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DJI Inspire 1 Pro kann laut DJI nicht in der Arktis fliegen

dji inspire inspire 1 pro

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21 Antworten in diesem Thema

#1 KMphoto-Expeditions

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    Inspire 1 Pro - X3 und X5 mit Haida Filter

Geschrieben 10. April 2018 - 16:48

Hallo Kollegen,

 

für ein Forschungsprojekt wollen wir mit einer DJI Inspire 1 Pro den Strand fotografieren und dann aus den Fotos ein 3D Model erstellen.

 

Es wird also GPS gestütztes fliegen benötigt, wir haben erste Versuche mit einer Mavic Pro gemacht und waren sehr beeindruckt wie unkontrolliert so 

eine Drone sich verhalten kann (fast flyaway) also gleich mal DJI angeschrieben und folgende Antwort bekommen.

 

support7.DE (Support)

Apr 10, 14:25 CST

Hallo und vielen Dank für ihre Nachricht!

Nach Prüfung ihrer Angaben und des Standortes, müssen wir ihnen leider mitteilen, dass sie die Mavic in dieser Region gar nicht verwenden werden können.
Das liegt an der Nähe zum Pol und der damit einhergehenden Beeinflussung des Kompass-Systems.

Ihre einzige Möglichkeit wäre die Inspire 1 zu verwenden. Diese aber dann nur im ATTI Modus (ohne GPS und Kompass Unterstützung). D.h. der Pilot muss das Gerät vollständig selbst unter Kontrolle haben (nur für erfahrene Piloten mit Traning zu empfehlen!). Das System wird nicht von sich aus stabilisiert werden.  Wenn die Verbindung zur Fernsteuerung verloren geht, wird das Gerät unweigerlich einen Flyaway erleiden und abstürzen.

Generell empfehlen wir von Flügen in dieser Region Abstand zu nehmen. Wir übernehmen auch keine Verantwortung für Abstürze und Verluste von Fluggeräten in dieser Region.

Viele Grüße


Best Regards,
Technical Support
DJI GmbH

 

 

Ich hab dann mal nachgefragt ob das denn jetzt bei einer Ausgabe von knapp 7000 Euro (Inspire 1Pro, X3, X5 und Mavic Pro plus Monitore) alles ist was DJI dazu sagt und dann kam folgende Antwort:

 

support7.DE (Support)

Apr 10, 19:41 CST

Hallo,

es tut uns leid, aber der entsprechende Lösungsansatz wurde bereits gegeben.
Das Problem liegt an der geographischen Position an der sie das Gerät verwenden möchten.

Gemäß der Spezifikation und auch der Bedienungsanleitung https://dl.djicdn.co...r_Manual_EN.pdf
(Seite 50) kann die Inspire in polar regionen nicht im P-GPS Modus verwendet werden.
Dies geht dort nur im ATTI Modus indem dann weder GPS noch Kompass stabilisierung verfügbar ist.

Als Polar region wird alles überhalb von 66,6° Nord angesehen. Gemäß ihrer Information, dass sie sich in Longyearbyen befinden, ergibt das eine Position von ca. 78° Nord. Das ist weit über der Angabe und damit außerhalb des Gebietes wo ein sicherer Flug im P-Modus verfügbar ist.

Leider ist dies ein technisch-physikalisches Problem, dass so nicht zu umgehen ist. Das Kompass-System ist für diesen Bereich der Welt nicht geeignet.

Die Mavic selbst kann überhaupt nicht im ATTI Modus fliegen, woraus sich ergibt, dass sie das Gerät in der Region gar nicht sicher verwenden können.
Dies deckt sich mit dem entsprechenden Verhalten, welches sie beim Testflug bereits beobachtet haben.

Leider haben wir nur die Möglichkeit die Inspire im ATTI Modus zu verwenden, die wir anbieten können.
Anders wird es gar nicht funktionieren.

