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Wieviel mAh lassen sich aus einem Akku entnehmen?

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10 Antworten in diesem Thema

#1 pudelofdeath

pudelofdeath
  • 12 Beiträge

Geschrieben 18. November 2017 - 19:25

Hi:)

 

Ich habe verschiedene (ältere) Lipo´s die ich für meine Copter verwende.

 

Akku Nr.1 - 380mAH 1S 25C nimmt 234mAh @3.6V (IMAX B6 Ladegerät).

Das sind 61.6% der Nennkapazität. 

 

Akku Nr.2 - 700mAh 1S 25C nimmt 288mAh @3,6V

Das sind  41.1%....

 

Wieviel sollte ein neuer/guter Akku aufnehmen?

 

Gruß 

 

 

 

 



#2 Ach-Mett

Ach-Mett
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Geschrieben 18. November 2017 - 21:14

Kommt immer drauf an, wieviel man vorher entnommen hat ;)

 

Wenn die Kapazität unter 80 Prozent fällt, kommen sie bei mir weg.

Unter 60 Prozent sind sie definitiv kaputt.



#3 phantomisttoll

phantomisttoll
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Geschrieben 18. November 2017 - 21:47

Hi:)

 

Ich habe verschiedene (ältere) Lipo´s die ich für meine Copter verwende.

 

Akku Nr.1 - 380mAH 1S 25C nimmt 234mAh @3.6V (IMAX B6 Ladegerät).

Das sind 61.6% der Nennkapazität. 

 

Akku Nr.2 - 700mAh 1S 25C nimmt 288mAh @3,6V

Das sind  41.1%....

 

Wieviel sollte ein neuer/guter Akku aufnehmen?

 

Gruß 

Maßgebend ist nicht, wieviel der Akku aufnimmt, sondern wieviel man nach Voll-Ladung entnehmen kann.



#4 pudelofdeath

pudelofdeath
  • 12 Beiträge

Geschrieben 19. November 2017 - 00:36

Hi

 

Ähm, ja ...ist das nicht das Gleiche?  Fliege ich einen aufgeladenen Akku (4,2V) leer (3,6V 1 Minute nach dem Fug) und kann 234mAh 

laden, bis er wieder 4,2V erreicht...müsste ich ja auch etwa diese Menge entnommen haben? Oder?

 

Welche Spannung haben Eure Akkus nach dem Flug? 

Wie viel sollte ich einem 380mAh Akku entnehmen können? Volle 380mAh? 

Wie kann ich messen wie viel mAh ich entnehme?

 

Gruß



#5 Knuth

Knuth
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Geschrieben 19. November 2017 - 01:22

Das Thema ist schon ein wenig komplex pudelofdeath :P

Aber im Prinzip ist Deine Überlegung richtig. Wenn ich mir Grenzen setze wie weit ich nach unten den Lipo entlade, kann ich mir anschauen wie weit mein Lader da Energie reinpumpt bis zur Maximalladung.

 

Falls Dein Ladegerät Aussagen macht wieviel mAh es da reingepumpt hat, verschweigt es Dir allerdings zu sagen wieviel davon es auf seinen internen Widerständen verbraten hat beim Ballancen der einzelnen Zellen.

Diese Menge hängt von der Güte der einzelnen Zellen ab. Bei Lipos mit sehr unterschiedlichen Zellen, die also ganz stark "geballanced" werden müssen kann dann man schon mal den Eindruck haben, dass man 10% mehr geladen hat als der Lipo als Nennwert hat.

 

Aber vom Grundgedanken her liegst Du richtig wenn Du so etwa 300mAh reingeladen hast, bekommst die auch wieder raus..

Zumindest solange wie der Lipo nicht die Ohren anlegt oder es sehr kalt ist beim Entladen.. 

Also wie gesagt etwas komplex das Ganze :)



#6 Rusty

Rusty
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Geschrieben 19. November 2017 - 09:14

Hi.


In den Beispielen wird bis 3,6V entladen. Die Frage ist hier ob das tatsächlich die Leerspannung des Akkus ist!

Wenn hier der Hersteller eine Angabe machen würde liegt die vermutlich tiefer, z.B. bei 3,3V umd nicht bei 3,6V.

Das kommt ganz auf die Akkus an. Sehr gute Akkus sind schon bei 3,5V leer. Sie halten die Spannung sehr lange und brechen dann rapide ein. Andere liegen niedriger.

Ich behaupte mal das bei 3,6V vermutlich noch gesunde 10-20% im Akku sind. Oder die Akkus verschlissen sind. das würde man aber am Spannungsverlauf merken bzw. an der Leistung.

Es gibt Sensoren die zeigen im Flug Spannung und/oder Verbrauch an.

#7 Stefan_73

Stefan_73
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Geschrieben 19. November 2017 - 10:05

Da kommt noch eine Komplexität "on top". Was ist eigentlich die gemessene Spannung? - Mach mal einen Test: Fliege bis zu einer bestimmten Spannung - sagen wir 3,5V pro Zelle. Dann klemm den Akku ab und geh nach Hause. Dort misst Du nochmal die Zellenspannung. Der Wert liegt deutlich höher. Bis wohin wurde denn jetzt eigentlich entladen?

