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Projekt VTOL 2018

eigenbau modellbau multicopter naza

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49 Antworten in diesem Thema

#16 WiSi-Testpilot

WiSi-Testpilot
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Geschrieben 12. April 2018 - 12:15

Hier ein kleines Update. Zuerst werde ich einen EDF an den Kopter schrauben, um das Verhalten der FC (Naza V2 und N3) zu untersuchen. EDF und Kopter werden galvanisch getrennt und haben je eine eigene Telemetrie. Der EDF soll später auf einen Segler.
Heute war ein Probelauf.
Viele Grüße,
Wilhelm

Angehängte Dateien


Bearbeitet von WiSi-Testpilot, 12. April 2018 - 12:15.


#17 H3ctor

H3ctor
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Geschrieben 13. Mai 2018 - 15:02

Hallo Leute,

Ich würde mich auch für das Them Multispektralkamera interessieren. Allerdings findet man im Internet nur spärliche Informationen.

Gibt es leistbare Alternativen zu Parrot Kamera?
Besonders sauer stößt mir der Preis der pix4dag Software auf. Gibt es hier Alternativen? Benötigt man diese überhaupt?
In welchem Format werden die Bilder gespeichert?

#18 WiSi-Testpilot

WiSi-Testpilot
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Geschrieben 13. Mai 2018 - 16:28

Zu dem Thema Multispektral-Technik und mit deiner Frage könntest du am besten einen neuen Thread aufmachen, damit es auch gefunden wird.
Viele Grüße,
Wilhelm


Bearbeitet von WiSi-Testpilot, 13. Mai 2018 - 16:28.


#19 H3ctor

H3ctor
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Geschrieben 13. Mai 2018 - 19:20

Zu dem Thema Multispektral-Technik und mit deiner Frage könntest du am besten einen neuen Thread aufmachen, damit es auch gefunden wird.
Viele Grüße,
Wilhelm

 

Habe unter folgendem Link einen neuen Thread erstellt: http://www.kopterfor...tionen-gesucht/

 

Leider gibt es hier im Forum ja noch nicht wirklich etwas dazu. Suche ich nach dem falschen Begriff, oder ist diese Technik so unverbreitet?



#20 H2SO4

H2SO4
  • 40 Beiträge

Geschrieben 16. Mai 2018 - 11:54

Schönes Projekt. Der Erstflug sieht wirklich gut aus.

 

Zu der VTOL Geschichte gab es mal nen Wettbewerb von Airbus. Da sind ein paar nette Entwürfe dabei.

Hier ist meiner: https://launchforth....o-x-wing/files/

Leider fehlte mir damals die Zeit die Geforderten Konstruktionspläne fertig zu stellen und alles auszukonstruieren. Daher "not Valid".

 

Aber ich bin immer noch davon überzeugt, das man die Arme des Multicopter als Tragfläche nutzen kann. 

Fraglich bleibt dabei ob der FC damit klar kommt.



#21 gasmann

gasmann
  • 180 Beiträge

Geschrieben 16. Mai 2018 - 12:21

Ich glaube die hier sind schon fertig:

 

https://www.youtube....h?v=xOIw73bapDw

 

 

und überhaupt, https://youtu.be/wDpGrqa81GY?t=96

 

https://youtu.be/iQNPhRBZOM0?t=74


Bearbeitet von gasmann, 16. Mai 2018 - 12:30.


#22 Woga65

Woga65
  • 756 Beiträge

Geschrieben 16. Mai 2018 - 16:29

QuadX mit den Auslegern als Tragflächen gibt‘s schon eine ganze Weile im Handel.
Meiner Meinung nach die so ziemlich sinnvollste Lösung überhaupt.




