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Überflug Wohngrundstück mit Erlaubnis, Problem mit Polizei


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42 Antworten in diesem Thema

#16 Adlerauge47

Adlerauge47
  • 173 Beiträge

Geschrieben 13. September 2017 - 08:08

@ KopterStahl

 

Macht man den Kenntnisnachweis wird man ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es eine Straftat darstellt  Fotos oder Filmaufnahmen im/vom „höchstpersönlichen Lebensbereich“ einer Person anzufertigen. Dabei ist es völlig unerheblich wo sich das Aufnahmegerät befindet. 

 

Und genau dieses Problem sprach der TE an. 

 

Zitat:

„Mein Punkt ist der:

Ich bin der Meinung, dass ich doch erst mal fotografieren darf, auch wenn ggf. Teile des Nachbargrundstücks zu sehen sind.

Ich darf die Fotos nur nicht ohne Rücksprache veröffentlichen, wenn darauf Personen oder besonders geschützte/private Bereiche zu sehen sind. Oder liege ich da falsch?“

 

Die Antwort des Gesetzgebers lautet wie folgt.

 

„Strafgesetzbuch (StGB)§ 201a Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen

 

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

1.

von einer anderen Person, die sich in einer Wohnung oder einem gegen Einblick besonders geschützten Raum befindet, unbefugt eine Bildaufnahme herstellt oder überträgt und dadurch den höchstpersönlichen Lebensbereich der abgebildeten Person verletzt,“

 

 

Darf man jetzt nur noch auf Überschriften antworten und soll sehr konkrete Fragestellungen unberücksichtigt lassen? Wohl kaum…

 

 

Hier geht es gem. Themenüberschrift um den Überflug eines Wohngrundstückes für welches eine Genehmigung des Eigentümers bzw. Nutzungsberechtigten vorhanden ist. Solange mein Kopter über diesem Grundstück fliegt und sei es nur 1mm entlang der Grundstücksgrenze, ist dem Gesetz bzw. den Bestimmungen genüge getan.

 

 

 

Hier wird nur der „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“ aus luftrechtlicher Sicht genüge getan. Wie müssen aber auch andere Gesetze wie z.B. (StGB)§ 201a beachten. Ich kann mich nicht auf die luftrechtliche Gesetzgebung berufen weil das Strafrecht davon unberührt bleibt und nicht aufgehoben wird! Verstoße ich gegen das StGB § 201a  mache ich mich strafbar auch wenn ich laut luftrechtlicher Gesetzgebung dort fliegen darf. Letzteres ist kein Freibrief Persönlichkeitsrechte zu verletzen. Wenn ein Flug aus luftrechtlicher Sicht bedenkenlos durchzuführen wäre so darf ich trotzdem nicht fliegen wenn ich damit gegen Strafrecht, Persönlichkeit Rechte verstoße und in höchstpersönliche Lebensbereiche eindringe. 

​Und genau das wardie Frage des TE. 

 

 

Diese Gesetze sind mindestens genau so wichtig wie die ganzen luftrechtlichen Angelegenheiten wenn in Einzelfall nicht gar wichtiger weil man ganz schnell in den Bereich des Strafrechts kommt.

 

 

Ich finde nichts falsch oder verwerflich daran wenn man darüber „spricht“ und über solche falschen Annahmen wie sie der TE  äußerte aufklärt.

Es ist für alle Kopterflieger von Vorteil darüber informiert zu sein.

 

Das unsere Privat- und Intimsphäre, unser „höchstpersönlichen Lebensbereich“ in unserem Land als im hohen Maße schutzwürdig erachtet wird und selbst der Staat und Ermittlungsbehörden nur unter strengen Auflagen eindringen dürfen, betrachte ich als Errungenschaft. 

 

Mein Garten bzw. Teile meines Grundstücks stellen im Sommer quasi mein Freiluft-Wohnzimmer dar. Ich wäre auch nicht begeistert wenn da plötzlich und ohne Vorwarnung in relativ niedriger Höhe an der Grundstücksgrenze ein Konter fliegt. 

 

Fragt man mich so hätte ich kein Problem, da ich dann selbst entscheiden kann ob ich dem Spektakel zu sehe, mir vielleicht etwas überziehe, ich einfach im Haus bleibe oder vielleicht meine alte kranke Mutter von der Terrasse ins Haus hole weil ich nicht möchte, dass sie sich erschrickt und das andere sie so sehen usw.

