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LiPo Lebensdauer und NoName vs. Marken-LiPo

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30 Antworten in diesem Thema

#16 WiSi-Testpilot

WiSi-Testpilot
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Geschrieben 04. Februar 2018 - 18:52

Ich habe bei meinem redundanten Copter eine Ringleitung und die Stromspeisung erfolgt an zwei Stellen welche um 180 Grad versetzt sind.
Ich müsste also in Serie zwischen Ringleitung und jedem Akku jeweils einen Sensor verbauen.

Das verstehe ich nicht. Ich müsste einen Schaltplan sehen.
Ist die Ringleitung nur ein Ring zB aus Kupferdraht, an dem um 180° versetzt die Akkus angeschlossen sind?

Bearbeitet von WiSi-Testpilot, 04. Februar 2018 - 18:53.


#17 Umi

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Geschrieben 04. Februar 2018 - 19:24

Ich glaube du hast was falsch verstanden. Ich hatte nur ein Problem mit dem Terminus "leer". 3.3V pro Zelle sind nicht leer. sondern ist die Grenzspannung die nicht unterschritten werden sollte.
Wie gesagt ich lande spätestens bei 13,2V.

Da geht doch bei jedem Gasschub die Spannung unter die 3,3V.
Du hast doch nach dem Unterschied zu nem guten Akku gefragt, da bleibt eben die Spannung bis zum Ende stabil und er ist bei 14V unter Last fast leer ... etwas niedriger, dann bricht die Spannug ein und er sackt runter.
Bei nem SLS 4S Lipo sind 13,2V eigentlich undenkbar, dann kommt nämlich nur noch warme Luft raus.

Ein Billigakku ist eventuell bei 13,2V immer noch nicht leer, hält aber unter Last keine Spannung, wenn er einen zu hohen Innenwiderstand hat.
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#18 H3ctor

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Geschrieben 04. Februar 2018 - 19:59


Das verstehe ich nicht. Ich müsste einen Schaltplan sehen.
Ist die Ringleitung nur ein Ring zB aus Kupferdraht, an dem um 180° versetzt die Akkus angeschlossen sind?

 

 

Ja, kannst dir so vorstellen.

 

Da geht doch bei jedem Gasschub die Spannung unter die 3,3V.
Du hast doch nach dem Unterschied zu nem guten Akku gefragt, da bleibt eben die Spannung bis zum Ende stabil und er ist bei 14V unter Last fast leer ... etwas niedriger, dann bricht die Spannug ein und er sackt runter.
Bei nem SLS 4S Lipo sind 13,2V eigentlich undenkbar, dann kommt nämlich nur noch warme Luft raus.

Ein Billigakku ist eventuell bei 13,2V immer noch nicht leer, hält aber unter Last keine Spannung, wenn er einen zu hohen Innenwiderstand hat.

 

Wann ist dann der Punkt für euch zu landen?

Ich hatte als Grenze zum LiPo Tot die 3V pro Zelle mal gelesen. An denen hatte ich mich orientiert.... :-(



#19 Umi

Umi
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Geschrieben 04. Februar 2018 - 20:01

Wann ist dann der Punkt für euch zu landen?

Bei 15-20% Restkapazität. ;)
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#20 Ach-Mett

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Geschrieben 04. Februar 2018 - 20:06

Spätestens zwischen 3,4 und 3,5 Volt bei HalbLast (hovern bis minimaler SteigFlug) landen.

Dann erholen sich die Zellen so auf 3,6 bis 3,7 Volt.

Erhöht die LebensDauer und man kann die LiPos auch so lagern.

 

Kapazität messen ist schwierig.

Voll laden und mit einem genauen Verbraucher die angegebene Kapazität bei ca 1C entnehmen.

Die gesamte Kapazität sollte entnommen werden können, ohne dass die Zellen unter 3V droppen.

Fällt eine Zelle vorher unter 3V, wieder aufladen - was bis dahin raus ist, ist die RestKapazität.

Einen derart leeren LiPo immer gleich wieder aufladen.

Dabei kann man auch sehen, ob das LadeGerät ähnlich viel wieder rein lädt.

 

Bei 3,3 Volt ist ein LiPo leer und unter 3V wird er dauerhaft geschädigt.


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#21 Umi

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Geschrieben 04. Februar 2018 - 20:15

Im Lipoleitfaden von SLS steht das so:
„Zusammenfassend:
Entladen Sie den Akku unter Last nie tiefer als 3,3V pro Zelle, auch nicht kurzzeitig. Im Ruhezustand (gemessen ohne Belastung) sollte die Spannung pro Zelle nicht längere Zeit unter 3,70V liegen. Eine tiefere Entladung führt zur Zerstörung des Akkus. Verlassen Sie sich nicht auf die Sicherheitsabschaltung des Reglers, wenn dieser erst später abschaltet. Tasten Sie sich zuerst mit nur sehr kurzen Flügen/Fahrten und anschließendem Messen der Zellenspannung Stück für Stück an die maximale Flug-/Fahrzeit heran und stellen Sie sich dann unbedingt eine Stoppuhr im Sender. Belassen Sie ca. 20% Restkapazität im Akku. Nach der Benutzung (leerer Akku), sollten Sie ca. 80% der Nennkapazität einladen können. Die nachgeladene Kapazität zeigt Ihr Ladegerät am Ende des Ladevorgangs an.
Achtung: Aufgrund der hohen Performance der SLS Akkus bleibt die Spannungslage bis zum Ende der Entladung nahezu gleich stabil.“
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#22 Ach-Mett

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Geschrieben 04. Februar 2018 - 20:21

LoL - der letzte Satz :D



#23 Umi

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Geschrieben 04. Februar 2018 - 20:30

Das stimmt schon bei den großen SLS, die Spannung sinkt zwar langsam aber ist bei Belastung sehr stabil.
Am Ende geht es dann plötzlich runter. ;)
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#24 Ach-Mett

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Geschrieben 04. Februar 2018 - 20:50

Jo, das ist passend zum Topic ein super Kriterium für gute LiPos.