VG
Wolfgang

#23 vodoo

vodoo
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    RQR Infernale 2207-2100 / 6.5" Props

Geschrieben 02. Juni 2018 - 15:36

Mich überzeugt das Konzept des Nimbus 1800 VTOL auf Y3/APM Basis, bei dem man wohl einiges abgucken kann. Leider nur mit einem beschränkten Payload (angeblich 500g), aber ich denke, da geht noch mehr - allenfalls auf Kosten der Flugzeit.



#24 Woga65

Woga65
  • 756 Beiträge

Geschrieben 15. Oktober 2018 - 13:09

Für die VTOL Ideensammlung:


  • WiSi-Testpilot gefällt das

#25 TobiasL

TobiasL
  • 21 Beiträge

Geschrieben 08. November 2018 - 15:29

Ich krame den Thread mal wieder raus...

 

Ich habe in letzter Zeit viel über VTOLs gelesen und würde gerne eure Meinung zu ein paar theoretischen Überlegungen hören.

Im Vergleich zu Coptern ist es mit einem Fäche ja wirklich sehr einfach größe Distanzen und Flugzeiten zu erreichen aber Start und Landungen sind halt ein Problem.

 

Es gibt verschiedenste Ansätze, ich versuche mal die meiner Meinung nach interessantesten mit vor und Nachteilen aufzuführen.

 

 

Quadplane:

                        + Schwebe- und Vortrieb kann kann unabhängig voneinander optimiert werden einfache Verwendung verschiedener Akku                             Typen möglich

                           einfacher Aufbau

 

                         - Vier Motoren + Props als totes Gewicht und Strömungswiderstand

 

Vier „unnötige“ Motoren hören sich für mich erst mal super ineffizient an aber man muss bedenken das moderne Racing Motoren + Esc und Props nur ca 40g wiegen aber über 1,5kg Schub bringen und somit ein Flieger mit ca 4kg in die Luft bringen könnten. Ich kann aber nicht einschätzen was für einen Einfluss der Strömungswiderstand im Flug hat, vielleicht weiß dazu jemand mehr.

 

 

Tiltrotor:

 

                        + wenig bis kein totes Gewicht

                           Stromlinienförmigeres Design möglich

 

                         - Kompromiss zwischen Schwebe- und Vortriebsoptimierung

                           Gewicht für tilt Servos macht Einsparung von Motoren fast zur Nichte

                           verschiedene Akkutechnik für Schwebe- und Vortrieb schwierig

                           mechanisch komplexer/ anfälliger

 

Für eine kurze Schwebedauer wird muss der Vortrieb sehr ineffizient gestaltet werden und die verwendeten Servos fressen einen großen teil des eingesparten Gewichts auf. Bekannt sind hier der „nimbus 1800“ sowie der „quantum systems trinity“. Bei letzterem dürften die beiden vorderen Rotoren hauptsächlich dem auftrieb dienen und der hintere für pitch zuständig sein, gemessen am jeweiligen Abstand zum Schwerpunkt, hierdurch ist es möglich den Heckpropeller eher führ den vortrieb zu optimieren.

Ideal wäre vermutlich ein v-pitch Propeller aber dies erfordert auch wieder einen extra Servo und zusätzliche Komplexität.

 

Tailsitter:

 

                         + geringe Komplexität

                            geringes Gewicht

 

                         - Kompromiss zwischen Schwebe- und Vortriebsoptimierung

                           verschiedene Akkutechnik für Schwebe- und Vortrieb schwierig

                           Spezieller Frame nötig (Wing Design)

                           große Angriffsfläche für Wind bei Start/Landung

 

Ich würde mich sehr über eure Meinung zu diesen Überlegungen freuen  :)

 

grüße Tobi

 

 



#26 hornetwl

hornetwl
  • 171 Beiträge
  • Alles, was länger als eine Stunde fliegt.