 

Das alles sind berechtigte und legitime Interessen und fliegt man so nah an „höchstpersönlichen Lebensbereichen“ so ist es nicht nur rechtlich sondern auch zwischenmenschlich der beste Weg mit einander zu sprechen. 

 

 


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#17 n.-perry

n.-perry
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Geschrieben 13. September 2017 - 08:17

@ Frodonet

 

Ja, da hast du recht!

 

Es sind nicht alle Leute im Internet unterwegs und wissen gar nicht, dass sie oder irgendwas privates von ihnen zu sehen ist.

Und Einspruch bei Google Earth zu erreichen, schein recht aufwendig und zu sein. Google wird von Deutschland auch immer wieder angemahnt betreffs des Datenschutzes.

 

Gruß

Perry


Bearbeitet von n.-perry, 13. September 2017 - 09:51.


#18 KopterStahl

KopterStahl
  • 1.970 Beiträge
  • OrtHamburg...Rosengarten
  • DJI P3A+P, P2V+ V3.0

Geschrieben 13. September 2017 - 10:02

Für mich ist hier vieles eh nicht so richtig nachvollziehbar.

 

In der im WWW verfügbaren Karte Map2Fly (https://map2fly.flynex.de/) war anfangs ja auch über Ortschaften der Hinweis unter "Auflagen" zu lesen, dass man die "lokalen Ordnungsbehörden" von seiner Flugabsicht informieren muss bevor man über Ortschaften fliegt.
Meine Nachfrage dazu hat damals ergeben, dass die Polizei da überhaupt nicht zuständig ist. Im Ordnungsamt war das Wissen darüber auch sehr "schmal" aber man hat sich wenigstens für zuständig gehalten. Auch die bei uns zuständige Landesluftfahrtbehörde tat sich mit Aussagen dazu recht schwer. Inzwischen ist dieser Hinweis bei Map2Fly auch verschwunden, zumindest hier bei uns in Nds..

 

Die Antwort des Polizisten, wie sie hier im Eröffnungsbeitrag geschildert wird, kommt mir vor, als würde der Polizist davon ausgehen, dass ein "Vergehen" gegen irgendwelche Bestimmungen passieren könnte. Er könnte genauso davon ausgehen, dass ich auf der Autofahrt dahin, die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht einhalten würde wie mehr als 95% der Autofahrer in der max.30km/h-Zone.

Außerdem sind die OT-Diskussionen hier betr. Bildrechte, ohne Angaben von Flughöhen und Entfernungen zum Objekt, eh ohne Hand und Fuß wie man in diesen Beiträgen hier sicher unschwer erkennen kann: http://www.kopterfor...hl=bildmaterial

 

Nochmal zu dem Google Bildmaterial: Google hat damals das Vierpixeln bestimmter Bildbereiche von sich aus im "voreilendem Gehorsam" angeboten, gesetzliche Regelungen, die Googels Vorgehen vorgeschrieben haben, ga es zumindest zu der Zeit der Anfänge von Google Street View in D nicht. Aber ich habe mich auch auf Googels Laufaufnahmen bezogen und nicht auf Google Street View Bildmaterial welches ja von Fahrzeugen aus erstellt wurde bzw. wird.

 

P.S. Und noch was: Man informiert und man fragt in diesem Fall nicht um Erlaubnis. Das kann man den Leute auch ruhig sagen wenn sie anfangen über irgendwelche Verbote diskutieren zu wollen. Wenn sie ihre Meinung diesbezüglich kund tun, nehme ich das bestenfalls zur Kenntnis und bedanke mich dafür ;-)



#19 wachtel

wachtel
  • 62 Beiträge

Geschrieben 13. September 2017 - 12:20

 


 

 

Hier wird nur der „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“ aus luftrechtlicher Sicht genüge getan. Wie müssen aber auch andere Gesetze wie z.B. (StGB)§ 201a beachten. Ich kann mich nicht auf die luftrechtliche Gesetzgebung berufen weil das Strafrecht davon unberührt bleibt und nicht aufgehoben wird! Verstoße ich gegen das StGB § 201a  mache ich mich strafbar auch wenn ich laut luftrechtlicher Gesetzgebung dort fliegen darf. Letzteres ist kein Freibrief Persönlichkeitsrechte zu verletzen. Wenn ein Flug aus luftrechtlicher Sicht bedenkenlos durchzuführen wäre so darf ich trotzdem nicht fliegen wenn ich damit gegen Strafrecht, Persönlichkeit Rechte verstoße und in höchstpersönliche Lebensbereiche eindringe. 

