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Test - Tragfläche trifft Drohne mit 400km/h


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18 Antworten in diesem Thema

#1 kschi

kschi
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Geschrieben 07. Oktober 2018 - 16:36

Endlich mal was, wo man sich auch mal was über die energie beim Aufprall vorstellen kann.

Aber ich denke mal, dass da kein akku drin war...



#2 sander

sander
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Geschrieben 07. Oktober 2018 - 17:03

Intressant finde ich bei diesem Versuch , dass ein Vogel vergleichbare Schäden verursacht.

Habe den Eindruck, dass die Luftstömung um die Tragfläche welche bei dieser Geschwindigkeit herrscht, nicht berücksichtigt wird.
Diese sollte eine nicht zu vernachlässigende Ablenkung um die Tragfläche herum erzeugen.
Ohne diesen Effekt würden viel mehr Einschläge bei Start und Landung vorkommen.

Man kann diesen Versuch in die gleiche Klasse wie das 9Kg Kopter-Auto Video einstufen.
Intressant finde ich bei diesem Versuch , dass ein Vogel vergleichbare Schäden verursacht.

Habe den Eindruck, dass die Luftstömung um die Tragfläche welche bei dieser Geschwindigkeit herrscht, nicht berücksichtigt wird.
Diese sollte eine nicht zu vernachlässigende Ablenkung um die Tragfläche herum erzeugen.
Ohne diesen Effekt würden viel mehr Einschläge bei Start und Landung vorkommen.

Man kann diesen Versuch in die gleiche Klasse wie das 9Kg Kopter-Auto Video einstufen.

#3 Bastler

Bastler
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Geschrieben 07. Oktober 2018 - 17:04

Hallo,

 

interessanter Test. Was mich bei Flugzeugen und den damit verbundenen Tests immer wieder beeindruckt, ist die "Verursacherumkehr" - ich habe keine besseren Begriff dafür. Das Flugzeug ist doch wohl das Geschoß welches mit 500km/h die Drohne abschießt und nicht umgekehrt. Niemand würde wohl behaupten, das ein Fußgänger ein 100km/h schnelles Auto zerstört hat. Weder Vögel noch Spielzeugdrohnen zerstören Flugzeuge - es ist umgegkehrt und dabei erleiden diese Flugzeuge auch mal einen Schaden. Wenn die Piloten oder deren Technik nicht in der Lage sind, die Gefahren rechtzeitig zu erkennen und zu umgehen liegt doch wohl da das Problem!

Aber jetzt mal zur Wahrscheinlichkeit eines Zusammenstoßes: Das Flugzeug muss die Drohne schon mal ziemlich exakt frontal treffen - in 3 Dimensionen müssen die zeitgleich am selben Ort sein! Selbst wenn man so etwas mutwillig provozieren möchte, wäre es fast unmöglich (sonst bräuchte das Militär ja keine Luftabwehraketen mehr, einfach eine alte Phantom2 hoch und fertig). Da ist die Chance, das ein psychisch kranker Pilot eine Passagiermaschine an einen Berg  knallt oder ein Flugzeug den Schrott des vor ihm gestartetem Fliegers aufsammelt um viele nullen vor dem Komma höher.

 

Sorry, aber das musste mal raus. Dieses blödsinnige Aufbauschen von nicht vorhandenen Risiken geht mir tierisch auf die Nerven.

 

VG

Ingo


  • jgborg2000 und Jochen69 gefällt das

#4 phantomisttoll

phantomisttoll
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Geschrieben 07. Oktober 2018 - 17:34

Das Risiko eines Zusammenstoßes zweier Luftfahrzeuge in der Luft ist minimal, aber es ist schon vorgekommen und wird auch in Zukunft vorkommen. Es macht daher Sinn, sich über das Thema Gedanken zu machen.


Bearbeitet von phantomisttoll, 07. Oktober 2018 - 17:35.


#5 124578

124578
  • 239 Beiträge

Geschrieben 07. Oktober 2018 - 17:42

Hallo,

 

interessanter Test. Was mich bei Flugzeugen und den damit verbundenen Tests immer wieder beeindruckt, ist die "Verursacherumkehr" - ich habe keine besseren Begriff dafür. Das Flugzeug ist doch wohl das Geschoß welches mit 500km/h die Drohne abschießt und nicht umgekehrt. Niemand würde wohl behaupten, das ein Fußgänger ein 100km/h schnelles Auto zerstört hat. Weder Vögel noch Spielzeugdrohnen zerstören Flugzeuge - es ist umgegkehrt und dabei erleiden diese Flugzeuge auch mal einen Schaden. Wenn die Piloten oder deren Technik nicht in der Lage sind, die Gefahren rechtzeitig zu erkennen und zu umgehen liegt doch wohl da das Problem!

