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Lipo - wer hatte schon mal ein Brandproblem

akku

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13 Antworten in diesem Thema

#1 woslomo

woslomo
  • 27 Beiträge
  • Tello, Mavic Air

Geschrieben 17. Dezember 2018 - 23:13

Man sieht immer wieder Videos von Bränden der Lipos im Einsatz und bei Stressbelastung. Es gibt auch Videos wo die Lipos ohne Reaktion brutal mechanisch mishandelt werden.

Wer hat schon einmal selbst in einem Kopter beim Betrieb oder bei der Ladung oder Lagerung selbst Probleme gehabt. Wie habt ihr das Problem gelöst?



#2 Knuth

Knuth
  • 2.539 Beiträge
  • OrtBretten
  • Diverses RC gesteuertes Zeugs Teils in der Luft und Teils am Boden aber bisher alles recht altmodisch ohne App :- ))

Geschrieben 18. Dezember 2018 - 01:22

Hallo Wolfgang,

 

ich bin ja schon eine ganze Weile im Thema und obwohl ich selbst noch nie Probleme hatte, kenne ich doch zumindest ein Fall von einem Clubfreund dessen S8 Heli Lipo hinten im Combi erst mal Knistergeräuche gemacht hat. Nach einem schnellen Stop seines Autos hat er ihn ins Freie befördert wo er dann lange qualmend im Graben sein Leben ausgehaucht hat ...

 

Dann gabs hier im Forum noch Martin, dessen Lipo ich glaub am Ladegerät den Keller voll gequalmt hat und ganz schön Sauerei angestellt hat..

 

Wenn ich also die Menge meiner Freunde ohne die 57780 hier im Forum ansehe, muss man wohl sagen es kann schon mal so ausgeflippte Lipos geben aber irgendwie scheinen es schon arg wenige zu sein. 

 

Schaun wir mal was die Freunde hier noch berichten..  Denke die Fälle wo jemand nen Lipo cracht oder nen Nagel reinhaut sollte man außen vor lassen, da reagiert meine olle Blei-Autobatterie auch sauer drauf :- ))) 


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#3 skystar

skystar
  • 129 Beiträge
  • Ort13355 Hauptstadt
  • DJI Phantom V1.1.1 (in Brasilien)
    DJI Mavic Air rot (in Deutschland)

Geschrieben 18. Dezember 2018 - 03:00

Hallo aus der Hauptstadt.

 

Ich habe es mal drauf ankommen lassen und in Brasilien einen alten Akku meines Phantom 1, der sich aufgebläht hatte, mit roher Gewalt zur "Explosion" zu bringen.

  • Ich habe ihn gegen eine Wand geworfen: Nix
  • Ich habe ihn auf eine Kante geschlagen: Nix
  • Ich habe ihn mit einer Spitzhacke mißhandelt: Erst nach dem 4. Loch im Akku gab es so eine kleine Flamme, wie bei einem Schweissgerät. Kurz, intzensiv, viel Rauch, aber keine Explosion.

Es hat mich unheimlich viel Mühe gekostet, das Teil zu zerstören.

Ich musste zig mal darauf schlagen, mehrere Löcher rein hauen, bis es zu einer Reaktion kam.

Ich denke, man muss intern einen größeren Kurzschluss zwischen den Zellen haben, sonst passiert nicht viel.

 

Grüße

Ralf

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Bearbeitet von skystar, 18. Dezember 2018 - 03:16.


#4 gkrause

gkrause
  • 451 Beiträge
  • OrtHannover
  • P3A, "Angel", Mavic Pro und DJI Goggles

Geschrieben 18. Dezember 2018 - 07:30

Bisher ist das also von keinem DJI-Akku bekannt?

#5 Rusty

Rusty
  • 14.208 Beiträge
  • OrtOstfriesland
  • DJI Mavic Air
    Ryze Tello
    > iPhone X
    > iPad 2018
    Blade 200QX 3D
    Blade Nano QX
    X Flächen u. Heli's
    > Taranis X9D+
    mit Spektrum DM9
Tutorial

Geschrieben 18. Dezember 2018 - 07:44

Hi.

