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Langflug-Kopter für 1.1Kg Nutzlast

eigenbau modellbau multicopter

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242 Antworten in diesem Thema

#241 possi

possi
  • 1.247 Beiträge
  • OrtFreyung/Bayerischer Wald
  • Viele selbstgebaute Langflugkopter als Kameraträger. Weltrekord im rein-elektrischem Kopter-Langflug mit 160 Minuten.

Geschrieben 17. September 2018 - 07:36

Für den Einsatz als Nutzkopter werden die Samsung 35E keinen Vorteil mehr bringen - eher im Gegenteil.

 

Richtig, unter gut einem C Strombedarf würde ich auch ich LiOs mit höherer Stromfestigkeit empfehlen. Da sinkt die nutzbare Kapazität der highdensity Zellen dann mit dem Innenwiderstand doch sehr und sie werden warm.

 

Um zu sehen, wie lange er maximal ohne Nutzlast fliegt und zum Rumspielen ohne schwere Kamera (nur FPV Minicam), wäre hier aber ein 6S8P 35E durchaus angemessen.

 

2-3 min Flugzeit kannst du unter Umständen schon gewinnen. Ich würde dafür aber den Aufwand nicht betreiben. Nach 10 Akkuladungen ist der Vorteil dann auch wieder verflogen. Und dein Nutzkopter wirst du ja sowieso nie bis zu letzten Minute Flugzeit ausreitzen.

 

Na, dann wären flugzeittechnisch die Akkus wieder neu;-)


Bearbeitet von possi, 17. September 2018 - 07:42.


#242 Upgrade 08/15

Upgrade 08/15
  • 427 Beiträge

Geschrieben Gestern, 19:39

Guten Abend miteinander,

 

@El Kopto

Falls Du beim GPS-Mast noch ein paar Gramm einsparen willst - die Dinger sind sehr leicht (ca. 9g): https://www.ebay.de/...JI/153005959221

 
Allerdings würde ich den Carbon-Stab durch einen etwas längeren ersetzen, damit der Puck mehr Abstand zu den Störquellen hat.

Ich habe mir den GPS-Masten mal bei Banggood bestellt. Wenn er was taugt, kommt er auf den Kopter, falls nicht, wäre es kein grosser Verlust.

 

 

Die Kabelage sieht noch ein bisschen strubbelig aus - vielleicht einfach etwas Gewebeschlauch drüber, sieht dann schon ordentlicher aus und schützt noch ein bisschen gegen Scheuern.

Auf welchen Teil des Kopters bzw. der Verkabelung bezieht sich das? Im Nachhinein ist es halt sehr aufwändig, noch Gewebeschlauch darüberzuziehen. 

Früher habe ich bei den Kabeln, die zum FC gehen, Gewebeschlauch darübergetan. Das habe ich mit der Zeit wieder aufgegeben, weil es nur ein optischer Vorteil bringt, aber in Sachen Gewicht, Vibrationsübertragung usw. mit Nachteilen verbunden ist.

 

 

Interessant wäre ein Test, bei dem der Pixhawk zusätzlich auf den mitgelieferten Dämpferpads befestigt ist. Du hättest dann quasi eine zweistufige Dämpfung, die unterschiedliche Frequenzbereiche adressiert. Darf nur nicht zu wabbelig werden...

Das wäre wohl möglich, aber dann wird mir das Ganze schon etwas zu wabbelig.

Es ist auch etwas doof, dass nur 4 Dämpfungspads mitgeliefert werden. D.h. wenn ich die jetzt auf die 3d gedruckte Dämpfung klebe, habe ich danach keine mehr, um Tests ohne die 3d-Druck Lösung durchzuführen.

 

 

Als Halte-System für Akku-Platten und Gimbals nutze ich gerne die Carbon-Rails, die Tarot auch an seinen kleinen Koptern verwendet. Sind zwei Carbonstäbe (10mm) die mit vibrationsdämpfenden Haltern an der unteren Centerplate befestigt werden. Eine Akkuplatte oder auch ein Gimbal kann dann mit diesen Klemmhalterungen befestigt werden.

So was in der Richtung habe ich in Betracht gezogen. Ich habe sogar schon passende Rohre (aber 12mm) und Schellen beim Hobbyking mitbestellt. Aber diese Lösung wiegt einiges mehr als die 'direkte' Lösung, welche ich deswegen bevorzugen würde.

 

 

@Possi

Übrigens es gibt sehr schmale Klettbänder die viel leichter sind. Wenn Du am Frame passende Langlöcher am Rand vorsiehst, kannst Du Dir sehr viel Zusatzgewicht sparen.

Ja, die jetzt verwendeten sind unnötig schwer und von schlechter Qualität. Ich werde sicher mal bei uns im Baumarkt schauen, ob ich was besseres finde oder zusammenbasteln kann. 

 

 

Bitte mach die Verkabelung noch ein wenig hübscher;-)

 
Die ESCs kannst Du mit größerem Schlauch gleich am Arm selbst festschrumpfen, ist gleichzeitig die Fixierung und sieht gut aus. An die Unterseite mache ich dann gleich noch Hochleistungs-Cree-LEDs zur Orientierung. Die verbraten zwar ein paar Watt, sind dafür aber sehr weit zu sehen.