​Und genau das wardie Frage des TE. 

 

 

Diese Gesetze sind mindestens genau so wichtig wie die ganzen luftrechtlichen Angelegenheiten wenn in Einzelfall nicht gar wichtiger weil man ganz schnell in den Bereich des Strafrechts kommt.

 

 

Ich finde nichts falsch oder verwerflich daran wenn man darüber „spricht“ und über solche falschen Annahmen wie sie der TE  äußerte aufklärt.

Es ist für alle Kopterflieger von Vorteil darüber informiert zu sein.

 

Das unsere Privat- und Intimsphäre, unser „höchstpersönlichen Lebensbereich“ in unserem Land als im hohen Maße schutzwürdig erachtet wird und selbst der Staat und Ermittlungsbehörden nur unter strengen Auflagen eindringen dürfen, betrachte ich als Errungenschaft. 

 

Mein Garten bzw. Teile meines Grundstücks stellen im Sommer quasi mein Freiluft-Wohnzimmer dar. Ich wäre auch nicht begeistert wenn da plötzlich und ohne Vorwarnung in relativ niedriger Höhe an der Grundstücksgrenze ein Konter fliegt. 

 

Fragt man mich so hätte ich kein Problem, da ich dann selbst entscheiden kann ob ich dem Spektakel zu sehe, mir vielleicht etwas überziehe, ich einfach im Haus bleibe oder vielleicht meine alte kranke Mutter von der Terrasse ins Haus hole weil ich nicht möchte, dass sie sich erschrickt und das andere sie so sehen usw.

 

Das alles sind berechtigte und legitime Interessen und fliegt man so nah an „höchstpersönlichen Lebensbereichen“ so ist es nicht nur rechtlich sondern auch zwischenmenschlich der beste Weg mit einander zu sprechen. 

 

Ich stimme dir da ausdrücklich zu. Um die Akzeptanz in der Bevölkerung nicht zu verlieren ist es absolut wichtig,

vor jedem Flug das Einverständnis aller möglicherweise betroffenen Personen einzuholen. Das Luftrecht alleine reicht

dazu bei weitem nicht aus!!

Wenn man z.B. in 20-40m Höhe mit einem 1kg schweren Kopter umherfliegt treten mit Sicherheit mehrere Dinge auf, welche zu

einer Beeinträchtigung des höchstpersönlichen Lebensbereichs der umliegenden Nachbarn führen können:

 

1) Man muss annehmen, dass man gefilmt wird. Selbst wenn der Pilot allen versichert, dass er das nicht macht oder alles

ausser dem eigenen Grundstück wieder löscht nutzt das wenig, weil trotzdem das ungute Gefühl zurückbleibt, dass man

es selbst nicht beeinflussen kann und möglicherweise eben doch gefilmt wird. Schon das halte ich für eine erhebliche

Beeinflussung des persönlichen Lebensbereichs.

 

2) Man muss jederzeit damit rechnen, dass das Fluggerät ausser Kontrolle gerät. Wenn ich mich in meinem Garten

aufhalte möchte ich nicht ständig nach oben schauen müssen, um einem evtl. ausser Kontrolle geratenen Fluggerät

noch ausweichen zu können. Das wäre für mich z.B. eine sehr grosse Beeinträchtigung meines höchstpersönlichen

Lebensbereichs!

 

3) Fluggeräusche

 

Ich bin seit über 2 Jahren begeisterter Kopterflieger aber eines ist für mich klar...niemals über Wohngebieten oder

über Menschen.


Bearbeitet von wachtel, 13. September 2017 - 12:29.


#20 Seeger

Seeger
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  • DJI Mavic Pro

Geschrieben 13. September 2017 - 12:50

...

1) Man muss annehmen, dass man gefilmt wird. Selbst wenn der Pilot allen versichert, dass er das nicht macht oder alles

ausser dem eigenen Grundstück wieder löscht nutzt das wenig, weil trotzdem das ungute Gefühl zurückbleibt, dass man

es selbst nicht beeinflussen kann und möglicherweise eben doch gefilmt wird. Schon das halte ich für eine erhebliche

Beeinflussung des persönlichen Lebensbereichs.