Geschrieben 08. November 2018 - 19:32

Ich beobachte das Thema seit geraumer Zeit. Aber bis heute habe ich im kein kleineres Fluggerät (unter 5kg) gesehen, dass wirklich einen Flugzeitvorteil gegenüber einem auf Ausdauer getrimmten Copter hat (>1h @ 800g Payload). Einen Vorteil gibts vermutlich, wenn man eine hohe Strecke zurücklegen will, da ein Flächenflieger einfach schneller ist. Aber wenn man Fotomissionen fliegt, nutzt das wiederum nix, denn die Kamera ist ja bei Coptergeschwindigkeit hinsichtlich Bewegungsunschärfe schon nah am Limit.



#27 HPAE

HPAE
  • 720 Beiträge
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    Parrot Sequoia

Geschrieben 09. November 2018 - 08:59

Moin,

das Konzept ist insbesondere für Luftbildanwendungen sehr interessant. Ich beschäftige mich mit Multispektralsensoren für landwirtschaftliche Anwendungen. Nachdem ich anfangs einen Copter im Einsatz hatte, bin ich inzwischen weitgehend auf Fläche umgestiegen. Die verfügbaren Zeitspannen für die Bildflüge (keine Wolken, konstanter Sonnenwinkel, wenig Wind...) sprechen eindeutig für den Flächenflieger - nicht nur wegen der höheren Geschwindigkeit (17 m/s), sondern auch weil ich damit ohne Genehmigung 200 m hoch fliegen darf. und damit eine höhere Bodenabdeckung der Bilder habe.

Allerdings sind Start und Landung komplizierter als beim Copter. Die meisten Flightcontroller können heute zwar autonom landen, aber das setzt voraus, dass ich vorher den Flugplan an die aktuelle Windrichtung anpasse - das macht nämlich noch kein FC automatisch und eine Landung auf dem Acker mit dem Wind endet in der Regel mit Schäden am Modell.

Mir scheint insbesondere der Nimbus sehr interessant - zunächst mal weil ich den FC gut kenne und natürlich weil insbesondere die RTK-Combo außerordentlich preiswert ist.

Das Propeller-Problem ist schon vorhanden - ein Antrieb für Flächenflieger ist besonders effizient mit "quadratischen" Props, also Steigung ungefähr gleich Durchmesser. Den Schubabriss im Stand, den solche Props zwangsläufig haben, nimmt man dabei in Kauf, auch wenn man den Antrieb dadurch etwas größer dimensionieren muss. Sobald der Flieger auf Reisegeschwindigkeit ist, braucht solch ein Antrieb dann aber wesentlich weniger Drehzahl für den nötigen Schub und ist daher wesentlich effizienter.

Ein solcher Antrieb ist im Copterbetrieb aber gnadenlos ineffizient, so dass man sowohl beim Akku als auch bei der Dimensionierung erhebliche Kompromisse eingehen muss. 

 

Trotzdem ist das Konzept interessant, denn die Schwebezeiten sind ja verglichen mit der gesamten Flugzeit ausgesprochen kurz.

Ich denke ernsthaft über den Nimbus nach, habe aber noch keinen wirklich sicheren Bezugsweg gefunden - was hilft mir die Flugzeit, wenn das Ding beim Zoll im Regal liegt.

 

 

 

BG

Hubertus


Bearbeitet von HPAE, 09. November 2018 - 08:59.


#28 Woga65

Woga65
  • 756 Beiträge

Geschrieben 09. November 2018 - 12:33

...
Das Propeller-Problem ist schon vorhanden - ein Antrieb für Flächenflieger ist besonders effizient mit "quadratischen" Props, also Steigung ungefähr gleich Durchmesser. Den Schubabriss im Stand, den solche Props zwangsläufig haben, nimmt man dabei in Kauf, auch wenn man den Antrieb dadurch etwas größer dimensionieren muss. Sobald der Flieger auf Reisegeschwindigkeit ist, braucht solch ein Antrieb dann aber wesentlich weniger Drehzahl für den nötigen Schub und ist daher wesentlich effizienter.
Ein solcher Antrieb ist im Copterbetrieb aber gnadenlos ineffizient, so dass man sowohl beim Akku als auch bei der Dimensionierung erhebliche Kompromisse eingehen muss. 
 ...
 


