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DJI Osmo Pocket!

dji osmo gimbal handheld

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68 Antworten in diesem Thema

#16 eute84

eute84
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  • Dji mavic pro
    dji phantom 3 advanced

Geschrieben 28. November 2018 - 22:57

Allein 359,- für das Teil... 99,- wären wohl eher passend. Die Kompaktheit gleicht die Kamera nicht aus und rechtfertigt lang nicht den Preis.

#17 Arthur

Arthur
  • 7.220 Beiträge
  • OrtKerpen
Tutorial

Geschrieben 28. November 2018 - 23:59

Naja, 99 Euro wären dann doch zu wenig. Wenn man sich mal umschaut, dann kostet eine 4K 60FPS Kamera mit Monitor wie die Yi 4K+ derzeit im Sonderangebot 160 Euro. Dazu noch einfacher Actioncam Gimbal für sagen wir mal 80 Euro. Dann wäre ein fairer Preis sicher irgendwo im Bereich 250 bis 300 Euro.

 

Und diese Lösung hätte dann schon einen GoPro Mount, Blueetooth und auch Bedienknöpfe. Bei DJI kostet das nochmal 110 Euro, so dass man 470 Euro zahlt für etwas, was bei anderen aktuell 240 Euro kostet. Allerdings vergleicht man da dann auch ein wenig Äpfel mit Birnen, denn eine Actioncam mit Handgimbal ist halt spürbar größer.



#18 baro

baro
  • 110 Beiträge

Geschrieben 29. November 2018 - 00:13

Die Kompaktheit gleicht die Kamera nicht aus und rechtfertigt lang nicht den Preis.

 

Und wie. Die aktuelle Actioncam einer anderen Premiummarke kostes ähnlich viel bis mehr - und kann sehr viel weniger.  Und da der Markt, den DJI damit anvisiert zudem noch größer ist wird das Ding durch die Decke gehen wie kaum ein DJI Produkt zuvor.



#19 Reinhard-Wien

Reinhard-Wien
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  • OrtWien
  • DJI Mavic 2 Zoom, Spark, DJI Mavic Pro, DJI Phantom 3

Geschrieben 29. November 2018 - 07:12

Ich hoffe, man kann die Osmo Pocked auch mit einer Powerbank für längere Einsätze (.z.B. Konzertaufzeichnungen) betreiben. Da gibt es ja den unteren Anschluss, das dürfte eine USB-C Buchse zum Laden sein. DOCH..... wenn man das Wlan Modul verwendet, wird die Buchse damit genutzt. Das wäre nicht gut!!

Ich habe nämlich vor, diese Kamera für das Wiral Cable Cam Lite ( https://www.wiralcam.com/ ) System zu nutzen. Da brauche ich längere Einsätze als nur ca. 2 Stunden, die ja angegeben sind bei Aufnahme von 1080p/30. Wenn der Funkadapter unten drauf steckt, dann wird sich die Dauer erheblich kürzen  :(


Bearbeitet von Reinhard-Wien, 29. November 2018 - 07:12.


#20 V3nom

V3nom
  • 182 Beiträge
  • P4p, custom ls210, diy 160er, redux 130

Geschrieben 29. November 2018 - 07:28

Ich hoffe, man kann die Osmo Pocked auch mit einer Powerbank für längere Einsätze (.z.B. Konzertaufzeichnungen) betreiben. Da gibt es ja den unteren Anschluss, das dürfte eine USB-C Buchse zum Laden sein. DOCH..... wenn man das Wlan Modul verwendet, wird die Buchse damit genutzt. Das wäre nicht gut!!
Ich habe nämlich vor, diese Kamera für das Wiral Cable Cam Lite ( https://www.wiralcam.com/ ) System zu nutzen. Da brauche ich längere Einsätze als nur ca. 2 Stunden, die ja angegeben sind bei Aufnahme von 1080p/30. Wenn der Funkadapter unten drauf steckt, dann wird sich die Dauer erheblich kürzen :(



Genau den selben Plan hab ich auch ;-)
Timing ist ja perfekt. Die wiral sollte ja jetzt auch demnächst endlich mal ausgeliefert werden...

Da ist das Teil natürlich perfekt für geeignet

#21 Davorin

Davorin
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  • OrtNorderstedt
  • Nano QX, Glimpse, QX 350,
    Mavic Pro, Goggles
    Helis....

Geschrieben 29. November 2018 - 08:20

Ich benutze ein Feiyu G5 mit einer Session. Sehr gut, aber einfach zu groß... – wird jetzt in 2-3 Wochen arbeitslos...



#22 Arthur

Arthur
  • 7.220 Beiträge
  • OrtKerpen
Tutorial

Geschrieben 29. November 2018 - 09:29

Die aktuelle Actioncam einer anderen Premiummarke kostes ähnlich viel bis mehr

 

wird das Ding durch die Decke gehen wie kaum ein DJI Produkt zuvor.