 

2) Man muss jederzeit damit rechnen, dass das Fluggerät ausser Kontrolle gerät. Wenn ich mich in meinem Garten

aufhalte möchte ich nicht ständig nach oben schauen müssen, um einem evtl. ausser Kontrolle geratenen Fluggerät

noch ausweichen zu können. Das wäre für mich z.B. eine sehr grosse Beeinträchtigung meines höchstpersönlichen

Lebensbereichs!

 

3) Fluggeräusche

 

...

 

Bei allem Verständnis für die wünschenswerte Akzeptanz durch die Bevölkerung:

 

1) Ich bin nicht verantwortlich für etwaige Psychosen meiner Mitbevölkerung. Wenn ich versichere, nicht zu filmen/fotografieren bzw. Aufnahmen auch zu löschen, dann muss man mir das schon glauben.

 

2) Bei einer Reichweite von mehr als 15 Kilometern kann ein außer Kontrolle geratener Kopter (z.B. Mavic) irgendwo einschlagen, selbst wenn er weit außerhalb der Stadt gestartet wurde.

 

3) Rasenmäher, Laubsauger, Bahnlinien, Einflugschneisen und Autobahnen sind lauter. Und der Mavic ist demnächst mit den neuen Low-Profile-Props nochmals leiser.

 

Freundliches RTH,

Seeger


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#21 Kopterfrieda

Kopterfrieda
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Geschrieben 13. September 2017 - 13:14

Wenn ich einen Garten habe und eine Straße führt vorbei, habe ich auch nicht jedes mal Bedenken ein Auto könnte unkontrolliert in meine Privatsphäre eindringen.

 

Wie oft ist schon ein Copter abgestürzt und hat Schaden angerichtet?

Wie oft sind denn schon Autos außer Kontrolle geraden und was ist da für ein Schaden entstanden?

 

Wenn ich luftrechtlich auf meinem Grundstück fliegen darf, dann tue ich dies.

Und schere mich nicht um meinen Nachbar.

Hat er Bedenken das ich in fotografiere oder filme, muß er das mir beweisen. Alles andere ist Spekulation.

Und die Diskussion führt hier zu keinen Ziel.

 

Ich fliege wenn ich darf und schaue nicht nach dem Strafgesetzbuch,

ansonsten könnte ich vielleicht schon garnicht mehr vor die Tür gehen, weil mich dann schon strafbar gemacht habe.

 

Strafbar werde ich immer dann wenn ich etwas mit Vorsatz mache.

Und Fliegen wenn es das Luftrecht erlaubt ist keine Straftat.

 

Um des lieben Frieden kann man den Nachbar vom Hobby erzählen und auch den Hinweis geben das man Aufnahmen macht vom eigenen Grundstück.


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#22 Thorsten Meyn

Thorsten Meyn
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Geschrieben 13. September 2017 - 13:39

Wenn ich einen Garten habe und eine Straße führt vorbei, habe ich auch nicht jedes mal Bedenken ein Auto könnte unkontrolliert in meine Privatsphäre eindringen.

 

Wie oft ist schon ein Copter abgestürzt und hat Schaden angerichtet?

Wie oft sind denn schon Autos außer Kontrolle geraden und was ist da für ein Schaden entstanden?

 

Wenn ich luftrechtlich auf meinem Grundstück fliegen darf, dann tue ich dies.

Und schere mich nicht um meinen Nachbar.

Hat er Bedenken das ich in fotografiere oder filme, muß er das mir beweisen. Alles andere ist Spekulation.

Und die Diskussion führt hier zu keinen Ziel.

 

Ich fliege wenn ich darf und schaue nicht nach dem Strafgesetzbuch,

ansonsten könnte ich vielleicht schon garnicht mehr vor die Tür gehen, weil mich dann schon strafbar gemacht habe.

 

Strafbar werde ich immer dann wenn ich etwas mit Vorsatz mache.

Und Fliegen wenn es das Luftrecht erlaubt ist keine Straftat.

 

Um des lieben Frieden kann man den Nachbar vom Hobby erzählen und auch den Hinweis geben das man Aufnahmen macht vom eigenen Grundstück.