 

Es kommen mehrere Effekte zusammen:

- Der Akku hat einen Innenwiderstand. Je mehr Strom man entnimmt, desto weniger Spannung sieht man am Stecker (Klemmenspannung).

- Der Innenwiderstand steigt mit der Akkutemperatur.

- Die Kapazität sinkt mit der Akkutemperatur.

- Die chemischen Prozesse in der Batterie sind nicht unendlich schnell.

 

Diese Effekte erklären, warum man nach einem Vollgas-Punch und darauf folgendem ruhigen Flug im OSD sehen kann, wie die Spannung während des Fluges wieder steigt. Umgangssprachlich "erholt sich der Akku vom Punch". 

Es erklärt auch, warum man bei 5 Grad Außentemperatur mit 3.5V pro Zelle landet (geringe Temperatur, Akku ist belastet) und dann zu Hause (20 Grad und keine Belastung) plötzlich wieder 3.8V hat. Die Hersteller nehme optimale Bedingungen für die Kapazitätsangabe an: langsame Entladung, optimale Temperatur, Entladung auf 3.3V o.ä. Und meisten weiss keiner, was da wirklich angenommen wurde.

 

Praktisch gesehen bin ich bei Rusty's Zahlen. Wenn ich auf 3.5-3.6V herunter fliege, dann lade ich ca. 80% der Nennkapazität. Das gilt für Außentemperaturen oberhalb 15 Grad. Aktuell bekomme ich zu Hause wesentlich weniger in die Akkus obwohl ich bis zur selben Spannung geflogen bin.


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#8 Rusty

Rusty
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Geschrieben 19. November 2017 - 10:30

Jupp, genau. Da bin ich auch dabei.

 

Kleine Anmerkung: Der Innenwiderstand sinkt mit steigender Akkutemperatur und sinkt mit sinkender Akkutemperatur! Deswegen z.B. im Winter oder für Wettkämpfe vorwärmen ...

 

Der Innenwiderstand steigt mit dem Alter, der Abnutzung und die Kapazität sinkt. Bei 80% gilt ein Akku als verschlissen, ann man aber für eine Taschenlampe z.B. noch nutzen aber als Antriebsakku, naja.



#9 pudelofdeath

pudelofdeath
  • 12 Beiträge

Geschrieben 19. November 2017 - 11:52

Die Akkus sind tatsächlich schon älter, haben weit über 100 Zyklen hinter sich und wurden auch nicht immer 1A behandelt.

Zu Weihnachten werd ich mir ein paar neue Akkus zulegen ;D

 

Der Copter warnt mich bei 3.3V allerdings habe ich vbat_hysteresis = 4 gesetzt...sonst geht der Alarm bereits nach 1-2 Min Flugzeit los...

Nach der Landung trenne ich den Akku und nach ca. 1 Minute liegt die Spannung bei ca.3,6V.

 

Das beste was ich zur Zeit habe und was einigermaßen zum Copter passt, sind Krytonium 450mAh 30C (2S Akku in 2*1S aufgeteilt).

Laden lassen sie  sich mit 325mAh (72%) und die Flugzeiten liegen bei ca 7.5 Minuten.

Dh. die Akkus sind bereits total verschlissen..

 

Taugt das abzählen der "ladbaren" mAh um den Zustand festzustellen oder muss doch was anderes her?

Denn Akku mit dem Ladegerät zu entladen und die entnommenen mAh als Kapazität anzunehmen erscheint mir irgendwie praxisfern.

 

Gruß


Bearbeitet von pudelofdeath, 19. November 2017 - 11:53.


#10 Rusty

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Geschrieben 19. November 2017 - 13:01

Ok,

die Akkus darf man dann als fritte betrachten :).

Zu sehen wieviel man reinladen kann reicht aus um zu bestimmen wie der Zustand ist. Zusätzlich die Leistung nach Gefühl beobachten.

Den Akku mal auf z.B. 3,3V zu entladen und dann mal schauen was rein geht kann man auch mal machen. Muss aber nicht.

Ich gehe einfach davon aus das bei einem seriösen Akku das drin ist was drauf steht und achte auf die Spannung wenn ich Telemetrie dafür habe. Ich fliege nach Zeit die ich ermittel wenn ich keine Telemetrie habe.

#11 pudelofdeath

pudelofdeath
  • 12 Beiträge

Geschrieben 19. November 2017 - 18:28

Alles klar:) Vielen Dank.

 

Könnt ihr mir abschließend noch einen Kauftipp für Akkus im Bereich 350-500mAh geben?

Muss auch nicht unbedingt 1S sein, Packs mit mehreren Zellen zu zerlegen ist kein Problem.

C rating möglichst hoch...fällt die Spannung zu stark->Absturz..

 

Gruß







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