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Wie ist die max. Flughöhe definiert?


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38 Antworten in diesem Thema

#16 Heinz-Willi

Heinz-Willi
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Geschrieben 06. Dezember 2018 - 15:27

Auch wenn das Video hier veraltet ist, weil die Höhenangaben teilweise nicht mehr stimmen, erkennt man doch sehr gut den Bezugspunkt. ;)
https://youtu.be/RmIMVl2qkI4


Super erklärt

Gruß Heinz-Willi
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#17 BravoZulu

BravoZulu
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Geschrieben 06. Dezember 2018 - 15:30

Ist die genannte Definition von dir irgendwo in den Verordnungen festgehalten oder woher hast du die Info?

Höhe über Grund (AGL) ist der lotrechte Abstand zum Boden. Ist so.
Ich habe jetzt keine Lust, die Definition bei ICAO, SERA oder LuftVO zu suchen.

BZ
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#18 prikkelpitt

prikkelpitt
  • 24 Beiträge

Geschrieben 06. Dezember 2018 - 18:51

Einfaches Beispiel: die Cliffs of Moher in Irland sind teilweise bis 200 Meter hoch. Wenn ich dort starte, darf ich nicht über die Kante fliegen, denn in Irland gelten 120 Meter als maximal zulässige Höhe für Drohnen, ich wäre also 80 Meter zu hoch.

Doof nur, das man dort gar nicht fliegen darf, egal wie hoch...



#19 n.-perry

n.-perry
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Geschrieben 06. Dezember 2018 - 21:02

Höhe über Grund (AGL) ist der lotrechte Abstand zum Boden. Ist so.
Ich habe jetzt keine Lust, die Definition bei ICAO, SERA oder LuftVO zu suchen.

BZ

 

Leider gibt es für den Modell/Drohnenflug keine wirkliche Regel, wie die Maximalflughöhe im Bergland berücksichtigt wird (außer eben die Höhe über Grund AGL max. 100 Meter).

 

Wobei es eine Regelung für den Sichtflug VFR gibt. Mindestflughöhe 300 Meter über den höchsten Punkt im Umkreis von 600 Metern, damit der Flieger nicht scharf dem Gelände auf und ab folgen muss.

(leider komme ich nicht an die Quelle vom LBA, irgendwie habe ich da ein Problem.  https://www.lba.de/D...ndesthoehe.html )

 

In Anlehnung an dieser Regelung könnte man in Umkehr, die maximale Flughöhe im Bergland für Modell/Drohnenflug auf 100 Meter Höhe und seitlichen Abstand zum abfallenden Gelände auf 100 Metern (oder weniger) interpretieren.

 

Ich weiß es ist eine heikle Interpretation, aber die wirkliche Definition wird wohl irgendwann ein Gericht (wenn überhaupt) festschreiben.

 

 

Gruß

Wolfgang



#20 Rusty

Rusty
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Geschrieben 06. Dezember 2018 - 21:08

Das ist ja abenteuerlich :).
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#21 Madgordon

Madgordon
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  • Parrot Anafi

Geschrieben 06. Dezember 2018 - 21:14

Sinn hin oder her, Höhe über Grund ist der senkrechte Abstand zum Gelände.
Angenommen man startet auf einem 500m hohen Berg und fliegt +100m 2km weit weg (Sichtverbindung mal außen vor), befindet sich die Drohne evtl. bis zu 600m (2000ft) über Grund und damit weit im Luftraum der bemannten Luftfahrt, mit viel Pech sogar im kontrollierten Luftraum.

Wie bestimmte Videos entstehen?
Andere Länder andere Vorschriften, Ausnahmegenehmigungen, einfach illegal gemacht ... gibt viele Möglichkeiten.

BZ

So, nachedem ich mal die Bewilligung für die Nutzung meiner Drohne in Österreich durchgelesen habe, kann ich sagen, dass es in Österreich keine Höhenberenzung gibt.

 

Ich hätte nie gedacht dass mal was in Österreich weniger reglementiert ist als in Deutschland.

 

CIAO

 

Mad



#22 n.-perry

n.-perry
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Geschrieben 06. Dezember 2018 - 21:23

Das ist ja abenteuerlich :).

 

Ja, dass ist abenteuerlich.

Die jeweiligen Höhenbeschränkungen (mini./maximum) sollen dafür Sorge tragen, dass nicht Einer mit dem Anderen in die Quere kommt.

Und das ist bei meiner abenteuerlichen Auslegung im Normalfall gegeben.

 

Gruß

Wolfgang


Bearbeitet von n.-perry, 06. Dezember 2018 - 21:23.


#23 Rusty

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Geschrieben 06. Dezember 2018 - 21:45

Hi.

Schon klar, wenn es um LFZs geht die keine Flugmodelle oder UAV unter z.B 5kg oder 25kg sind und nicht in Sichtweite mit einer Hobbyfernsteuerung geflogen werden von einem in der Regel Luftfahrt „tauglichen“ Piloten :).

Es gibt Dinge die gelten nicht für uns da sie schlichtweg keinen Sinn machen oder nicht durchführbar sind!
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#24 Micha0001

Micha0001
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Geschrieben 06. Dezember 2018 - 21:53

Doof nur, das man dort gar nicht fliegen darf, egal wie hoch...

Was aber mit dem Thema des Threads rein garnix zu tun hat...  ;)



#25 n.-perry

n.-perry
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Geschrieben 06. Dezember 2018 - 22:56

Hi.



…….. da sie schlichtweg keinen Sinn machen oder nicht durchführbar sind!

 

Ob sie schlichtweg keinen Sinn machen oder nicht durchführbar sind, lassen wir mal dahingestellt.