Strafbar kann man auch ohne Vorsatz werden.Aber es wird beim oder vorm Gericht in Sachen Strafmaß anders bewertet,ob ich was mit oder ohne Vorsatz gemacht habe.Fliegen über Wohngrundstücke ist verboten.Habe ich eine Erlaubnis,schon.Ich denke,das hier doch noch Lücken sind,denn ich glaube schon,das es Ärger geben könnte,wenn ich mit Erlaubnis ein Grunstück überfliege und filmaufnahmen bzw.Bildaufnahmen mache und dabei andere Grundstücke zu sehen sind.Man muß nur an einem falschen geraten.So richtig geregelt finde ich das nicht,wenn zb. Nachbargrundstücke drauf zu erkennen sind.Und wegen Lärmbelästigung,naja ein Copter ist ja nun mal nicht so laut,außerdem gibts da ja auch regelungen zu welchen zeiten man werktags laut sein darf oder nicht.

PS:spricht ja auch nichts gegen,die Nachbarn vorher zu informieren,das evtl.Teile von deren Grundstücken zu sehen sind,man diese aber verpixelt,wovon die sich gerne auch überzeugen dürfen.


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#23 rotorcam

rotorcam
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  • DJI-Phantom 4 pro

Geschrieben 13. September 2017 - 13:41

Wenn man mal die ganzen Naturschutzgebiete, Abstände von Energieerzeugung mit Anlagen, Wasserstraßen, Verkehrswege, militärische Gebiete und Flug-Kontrollzonen usw. hinzu nimmt, darfst du höchsten auf 50% der Fläche von Deutschland fliegen.

#24 pema

pema
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Geschrieben 13. September 2017 - 15:26

Wenn man mal die ganzen Naturschutzgebiete, Abstände von Energieerzeugung mit Anlagen, Wasserstraßen, Verkehrswege, militärische Gebiete und Flug-Kontrollzonen usw. hinzu nimmt, darfst du höchsten auf 50% der Fläche von Deutschland fliegen.

 

Das ist aber eine sehr optimistische Schätzung.



#25 Tecnam

Tecnam
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  • OrtUnna
  • DJI Mavic Pro und einige Selbstbauprojekte wie Mavic Clone Scale 135% mit Naza Lite.
    Funke: FrSky Taranis plus mit X8R Empfänger.

Geschrieben 13. September 2017 - 15:52

Leute, ich weiß das hier ist ein Forum für Erfahrungsaustausch usw. Jeder der neu hier die ganzen Paragraphenreiterei, Gesetzesdiskussionen und was man alles nicht darf weil Paragraph X aus dem Gesetz Y sagt........kriegt Angst!!!
Sicherlich ist einiges zu beachten. Nur wird hier maßlos überzogen und erst mal alles per Gesetz auseinander genommen. Da kann einem Neuling nur übel werden!
Ich frage mich wirklich, wie so mancher hier überhaupt noch seinen Kopter "Gesetzlich konform" in die Luft bringt!
Mensch, habt Spass und übertreibt es (wenn dritte betroffen sind) halt nicht maßlos. Dann kräht da kein Hahn nach.

Nichts für ungut und immer schön rechts fliegen ;-)
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#26 Thorsten Meyn

Thorsten Meyn
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  • Eigenbau 500mm Frame mit DJi Naza m V1 geflasht auf V2

Geschrieben 13. September 2017 - 15:53

Ja gut,es gibt halt Bereiche in Deutschland,wo man wirklich sehr eingengt ist,wegen Flugverbotszonen.Da habe ich es hier ziemlich gut getroffen(einen großen Dank an meinen Eltern,das sie hier her gezogen sind).Aber das ist ja wiederum ein anderes Thema,was ja mit Wohngrundstücken nichts zu tun hat.Meiner Meinung nach,wenn man eine Erlaubnis hat vom Eigentümer,sollten die angrenzenden Nachbarn auch Ihre Zustimmung geben.Erstens:man liegt dann rechtlich gesehn auf der etwas sicheren Seite wegen Film-und Fotoaufnahmen,Zweitens:haben die eine Info,falls mal ein zwischenfall auftritt,und aus irgendeinem Grund kommt der Copter plötzlich runter,das diese zumindest gewarnt sind,wegen Verletzungsgefahr oder Beschädigungen wofür dann ja die Versicherung aufkommt.Passieren kann immer mal was.Zwar müssen die Copter ja bald eine Kennzeichnung haben,aber sowas persönlich zu klären ist für mich gesehen immer Vorteilhafter.