Kenne das aber auch von z.B. myLiPo, Graphene und Tattu.

Jeweils die TopLinien mit hohen C-Raten haben diese lange hohen EntladeKurven.

Wenn man merkt, dass es zu Ende geht, kommts öfter mal zu AußenLandungen.

Dann fällt die Spannung plötzlich ab und der Kopter sackt durch.

Meine Graphene waren schon mehrfach bis zu 2,5V runter nach dem Flug.

Lädt man dann schnell bis ca 3,6V nach, macht es kaum was aus.

Lässt man sie so liegen, sind sie hin.

 

Bei schlechten LiPos merkt man SpannungsAbfälle schon ab unter 4V.

Zudem haben die nach der Landung oft Zellen, die wesentlich weniger Spannung haben.

 

Die Anzahl der GesamtZklen hängt stark vom Gebrauch ab.

Belaset man sie immer am Limit, gibts vorzeitigen LiPoTod.

Flache Zyklen und ständiger Gebrauch erhöhen die Anzahl der möglichen Zyklen.

LiPos altern nämlich auch, wenn man sie nicht verwendet.


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#25 WiSi-Testpilot

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Geschrieben 04. Februar 2018 - 21:02

Spätestens zwischen 3,4 und 3,5 Volt bei HalbLast (hovern bis minimaler SteigFlug) landen.
Dann erholen sich die Zellen so auf 3,6 bis 3,7 Volt.
Erhöht die LebensDauer und man kann die LiPos auch so lagern.
 
Kapazität messen ist schwierig.
Voll laden und mit einem genauen Verbraucher die angegebene Kapazität bei ca 1C entnehmen.
Die gesamte Kapazität sollte entnommen werden können, ohne dass die Zellen unter 3V droppen.
Fällt eine Zelle vorher unter 3V, wieder aufladen - was bis dahin raus ist, ist die RestKapazität.
Einen derart leeren LiPo immer gleich wieder aufladen.
Dabei kann man auch sehen, ob das LadeGerät ähnlich viel wieder rein lädt.
 
Bei 3,3 Volt ist ein LiPo leer und unter 3V wird er dauerhaft geschädigt.

Ich halte das für nicht praktikabel.
Viele Grüße,
Wilhelm
 

Ja, kannst dir so vorstellen.


Die Lipos sind also parallel geschaltet?
Dann kannst du den Ring auch weglassen. Was soll er bringen, außer Gewicht?
Viele Grüße,
Wilhelm

Bearbeitet von WiSi-Testpilot, 04. Februar 2018 - 21:10.

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#26 Umi

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Geschrieben 04. Februar 2018 - 21:03

Mit ner Spannungsüberwachung lässt sich das sehr gut kontrollieren, ich habe mich da langsam ran getastet und immer kontrolliert wieviel nachgeladen wird. Jetzt weiß ich, wenn ich bei 14,4V lande, habe ich etwa 15% Rest.
Und bei nem 16000er bedeuten 15% Rest auch noch einiges an Notfallreserve. ;)

#27 H3ctor

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Geschrieben 04. Februar 2018 - 21:49

Die Lipos sind also parallel geschaltet?
Dann kannst du den Ring auch weglassen. Was soll er bringen, außer Gewicht?
Viele Grüße,
Wilhelm

 

Ja, die LiPos sind parallel geschaltet. Der Ring ist ja kein Ring im herkömmlichen Sinn. Fakt ist, dass es nicht erlaubt ist LiPos parallel auf ein Kabel zusammenzulegen und erst dann zur Stromverteilerplatine zu führen. Die beiden LiPos müssen an unterschiedlichen Punkten zur Stromverteilerplatine geführt werden.



#28 jogi73

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Geschrieben 05. Februar 2018 - 01:12

Die iSDT Ladegeräte zeigen einem den Innenwiderstand der Zellen an, an dem kann man auch erkennen ob eine Zelle im Akku oder der ganze Akku defekt ist wen der Innenwiderstand zu hoch wird.


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#29 Kopterfrieda

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Geschrieben 12. März 2018 - 18:08

Meine Erkenntnis aus den Beiträgen ist:

Auch No-Name Lipos können länger halten -

Marken LiPos könne auch beizeiten Schrott sein.

Die Frage, "Die Lebensdauer von No-Name und Marke" kann man nur beantworten durch eine exakte Dokumentation oder

aber pfleglichen Umgang.

Bequemlichkeit wird immer teuer sein und ein bischen Verständnis zur Materie,

sowie Aufwand, schont den Geldbeutel.



#30 Jo_Nopp

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Geschrieben 07. November 2018 - 17:59

Was genau besser ist, kann ich nicht sagen, jedenfalls nicht 50°C und nicht mit Heizstrahler und dementsprechend einseitiger Aufheizung/Bestrahlung. ;)

 

Meine Racerakkus heize ich im Umluft-Backofen bei 40°C für ne Stunde vor, der Backofen regelt die Temperatur aber auch ziemlich genau (mit Thermometer überprüft). Dann sind alle Zellen gleichmäßig vorgewärmt.

 

Hand auf's Herz - legt ihr eure Lipos vor dem Flug nochmal für ne Stunde in den Backofen? - :unsure:

Meine 1550er 75C Tattu Akkus sind nach 65-80 Ladungen am Ende... Sind das zu wenig zyklen?

Fliege immer bis 20-25% Rest Kappa.


Bearbeitet von Jo_Nopp, 07. November 2018 - 18:02.






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