Belassen wir es auf AGL maximal 100 Meter und fliegen nicht über einen Felsabhang von dem wir nicht die Tiefe kennen ("Informationspflicht" im Vorherein)

 

Gruß

Wolfgang



#26 Tripower

Tripower
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Geschrieben 07. Dezember 2018 - 08:04

In einer 30-Zone darf ich halt nur max.30 fahren unter Berücksichtigung der Genauigkeit des Tachos.

 

Die Genauigkeit Deines Tachos spielt hier keine Rolle. Die 30 km/h darfst Du auch dann nicht überschreiten, wenn Du gar keinen Tacho hast (z.B. Radfahrer). Wie Du Deine Geschwindigkeit überwachst, ist Deine Sache. Wirst Du mit mehr als 30 km/h gemessen, liegt ein Verstoß vor! Der Toleranzwert von i.d.R. 3 km/h ist ein Zugeständnis an die die mögliche Messtoleranz der Messgeräte der Ordnungsbehörden. Noch prekärer ist das in verkehrsberuhigten Zonen ("Spielstraßen"): Hier darf nur "Schrittgeschwindigkeit" gefahren werden - auch von Radfahrern - und das ist mit "jedenfalls unter 10 km/h" definiert. Eine solche Geschwindigkeit zeigen jedenfalls analoge Tachos i.d.R. gar nicht an. Die Rechtsprechung verlangt, daß man sich an der Geschwindigkeit von Fußgängern orientiert, um das zulässige Maß nicht zu überschreiten. Das bedeutet übrigens, daß derjenige, der mit 41 km/h (Toleanz schon abgezogen) durch eine verkehrberuhigte Zone fährt, einen Monat Fahrverbot riskiert!

 

Bei unseren Koptern stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, wie man ggf. eine Überschreitung der zulässigen Flughöhe beweisfest nachweisen will. Um einen solchen Verstoß zu ahnden, muß dem "Täter" nachgewiesen werden, daß und um wieviel er die zulässige Höhe überschritten hat. Das dürfte im Einzelfall schwierig, bis unmöglich sein. Die persönliche Einschätzung eines Beamten reicht jedenfalls nicht aus!

 

Das Fliegen in (horizontal bestimmten) Flugverbotszonen ist da schon leichter nachzuweisen, da hierfür ja i.d.R. bestimmte Referenzpunkte vorliegen.

 

Fazit: es wird alles nicht so heiß gegessen, wie gekocht!

 

Gerrit



#27 Redti

Redti
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Geschrieben 07. Dezember 2018 - 09:07

Hallo Madgordon!

 

Du hast da offensichtlich etwas übersehen. In Österreich ist die Höhenbegrenzung für Kopter generell 150 Meter.



#28 KopterStahl

KopterStahl
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Geschrieben 07. Dezember 2018 - 11:43

....

Die persönliche Einschätzung eines Beamten reicht jedenfalls nicht aus!

....

Problematisch ist immer die Begegnung mit anderen Luftfahrzeugen die oft sehr viel präzisere Sensorik zur Höhenbestimmung an Bord haben.

 

Hier gab es allerdings auch Probleme weil sieben Zeugen einer Gartenparty präsentiert wurden die "genau" gesehen hätten wo und wie hoch mein Kopter unterwegs war. Hat sich dann allerdings erledigt als ich den Log erwähnt habe.

 

Kommt es in so einem Fall zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung sollte man sich darauf gefasst machen über mehrere Instanzen zu gehen. Ist natürlich nicht jedermanns Sache und mit viel Aufwand bei ungewissem Ausgang verbunden.



#29 Tripower

Tripower
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Geschrieben 07. Dezember 2018 - 12:11

Problematisch ist immer die Begegnung mit anderen Luftfahrzeugen die oft sehr viel präzisere Sensorik zur Höhenbestimmung an Bord haben.

 Das wäre natürlich "worst case" und im doppelten Sinne fatal für den Drohnenpiloten. Allerdings müsste hier ja zunächst der Nachweis geführt werden, wer der verantwortliche Drohnenpilot war. Die Adress-Plakette wird im Flug wohl kaum abzulesen sein. Zu einem Absturz aufgrund einer Kollision sollte es natürlich nicht kommen ....

 

 

Hier gab es allerdings auch Probleme weil sieben Zeugen einer Gartenparty präsentiert wurden die "genau" gesehen hätten wo und wie hoch mein Kopter unterwegs war.

 

Diese Zeugen sind im Erstfall regelmäßig nichts wert, denn ihre Höheneinschätzung ist rein subjektiv. Es sei denn, die Zeugen können die Höhe an irgendwelchen Referenzpunkten festmachen (" ... ist über die Spitze des [150 m hohen] Kirchturms geflogen"). Im freien Feld kann kein Zeuge hinreichend genaue Angaben machen, wie hoch der beobachtete Kopter geflogen ist - und erst recht nicht, von wem er gesteuert wurde!

 

Als Jurist sehe ich daher dem Risiko von (geringfügigen) Höhenüberschreitungen relativ gelassen entgegen.

 

Gerrit



#30 KopterStahl

KopterStahl
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Geschrieben 07. Dezember 2018 - 12:23

 ....

Allerdings müsste hier ja zunächst der Nachweis geführt werden, wer der verantwortliche Drohnenpilot war.

....

 

Die Hubschrauberpiloten haben von oben eine gute Übersicht und sind durchaus in der Lage dafür zu sorgen, dass der Drohnenpilot Besuch von der Polizei bekommt. Das kann sehr schnell gehen bevor man den Kopter wieder am Boden hat.






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