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Parrot ANAFI

parrot drone

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138 Antworten in diesem Thema

#136 Adlerauge47

Adlerauge47
  • 584 Beiträge

Geschrieben Heute, 09:03

Ich finde die Videoqualität des Bebop2 nicht besonders gut aber die Software Stabilisierung ist nicht schlecht. Vielleicht wird die Software-Stabilisierung irgendwann das Rennen bei kleinen Koptern machen. Immerhin würde man beim Gewicht und Stromverbrauch sparen. 

 

Das Werbe Video sollte man nicht überbewerten. Niemand weiß ob die Aufnahmen wirklich mit dem Anafi gemacht wurden und wenn ja schafft man dafür natürlich ideale Bedingungen durch entsprechende Ausleuchtung der Szenen. 

Der Käufer dürfte dann eher enttäuscht sein wenn er durchs nächste Museum fliegt weil schlicht das Licht für gute Aufnahmen fehlt. :)

 

Also erstmal abwarten wie reale Ergebnisse aussehen. 

Ich denke Parrot macht hier einen ordentlichen Sprung in die richtige Richtung.  

Aber schauen wir mal…


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#137 TraumfotosTrautmann

TraumfotosTrautmann
  • 114 Beiträge
  • OrtFröndenberg
  • Hubsan X4 H107L
    Hubsan X4 Desire H502S
    Tenker Skyracer 901H
    Yuneec Typhoon Q500 4K

Geschrieben Heute, 09:49

Aber fürs Kino darf es ja immer etwas mehr sein. Vor allem die Ausfallsicherheit einer teuren Drohne spielt bei Dreharbeiten eine heute fast schon entscheidende Rolle.

Schwer zu sagen, wie das heute gehandhabt wird. War vor 1,5 Jahren zum Workshop bei Krolop & Gerst (professionelle Fotografen und Filmer), die erzählten, dass sie bei Produktionen für besondere Effekte auch durch Glasscheiben fliegen.

Und Eric Cheng (professioneller Produzent und Copter-Pilot der ersten Stunde) schreibt in seinem Buch, dass er zu einer Filmdokementation eines ausbrechenden Vulkans mit drei Inspire angereist sei. Ihn sind einzigartige Aufnahmen gelungen, aber alle drei Inspire waren danach angeschmolzen und wurden halt einfach ersetzt.

Für Filme werden heutzutage so viel Millionen eingesetzt, da kommt es auf ein halbes Dutzend verschlissener Copter kaum an

Bearbeitet von TraumfotosTrautmann, Heute, 09:51.

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#138 Pyromixer

Pyromixer
  • 64 Beiträge
  • Mavic Air, Breeze 4K, Eigenbauten

Geschrieben Heute, 10:38

Keine Schienen, keine Kamerafahrzeuge mehr, kein Helikopter mehr.

 

Das war der Hauptgrund für mich: Endlich keine Helikopter mehr anmieten müssen  ;D

 

Aber genau so ist es auch: Auch als Amateur kann man nun wunderbare Dollyfahrten im Halbkreis fahren ohne irgendein teures Schienen-oder Kransystem. Die Möglichkeiten sind gigantisch. Dazu muss die Drohne nicht mal hoch oder weit fliegen. Das Schweben und die Steuerung ist es. Je feiner das nun nach und nach wird um so einfacher.

Was die Filmindustrie dadurch einspart muss enorm sein. Selbst wenn die ein paar Copter verheizen ist das noch billiger als die aufwändigen Konstruktionen die bisher nötig waren. Allein die Aufbau- Abbauzeiten und Leute die eingespart werden. Man muss nur ein paar wache Copterpiloten mit Feeling in den Fingern parat haben.

 

Wenn noch das O-Ton Problem gelöst wird, wäre es fast perfekt. Vielleicht mit Schallauslöschungsystemen wie es auch bei Autos erprobt wird?!

 

Für Filme werden heutzutage so viel Millionen eingesetzt, da kommt es auf ein halbes Dutzend verschlissener Copter kaum an.

 

Eben. Es sind ja auch nun Shots möglich die früher nicht möglich oder immens teuer und auch gefährlich waren. Das durch die Scheiben fliegen, direkt ins Feuer und solche Geschichten.


Bearbeitet von Pyromixer, Heute, 10:39.


#139 Glupschi

Glupschi
  • 88 Beiträge
  • keine

Geschrieben vor 11 Minuten

Allein, dass man mal in einer Turnhalle einen statischen Hi-Angle Shot machen kann, ohne die Stricke hochklettern zu müssen. Das war früher alles nicht möglich. Oder in einem Altbau mit 5 m Decken. O-Ton scheidet da natürlich aus. Ich denke auch, dass man in kürze den "bekannten" Lärm einer Drohne rausrechnen kann. Das müsste sogar heute schon gehen. Zumindest großteils. Aber allzu viel Spaß wird es den Darstellern nicht machen, dauernd dieses Gebrumme beim Dreh um sich zu haben. Nachsynchronisieren muss man diese Aufnahmen auf jeden Fall. 

 

Ich denke, die Drohne ist das vielleicht revolutionärste Kamera-Requisit aller Zeiten - neben einem einfachen Stativ natürlich. Und es wird jetzt auch fast in jedem Film eingesetzt. Das wird auf Dauer dann auch ein bisschen abgenutzt wirken. Ich hoffe da auf das dramaturgische Empfinden der Zuschauer. - Bei Dokumentarfilmen wird der Kopter eher für Vogelperspektiven eingesetzt werden, wo das Gebrumme nicht stört. Kommt eh Musik drunter. 

 

Die ANAFI könnte also einen gewissen Anteil am Markt erhaschen. Denn sie kann z.Zt. etwas mehr als andere Drohnen fürs gleiche Geld. Aber nicht mehr lange.

 

Glupschi







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