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DJI S1000 oder S900

dji spreading wings

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27 Antworten in diesem Thema

#1 H3ctor

H3ctor
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Geschrieben 10. Juli 2018 - 18:46

Hallo Leute,

 

Sinn dieses Threads soll eine Bewertung und Abwägung sein, welche Anschaffung das Vernünftigste ist:

Meine Anforderungen sind wie folgt:

1.) Zulasung für (min.) besiedeltes Gebiet in Österreich --> Dadurch komplette Redundanz notwendig (FC + LiPo + Empfänger + Redundanzplatine)

2.) Verwendung eines Gimbals, welches KEINE Parameter erfordert und bei jeglichen Flugaktionen stabil beste Arbeit leistet

3.) eine dazupassende Kamera, welche (min.) 4k filmt und entsprechend professionelle Aufnahmen ermöglicht

 

Der Punkt 1 nimmt mir die Möglichkeit eine Inspire oder einen ähnlichen Quadcopter zu verwenden. Ebenso muss es eine Plattform sein, die erweiterbar ist

Der Punkt 2 zwingt mich in die Klasse größer 5kg, weil mir nur das Zenmuse Z15 einfällt und das hat mit Kamera immer annähernd 2 kg.

Punkt 3 zwingt mich mit Punkt 2 in die Richtung GH4

 

Aus diesen o.g. Gründen liebäugle ich mit dem S900 oder dem S1000.

Nun ist die Frage, ob der S900 ausreichend ist, oder der S1000 doch die bessere Wahl.

Wichtig ist mir ein System, welches funktioniert und erprobt ist.

 

Bin euch für alle Infos dankbar.

 

PS: Habe mir die Anschaffung einer X5R für einen meiner 5 kg Copter auch überlegt, aber dazu sind zu viele ZUsatzinvestitionen notwendig, weshalb das nichts werden wird.



#2 429761

429761
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Geschrieben 10. Juli 2018 - 19:09

Ich sehe bei der angestrebten Konfiguration keinen Vorteil beim S1000 gegenüber dem S900. Höchstens Nachteile aufgrund des höheren Gewichts. Und bei Okto gegenüber Hexa sehe ich in deinem Fall auch keinen Vorteil da du ja keine Fullframe DSLR in die Luft bringen willst. Beim Rest dürften sich die beiden Konfigurationen nichts nehmen und sich ähnlich aufbauen lassen.

#3 H3ctor

H3ctor
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Geschrieben 10. Juli 2018 - 19:38

Ich sehe bei der angestrebten Konfiguration keinen Vorteil beim S1000 gegenüber dem S900. Höchstens Nachteile aufgrund des höheren Gewichts. Und bei Okto gegenüber Hexa sehe ich in deinem Fall auch keinen Vorteil da du ja keine Fullframe DSLR in die Luft bringen willst. Beim Rest dürften sich die beiden Konfigurationen nichts nehmen und sich ähnlich aufbauen lassen.

 

Nun ja, wenn ich schon einen Heavylifter kaufe, dann möchte ich hinsichtlich DSLR auch keine Einschränkungen haben. Die Frage ist, wie sich die Flugzeiten zwischen den beiden unterscheiden. Der S1000 ist ja doch ein ziemliches Schwergewicht.

Aber so wie ich dich verstehe, gibt es für den S1000 auch keinen Nachteil, oder? Würde wenn dann gebraucht zuschlagen und hier halten sich S900 und S1000 die Waage.


Was ich auch nicht möchte, dass ich mit meinem redundanten Aufbau und dem Gimbal und der Kamera beim S900 gleich mal an die Abflugsgewichtsgrenzen stossen. Es sollte schon Platz nach oben sein, dass ich entsprechend große LiPos verwenden kann.



#4 el Kopto

el Kopto
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Geschrieben 10. Juli 2018 - 19:57

Ich nehme an, die Überlegungen erfolgen aufgrund bislang negativer Erfahrungen mit Deiner bisherigen Konfiguration: http://www.kopterfor...t-durch-gimbal/

 

Der S900 ist zwar ein recht steifer Frame, aber eben auch eine ganze Ecke schwerer als Deine bisherigen Plattformen. Er könnte aufgrund seiner Steifigkeit und seiner Masse auch recht vibrationsarm sein, in der Praxis machen das aber nicht selten Vibrationen zunichte, an denen wohl die Faltpropeller einen nicht unerheblichen Anteil haben. Nachwuchten ist bei Faltprops auch recht schwierig. Sofern also schon bisher Vibrationen für Deine unzufriedenstellenden Ergebnisse gesorgt haben sollten, wird das mit dem S900 nicht unbedingt besser werden.