Viele Grüße


Best Regards,
Technical Support
DJI GmbH

 

Jetzt wollte ich wissen ob es denn überhaupt ein System von DJI gibt das den Job machen könnte und dann kam:

 

 

 

support7.DE (Support)

Apr 10, 21:27 CST

Hallo,

die einzigen Systeme von DJI die in dieser Region mit GPS verwendet werden könnten wären die Geräte mit dem D-RTK System.
Das wäre dann die M210 RTK oder die Matrice 600 Pro mit RTK.
Wichtig ist hier, dass sie die zusätzliche Bodenstation haben. (D-RTK)

Durch die Verwendung mehrerer GPS Antennen auf dem Fluggerät und einem zusätzlich auf einer Bodenstation, bestimmen diese Geräte die Richtung nicht mehr per Kompass, sondern durch triangulation und vergleich der unterschiedlichen GPS Positionen. Damit wird das Problem mit der Kompass Störung ausgehebelt und sie könnten GPS gestütz fliegen. Dieses System findet auch Anwendung bei der Kontrolle von Hochspannungsleitungen um die Magnetischen Felder dort auszugleichen.

Ein zusätzlicher Effekt wäre die höhere Genauigkeit dieses Systems gegenüber dem "normalen" GPS.

Hier sollte auch beachtet werden, dass die M210 RTK nicht mit der X5 Kamera der Inspire 1 Pro betrieben werden kann.
Gegebenenfalls benötigen sie also zusätzlich eine neue Kamera.
Die Matrice 600 Pro kann mit einem Adapter die Kamera der Inspire weiter verwenden.

Nähere Infos zu den Systemen finden sie hier:
https://www.dji.com/matrice600-pro
https://www.dji.com/d-rtk
https://www.dji.com/matrice-200-series

Viele Grüße


Best Regards,
Technical Support
DJI GmbH

support7.DE (Support)

Apr 10, 21:27 CST

Hallo,

die einzigen Systeme von DJI die in dieser Region mit GPS verwendet werden könnten wären die Geräte mit dem D-RTK System.
Das wäre dann die M210 RTK oder die Matrice 600 Pro mit RTK.
Wichtig ist hier, dass sie die zusätzliche Bodenstation haben. (D-RTK)

Durch die Verwendung mehrerer GPS Antennen auf dem Fluggerät und einem zusätzlich auf einer Bodenstation, bestimmen diese Geräte die Richtung nicht mehr per Kompass, sondern durch triangulation und vergleich der unterschiedlichen GPS Positionen. Damit wird das Problem mit der Kompass Störung ausgehebelt und sie könnten GPS gestütz fliegen. Dieses System findet auch Anwendung bei der Kontrolle von Hochspannungsleitungen um die Magnetischen Felder dort auszugleichen.

Ein zusätzlicher Effekt wäre die höhere Genauigkeit dieses Systems gegenüber dem "normalen" GPS.

Hier sollte auch beachtet werden, dass die M210 RTK nicht mit der X5 Kamera der Inspire 1 Pro betrieben werden kann.
Gegebenenfalls benötigen sie also zusätzlich eine neue Kamera.
Die Matrice 600 Pro kann mit einem Adapter die Kamera der Inspire weiter verwenden.

Nähere Infos zu den Systemen finden sie hier:
https://www.dji.com/matrice600-pro
https://www.dji.com/d-rtk
https://www.dji.com/matrice-200-series

Viele Grüße

Best Regards,
Technical Support
DJI GmbH



#2 Flyer5404

Flyer5404
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Geschrieben 10. April 2018 - 17:30

Also erstes Statement, es liege nicht am GPS. Nehme ich zur Kenntnis.

 

Jedoch finde ich es lustig, dass mit geometrischer Breite argumentiert wird.

Einschlägiger wäre da der Abstand zum Magnetischen Nordpol bzw. die Inklination.

 

https://de.wikipedia...n_(Magnetismus)

https://en.wikipedia...nation_2015.pdf

Zwar ist Spitzbergen nicht auf der Karte, aber extrapolierend sieht man,

 dass die Inklination noch lange keine 90 Grad beträgt.



