättet ihr die Minen-Fläche dann möglicherweise mit 1-2 Akkus geschafft. Natürlich sind solche Konstruktionen nicht so robust, wie ein Aibot, mit dem man notfalls wohl noch einen Nagel in die Wand schlagen kann... ;)
 

Nach ein paar Recherchen, bin ich nun auch an einer komplett vom System unabhängigen Lösung interessiert. 
Ich hab ca. 1,5 Kg die ich im Gimbal unterbringen kann. (natürlich je weniger desto besser) Befestigung mittels einer Stativschraube mittig vom Gimbal. (Die Bohrungen sind für Sony 1 6000, Sony a 7R, Workswell Wiris 640 und MircaSense Sewuaia vorgefertigt sollten aber für andere kameras auch funktionieren)
Die Kamera sollte vom Boden Steuerbar sein und ein Livebild sollte ebenfalls zur Verfügung stehen, am besten über Laptop, aber auch über ein Pad möglich.
Hierbei wäre wichtig das die Funkwellen welcher art auch immer sich nicht mit denen des Copter in die Quere kommen.


Habt ihr dort, wo ihr fliegt, eine Mobilfunk-Abdeckung? Vorzugsweise LTE?

Dann hätte ich da möglicherweise eine Lösung für euch.



#14 Humi88

Humi88
  • 103 Beiträge
  • OrtWorms
  • Aibot x6

Geschrieben 26. Februar 2019 - 06:52

Guten Morgen :)

 

Ich bin mir nicht sicher, ob ich Dich hier richtig verstehe ... bzw. ich hoffe, dass ich Dich falsch verstehe!

Was meinst Du mit der 3. Zeile? Welche "Computerverbindung über 2,4GHz ..." ist während des Fluges aus? Ich hoffe nicht, dass Ihr die Funke abschaltet!?

 

Nein, Funke bleibt natürlich an. Es gibt eine Drahtlosverbinung zwischen Laptop und Kopter um z.B. Wegpunkte zu übertragen. Diese wird auch für die GNNS Positionierung, mittels der extra Kappe, während des Fluges gebraucht um eine Genauigkeit im cm Bereich zu erlangen. Da wir die Kappe aber nicht haben, ist die Verbindung während des Fluges nicht nötig und wird nach der Übertragung der Wegpunkte wieder beendet.

 

 

 


Habt ihr dort, wo ihr fliegt, eine Mobilfunk-Abdeckung? Vorzugsweise LTE?

Dann hätte ich da möglicherweise eine Lösung für euch.

Leider nicht überall.

 

Gruß humi



#15 WiSi-Testpilot

WiSi-Testpilot
  • 1.052 Beiträge
  • Ortwestliches Münsterland
  • Kopter mit N3 & A3,
    Videoübertragung: LB2 mit CrystalSky & Connex.
    Kameras: Gopro H3+, Sony RX0,
    Sony A 6000 (NIR, Vis & UV),
    Flir Vue Pro 336 (LWIR),
    Connex ProSight (NIR)

Geschrieben 26. Februar 2019 - 09:15

Hallo Humi,
man hat 2 Bänder zur Verfügung die man je nur einmal nutzen kann: 2.4 GHz und 5.8 GHz. Da auch Bluetooth und W-Lan in diesen Bereichen arbeiten, muss man diese Dienste abschalten, indem man die entsprechenden Geräte in den Flugzeugmodus versetzt. Wenn man also über 2.4 GHz steuert, kann man über 5.8 GHz Bilder übertragen, ohne dass sich beide Funkstrecken stören.

Fernsteuerungen, wie zB Graupner, haben auf 2.4 GHz auch noch einen Rückkanal, also einen Sender im Empfänger, der Telemetriedaten zurück zum Boden sendet.

Einen Schritt weiter geht das DJI Lightbridge 2 System. Hier sind Steuerung, Video, Telemetrie und Sonstiges zusammengefügt und werden über 2.4 GHz zum/vom Kopter übertragen. Mit dem Lightbridge 2 System kann man auch die Kamera steuern. Das wäre aber ein extra Thema.

Es ist also 5.8 GHz noch frei, zB für die Videoübertragung, wie du es auch kennst.

Mit dem Amimon Connex System ist es auch noch möglich neben einer HD-Videoübertragung über 5.8 GHz die Kamera zu steuern.

Ich nutze z.Zt. beide Systeme auf einem Zwei-Kamera-Kopter, s. Bilder vom Testflug. Die Lightbridge 2 Steuerung mit Display steht auf dem Tisch, die Connex Bodenstation befindet sich auf dem Stativ.

Nicht benutzt wird bei mir die Möglichkeit über das Connex die Kamera oder ein Gimbal zu steuern. Das würde noch eine zweite Fernsteuerung erfordern, bei der allerdings der HF-Teil des Senders abgeschaltet ist. Diese Fernsteuerung wäre über ein Lehrer-Schülerkabel mit der Connex Bodenstation verbunden, so dass die Fernsteuerung nur die oben erwähnten PWM Signale liefert. Details würdest du im Handbuch finden.

Ich wollte dir hier nur (unvollständig) aufzeigen, was es so gibt, so dass du dir ein Bild machen kannst.
Viele Grüße,
Wilhelm

Angehängte Dateien






Besucher die dieses Thema lesen: 0

Mitglieder: 0, Gäste: 0, unsichtbare Mitglieder: 0