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Wie ist die max. Flughöhe definiert?


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38 Antworten in diesem Thema

#31 Tripower

Tripower
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Geschrieben 07. Dezember 2018 - 12:32

Aber auch der Hubschrauberpilot kann von oben keine Person am Boden hinreichend identifizieren. Wenn man nach so einer Begegnung mit einem anderen Luftfahrzeug seinen Kopterflug ungerührt weiterführt, bis tatsächlich irgendwann die Polizei auftaucht, ist man zunächst selbst schuld. Aber auch dann müsste erstmal der Nachweis geführt werden, daß es genau dieser Kopter war, der zuvor in den Luftraum des Helis eingedrungen ist. In der Praxis wohl eher unmöglich. Vermeiden sollte man natürlich eine Beschlagnahme des Kopters, damit aus diesem keine Log-Dateien ausgelesen werden können, die Position und Höhe aufgezeichnet haben. Aber auch deren Beweiswert vor Gericht müsste erst mal geklärt werden. Wohl dem, der mit zwei oder mehreren Koptern vor Ort ist ;).

 

Gerrit



#32 no limit

no limit
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Geschrieben 07. Dezember 2018 - 13:04

Die Hubschrauberpiloten haben von oben eine gute Übersicht und sind durchaus in der Lage dafür zu sorgen, dass der Drohnenpilot Besuch von der Polizei bekommt. Das kann sehr schnell gehen bevor man den Kopter wieder am Boden hat.

 

 

wenn dem so ist, rate ich bei einem Überfall im ländlichen Bereich nicht selbst die Polizei zu rufen, sondern eine Drohne aufsteigen zu lassen, offenbar wird einem dann deutlich schneller geholfen  ;)

 

Höhe ist "relativ" mit meinem Racer (Kopter ohne GPS/Barometer) steige ich nie über die von mir ermittelte Höhe von 99,9m  da bin ich mir ganz sicher  ;D


Bearbeitet von no limit, 07. Dezember 2018 - 13:08.


#33 Tripower

Tripower
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Geschrieben 07. Dezember 2018 - 13:26

. Das kann sehr schnell gehen bevor man den Kopter wieder am Boden hat.

 

Selbst aus 500 m Höhe ist der Kopter (bei 3m/sec Sinkgeschwindigkeit) nach knapp 3 Minuten am Boden. So schnell ist keine Polizei vor Ort, wenn sie nicht gerade unmittelbar neben dem Drohnenpilot steht. Erfahrungsgemäß dauert es schon mal mindestens 1/4 Stunde, bis der Anzeigenerstatter der Polizei erklärt hat, worum es überhaupt geht ....

 

Um es klar zu stellen: Ich möchte hier niemanden animieren, die Vorschriften über die zulässigen Flughöhen zu missachten! Aber die Diskussion über +/- 30 Meter Differenz zur zulässigen Höhe halte ich für müssig.  Schon meine Drachen habe ich als Kind mit deutlich mehr als 100 m Schnur versehen :).

 

Gerrit


Bearbeitet von Tripower, 07. Dezember 2018 - 13:28.


#34 Rusty

Rusty
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Geschrieben 07. Dezember 2018 - 15:23

Ja, dass ist abenteuerlich.

Die jeweiligen Höhenbeschränkungen (mini./maximum) sollen dafür Sorge tragen, dass nicht Einer mit dem Anderen in die Quere kommt.

Und das ist bei meiner abenteuerlichen Auslegung im Normalfall gegeben.

 

Gruß

Wolfgang

 

 

Als abenteuerlich meinte ich eher die Umsetzung bzw. das einbeziehen von Flugmodellen in diese Regelungen die über die Regelung 100m AGL hinausgehen


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#35 n.-perry

n.-perry
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Geschrieben 07. Dezember 2018 - 16:42

Als abenteuerlich meinte ich eher die Umsetzung bzw. das einbeziehen von Flugmodellen in diese Regelungen die über die Regelung 100m AGL hinausgehen

 

Wir sind schon in dieser Regel mit eingebunden, auch wenn das erst aus zwei unterschiedlichen Paragraphen ersichtlich wird. Für uns Kopterpiloten gilt der § 21 b LuftVO Abs. 8 (AGL max. 100 m) und für die Rucksack- und Fetzenpiloten ist der § 6  LuftVO Abs. 2 (AGL mini. 150 m im Normalfall) gültig. Aber was meinst du mit "...über die Regelung 100 m AGL hinaus gehen" , das Überfliegen einer Felswand?