#3 Rusty

Rusty
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Geschrieben 10. April 2018 - 17:47

Hi.

 

 

Ich glaube in jeder Anleitung eines DJI Kopter steht das das fliegen an Polen techn. nicht möglich ist bzw. davon abzusehen ist. Was hat das mit dem "kleinen" Preis zu tun. Vielleicht kann es ja ein 40.000 Euro Kopter ;), vielleicht auch nicht. Oder Kopter kaufen, bauen der das kann.

 

Manuell in Atti wäre eine Lösung. Das kann aber nicht jeder DJI Kopter und ein Risiko besteht immer noch.

 

Also ganz einfach sein Gerät bestimmungsgemäß benutzen. Manchmal ist nicht immer alles möglich ... oder es ist eben gefährlich.

 

Es ist auch egal wie argumentiert wird: Er kann es techn. halt nicht!



#4 wellenbrecher

wellenbrecher
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Geschrieben 10. April 2018 - 17:51

steht aber tatsächlich auch in der Beschreibung drin

 

"Anforderungen an die Flugumgebung

 

6. In Polarregionen darf der Inspire 1 Pro nicht im Modus „P“ betrieben werden."



#5 KMphoto-Expeditions

KMphoto-Expeditions
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    Inspire 1 Pro - X3 und X5 mit Haida Filter

Geschrieben 10. April 2018 - 17:58

Mal folgende überlegung:

 

Ich nehm ein Garmin GPS und teile dem Copter via Altizure app mit wo er sich befindet (linke Ecke der abzufliegenden Fläche)

 

Jetzt bleibe ich unter 3m (fliege also laut DJI mit den Bodensensoren).

 

Dann wüsste ich nicht warum ich nicht wie geplant vom Strand ein 3D Model erstellen kann ?

 

Es geht um folgende Aufgabe: https://www.aemalire.org

 

Nen Foto oder Video kann ich auch im ATTI Modus machen das ich nicht mein Problem aber die Bilder über eine grosse Fläche überlappend zu machen das wird scheinbar schwierig.



#6 John

John
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Geschrieben 10. April 2018 - 18:01

Hallo Kollegen,
 
für ein Forschungsprojekt wollen wir mit einer DJI Inspire 1 Pro den Strand fotografieren und dann aus den Fotos ein 3D Model erstellen.
 
Es wird also GPS gestütztes fliegen benötigt, wir haben erste Versuche mit einer Mavic Pro gemacht und waren sehr beeindruckt wie unkontrolliert so 
eine Drone sich verhalten kann (fast flyaway) also gleich mal DJI angeschrieben und folgende Antwort bekommen.
 
support7.DE (Support)
Apr 10, 14:25 CST
Hallo und vielen Dank für ihre Nachricht!

Nach Prüfung ihrer Angaben und des Standortes, müssen wir ihnen leider mitteilen, dass sie die Mavic in dieser Region gar nicht verwenden werden können.
Das liegt an der Nähe zum Pol und der damit einhergehenden Beeinflussung des Kompass-Systems.

Ihre einzige Möglichkeit wäre die Inspire 1 zu verwenden. Diese aber dann nur im ATTI Modus (ohne GPS und Kompass Unterstützung). D.h. der Pilot muss das Gerät vollständig selbst unter Kontrolle haben (nur für erfahrene Piloten mit Traning zu empfehlen!). Das System wird nicht von sich aus stabilisiert werden.  Wenn die Verbindung zur Fernsteuerung verloren geht, wird das Gerät unweigerlich einen Flyaway erleiden und abstürzen.

 
Ich darf mal korrigieren. Auch mit dem Mavic Pro ist es möglich im Atti-Mode zu fliegen. Dafür muss man den Mavic nur ein wenig editieren (ich hab dafür ca 15 Minuten gebraucht) und los gehts. Sollte also auch in der Arktis funzen ;) Klar, dass das DJI nicht offiziell erzählt - ist deshalb aber keine Rocket Science *g*
 

Quote DJI Suppport:
 
Die Mavic selbst kann überhaupt nicht im ATTI Modus fliegen, woraus sich ergibt, dass sie das Gerät in der Region gar nicht sicher verwenden können.
Dies deckt sich mit dem entsprechenden Verhalten, welches sie beim Testflug bereits beobachtet haben.


