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Tipps für Bastler?

eigenbau modellbau multicopter

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10 Antworten in diesem Thema

#1 DrTsycho

DrTsycho
  • 6 Beiträge

Geschrieben 03. Dezember 2018 - 11:29

Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr euch "das Basteln" selber beigebracht? Hat euch jemand Tipps und Tricks gezeigt? Youtubevideos? Wie macht ihr das? Lohnt sich ein Kurs o.ä.?


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#2 KopterSchneider

KopterSchneider
  • 72 Beiträge

Geschrieben 03. Dezember 2018 - 11:50

Learning by doing von Kleinauf. 

Wenn man 2 linke Hände hat, kann ein Kurs vielleicht sinnvoll sein.

Heute sind Youtube Videos sicher auch sehr hilfreich.


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#3 Kopterfrieda

Kopterfrieda
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    F550 mit Futaba T10J
    250 Racer Eturbine
    Eachine Falcon 250
    180er Low Cost Racer
    "Cytronix Racing RD01
    3 Zoll Mini Eigenbau

Geschrieben 03. Dezember 2018 - 16:01

Es gibt da sinnvolle Bücher.

Speziell zu den Coptern und Racer z.B. von Patrick Leiner "Drohnen selber bauen" ohne Vorkenntnisse

Handelt von Drohne, Quadrocopter und Multicopter.

Darin sind auch die Bauteile erklärt und ihre Funktionen.

Oder vom gleichen Autor "Racerdrohnen selber bauen"

Natürlich setzt es auch Greschick voraus im bauen und löten.


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#4 Jarodp

Jarodp
  • 129 Beiträge

Geschrieben 03. Dezember 2018 - 17:15

Ja, selber beigebracht von Anfang an.

Gut, damals gabs noch Germaniumtransistoren und Bücher wie "Die Elektronensparbüchse" ;)

 

Aber auch heutzutage kann man noch anfangen:  Einfach machen !! :)

Muß ja nicht gleich mit Koptern sein, fürs Erste mal einfache Elektronikprojekte nachbauen

und lernen, welches Bauteil was macht.

Und löten üben, gutes Löten ist wichtig. Auch so manches Buch hilft natürlich.

 

Gruß, Jarod


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#5 Mickes

Mickes
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    Hubsan Stubenfliege

Geschrieben 03. Dezember 2018 - 18:47

Mein Papa hat mich immer mit in den Keller genommen und mir irgendwas in die Hand gedrückt zum schrauben zerwerkeln :-)
Hat mir mein Leben lang bis heute immer wieder sehr geholfen.

Einfach mal anfangen. Heute ist es doch so einfach wie nie zuvor sich Wissen anzueignen. Nur heute macht es nicht Papa, sondern eher Youtube und Google.

Gruß Mickes
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#6 Chris W.

Chris W.
  • 766 Beiträge
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  • Lumenier CHARPUX-210 F3 OSD RF2205S 4S, X-Mode Alien 500, Pixhack, MT2216, 4S. Heli: Walkera DF45. Car: 1:8 Nitro, Thundertiger-MTA4, Ofna-Buggy. Speedboot Kl.S14: Hopf-Lightning, Graupner-Magin One.

Geschrieben 04. Dezember 2018 - 00:15

Mein Vater hat mich auch in alle seine Modellbau Projekte eingebunden. Dazu war er noch Funkamateur und baute seine Hardware selbst.

Immer wenn ich das Nitro in meine Modelle fülle denke ich an meinen Papa.

Früher musste man im Modellbau-Club sein um gleichgesinnte zu finden die helfen und tonnenweise Zeitschriften wälzen. Heute macht dass das Internet in Minuten schnelle.

Bearbeitet von Chris W., 04. Dezember 2018 - 00:17.

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#7 Led_Martin

Led_Martin
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  • Hubsan X4

Geschrieben 04. Dezember 2018 - 01:28

Meine, inzwischen ca. 40jährige, Elektronikbastler-Laufbahn hat mit einem Elektronikbaukasten angefangen, da war ich noch Grundschüler. Da ich wenig Bastler in meinem Umfeld hatte, habe ich mir das meiste selbst beigebracht. Und so bin ich von der 2 Transistor Blinkschaltung (Damals noch mit kleinen Glühlampen, da gab es sogar Spezielle dafür, mit nur 70 mA Stromaufnahme, das haben die kleinen Transistoren auch ausgehalten.) bis zu komplexen Mikrocontroller Schaltungen, heute, gekommen. Hatte das Hobby auch zum Beruf gemacht, und Elektronik studiert. Mangels passender Stelle für einen, autistisch veranlagten, kreativen Tüftler und Denker, bin ich nun in Frührente, und nur noch Hobbyelektroniker. Wie andere hier schon geschrieben haben: Am besten lernt man es durchs selbst Machen, nur Bücher lesen oder Videos schauen bringt es nicht. Nicht erschrecken, wenn anfangs öfter mal was kaputt geht, mit zunehmendem Wissen, und Erfahrung wird das dann schnell weniger.