 

GoPro ist hier sicher kein guter Maßstab. Die GoPro Kameras sind überteuert und GoPro hat es nicht geschafft auf den veränderten Markt bei den Actioncams zu reagieren. Im Gegenteil hat man mit panischen Aktionen (wie etwa dem Sperren aller Drittanbieter Akkus bei der Hero 5), schlechten Service (etwa bei dem defekten Deckel meiner Hero 6) und kopflosen Abenteuern (wie der Karma Drohne) einen Scherbenhaufen produziert und dennoch keine Antwort auf die günstigere Konkurrenz aus Fernost gefunden.

 

Und der Osmo Pocket wird auch ganz sicher nicht "durch die Decke" gehen. Die Osmo Systeme hatten sicher immer ihre Käufer, aber der Marktanteil war auch immer eher gering. Der Osmo Mobile 2 war ja nicht einmal mehr wirklich von DJI selbst, sondern wurde nur noch als "powered by DJI" verkauft. Der neue Osmo Pocket hat sicher seine Vorteile, vor allem seine Kompaktheit, aber er hat eben auch Nachteile wie den nicht wechselbaren Akku oder das fest verbaute Gimbalsystem.

 

Gerade mit diesen beiden Nachteilen wird DJi mit dem Osmo Pocket nie wirklich in den Actioncam Markt vordringen. Wer outdoor unterwegs ist, der muss Akkus wechseln können. Und wer dabei wirklich seine "Action" filmt, der kann dabei nicht auf sensible Gimbalmotoren setzen. Klassische Actioncams werden hier das Maß der Dinge bleiben. Die Yi 4K+ etwa gibt es aktuell für 230 Euro und sie muss sich auch vor den aktuellen Hero Modellen nicht verstecken. Wenn man hier noch einen Actioncam Gimbal für um die 80 Euro kauft, dann hat man für 310 Euro ein System, dass ähnlich viel bietet wie das DJI System, ist aber gerade im Outdoorbereich flexibler und wohl auch sicherer unterwegs.

 

Ein weiterer "Gegner" für den Osmo Mobile sind die Smartphones. Warum etwa soll man 360 Euro ausgeben, wenn man sich fast genauso gut mit seinem Smartphones filmen kann? Sicher, das Smartphone hat nicht so eine gute Stabilisierung, aber das ist Selfiefilmern vermutlich sowieso nicht so wichtig. Gleichzeitig ist das Display deutlich größer, es gibt tonnenweise kompatible Apps und man kann direkt vom Smartphone aus in die Welt teilen. Und ja, man kann das Smartphone auch mit dem Osmo Pocket verbinden. Dann aber kann man nicht mehr einhändig filmen bzw. muss noch mal zusätzlich Geld in die Hand nehmen für einen Bluetooth Adapter. 

 

Der Osmo Pocket ist ein Angebot an diejenigen, die bisher mit dem Osmo oder dem Osmo Mobile unterwegs waren. DJI geht damit den Weg, den man auch schon mit dem Mavic erfolgreich gegangen ist. Dort hat man die Phantom 4 stark verkleinert und damit ein Kernproblem von Drohnen spürbar verbessert. Hier ist die Kompaktheit aber bei weitem nicht so Vorteil wie bei den Drohnen damals, denn Actioncams und Smartphones sind auch jetzt schon sehr kompakt. 

 

Damit das Ding wirklich durch die Decke geht, müsste DJI die Preise spürbar senken, so dass man inklusive des Zubehörs auf 300-350 Euro kommt. Oder man hätte von vorne herein alles eine Nummer größer machen müssen und die 1 Zoll Kamera des Mavic 2 Pro verbaut. So aber wird der Osmo Pocket wohl wieder ein klassischer Osmo mit überschaubarer Zielgruppe bleiben. 


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#23 baro

baro
  • 110 Beiträge

Geschrieben 29. November 2018 - 10:48

Damit das Ding wirklich durch die Decke geht, müsste DJI die Preise spürbar senken, so dass man inklusive des Zubehörs auf 300-350 Euro kommt. Oder man hätte von vorne herein alles eine Nummer größer machen müssen und die 1 Zoll Kamera des Mavic 2 Pro verbaut. So aber wird der Osmo Pocket wohl wieder ein klassischer Osmo mit überschaubarer Zielgruppe bleiben. 

 

Schauen wir mal. Ich vermute dass sich DJI Märkte schafft die ihre Herkunft nicht unbedingt in der Smartphone-Filmerei haben, aber die größer sind als der POV-Actioncam Markt.

 

Preisvergleiche mit selbst zusammengebauten China-Geräten sind vielleicht für uns Bastler interessant, aber weniger für die Zielgruppe die angesprochen wird. Dort spielt die Integration der Systemteile, die Kompaktheit, Zuverlässigkeit und letztendlich auch die Markenanmutung eine größere Rolle. Und technologisch ist das Osmo Pocket mit den diversen intelligentzen Modi sowieso mehrere Schritte vorraus: Alleine das Active Tracking sollte in der Blogging-Szene sehr gut ankommen und auch den Action-Filmer inspirieren. Hier ist man Innovationsführer und konkurrenzlos. Da ich das Teil nicht primär im Action-Cam Segment sehe spielt die physische Robustheit nicht die größte Rolle.