 

Der S1000 ist vor allem nochmals schwerer und ineffizienter, der Gewinn gegenüber dem S900 also überschaubar...

 

Nächste Hürde ist dann die Redundanz. Die DJI Flightcontroller sind in Kombination mit der LB2 nicht gerade gut dafür geeignet, damit eine redundante Konfiguration aufzubauen, hinzu kommen die Einschränkungen bei der Nutzung der F-Ports um Dinge anzusteuern, die sich nicht innerhalb des DJI Ökosystems bewegen. Wenn dann noch eine schwere GH4/5 und ein fettes Z15 drankommen, dann landest Du bei einem Kopter mit miesen Flugzeiten und kaufst Dich dumm und dämlich mit schweren Akkus. Ob Du am Ende besser und günstiger wegkommst, als mit einer X5 (die sehe ich eher auf Ebene der GH4 als die X5R) ist also ungewiss. Mit einer X5R würde ich mich auch nicht rumärgern - Preis-/Leistung ist da angesichts der Folgekosten für deren maßlos überteuerten Speichermedien auch jenseits von Gut & Böse.

 

Angesichts all der neuen Hürden würde ich deshalb erst mal an deiner bestehenden Konfiguration auf Ursachen-Forschung gehen. Dein Bericht, nach dem Du mit dem Rosewhite Dragon erhebliche Vibrationsprobleme hast, macht mich weiterhin stutzig. Das ist ein Gimbal, mit dem ich am Tarot 680pro sogar mit einer Sony A7RII gute Ergebnisse erzielt habe. Es ist also entweder etwas an Deiner derzeitigen Konfiguration faul oder an dem Controller und den Settings für Dein Gimbal. Leider hast Du in dem anderen Thread aber nicht die angefragten Infos geliefert, so dass Dir dort auch nur begrenzt weitergeholfen werden kann.



#5 H3ctor

H3ctor
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Geschrieben 10. Juli 2018 - 20:29

Hallo, zuerst mal sorry - deine gestrige Antwort hatte ich noch nicht gelesen. Werde darauf gleich mal reagieren.

Grundsätzlich hast du völlig richtig erkannt, dass ich mit meinen bisherigen Coptern nicht zu 100% zufrieden bin. Ich habe meine Copter und meine Gimbals (Rosewhite Dragon I und das HDair) schon ziemlich gut eingestellt - allerdings habe ich dennoch in gewissen Situationen und bei manchen Flugmanövern unzufriedenstellende Ergebnisse. Ich habe einfach keine Lust mehr mich auf das Glück zu verlassen um perfekte Ergebnisse zu erhalten. Ich habe 100te Starts mit Optimierungen durchgeführt, aber ich bin einfach nicht am Ziel. Für Fotos ist meine A6500 richtig, richtig toll und bin ich total zufrieden, aber 4k Videos können und müssen besser sein.

 

Generell ist es schon leider so, dass die DJI abgestimmten Produkte einfach gut funktionieren. Hab das damals bei meinem H3-3D gesehen - das funktioniert einfach. Ebenso hab ich die Erfahrungen vom Z15 gelesen und gehört, auch hier sind die Leute einfach zufrieden.

 

Aus diesem Grund auch mein Ansinnen, dass ich bei einem S1000 zuschlage, da das Z15 für meine Copter leider zu schwer ist.

 

Um nichts zu vermischen back2topic: also bisher habe ich mitgenommen, dass beim Einsatz des Z15 mit der GH4 der S900 die bessere Wahl ist. Bezüglich Redundanz ist es so, dass meine bisherigen redundanten Copter ebenfalls DJI FCs haben und das funktioniert tadellos. Wo ich dir recht gebe ist bei der Verwendung der LB2 - das könnte zum Problem werden. Aber für Videodownlink hab ich sowieso das Amimon Connex im Einsatz.

 

Noch ein Wort zur X5: Hier ist leider das Thema, dass ich diese Kamera ja meines Wissens nur mit der A3 verwenden kann. Ebenso werde ich hier wahrscheinlich die LB2 für den Downlink benötigen, oder gibt es hier ein HDMI out?



