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690 Setup für kommerzielle Nutzung

tarot multicopter 690 setup

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19 Antworten in diesem Thema

#1 JaPi

JaPi
  • 9 Beiträge

Geschrieben 06. September 2017 - 09:21

Hallo zusammen,

 

ich soll einen Kopter auswählen um in unserem Büro entsprechende Leistungen (z.B. Inspektionsflug, Luftbildphoto und 3D-Auswertung) anbieten zu können. In unserer Branche (Vermessung) werden üblicherweise RTF Modelle wie Multirotor G4 oder Aibot X6 eingesetzt, Preis ab 12k€.

Nun dachte ich mir aber das man zum Einstieg erstmal selbst einen Kopter aufbauen kann um das ganze zu Testen und Personal zu schulen. Als Frame bin ich auf den Tarot 690 gestoßen wegen seiner einklappbaren Arme zum guten Transport.

 

Hier mal meine Anforderungen und erste Zusammenstellungen.

 

Ziel: Photografie

Anforderung: stabiele Fluglage und lange Flugzeit (20min. und ggf. mehr)

Kamera: zu Anfang Kompaktkamera (Panasonic Lumix) später evtl. kleine DSLR

Gewicht: 5kg Grenze

 

Erste Setup-Idee:

- Tarot 690 (plus Centerplate vom 680pro)

- DJI Naza V2 + GPS

- GPS Mast klappbar

- DJI iOSD

- Akku 6S + Ladegerät

- Graupner mx16hott + gr16hott

- Gimbal (1 bzw 2 Achs)

- Landegestell standard star

- LED erstmal keine

 

Unklar:

- Props 13*? Zoll

- Motor (viel von T-Motor gelesen) ?

- ESC ?

- FPV Empfänger und Monitor ?

- Elektronik für Kamera ?

 

Ich bin in sachen Kopter absoluter Neuling und gehe davon aus, dass das Setup noch eine paar Verbesserungen und Ergänzungen benötigt. Die Kleinteile (Stecker, Kabel,...) habe ich jetzt erst mal weggelassen, fehlt sonst noch was wichtiges?

 

Viele Dank schon mal für Tipps!!!



#2 HeinzR

HeinzR
  • 1.882 Beiträge
  • OrtBlankenfelde-Mahlow
  • DJI F450/F550, Tarot 680 Pro, Quadframe Six Pro

Geschrieben 06. September 2017 - 09:42

Hallo

Frame: Du solltest Dir mal die Quadframe Rahmen anschauen.
Tx/Rx: Graupner mx-20 mit Gr-24 oder mz-24

Gruß Heinz

https://quadframe.com

#3 flexim

flexim
  • 693 Beiträge
  • Yuneec Q500, DJI P3p

Geschrieben 06. September 2017 - 09:57

Zum Einstieg empfehle ich, als Vermesser, DJI Phantom 4pro.

Vergleich "Consumer Drohne für Vermessung? Oder "Profi" Kopter?" Eine Untersuchung der erreichbaren Genauigkeiten bei Befliegungen zu vermessungstechnischen Zwecken.
Bei mir erhältlich.

Bearbeitet von flexim, 06. September 2017 - 10:10.


#4 spot

spot
  • 1.360 Beiträge
  • Dies und das
Tutorial

Geschrieben 06. September 2017 - 10:04

Ich habe einen 680 Pro mit Pixhawk Controller und TMotor 4010-475 Motoren mit TMotor 13x4.4 Props mit einem 6S Setup. HW 40A ESC welche ich probeweise mal gegen die HW 35A Minis austauschen werde.

 

- 20 Minuten mit dem Frame und den Anforderungen an Payload dürfte schwierig wenn nicht unmöglich werden. Dafür solltest Du einen grösseren Copter nehmen.

- DSLR mit dem Frame würde ich lassen. Ich habe es mit einer Sony Alpha 5000 versucht (ca 1Kg Cam und Gimbal) und das ist extrem Limit für den Frame.

- Ich würde in einen neuen Copter nie eine NAZA v2 (oder noch schlimmer Lite) einbauen da die End of Life sind. Wenn Du vermessen willst (genau) und vielleicht mal noch RTK o.ä. brauchst würde ich eher einen Pixhawk (Derivat) nehmen. Der aus meiner Sicht grösste Vorteil von DJI Controllern ist die Kombination mit Lightbridge für die HD Bildübertragung. Kommt darauf an ob Du das brauchst.