Aber jetzt mal zur Wahrscheinlichkeit eines Zusammenstoßes: Das Flugzeug muss die Drohne schon mal ziemlich exakt frontal treffen - in 3 Dimensionen müssen die zeitgleich am selben Ort sein! Selbst wenn man so etwas mutwillig provozieren möchte, wäre es fast unmöglich (sonst bräuchte das Militär ja keine Luftabwehraketen mehr, einfach eine alte Phantom2 hoch und fertig). Da ist die Chance, das ein psychisch kranker Pilot eine Passagiermaschine an einen Berg  knallt oder ein Flugzeug den Schrott des vor ihm gestartetem Fliegers aufsammelt um viele nullen vor dem Komma höher.

 

Sorry, aber das musste mal raus. Dieses blödsinnige Aufbauschen von nicht vorhandenen Risiken geht mir tierisch auf die Nerven.

 

VG

Ingo

Interessante These.

"Manntragendes Fluggerät muss Drohne ausweichen".

 

Hmmm...



#6 F450

F450
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Geschrieben 07. Oktober 2018 - 18:00

Der sicherste Aufenthaltsort auf der Drohne scheint auf dem Akkudeckel zu sein.


Bearbeitet von F450, 07. Oktober 2018 - 18:00.


#7 kschi

kschi
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Geschrieben 07. Oktober 2018 - 18:39

Intressant finde ich bei diesem Versuch , dass ein Vogel vergleichbare Schäden verursacht.

Habe den Eindruck, dass die Luftstömung um die Tragfläche welche bei dieser Geschwindigkeit herrscht, nicht berücksichtigt wird.
Diese sollte eine nicht zu vernachlässigende Ablenkung um die Tragfläche herum erzeugen.
Ohne diesen Effekt würden viel mehr Einschläge bei Start und Landung vorkommen.

Man kann diesen Versuch in die gleiche Klasse wie das 9Kg Kopter-Auto Video einstufen.
Intressant finde ich bei diesem Versuch , dass ein Vogel vergleichbare Schäden verursacht.

 

Die Luftströhmung ist zu vernachlässigen. Ansonsten hätte man auch keine Fliegen auf der Windschutzscheibe eines Autos. Die Autos fahren verhältnismäßig langsam und Fliegen wiegen - glaub ich - recht wenig.

 

Bei dem Aufprall ist nicht die Struktur wichtig, sondern die Masse. Mich würd mal interessieren, ob eine Tüte mit 1KG Federn (gepresst) den selben Schaden verursacht. Ich glaube schon...

 

Das mit dem 9KG Kopter seitlich in ein Cabrio fliegen - mit 70Km/h- ist sehr unwahrscheinlich. Wahscheinlicher ist aber ein Vogelschlag an der Tragfläche, am Radom oder in den Triebwerken. Wenn man jetzt weiß, dass ein Kopter ähnliche Schäden verursacht, wie ein Vogel, dann kann man sich die Auswirkungen ungefähr vorstellen.

Man müsste jetzt noch einmal einen Kopter mit Akku in ein Triebwerk fliegen lassen um den Schaden bei festen Strukturen festzustellen. Denn auch ein gefrohrenes Hünchen wird in scheibchen geschnitten wie ein 'frisches'. Was passiert mit einem festen Gegenstand, wie einem Akku?


Bearbeitet von kschi, 07. Oktober 2018 - 18:46.


#8 Gast-Nutzer

Gast-Nutzer

Geschrieben 07. Oktober 2018 - 18:53

Na dann DJI-Piloten dann ziehlt mand schön oder spielt besser Lotto denn die Chanze einen 6er zu erzielen ist genau so groß so eine Tragfläche zu treffen.



#9 Arthur

Arthur
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Geschrieben 07. Oktober 2018 - 19:15

Ich habe mal die Überschrift geändert. In dem Video wird nicht gezeigt, wie "ne dji ne Tragfläche trifft", sondern wie eine Tragfläche mit 600km/h auf eine Drohne trifft. Darüber hinaus hatten wir diese ganze Diskussion inklusive dieses Videos auch schon einmal im Forum. Es wäre daher wirklich wünschenswert, wenn man sich 1. ein klein wenig informiert und 2. prüft, ob es ein Thema vielleicht gerade schon mal gab. 