#6 el Kopto

el Kopto
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Geschrieben 10. Juli 2018 - 21:44

Wenn Du eine halbwegs fertig abgestimmte Kombination zu noch halbwegs akzeptablen Kosten haben willst, wäre ein N3 mit LB2 und einer X5 (samt der Halterung für den M600) sicherlich ein gangbarer Weg. Da der N3 an der LB2 aber nicht mehr über S-Bus kommuniziert, wird es mit der Redundanz-Umschaltung schwierig. Alternative Ansätze diskutierten wir z.B. hier: http://www.kopterfor...ange-hd-kopter/

 

Das Z15 ist für eine GH4 oder A7/A7S eine brauchbare Lösung aber schon wieder steinschwer und damit an einem Hexa nicht unter 5 kg fliegbar.

 

Bei allen anderen Gimbals gehst Du durch die Tuning-Hölle, wobei das Autotuning einer aktuellen Alexmos Firmware inzwischen schon recht brauchbare Ergebnisse liefert, sofern das Gimbal genügend steif ist.

 

Eine andere Alternative könnte noch der Tornado H920 sein, der mit einer GH4 unter 5 kg fliegbar ist. Da ist aber auch nichts mit Flightcontroller Redundanz machbar, es sei denn, du weidest ihn komplett aus und baust ihn neu auf, siehe hier: http://www.kopterfor...-5#entry1103607



#7 H3ctor

H3ctor
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Geschrieben 11. Juli 2018 - 06:31

Zwei mal N3 an der LB2 und das ganze redundant ausgeführt wird hier angeboten:
https://www.der-schw...tragung-a225376

Ich vermute mal, dass die beiden N3 über eine Schottky Diode gegen Kurzschluss mit dem LB Empfänger abgesichert sind.

Das ganze Konzept ist ja nicht gerade günstig. Ist die Frage, ob dies besser ist, als ein fertiger S1000 mit GH4!
Was spricht aus deiner Sicht gegen den S1000, oder auch S900?

Eine Frage am Rande, kann man die LB2 Fernsteuerung auch mit anderen Empfänger koppeln?

 

edit:

 

Bezüglich LB2: Anscheinend gibt es ein fertiges Kabel für den Anschluss von zwei FC an die LB2:

https://www.der-schw...rteiler-a218207 (unverständlich wieso das ein Vermögen kostet)


Bearbeitet von H3ctor, 11. Juli 2018 - 06:31.


#8 gasmann

gasmann
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Geschrieben 11. Juli 2018 - 08:25

Als fertig gibt es noch den Matrice 600 als PRO mit 3 IMU.

 

Was andere schon mal gebaut haben:

 

https://www.youtube.com/watch?v=OzyjFlRSBBY



#9 el Kopto

el Kopto
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Geschrieben 11. Juli 2018 - 08:48

Zwei mal N3 an der LB2 und das ganze redundant ausgeführt wird hier angeboten:
https://www.der-schw...tragung-a225376

Ich vermute mal, dass die beiden N3 über eine Schottky Diode gegen Kurzschluss mit dem LB Empfänger abgesichert sind.

Das ganze Konzept ist ja nicht gerade günstig. Ist die Frage, ob dies besser ist, als ein fertiger S1000 mit GH4!
Was spricht aus deiner Sicht gegen den S1000, oder auch S900?

Eine Frage am Rande, kann man die LB2 Fernsteuerung auch mit anderen Empfänger koppeln?

 

edit:

 

Bezüglich LB2: Anscheinend gibt es ein fertiges Kabel für den Anschluss von zwei FC an die LB2:

https://www.der-schw...rteiler-a218207 (unverständlich wieso das ein Vermögen kostet)

 

Die N3/LB2 basierenden Redundanz-Lösungen haben so ihre Haken und Ösen. Im Grunde wird TX gesplittet, RX darf aber nicht gesplittet werden, so dass bei Umschaltung die Telemetrie fehlt. Vor dem Starten muss einmal umgeschaltet werden (womit das nächste Problem ist, was man zur Umschaltung kannibalisiert - i.d.R. den Landgestell Schalter).

 

Aus meiner Sicht alles fragwürdig und in Summe stellt sich mir die Frage, ob man damit tatsächlich ein verlässlicheres System bekommt, als mit nur einem N3. Ob man das nun auf einen S900 baut oder auf eine Badewanne mit Propellern ist dann auch egal.