#5 JaPi

JaPi
  • 9 Beiträge

Geschrieben 06. September 2017 - 18:09

Danke schon mal für die ersten Anregungen :-)

 

@HeinzR:

die mx20 wegen den 12 Kanal oder noch aus einem andern Grund?

Der 690 wird wohl besser für meine Zwecke sein (wenn der Quadframe nur ne alternative wegen klappen war)

 

@flexim:

Den Phantom finde ich so Mainstream, gerade wegen Smartphone zur Bildübertragung.

wo finde ich denn diese Untersuchung?

 

@spot:

Die TMotoren sehen schon mal gut aus (demnächst mal im ecalc durchprobieren)

Sind bei dem Pixhawk auch alle Teile dabei oder muss dann noch GPS und co dazu gekauft werden?



#6 HeinzR

HeinzR
  • 1.882 Beiträge
  • OrtBlankenfelde-Mahlow
  • DJI F450/F550, Tarot 680 Pro, Quadframe Six Pro

Geschrieben 06. September 2017 - 18:17

Hallo

Richtig, wegen der Anzahl der Kanäle.
Kleiner Hinweis noch: Graupner hat kein S-Bus Verfahren.
Daher wäre z.B. ein Futaba T14SG sogar besser.

Der Quadframe ist stabiler.

Gruß Heinz

#7 spot

spot
  • 1.360 Beiträge
  • Dies und das
Tutorial

Geschrieben 06. September 2017 - 19:38

Das kann man pauschal nicht beantworten.

Es gibt günstige China Sets auf einschlägigen Seiten. Ob man die nehmen will um bei einem > 1500€ Kopter 50€ zu sparen muss jeder selbst wissen. Qualität ist durchwachsen Stichworte: Power Redundanz, andere Sensoren, gefälschte uBlox 8M Chips etc...

Gute Erfahrungen gibt es zb. mit Drotek (Pixhawk, Dropix, Pixhawk 3), mRobotics, Pixhawk 2 als Beispiele. Zum Teil bieten diese auch Komplette Sets an, das sollte < 200.- bleiben.

Pixhawk ist etwas komplexer als zb ein N3 oder Tarot ZXY aber ist auch deutlich ausbaufähiger: Telemetrie, LIDAR, Precision Landing, Visual System, RTK GPS, etc.... zudem wird die Software permanent weiterentwickelt und es gibt immer neue Features und Sensoren. Du kannst wählen zwischen PX4 und Arducopter Software welche suf der gleichen HW läuft.

#8 el Kopto

el Kopto
  • 1.608 Beiträge
  • OrtNorddeutschland
  • Hexa / Matrice 100 hybrid mod / Jordana Endurance mit N3 + LB2 + PulseKraft PWM Erweiterung

Geschrieben 06. September 2017 - 20:07

Wenn Du mit einem Hexa, Gimbal und Kamera unter 5 kg bleiben willst, bist Du beim Tarot 690 / 680pro schon ganz richtig. Die Quadframe Hexas sind zwar etwas stabiler, aber mit Kameras oberhalb GoPro und den von Dir angestrebten Flugzeiten nicht unter 5 kg zu halten.

 

Zur Orientierung: Mein erster Hexa war auch ein 680pro, damals mit Wookong M und Lightbridge 1.

Motorenset war ein DJI E600 Set, aber mit 13 Zoll Props (kommt standardmäßig mit 12"). Ist aber - ebenso wie Wookong M und Lightbridge 1 - nicht mehr aktueller Stand der Technik. Flugzeiten mit 6S 10Ah Akku, Gimbal und Sony A7S lag bei ca. 20 Minuten, mit A7RII ca. 18 Minuten. Heute würde ich als Motorenset entweder das DJI E800 nehmen oder z.B. Motoren von T-Motor, die irgendwo zwischen 400 und 500 KV (bei 6S Setup) liegen und bei 50% Leistung ungefähr 800g Schub bringen. Regler können heute schon recht klein und leicht sein, z.B. die DYS XS30A.

 

Als Flightcontroller wirst Du wohl die Qual der Wahl zwischen Pixhawk und DJI N3 haben. Mit beiden kommt man ans Ziel, aus meiner Sicht aber mit dem DJI Geraffel einfacher und schneller, dafür kostet der FC vielleicht 200 EUR mehr (sofern Du mit seriösen Quellen für den Pixhawk vergleichst). Entsprechende Threads, die sich damit auseinandersetzen findest Du z.B. hier: http://www.kopterfor...wkardupilotapm/ und in den jeweiligen Unterforen.