 

 

Mir ist das noch nie passiert und ich kenne nur einen persönlich dem das mal passiert ist da er falsch geladen hatte. Von DJI Akkus kenne ich gar kein Beispiel.

 

Wir dürfen derartige Unfälle wohl als extrem selten oder als provoziert betrachten. Akkus sind grundsätzlich sicher.


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#6 kschi

kschi
  • 1.047 Beiträge
  • OrtLippstadt
  • RealACC x210
    RealACC x120
    Q95 Dino
    SpracingF3/F4
    Betaflight

    F540 mit Pixhawk 4

    Taranis x9d
    Fatshark Attitude V2

Geschrieben 18. Dezember 2018 - 20:44

Beim racer ist mir das schon mal passiert. 1300MAh, alter Akku, aggressiv geflogen, natürlich unzähligemale abgestürzt. Irgendwann bei einem Crash gabs denn ne große Rauchentwicklung. Schnell das Ding aus dem Kopter gerissen und weggeworfen. Hat ein paar sekunden gedampft, gefiept, geknistert und auch etwas gebrannt.

 

Nächsten Akku eingebaut, Elektronik überprüft, für gut befunden und weitergeflogen.

 

Aber beim Laden- nein.



#7 Fridi

Fridi
  • 70 Beiträge
  • OrtIdstein
  • DJI 550 Hexacopter als Basis-Frame, Rest Selbstbau! Naza V2 / Groundstation Modul! / 4s 5000mA/h/OSD Mini.
    Außerdem einen DJI EVO800 und den Mavic Pro als "immer dabei Copter"!

Geschrieben 21. Februar 2019 - 17:38

Man sieht immer wieder Videos von Bränden der Lipos im Einsatz und bei Stressbelastung. Es gibt auch Videos wo die Lipos ohne Reaktion brutal mechanisch mishandelt werden.

Wer hat schon einmal selbst in einem Kopter beim Betrieb oder bei der Ladung oder Lagerung selbst Probleme gehabt. Wie habt ihr das Problem gelöst?

Hallo Wolfgang, als Modellflieger und Copterflieger benutze ich LIPOs schon viele Jahre.... Dabei sind mir durch Abstürze schon häufiger Lipozellen beschädigt worden. (Schnitte ... Stiche ... stauchungen) .

Nie ist mir eine Zelle deswegen in "Rauch" aufgegangen... Aber wie hier auch schon geschrieben...Einem Vereinskollegen ist der Lipo im Flug "hochgegangen" und das Modell war halb abgefackelt bis er es gelandet hatte. Und einem anderen

ist ein Pack auch im Auto hochgegangen... !

Da mache ich mir schon manchmal Gedanken mit meinen ca. 10 Packs  4s1P 5500mA/h ... die ich im Keller habe...

Eines ist beruhigend ... der Gestank ist furchtbar, wenn eine Zelle geöffnet ist... daran merkt man es schnell :-)



#8 aargau

aargau
  • 402 Beiträge
  • Tarot FY690 als Y6 - Sony Alpha a6000
    Tarot IronMan 650 - DJI Zenmuse GoPro Hero 3 Black
    Div. F450
    Div 250er Copter

Geschrieben 22. Februar 2019 - 12:06

Ich hatte bis jetzt zwei Akkus die "Hochgegangen" sind. Beidemal aber entweder Absicht oder aber Fehler meinerseits.

 

Fehler:

Ich wollte einen 3S Lipo im Auto während der Fahrt laden. Soweit eigentlich kein Problem. Dummerweise habe ich aber wohl anstelle von 3S 4S eingestellt. 

Fazit: Ich hörte auf der Autobahn plötzlich ein komisches Zischen aus dem Kofferraum und sah etwas rauch. Ist auf der Autobahn natürlich super, wo man nicht einfach so mal anhalten kann. Hab mich dann entschieden nicht auf dem Pannenstreifen anzuhalten sondern bis zum nächsten Parkplatz zu fahren. 

Passiert ist ausser dem Rauch aber nichts, war aber ein riesen Schock und wer weis wie es mit einem grösseren Akku ausgegangen wäre? Seither stecke ich das Balancer Kabel immer ein, auch wenn die Zellen eigentlich perfekt Balanciert waren (Ladegerät erkennt dann, dass es keine 4S Lipo ist).