 

LB2 geht nur an A3/N3.

 

Das Splitting Kabel macht nichts anderes, als oben skizziert. Wer das auseinandernimmt wird sich fragen, wofür er 399 EUR ausgegeben hat...

 

 

Als fertig gibt es noch den Matrice 600 als PRO mit 3 IMU.

 

Austrocontrol fordert Flightcontroller-Redundanz. Die liefert Dir auch ein M600 mit zwölf GPS und 20 IMUs nicht...



#10 WiSi-Testpilot

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Geschrieben 11. Juli 2018 - 14:05

Bei Gf gibt es den DJI Matrice M600 PRO-C-III inklusive Austro Control Zulassung.
https://www.globe-fl...ntrol-Zulassung
Viele Grüße,
Wilhelm

#11 H3ctor

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Geschrieben 11. Juli 2018 - 21:17

Als fertig gibt es noch den Matrice 600 als PRO mit 3 IMU.

 

Was andere schon mal gebaut haben:

 

https://www.youtube.com/watch?v=OzyjFlRSBBY

 

In Österreich ist alles anders - wie el Kopto schon geschrieben hat, sind die Restriktionen und die Bauvorschriften für uLFZ sehr eigen.

Ab besiedeltem Gebiet müssen zwei unabhängige FC verbaut sein, welche über eine Redundanzplatine verbunden sind.

 

Die N3/LB2 basierenden Redundanz-Lösungen haben so ihre Haken und Ösen. Im Grunde wird TX gesplittet, RX darf aber nicht gesplittet werden, so dass bei Umschaltung die Telemetrie fehlt. Vor dem Starten muss einmal umgeschaltet werden (womit das nächste Problem ist, was man zur Umschaltung kannibalisiert - i.d.R. den Landgestell Schalter).

 

Aus meiner Sicht alles fragwürdig und in Summe stellt sich mir die Frage, ob man damit tatsächlich ein verlässlicheres System bekommt, als mit nur einem N3. Ob man das nun auf einen S900 baut oder auf eine Badewanne mit Propellern ist dann auch egal.

 

LB2 geht nur an A3/N3.

 

Das Splitting Kabel macht nichts anderes, als oben skizziert. Wer das auseinandernimmt wird sich fragen, wofür er 399 EUR ausgegeben hat...

 

 

 

Austrocontrol fordert Flightcontroller-Redundanz. Die liefert Dir auch ein M600 mit zwölf GPS und 20 IMUs nicht...

 

Finde ich interessant, dass du dich mit den österreichischen Anforderungen auskennst. Allerdings stimmt das nicht ganz so.

Bei der "Schöttl" Platine muss vor dem Start auf den Slave FC umgeschalten werden, gestartet und nach einem kurzen Test gelandet werden. Erst danach darf der eigentliche Flug mit dem Master FC starten.

Bei der "Koch" Platine wird selbstständig im Slave Modus der Copter "hochgefahren" - danach wird der Antrieb gestartet und nach ein paar Sekunden wird automatisch auf den Master umgeschalten (sofern diese i.O. Signale liefert).

Dadurch ist keine manuelle Umschaltung notwendig. Die Info, welcher FC aktiv ist, bekommt man über die Telemetrie.

 

Wo ich definitiv bei dir bin: Ich denke jedes fertige DJI System funktioniert zuverlässiger als ein zusammengepfuschtes System mit Redundanzplatine. Ich persönlich habe die Schöttl- und die Kochplatine daheim. So richtiges Vertrauen hab ich allerdings nicht.

 

Bezügl. LB2: Hab mir hier nochmals die Anleitung angesehen. Lt. dieser wird ebenso die A2 und die Wookong unterstützt. Da ich allerdings keine LB2 habe und damit auch noch nicht zu tun hatte eine andre Frage an dieser Stelle:

Gibt es eine Möglichkeit an dem Sender der LB2 einen Futaba Empfänger zu binden? Bzw. müsste ich dann für alle meine Copter eine LB2 Air unit kaufen, damit ich alle mit einem Sender fliegen kann?

 

Das Splitting Kabel verstehe ich auch nicht ganz, wieso das so teuer sein kann.