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#24 Kopterschlumpf

Kopterschlumpf
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  • OrtOldenburg (Oldb.)
  • Parrot ANAFI

Geschrieben 29. November 2018 - 12:12

Gleich mit Unterwasser Case ist schon heiß... Ich wollte schon bei Erscheinen des P3 DJI Aktien kaufen...

 

DJI (genauer gesagt SZ DJI Technology Co., Ltd.) ist Limited, also ein nicht börsennotiertes Unternehmen. Da gibt es höchstens Anteile von Herrn Wang, die wird er aber wohl nicht zu einem von uns Nutzern des Forums zahlbaren Preis veräußern.



#25 Arthur

Arthur
  • 7.220 Beiträge
  • OrtKerpen
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Geschrieben 29. November 2018 - 13:54

Hier ist man Innovationsführer und konkurrenzlos.

 
Stimmt, zumindest wenn man Anbieter wie Feiyu oder Zhiyun nicht kennt...  :P


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#26 baro

baro
  • 110 Beiträge

Geschrieben 29. November 2018 - 15:27

 
Stimmt, zumindest wenn man Anbieter wie Feiyu oder Zhiyun nicht kennt...  :P

 

Eine vier bis fünfmal so schwere Handyschuppse ist aber auch nicht exakt die selbe Produktkategorie. ;-)



#27 Sascha3580

Sascha3580
  • 839 Beiträge

Geschrieben 29. November 2018 - 18:46

Einen Markt gibt es immer, man muss Ihn nur anbieten.

Es gibt eben Käufer, die wollen ausschließlich DJI kaufen. Daher wird bedient, bis der Käufer die Taschen leer hat.



#28 Baumbart

Baumbart
  • 222 Beiträge
  • OrtSchweiz
  • Dji Spark

    Früher Parrot Bebop Drone (1) mit Skycontroller

Geschrieben 29. November 2018 - 19:40

Ich hätte das Gimbal lieber an der Spark 2 gesehen...!  ;) 



#29 Netblaster

Netblaster
  • 66 Beiträge
  • OrtBei Berlin
  • EigenBau, DJI S900, Mavic Air

Geschrieben 29. November 2018 - 20:29

Die DJI Mavic Air Kamera mit Gimbal auf Handgriff mit Minimonitor. ^^ Sehr interessant, nur mit dem Zubehör hat man es vergeigt.

 

Ja fast, leider kann die Mavic Air 4k nur in 30p. Das kann der Stick mit 60p schon besser.

Aus diesem Grund filme ich auch nur in 2,7k mit 60p bei der Air.

 

Grüße - Andrej



#30 Arthur

Arthur
  • 7.220 Beiträge
  • OrtKerpen
Tutorial

Geschrieben 30. November 2018 - 09:38

Eine vier bis fünfmal so schwere Handyschuppse ist aber auch nicht exakt die selbe Produktkategorie. ;-)


Doch, ich denke schon, dass dies die selbe Produktkategorie ist. Wir sprechen hier von Handgimbalsystemen und der Osmo Pocket ist für mich auch ein Handgimbalsystem. Der Vorteil des Osmo Pocket ist halt die geringe Größe und das niedrige Gewicht. Andere Systeme haben dafür andere Vorteile. Ein Zhiyun Smooth 4 mit Smartphone hat zum Beispiel mit 130 Euro wesentlich geringere Anschaffungskosten und bietet mehr Bedienelemente. Und eine Yi 4K plus mit einem externen Gimbalsystem kostet mit rund 300-350 Euro ähnlich viel, besitzt dafür aber den Vorteil, dass man die Kamera abnehmen und etwas flexibler einsetzen kann. Aber alles sind natürlich Handgimbalsysteme.

So oder so ging es ja um etwas ganz anderes. Du hattest behauptet, dass DJI aufgrund seiner Active Track Funktion "Innovationsführer und konkurrenzlos" sei. Das ist aber halt leider falsch. DJI hat visuelles Tracking weder erfunden, noch sind sie derzeit der einzige, der soetwas anbietet. Schon lange vor DJI haben Kamerahersteller visuelles Tracking zum Beispiel zum Setzen der Schärfe genutzt. Und aktuell bieten auch andere Handgimbalsysteme Trackingfunktionen in ihren Apps.
 

Ja fast, leider kann die Mavic Air 4k nur in 30p. Das kann der Stick mit 60p schon besser.
Aus diesem Grund filme ich auch nur in 2,7k mit 60p bei der Air.

 
Ja, da hast du natürlich recht. Allerdings finde ich das mit den 4K60 schon etwas kurios. Im Bereich der Actioncams ist 4K60 üblich und plötzlich schafft es auch DJI für 360 Euro ein System mit Kamera, Gimbal, Monitor und Akku zu bringen, was dieses Format unterstützt. Im Bereich der Drohnen ist DJI Marktführer, der Druck ist weit weniger groß und 4K60 gibt es dort nur sporadisch. Nicht mal der M2P hat das.







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