#27 rotorcam

rotorcam
  • 55 Beiträge
  • DJI-Phantom 4 pro

Geschrieben 13. September 2017 - 16:08

Bei mir im Garten bin ich leider ziemlich eingeschränkt.
Heil Pad weniger als 1,5Km entfernt und Einflugschneise für Flughafen FFM. Die Nachbarn wissen was ich mache und ab und zu hebe ich auch mal zum Testen im Garten ab, bis auf First-Höhe.
Zum "Austoben" gehe ich auf unseren Modellflugplatz.
Wenn ich mal gewerblich fliege, habe ich immer das Luftamt Rhl.Pfalz auf dem Hahn, im Stadtbereich das Ordnungsamt und die zuständige Polizeidienststelle informiert. Da habe ich bisher noch nie Probleme gehabt.
Nur einmal, bei einem geplanten Flug innerhalb eines Naturschutzgebietes.
Ansonsten macht es mir noch Spaß.
Gruß Chris
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#28 Frank M

Frank M
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  • Inspire 1

Geschrieben 13. September 2017 - 17:12

Leute, ich weiß das hier ist ein Forum für Erfahrungsaustausch usw. Jeder der neu hier die ganzen Paragraphenreiterei, Gesetzesdiskussionen und was man alles nicht darf weil Paragraph X aus dem Gesetz Y sagt........kriegt Angst!!!
Sicherlich ist einiges zu beachten. Nur wird hier maßlos überzogen und erst mal alles per Gesetz auseinander genommen. Da kann einem Neuling nur übel werden!
Ich frage mich wirklich, wie so mancher hier überhaupt noch seinen Kopter "Gesetzlich konform" in die Luft bringt!
Mensch, habt Spass und übertreibt es (wenn dritte betroffen sind) halt nicht maßlos. Dann kräht da kein Hahn nach.
Nichts für ungut und immer schön rechts fliegen ;-)


Dem kann ich nur zustimmen.
Wer Rücksicht nimmt, hat im großen und ganzen keine Probleme.
Es gibt schon mal einen Nörgler wie beim TE, aber so wie er es beschrieben hat, hat er sich nichts zu Schulden kommen lassen und würde an seiner Stelle die Sache gelassen entgegen sehen.
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#29 Housil

Housil
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  • OrtUnterfranken
  • DJI Phantom FC40
    Walkera Gimbal w/ iLook Cam
    Blade 120
    Hobbyzone Zugo
    Koaxialheli

Geschrieben 13. September 2017 - 18:29

 

Verstoße ich gegen das StGB § 201a  mache ich mich strafbar auch wenn ich laut luftrechtlicher Gesetzgebung dort fliegen darf. Letzteres ist kein Freibrief Persönlichkeitsrechte zu verletzen. Wenn ein Flug aus luftrechtlicher Sicht bedenkenlos durchzuführen wäre so darf ich trotzdem nicht fliegen wenn ich damit gegen Strafrecht, Persönlichkeit Rechte verstoße und in höchstpersönliche Lebensbereiche eindringe. 

 

Es ist nicht der Flug der gegen die Persönlichkeitsrechte oder den 201a verstößt sondern eine Kamera von daher kann ich die Aussage, dass "..darf ich trotzdem nicht fliegen wenn ich damit gegen Strafrecht, Persönlichkeit Rechte verstoße und in höchstpersönliche Lebensbereiche eindringe. " nicht so sehen.

 

Das reine Fliegen verstößt weder gegen Persönlichkeitsrechte noch ist irgend ein Straftatsbestand erfüllt.

Das Fotografieren ist hier das Verbotene.



#30 Nobier

Nobier
  • 1.415 Beiträge
  • Phantom 4
    Tarot ZYX-M
    Octo Eigenbau
    Blade InducTrix
    Racer Eigenbau

Geschrieben 13. September 2017 - 18:32

Dann kräht da kein Hahn nach.

Nichts für ungut und immer schön rechts fliegen ;-)

Genau meine Meinung. Jedes mal wenn eine solche Frage gestellt wird bricht die Hysterie aus.


Bearbeitet von Nobier, 13. September 2017 - 18:33.





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