 

Test:

Ich hab mein Racer mal in eine Starkstromleitung gedonnert. Das fanden die Propeller nicht so lustig und der Racer flog von den 50?m auf eine Strasse. Der Akku sah nicht mehr wirklich toll aus, also dachte ich mir, ideal um mal zu testen, was denn passiert wenn man das teil mal so richtig überladet..

Es ging relativ lange, bis etwas passiert ist, obwohl wir den Akku mit weit über der maximalen Laderate geladen haben und eben auch die Spannung um sicher eine Zelle, wenn nicht gar zwei erhöht. Der Akku blähte sich sehr stark auf mit der Zeit und verabschiedete sich dann bei weiiit über der maximal Spannung mit einer schönen Stichflamme. Vom Akku war danach nicht mehr viel übrig... 

 

Aus meiner Sicht passiert eigentlich nichts, wenn die Akku normal verwendet werden, nur Überladung haben sie überhaupt nicht gerne. 



#9 Kricme20

Kricme20
  • 34 Beiträge
  • DJI Phantom 4 Pro V2.0
    DJI Phantom 3 Professional
    Yuneec Typhoon Q500 4K
    Twister Quad
    Blade MQX
    ALDI 40€ Copter 😂

Geschrieben 22. Februar 2019 - 16:17

Die DJI Akkus (intelligent flight battery) verfügen über eine automatische Ladestromeinstellung. Der Akku weiß, wann er wie laden sollte, wodurch er nochmal sicherer wird. Die 100%ige Sicherheit kann man dir da nicht geben. Besten Gruß und schönes Wochenende!

#10 General Cutter

General Cutter
  • 159 Beiträge
  • OrtSchweiz
  • DJI Phantom 4 Pro (+)
    DJI Mavic 2 Pro
    DJI Mavic 2 Zoom
    DJI Mavic Pro (Platinum)
    DJI Mavic Air
    DJI Spark

Geschrieben 22. Februar 2019 - 16:51

Das Problem entsteht wohl, wenn überhaupt, vor allem bei LiPos welche mechanisch beschädigt wurden. Während meiner Kopterselbstbauphase vor ein paar Jahren habe ich mal einen (von mehreren gleichen) nigelnagelneuen 3S LiPo an mein Ladegerät gehängt. Als ich den Ladeprozess gestartet habe hat der LiPo gezischt und sofort angefangen zu qualmen. Da ich LiPos grundsätzlich auf LiPo Transporttaschen lade konnte ich ihn zum Glück schnell zur Türe raus bringen und auf den Boden legen wo ich dann zusehen konnte wie er wie ein bengalisches Feuerwerk abbrannte. Im Nachhinein habe ich dann gesehen dass der Akku auf der Unterseite eine deutliche Delle aufwies wie wenn er auf eine spitze Kante gefallen wäre. Keine Ahnung warum mir das beim auspacken nicht aufgefallen ist, aber seitdem schaue ich mir LiPos immer genau an. Auch wenn sie verkleidet sind wie die DJI Akkus.

#11 burki

burki
  • 9 Beiträge

Geschrieben 04. März 2019 - 07:35

Ich hatte bis jetzt zwei Akkus die "Hochgegangen" sind. Beidemal aber entweder Absicht oder aber Fehler meinerseits.

 

Fehler:

Ich wollte einen 3S Lipo im Auto während der Fahrt laden. Soweit eigentlich kein Problem. Dummerweise habe ich aber wohl anstelle von 3S 4S eingestellt. 

Fazit: Ich hörte auf der Autobahn plötzlich ein komisches Zischen aus dem Kofferraum und sah etwas rauch. Ist auf der Autobahn natürlich super, wo man nicht einfach so mal anhalten kann. Hab mich dann entschieden nicht auf dem Pannenstreifen anzuhalten sondern bis zum nächsten Parkplatz zu fahren. 

Passiert ist ausser dem Rauch aber nichts, war aber ein riesen Schock und wer weis wie es mit einem grösseren Akku ausgegangen wäre? Seither stecke ich das Balancer Kabel immer ein, auch wenn die Zellen eigentlich perfekt Balanciert waren (Ladegerät erkennt dann, dass es keine 4S Lipo ist).