Ich finde, die Kabelführung sieht schon ziemlich sauber aus :D

Das mit dem Schrumpfschlauch wäre eine gute Idee, aber ist im Nachhinein nicht wirklich durchführbar, weil ich dazu wieder alle Motoren abschrauben und die Motorkabel ablöten müsste.

 

ABER... momentan sehe ich gerade keine Notwendigkeit für ein Landegestell. Ein Landegestell sieht im Flug schrecklich aus und ist zudem noch schwer. Ich werde einige Test durchführen, wo ich von einer Kiste starte und lande (okay, für Reisen wäre das keine gute Lösung, aber ein Landegestell wäre dann schnell montiert).

Falls das so funktioniert, könnte ich die 3d Druck-Teile wieder entfernen (weil unnötiges Gewicht und funktioniert sowieso nicht mit 16mm Objektiv) und weil ich dazu die Motorschrauben lösen müsste, könnte ich die Regler gleich neu einschrumpfen.

Auf der anderen Seite bringt jedes unnötige herumlöten die Gefahr, dass ich irgend ein Bauteil verheize oder ein kleiner Spritzer Lötzinn auf eine ungünstige Stelle gerät. Klar, kleines Risiko, aber halt 100% vermeidbar, wenn ich auf den kleinen optischen Vorteil verzichten kann.

Das direkte Festschrumpfen habe ich übrigens vor einiger Zeit mal gemacht (aber zur verbesserten Wärmeleitung) - da waren die Ausleger jedoch aus Alu und es sah nicht gerade schön aus. Vermtulich habe ich es deswegen verdrängt... (https://www.flickr.c...eposted-public/)

 

 

Die Beinchenaufnahmen als 3D Druckteil sind cool. Was wiegt da eines? Wird das nur gesteckt oder hast Du da eine Sicherung fürs Rohr?

Die Rohre würde ich einfach etwas hineinpressen. Das sollte gut halten, und falls eines mal unerwarteterweise im Flug abfallen würde, wäre es keine Katastrophe.

Gemäss CAD hat eine Halterung ein Volumen von 4.754cm^3. Mit 100% infill wären das ca. 6.24 g/Halterung. Aber aktuell sind sie tendenziell etwas überdimensioniert und auf 20er Ausleger zugeschnitten. Man könnte sie bestimmt auf 3-4g/Stück bekommen.

 

 

Gefällt mir so gut, vielleicht baue ich mir auch mal wieder einen Hexa  :)

Ich kann es nur empfehlen - mir gefällts vom Flugbild her besser als ein Quad (zu 'simpel') oder Okto (zu 'komplex').

 

____________________________________________

 

 

Für das Gimbal habe ich noch ein einstellbares 5A BEC (schwer) und ein 3A 12V BEC (leicht) bei Banggood bestellt. 3a sollten eigentlich gut ausreichen, denke ich.

Zudem habe ich noch die XT60 Stecker gekauft, die breit (und nicht wie die aktuellen hochkant) montiert werden. Das sollte stabiler sein und würde dann auf der Centerplate 2.0 zum Einsatz kommen (bei der aktuellen Version 1 habe ich die 4.5er Löcher in totaler geistiger Abwesenheit innen platziert...  für die Setzmuttern brauche ich sowieso eine neue untere Centerplate. Mit den diversen noch notwendigen Änderungen (XT60, Akkuhalterung etc) passt das eigentlich ganz gut).

 

 

Die aktuelle To-do list für das Projekt:

  • Tests mit Nutzlast (je 10min Schweben)
    • 800g (=ca. 4 Kg)
    • 1000g (=ca. 4.2Kg)
    • 1200g (=ca. 4.4Kg)
    • 1400g (=ca. 4.6Kg)
  • Autotune
  • Minim-OSD zum Laufen bringen
    • Neu flashen?!?!
  • Gimbal montieren und einstellen sowie Testflüge bei verschiedener Helligkeit unternehmen
    • Montage via Klettband direkt UNTER den Akku?!
  • Drotek BEC und Strommesser?!
    • Sekundäres BEC sowie MinimOSD auf die obere Centerplate (-> bessere Klappbarkeit)
  • Neue Centerplate
    • Montage für flachen XT60 Stecker
    • 4.5er Löcher aussen
    • Montagemöglichkeit für Gimbal sowie Li-Ionen und Lipo
  • Neue GPS-Halterung?
  • 6*30mm Senkkopfschreiben (gibts nicht in Alu... deswegen wohl Titan)
  • Ladegerät mit PC verbinden und herausfinden, wie sich die nachgeladene Energie in Wh anstatt mah ablesen lässt (-> präzisere g/W Angaben)


#243 Woga65

Woga65
  • 364 Beiträge

Geschrieben Gestern, 23:19

Prima Kopter! Gratuliere!

Ich finde, die Kabelführung sieht schon ziemlich sauber aus :D
Das mit dem Schrumpfschlauch wäre eine gute Idee, aber ist im Nachhinein nicht wirklich durchführbar, weil ich dazu wieder alle Motoren abschrauben und die Motorkabel ablöten müsste.
 


Wenn es mal nötig sein sollte und Du nicht alles wieder abschrauben willst, kannst Du den Schrumpfschlauch auch nachträglich anbringen. Dazu einfach auftrennen und mit Cyanacrylat (Sekundenkleber) wieder zusammenkleben. Mit etwas Geschick kriegt man das richtig sauber hin. Der Schlauch lässt sich schrumpfen wie ungeklebter.





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