Ware das nicht das passende Einsatzszenario für Verstellpropeller?

#29 el Kopto

el Kopto
  • 3.460 Beiträge

Geschrieben 09. November 2018 - 17:44

Ist sicherlich keine neue Idee, aber ich könnte mir vorstellen, ein normaler Quad mit festen Motoren (also keine schweren, vibratonsträchtigen Klappmechanismen) und einer schräg angestellten "Hilfs-Tragfläche" schon einen brauchbaren Kompromiss darstellt, wenn es um die Bewältigung größerer Distanzen geht.

 

45748467972_8a93ba9f24_b.jpg

 

Wenn der Kopter dann z.B. mit 30° geneigt vorwärts fliegt, würde die Tragfläche einen zumindest unterstützenden Auftrieb liefern. Wenn er allerdings noch weiter geneigt wird, drückt ihn die Tragfläche nach unten. Deren Winkel würde man also vor dem Start passend zur geplanten Reisefluggeschwindigkeit justieren.



#30 hornetwl

hornetwl
  • 171 Beiträge
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Geschrieben 09. November 2018 - 19:46

nicht nur wegen der höheren Geschwindigkeit (17 m/s), sondern auch weil ich damit ohne Genehmigung 200 m hoch fliegen darf.

Wie hoch darf man dann eigentlich mit einem Quadplane? 300m (200 für den Flächenflieger plus 100 für den Copter)? Wenn das mal keine Allgemeine Schutzverletzung im Bürokratenhirn gibt ;)

Aber Spaß beiseite: mit welcher Optik fotografierst Du bei der "affenartigen" Geschwindigkeit? Die Sony Nex ist bei der Hälfte und 1/300s Belichtungszeit schon an der Grenze, wo 1 Pixel Bewegungsunschärfe zu akzeptieren ist (@95m und mit 20mm-Objektiv). Oder ist die Auflösung derart nachrangig, dass 10cm große Pixel unterm Strich kein Problem sind?

 

Allerdings sind Start und Landung komplizierter als beim Copter. Die meisten Flightcontroller können heute zwar autonom landen, aber das setzt voraus, dass ich vorher den Flugplan an die aktuelle Windrichtung anpasse - das macht nämlich noch kein FC automatisch und eine Landung auf dem Acker mit dem Wind endet in der Regel mit Schäden

Ich flieg recht oft über Wald...


Wenn der Kopter dann z.B. mit 30° geneigt vorwärts fliegt, würde die Tragfläche einen zumindest unterstützenden Auftrieb liefern. Wenn er allerdings noch weiter geneigt wird, drückt ihn die Tragfläche nach unten. Deren Winkel würde man also vor dem Start passend zur geplanten Reisefluggeschwindigkeit justieren.


Da ist sie wieder, die alte Fehlannahme, das ein Copter umso schneller fliegt, je mehr man ihn nur neigt (sprich durch Kippung des Auftriebsvektors). Bei meinen Coptern liegt die maximale Speed bei knapp 20° an, danach wirds erst nicht mehr schneller, später dann (bei 30° ganz sicher) wieder langsamer. Bei 45° gehts nur noch nach unten. Und das Überraschendste: bei einer Strahlgeschwindigkeit der Props von kaum 10 m/s kann man tatsächlich 30 m/s und mehr gegenüber der umgebenden Luft fliegen...

 

Aufgrund dieses Verhaltens denke ich, dass eine Tragfläche nichts bringt. Denn man hat schon eine, und die ist gar nicht mal so klein - die Rotorkreisflächen. Klar, die Streckung ist bescheiden, aber eine zweite Tragfläche steht garantiert im falschen Winkel und dürfte damit außer in einem ganz schmalen Band überwiegend gegen den sonstigen Auftrieb arbeiten.


Bearbeitet von hornetwl, 09. November 2018 - 19:47.






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