 

Bei Gf gibt es den DJI Matrice M600 PRO-C-III inklusive Austro Control Zulassung.
https://www.globe-fl...ntrol-Zulassung
Viele Grüße,
Wilhelm

 

Bei diesem M600 wird anscheinend ein eigenes Redundanzsystem verwendet, welches nichts mit den Bastellösungen zu tun hat, welche sonst immer im Einsatz sind.

Ist total interessant, aber schon etwas teurer (habe angefragt) - wird auf jeden Fall nicht meine Lösung Nr. 1



#12 el Kopto

el Kopto
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Geschrieben 11. Juli 2018 - 22:04

Wäre mir neu, wenn DJI ein "eigenes" Redundanz-System hätte. Ich glaube vielmehr, dass es sich beim M600 Pro-C-III auch um eine "Bastellösung" auf Basis einer der von Dir genannten Platinen handelt.

 

Ich glaube auch nicht, dass an den LB2 Sender ein Futaba Empfänger gebunden werden könnte. DJI nutzt da sicherlich ein eigenes Protokoll. Du hättest dann auch keine Bildübertragung mehr, was die LB2 dann ziemlich sinnlos machen würde.

 

Was sein kann, ist dass die LB2 ein normales SBus (bzw. DBus Signal, wie DJI es nennt) ausgibt, wenn ein A2 oder Wookong angeschlossen ist. Habe ich mich nie näher mit befasst. Dann fehlen aber sicherlich die "intelligenteren" Modi.



#13 H3ctor

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Geschrieben 11. Juli 2018 - 23:08

Wäre mir neu, wenn DJI ein "eigenes" Redundanz-System hätte. Ich glaube vielmehr, dass es sich beim M600 Pro-C-III auch um eine "Bastellösung" auf Basis einer der von Dir genannten Platinen handelt.

 

Ich glaube auch nicht, dass an den LB2 Sender ein Futaba Empfänger gebunden werden könnte. DJI nutzt da sicherlich ein eigenes Protokoll. Du hättest dann auch keine Bildübertragung mehr, was die LB2 dann ziemlich sinnlos machen würde.

 

Was sein kann, ist dass die LB2 ein normales SBus (bzw. DBus Signal, wie DJI es nennt) ausgibt, wenn ein A2 oder Wookong angeschlossen ist. Habe ich mich nie näher mit befasst. Dann fehlen aber sicherlich die "intelligenteren" Modi.

 

Ich kann auch nur das wiedergeben was mit der Vertriebler gesagt hat - er meinte nur, dass das System viel stabilier arbeitet als die Bastellösungen, weil es hier bei einer Umschaltung zu keiner nennenswerten Positionsveränderung kommt.

Die LB2 hat einen D-Bus Ausgang für die A2, bzw. Wookong. Was mich eben interessieren würde, wenn ich schon einen Sender habe, ob ich auch ohne die ganzen Spielereien den Sender nutzen kann. Irgendwie bin ich sonst ja total an DJI angebunden.



#14 WiSi-Testpilot

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Geschrieben 12. Juli 2018 - 07:28

Ich hatte mal eine A2 an der LB2 in Betrieb, s. Bild. Soweit ich mich erinnere gehen nur A, E, R, T und U über den S-Bus, der Rest über CAN. Nur das rechte Rädchen war für mich als 4-Stufen Schalter nutzbar. Die Anbindung der Wookong an die LB2 ist, soviel ich weiß, nie umgesetzt worden. Bei der LB2 musst du immer RX und TX zusammen verwenden, da Video, Telemetrie und Steuerung zusammen übertragen werden.
Die Versorgungsspannung des Air-Moduls darf 12.0 V nicht überschreiten.
Viele Grüße,
Wilhelm

Nachtrag: das Bild mit der A2 ist "uralt" (>2 Jahre). Daher habe ich noch 2 aktuelle angehängt.

Angehängte Dateien


Bearbeitet von WiSi-Testpilot, 12. Juli 2018 - 07:44.


#15 H3ctor

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Geschrieben 12. Juli 2018 - 09:41

Hallo Wilhelm,

 

danke für die Info. Ich werde Lösungen mit der LB2 wieder verwerfen. Das ist mir in Verbindung mit der Redundanz zu unsicher. Ebenso verschwende ich vorhandene Ressourcen.

Ich bleibe bei meinem Amimon Connex - ist zwar nicht so komfortabel, aber leider geht nicht alles. Gerade die Funktion Bild in Bild wäre bei der LB2 interessant.







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