Möööp - natürlich kann er - man muss nur den DJI-Software-Downgrade kurz tweaken - s.o. Dann ist man
diesbezüglich endlich wieder auf einem Stand, den schon der P1 problemlos hatte ;->

#7 vodoo

vodoo
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Geschrieben 10. April 2018 - 18:28

Operationen in hohen Breitengraden haben ihre Tücken und das hat physikalische Gründe. Die GPS Satelliten bewegen sich zwischen dem 55° Breitengrad Nord und Süd. Die Versorgung mit guten Satellitenkonstellationen wird deshalb in höheren Breitengraden zunehmend schlechter und die Präzision der Messung nimmt ab. GPS funktioniert aber trotz allem fast immer bis zu den Polen, denn die Wahrscheinlichkeit, dass nicht mindestens 4 Satelliten sichtbar sind ist klein.

 

Dass ein Kompass in der Nähe der magnetischen Pole nicht mehr funktioniert, ist bekannt. Bis zu Breiten von 70° sollte es aber funktionieren, wenn der Kompass korrekt kalibriert ist. Der Rest ist eine Sache der Software.

 

Ich versuche mal verschiedene Lösungsansätze aufzulisten:

 

1. Koptersystem mit Pixhawk und modernem GPS Empfänger, der mehrere Satellitensysteme gleichzeitig verwenden kann. Allenfalls mal die Softwareentwickler darauf ansprechen, wie die Pixhawk Firmware mit hohen Inklinationen umgeht.

 

2. Es muss nicht immer "Kopter" sein. Flächenflieger haben weniger Vibrationen, machen auch gute Fotos und brauchen keinen Kompass. Nur können sie nicht an Ort schweben.

 

3. Zukunftsmusik: Es wird diskutiert, bei iNAV die Option einzubauen, dass auch Kopter ohne Kompass fliegen. Das bedingt dann allerdings, dass der Kopter sich ständig bewegt und immer nur in Richtung "vorne" fliegt, analog zum Flächenflieger.

 

4. Kopter im ATTI oder ANGLE Modus. Das ist zum Steuern nicht so schwierig, wie oft gemunkelt wird, sondern reine Übungssache. Man verliert dann aber die Möglichkeit, automatisch exakte Koordinaten abzufliegen.

 

Es wäre deshalb gut, zu wissen, was genau die Anforderungen sind. Meines Wissens lassen sich 3-D Modelle recht gut aus Aufnahmesequenzen zusammenfügen und dann mit eingemessenen Markern am Boden absolut kalibrieren. Zentimetergenaue Aufnahmepositionen sind wohl nicht notwendig.



#8 wellenbrecher

wellenbrecher
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Geschrieben 10. April 2018 - 18:44

Mal folgende überlegung:

 

Ich nehm ein Garmin GPS und teile dem Copter via Altizure app mit wo er sich befindet (linke Ecke der abzufliegenden Fläche)

 

Jetzt bleibe ich unter 3m (fliege also laut DJI mit den Bodensensoren).

 

Dann wüsste ich nicht warum ich nicht wie geplant vom Strand ein 3D Model erstellen kann ?

 

Es geht um folgende Aufgabe: https://www.aemalire.org

 

Nen Foto oder Video kann ich auch im ATTI Modus machen das ich nicht mein Problem aber die Bilder über eine grosse Fläche überlappend zu machen das wird scheinbar schwierig.

und was sol das bringen? Die Bodensensoren sind nur für die Höhenbestimmung da, bzw. dafür das der Kopter in geringer Höhe die Position hält. Aber ein Geländemodell mit einer Flughöhe von 3 Metern, das funktioniert nicht, die Anzahl der Bilder würde ja jeden Rahmen sprengen. Dann lieber händisch fliegen mit einer sehr hohen Überlappung und einer vernünftigen Flughöhe, abhängig von der gewünschten Bodenauflösung.