 

Mit freundlichen Grüßen - Martin



#8 Knuth

Knuth
  • 2.487 Beiträge
  • OrtBretten
  • Diverses RC gesteuertes Zeugs Teils in der Luft und Teils am Boden aber bisher alles recht altmodisch ohne App :- ))

Geschrieben 04. Dezember 2018 - 01:48

Hallo ihr Lieben und DrTsycho ... :-)

 

Hab den Thread gerade aus formalen Gründen in den Smaltalkbereich verschieben müssen,,, Finde ihn aber echt wunderschön !!!

 

Frag mich ja auch manchmal wie oder wodurch bin ich eigentlich mein ganzes Leben in die Richtung Technik gekommen.

Die Kommentare oben sind wirklich schön und besonders der von Martin berührt mich da sehr. 

 

Mein Vater war Flugzeugkonstrukteur aber nach dem Krieg nicht in dem Beruf, Mein 10 Jahre älterer Bruder war Fernsehtechniker und ich Stepke steckte so einen 5 Volt Lego-Leuchtbaustein mit 10 Jahren in die 220V Steckdose und das war der Initialknall :- )) 

 

Irgendwie hat sich dann alles ergeben ,,  ganz ohne Internet Google und Youtube ,, einfach mit Neugier ist da ein Elektoringenieur draus geworden und dann auch noch ein Flieger ... Glaub jeder von uns könnte ein Buch schreiben wie sich das so im Detail ergeben hat :- )))


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#9 Led_Martin

Led_Martin
  • 10 Beiträge
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  • Hubsan X4

Geschrieben 04. Dezember 2018 - 02:04

Hallo Knuth,

genau das mit dem Lego-Leuchtbaustein habe ich auch gemacht ... gab einen lauten Knall, das Ding war innen schwarz, und raschelte, beim Schütteln, so komisch, wegen den Scherben vom zerfetzten Birnchen da drin. Mir hat's einen gehörigen Schreck eingejagt, und die nächste Frage: Wie erklärt man das den Eltern, man durfte ja nicht an die 220V (Heute 230). Den Sicherungsautomat konnte ich wieder einschalten, ohne daß das jemand gemerkt hat. Es waren übrigens nicht 5 Volt, sondern 4,5 Volt - 3 x 1,5 Volt Batterie (Korrekt: Zelle, eine Batterie ist eigentlich eine Kombination von mehreren Zellen).

 

Mit freundlichen Grüßen - Martin


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#10 Knuth

Knuth
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  • Diverses RC gesteuertes Zeugs Teils in der Luft und Teils am Boden aber bisher alles recht altmodisch ohne App :- ))

Geschrieben 04. Dezember 2018 - 02:33

Hallo Knuth,

genau das mit dem Lego-Leuchtbaustein habe ich auch gemacht ... gab einen lauten Knall, das Ding war innen schwarz, und raschelte, beim Schütteln, so komisch, wegen den Scherben vom zerfetzten Birnchen da drin. Mir hat's einen gehörigen Schreck eingejagt, und die nächste Frage: Wie erklärt man das den Eltern, man durfte ja nicht an die 220V (Heute 230). Den Sicherungsautomat konnte ich wieder einschalten, ohne daß das jemand gemerkt hat. Es waren übrigens nicht 5 Volt, sondern 4,5 Volt - 3 x 1,5 Volt Batterie (Korrekt: Zelle, eine Batterie ist eigentlich eine Kombination von mehreren Zellen).

 

Mit freundlichen Grüßen - Martin

 

Stimmt Martin ..

 

Die kleinen Birnchen waren eigentlich füt die 4,5V Flachbatterien die es damals noch gab  :- )))))  

Ach war das eine schöne Zeit :)

 

Erinnere mich auch wie meine Eltern mich erwischt haben als ich den Schalter der Wohnzimmerlampe immer ein und aus geschaltet habe um zu verstehen wie schnell der Strom eigentlich so ist :- )))   


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#11 Mickes

Mickes
  • 1.845 Beiträge
  • Parrot Bebop 1+2
    Parrot Disco
    Wifree Copter
    Hubsan Stubenfliege

Geschrieben 04. Dezember 2018 - 23:15

Ach spektakulärer waren doch eher die Experimente mit Elkos und Wechselstrom ;-).

Spaß hat mir auch als Stöppke gemacht meinen Physik Lehrer mit dem als "Puls Messgerät" getarnten Elektrisierapparat aus Klingeltrafo und Unterbrecherrelais zu foppen. Hatte danach immer eine gute Note bei ihm ;-).

Tüfteln und basteln, das kann man in keinem Kurs wirklich lernen. Das muss man wollen, auch etwas Leidensfähigkeit ist eine gute Voraussetzung. Ich habe Mathe in der Schule gehasst. Mit dem Interesse an Computern hat sich das dann geändert. Da ist man dann plötzlich begeistert am lernen. Schade finde ich nur das viele junge Leute heute mehr Zeit vor der Daddelkiste verbringen anstatt etwas kreatives zu tun. Auch für den beruflichen Werdegang ist Improvisationstalent was man zwangsläufig als Bastler mitbringen muss nicht verkehrt.

Gruß Mickes
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