 

Gruß

Wolfgang


Bearbeitet von n.-perry, 07. Dezember 2018 - 17:02.


#36 Rusty

Rusty
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Geschrieben 07. Dezember 2018 - 17:10

Da sind wir uns ja einig 😀.

#37 KopterStahl

KopterStahl
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Geschrieben 07. Dezember 2018 - 19:55

Selbst aus 500 m Höhe ist der Kopter (bei 3m/sec Sinkgeschwindigkeit) nach knapp 3 Minuten am Boden. So schnell ist keine Polizei vor Ort, wenn sie nicht gerade unmittelbar neben dem Drohnenpilot steht. Erfahrungsgemäß dauert es schon mal mindestens 1/4 Stunde....

Hier reichte es jedenfalls nicht den Flieger zu Landen obwohl er höchsten 250m hoch war. Schon gar nicht ihn zu verstauen und den Ort zu räumen.

Die Hubschrauberbesatzung sah den Flieger bei  ca.200m eigener Flughöhe über sich. Alles Weitere lief über die DFS ohne schriftlich Anträge ;-)

 

Hatte auch keinerlei Konsequenzen für den Kopterpiloten da zu der Zeit für Kopter noch keine 100m Höhenbeschränkung bestand.

 

P.S. der Polizeiwagen war aber tatsächlich nicht weit weg



#38 Tripower

Tripower
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Geschrieben 07. Dezember 2018 - 20:47

Hier reichte es jedenfalls nicht den Flieger zu Landen obwohl er höchsten 250m hoch war. Schon gar nicht ihn zu verstauen und den Ort zu räumen.

Die Hubschrauberbesatzung sah den Flieger bei  ca.200m eigener Flughöhe über sich. Alles Weitere lief über die DFS ohne schriftlich Anträge ;-)

 

Hatte auch keinerlei Konsequenzen für den Kopterpiloten da zu der Zeit für Kopter noch keine 100m Höhenbeschränkung bestand.

 

Und wie wurde der Kopterpilot ermittelt? Vermutlich gar nicht!

Daß die Heli-Besatzung den Kopter auf (nachweislichen) 200 m eigener Flughöhe gesehen hat, reicht für garnichts, solange der Kopter und vor allem sein Pilot nicht zweifelsfrei ermittelt wurden. Wie das passieren soll, kann ich mir nicht vorstellen.

 

Einen Kopter oberhalb der zulässigen Flughöhe zu sehen ist eine Sache; dies beweisfest nachzuweisen und vor Allem den verantwortlichen Piloten zu ermitteln, eine ganz andere! Die DFS kann da auch nicht weiterhelfen, denn die kann zur Identität des Kopter-Piloten auch nichts sagen. Selbst wenn man den Kopter identifizieren könnte, würde das der Behörde nicht weiterhelfen, denn sie müsste ja nachweisen, wer ihn auf die unzulässige Höhe gesteuert hat. Wie Du es auch drehst und wendest, die Wahrscheinlichkeit, in solchen Fällen den Piloten belangen zu können, ist denkbar gering.

 

Anders sieht es aus, wenn der Kopter mit einem Luftfahrzeug kollidiert und zu einem Schaden führt, denn dann kann der "Drohnen-Halter" zivilrechtlich auf Schadenersatz in Anspruch genommen werden. Der straf- oder OWi-rechtliche Aspekt ist aber ein ganz anderer.

 

Gerrit


Bearbeitet von Tripower, 07. Dezember 2018 - 20:48.


#39 n.-perry

n.-perry
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Geschrieben 07. Dezember 2018 - 22:05

So schnell ist keine Polizei vor Ort, wenn sie nicht gerade unmittelbar neben dem Drohnenpilot steht. 

 

 

 

P.S. der Polizeiwagen war aber tatsächlich nicht weit weg

 

Und wie wurde der Kopterpilot ermittelt?

 

Na, in diesem Fall dürfte es doch wohl klar sein.

 

Gruß

Wolfgang






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