#9 KMphoto-Expeditions

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Geschrieben 10. April 2018 - 18:51

Operationen in hohen Breitengraden haben ihre Tücken und das hat physikalische Gründe. Die GPS Satelliten bewegen sich zwischen dem 55° Breitengrad Nord und Süd. Die Versorgung mit guten Satellitenkonstellationen wird deshalb in höheren Breitengraden zunehmend schlechter und die Präzision der Messung nimmt ab. GPS funktioniert aber trotz allem fast immer bis zu den Polen, denn die Wahrscheinlichkeit, dass nicht mindestens 4 Satelliten sichtbar sind ist klein.

 

Dass ein Kompass in der Nähe der magnetischen Pole nicht mehr funktioniert, ist bekannt. Bis zu Breiten von 70° sollte es aber funktionieren, wenn der Kompass korrekt kalibriert ist. Der Rest ist eine Sache der Software.

 

Ich versuche mal verschiedene Lösungsansätze aufzulisten:

 

1. Koptersystem mit Pixhawk und modernem GPS Empfänger, der mehrere Satellitensysteme gleichzeitig verwenden kann. Allenfalls mal die Softwareentwickler darauf ansprechen, wie die Pixhawk Firmware mit hohen Inklinationen umgeht.

 

2. Es muss nicht immer "Kopter" sein. Flächenflieger haben weniger Vibrationen, machen auch gute Fotos und brauchen keinen Kompass. Nur können sie nicht an Ort schweben.

 

3. Zukunftsmusik: Es wird diskutiert, bei iNAV die Option einzubauen, dass auch Kopter ohne Kompass fliegen. Das bedingt dann allerdings, dass der Kopter sich ständig bewegt und immer nur in Richtung "vorne" fliegt, analog zum Flächenflieger.

 

4. Kopter im ATTI oder ANGLE Modus. Das ist zum Steuern nicht so schwierig, wie oft gemunkelt wird, sondern reine Übungssache. Man verliert dann aber die Möglichkeit, automatisch exakte Koordinaten abzufliegen.

 

Es wäre deshalb gut, zu wissen, was genau die Anforderungen sind. Meines Wissens lassen sich 3-D Modelle recht gut aus Aufnahmesequenzen zusammenfügen und dann mit eingemessenen Markern am Boden absolut kalibrieren. Zentimetergenaue Aufnahmepositionen sind wohl nicht notwendig.

 

Hallo Vodoo,

 

es geht um das dokumentieren von "marine litter" wir wollen die Verschmutzungen an den Stränden erfassen und das mit möglichst detailreichen Fotos, jetzt kann man natürlich mit Kamera über den Strand laufen und Fotos machen dann braucht aber das erfassen von grossen Flächen ewig, ausserdem sind viele Regionen schlicht schwer zu erreichen.

 

Die App Altizure hat es möglich gemacht eine Fläche vorher festzulegen und von der Oberfläche Fotos zu machen. Diese Modell kann dann später am warmen Schreibtisch ausgewertet werden und die Verschmutzungen erfasst werden.

 

- Welche Art

 

- Grösse

 

- Herkunft (Fischerei, Hausmüll, Flaschen etc.)

 

Hier ein ganz kleines Beispiel: https://site.altizur...ff925a694/model

 

Die einzelnen Fotos werden dann in eine Datenbank eingetragen / hoch geladen wo ein Algorithmus die Auswertung übernimmt.



#10 KMphoto-Expeditions

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Geschrieben 02. Mai 2018 - 23:57

Hallo,

 

so nachdem jetzt auch nach langem nachfragen bei DJI immer noch die "das geht alles nicht" Experten am Start sind. Kommt hier das Ergebnis: 

 

https://site.altizur...4bcd776eb/model

 

Genau darum ging es, einen "Strandabschnitt" abzufliegen und ein 3D Modell zu erstelln. Geht also sehr wohl und eigentlich auch ohne Probleme, die Akkus brauchen

wärme und das Tablet muss nen ordentlichen Prozessor haben und dann ist das eigentlich kein Hexenwerk.