 

Test:

Ich hab mein Racer mal in eine Starkstromleitung gedonnert. Das fanden die Propeller nicht so lustig und der Racer flog von den 50?m auf eine Strasse. Der Akku sah nicht mehr wirklich toll aus, also dachte ich mir, ideal um mal zu testen, was denn passiert wenn man das teil mal so richtig überladet..

Es ging relativ lange, bis etwas passiert ist, obwohl wir den Akku mit weit über der maximalen Laderate geladen haben und eben auch die Spannung um sicher eine Zelle, wenn nicht gar zwei erhöht. Der Akku blähte sich sehr stark auf mit der Zeit und verabschiedete sich dann bei weiiit über der maximal Spannung mit einer schönen Stichflamme. Vom Akku war danach nicht mehr viel übrig... 

 

Aus meiner Sicht passiert eigentlich nichts, wenn die Akku normal verwendet werden, nur Überladung haben sie überhaupt nicht gerne. 

 

Da hast du viel GLück gehabt.

Bei mir kam durch eine Falschladung nach dem Aufblähen und Zischen sehr schnell (unter 1. Minute) eine große Stichflamme. Diesen Vorgang konnte man nicht aufhalten.

Bei sachgemäßer Behandlung hatte ich noch nie Probleme.



#12 KopterStahl

KopterStahl
  • 2.553 Beiträge
  • OrtHamburg...Rosengarten
  • DJI P3A+P, P2V+ V3.0, (Parrot Disco)

Geschrieben 04. März 2019 - 10:48

Man sollte sich der Gefahr, die von Falschbehandlung der Lipos ausgeht, schon bewusst sein und entsprechenden Sorgfalt walten lassen. Alle heißen Pannen mit Lipos die ich bisher gesehen habe waren eigentlich immer unsachgemäße Benutzung wie eben falsche Ladespannung und/oder ewig am Ladegerät (bei geringen Strom) angeschlossen lassen.

 

Der Unterschied zwischen den verschiedenen Akkuarten scheint sich bei einigen "Bastlern" nach wie vor noch nicht rum gesprochen zu haben. Ein NiCad muss halt anders geladen werden wie ein Lipo.

 

"Wird schon gehen" kann da unangenehme Folgen haben. Ebenso eine Daunendecke über Akku und Ladegerät, selbst wenn der Akku im zu ladendem Gerät sitzt.



#13 Bastler

Bastler
  • 117 Beiträge
  • Q500+ mit GCO2+ - verkauft, jetzt Mavic Air und Parrot ANAFI

Geschrieben 19. März 2019 - 22:18

Hallo,

habe mich aktuell auch mit dem Thema befasst und es scheint sich wieder zu bestätigen, das man schlechte Nachrichten extrem gut aufsaugt. Bei einer Untersuchung von Thermal Runaways haben die Forscher mindestens 5,5V Ladespanung + viel Strom gebraucht oder die Akkus extern auf mindestens 130 Grad aufgeheizt. Selbst ein Kurzschluss reichte erst nachdem die Anschlüsse verstärkt wurden, da vor dem Akku sonst die Drähte weggeglüht sind. Es muss schon einiges zusammenkommen um LiIon/LiPo zur selbstzerstörung zu treiben. Die NASA hat auch Akkupacks getestet und die haben trotz intensiver Bemühungen kein übergreifen eines Thermal Runaways auf Nachbarzellen provozieren können. Das bedeutet aber nicht, dass so etwas in der Praxis nicht vorkommen kann.
Allerdings werden wir statistisch gesehen, an Herz- Kreislauf Problemen sterben. Wer also auf Nummer sicher gehen will, solte sich weniger um Akkus kümmern, dafür mehr um gesundes Essen und Bewegung :)

VG
Ingo
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#14 KopterStahl

KopterStahl
  • 2.553 Beiträge
  • OrtHamburg...Rosengarten
  • DJI P3A+P, P2V+ V3.0, (Parrot Disco)

Geschrieben 19. März 2019 - 22:38

....und Bewegung :)

....

Da ist dann Kopter fliegen nicht gerade das richtige Hobby dafür - solange man nicht vor den Akkus flüchten muss ;-)







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