#10 Bastler

Bastler
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Geschrieben 07. Oktober 2018 - 19:30

Na dann DJI-Piloten dann ziehlt mand schön oder spielt besser Lotto denn die Chanze einen 6er zu erzielen ist genau so groß so eine Tragfläche zu treffen.

 

genau! und bezüglich man müsste über dieses Risiko palavern:

 

Verkehrstote in Deutschland 2017: 3177 (ist übrigens ein sog. Rekordtief! Nur zum mitrechnen: Das wären 10 große abgeschmierte Verkehrsflugzeuge pro Jahr und das nur in Deutschland. Darüber lohnt es sich zu diskutieren!

Noch eine Zahl gefällig? Alkoholtote Deutschland pro Jahr: angeblich über 50000 (166 Flugzeugäquivalente), ich genehmige mir jetzt erstmal einen schönen Obstler.

 

VG

Ingo



#11 reo

reo
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Geschrieben 07. Oktober 2018 - 19:54

600km/h ???

 

Also ich hab da was von 248mph gehört. Das ergibt doch "nur" knapp 400km/h?

 

 

Gruss René



#12 Gast-Nutzer

Gast-Nutzer

Geschrieben 07. Oktober 2018 - 20:11

  , ich genehmige mir jetzt erstmal einen schönen Obstler.

Prost.



#13 kschi

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Geschrieben 07. Oktober 2018 - 20:15

Ich habe mal die Überschrift geändert. In dem Video wird nicht gezeigt, wie "ne dji ne Tragfläche trifft", sondern wie eine Tragfläche mit 600km/h auf eine Drohne trifft. Darüber hinaus hatten wir diese ganze Diskussion inklusive dieses Videos auch schon einmal im Forum. Es wäre daher wirklich wünschenswert, wenn man sich 1. ein klein wenig informiert und 2. prüft, ob es ein Thema vielleicht gerade schon mal gab. 

Ich habe nach dem Video im Forum gesucht, unter den Stichpunkten Chrash, Flügel, Tragfläche, Test, etc und unter Medien und Videos nach dem Video ausschau gehalten. Dieses Video vom 3.10. auf Youtube habe ich nicht gefunden. Welches Suchmuster hast Du verwendet?


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#14 dertrigger

dertrigger
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Geschrieben 07. Oktober 2018 - 21:53

alles schön aber schaut Euch mal die Tragfläche an, ich bin der Meinung die Haben den Copter von hinten in die Tragfläche geschossen.

Ich lass mich gerne belehren das ich mich täusche.

 

 

Ich kann mir nicht vorstellen das die ihre Tanks nicht besser gegen Vogelschlag schützen. Habe auch noch nie gehört das der Vogelschlag die Tragfläche zerstört hat, sondern immer nur Vogelschlag in Triebwerk.

Und ich glaube selbst mit diesem Loch und den daraus resoltierenden Folgen kann man die Kiste noch landen.


Bearbeitet von dertrigger, 07. Oktober 2018 - 21:58.


#15 kschi

kschi
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Geschrieben 07. Oktober 2018 - 22:21

alles schön aber schaut Euch mal die Tragfläche an, ich bin der Meinung die Haben den Copter von hinten in die Tragfläche geschossen.

Ich lass mich gerne belehren das ich mich täusche.

 

 

Ich kann mir nicht vorstellen das die ihre Tanks nicht besser gegen Vogelschlag schützen. Habe auch noch nie gehört das der Vogelschlag die Tragfläche zerstört hat, sondern immer nur Vogelschlag in Triebwerk.

Und ich glaube selbst mit diesem Loch und den daraus resoltierenden Folgen kann man die Kiste noch landen.

 

Wie kommst Du denn darauf, dass das Loch an der Hinterkante sein soll? Du kennst ein Flügelprofil??

Warum sollten Tanks geschützt werden? Kostet alles Gewicht. Je weniger Gewicht, desdo mehr Zuladung. In der Regel suchen sich die Vögel nicht aus, woran sie sterben. Sie zerplatzen an Scheiben, Radome, Flügel und Triebwerken.

Natürlich kann man ein Flugzeug mit so einer Beschädigung noch landen. Aber viele Flugzeuge haben Slats an den Vorderkanten (Vorflügel, die ausgefahren werden können), die Mechanik, Elektrik oder Hydraulik kann beschädigt werden und dann wird es natürlich kritisch. Loch im Tank (Beispiel der Concorde, dessen Tank gar nicht getroffen wurde, sondern nur duch die Stoßwelle des Kraftstoffes den Tank zerstört hat) in Verbindung mit einem gerissenen Kabel, ergo Kurzschluss, Funken, Feuer, Falldown, Finito.






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