 

Gruss aus Longyearbyen

 

Kai


Bearbeitet von KMphoto-Expeditions, 03. Mai 2018 - 00:00.


#11 wellenbrecher

wellenbrecher
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Geschrieben 03. Mai 2018 - 06:00

Hallo,

 

so nachdem jetzt auch nach langem nachfragen bei DJI immer noch die "das geht alles nicht" Experten am Start sind. Kommt hier das Ergebnis: 

 

https://site.altizur...4bcd776eb/model

 

Sorry, you are not authorized to view this page.

 

Interessant wäre auch wie du jetzt geflogen bist, mit GPS oder im Atti Modus? Gab es irgendwelche besonderen Vorkommnisse/Verhalten der Inspire? Falls du GPS hattest, wieviele Satelliten hattest du?


Bearbeitet von wellenbrecher, 03. Mai 2018 - 06:05.


#12 644731

644731
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Geschrieben 03. Mai 2018 - 07:51

Hallo,
 
so nachdem jetzt auch nach langem nachfragen bei DJI immer noch die "das geht alles nicht" Experten am Start sind. Kommt hier das Ergebnis: 
 
https://site.altizur...4bcd776eb/model
 
Genau darum ging es, einen "Strandabschnitt" abzufliegen und ein 3D Modell zu erstelln. Geht also sehr wohl und eigentlich auch ohne Probleme, die Akkus brauchen
wärme und das Tablet muss nen ordentlichen Prozessor haben und dann ist das eigentlich kein Hexenwerk.
 
Gruss aus Longyearbyen
 
Kai


Ich würde aus der Tatsache, dass es unter den konkreten Umständen ging, aber keine Allgemeingültigkeit ableiten. Am Nordpol ist nunmal in alle Richtungen Süden, allerdings liegen der magnetische Nordpol und der geografische ja nicht zusammen, weswegen der Bereich, ab wo es funktioniert und ab wo es Probleme gibt wohl schwer zu definieren sein dürfte.

#13 KMphoto-Expeditions

KMphoto-Expeditions
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    Inspire 1 Pro - X3 und X5 mit Haida Filter

Geschrieben 07. Mai 2018 - 16:31

Sorry, you are not authorized to view this page.

 

Interessant wäre auch wie du jetzt geflogen bist, mit GPS oder im Atti Modus? Gab es irgendwelche besonderen Vorkommnisse/Verhalten der Inspire? Falls du GPS hattest, wieviele Satelliten hattest du?

 

Hallo,

 

mit GPS und Kompass wie in in jeder anderen Region. Die Akkus hatte ich mit einer "Wärmflasche" im Rucksack vor dem Flug alles andere "out of the box". Ich hab "Drone Harmony" genutzt um die Flug zu planen. Dann per Smartphone die Daten an die Drone und fertig, lief völlig ohne Probleme. 

 

Jetzt optimiere ich noch etwas den Ablauf:

 

- Flugroute programmieren und Hindernisse eingeben

 

- Flug weiterführen mit zweitem Akku

 

- Rotor und Batterie Performance optimieren



#14 Gast-Nutzer

Gast-Nutzer

Geschrieben 07. Mai 2018 - 20:48

Ganz interessant dieser Thread. Ich war vor ein paar Wochen an einem Multimediavortrag eines bekannten schweizer Fotografen. Der ist mit der Mavic Pro ganz in der Nähe des Nordpols geflogen.

#15 KMphoto-Expeditions

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Geschrieben 12. Mai 2018 - 04:48

Hallo nufan,

 

ich vermute mal Du meinst Robert Hansen ? Der ist mit einer Phantom geflogen siehe: https://webspecial.t...-in-der-arktis/







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