 

Wie Spot schon andeutete, solltest Du Dir im Kontext der Flightcontroller-Auswahl auch Gedanken über das Bildübertragungssystem machen. Das wird zu Anfang immer eher verdrängt. Wenn Du vernünftige Reichweiten, HD Bildübertragung willst, ist DJI's Lightbridge 2 derzeit hinsichtlich Preis-/Leistung kaum zu schlagen. Das Potenzial des N3 ist auch nur mit der LB2 voll ausnutzbar. Wenn Du Dich dafür entscheidest, ist die Frage des Senders und des Monitors gleich mitbeantwortet. Monitor ist dann i.d.R. ein Tablet (Android oder iOS). Ansonsten würde ich dir als Sender zur Taranis (z.B. die X9D Plus) raten.



#9 flexim

flexim
  • 693 Beiträge
  • Yuneec Q500, DJI P3p

Geschrieben 08. September 2017 - 17:52

Danke schon mal für die ersten Anregungen :-)

 

@HeinzR:

die mx20 wegen den 12 Kanal oder noch aus einem andern Grund?

Der 690 wird wohl besser für meine Zwecke sein (wenn der Quadframe nur ne alternative wegen klappen war)

 

@flexim:

Den Phantom finde ich so Mainstream, gerade wegen Smartphone zur Bildübertragung.

wo finde ich denn diese Untersuchung?

 

@spot:

Die TMotoren sehen schon mal gut aus (demnächst mal im ecalc durchprobieren)

Sind bei dem Pixhawk auch alle Teile dabei oder muss dann noch GPS und co dazu gekauft werden?

 

Kannst Du von mir erhalten. Ein Vergleich am praktischen Beispiel, Geländeaufnahme mit Multirotor G4 (servicedrone), mikrocopter 6sGeo und Phantom3pro.

Verifiziert durch terrestrische Aufnahme von 120/240 Geländepunkten mit TopconRTK. Durchgeführt von Ing.-Büro für Vermessungswesen....

 



#10 JaPi

JaPi
  • 9 Beiträge

Geschrieben 11. September 2017 - 19:07

Als Motor werde ich jetzt wohl auch die TMotor MN4010 verwenden. Bin da nur noch am überlegen ob KV475 oder KV580. Für die KV580 finde ich jedoch keine Daten für einen 6S Aufbau, weiß da einer mehr? Wieso sind die KV580 meißt um die 7€ günstiger als die KV475?

 

Wie sieht das eigentlich mit den ESC aus. Wodrauf muss man da achten außer auf die entsprechenden Ampere für den Motor, wo drin liegen die Unterschiede?

 

Macht es Sinn als Akku 2x5000mAh zu nehmen anstatt 1x10000mAh? Was würde ich noch brauchen um einen 6S2P zu verwenden?

 

Fragen über Fragen :-D

Zumindest habe ich mich entschieden eine DJI N3 und eine Futaba T14SG zu nehmen :)



#11 HeinzR

HeinzR
  • 1.882 Beiträge
  • OrtBlankenfelde-Mahlow
  • DJI F450/F550, Tarot 680 Pro, Quadframe Six Pro

Geschrieben 11. September 2017 - 19:16

Hallo

Hobbywing ESC X-Rotor 40A.

http://www.hobbywing...er_attr=10947.0

Gruß Heinz

#12 JaPi

JaPi
  • 9 Beiträge

Geschrieben 11. September 2017 - 19:44

Hallo

Hobbywing ESC X-Rotor 40A.

http://www.hobbywing...er_attr=10947.0

Gruß Heinz

ja die hatte ich auch schon im Auge. Mich hat an dieser stelle aber wirklich mal der theoretische Unterschied intressiert. Sind da unterschiede in der anspruchszeiten?



#13 WiSi-Testpilot

WiSi-Testpilot
  • 439 Beiträge
  • Ortwestliches Münsterland
  • 3 Kopter mit N3 & A3,
    Videoübertragung: LB2 mit CrystalSky & Connex.
    Kameras: Zenmuse Z3, Gopro H3+, DIY NIR, Connex ProSight NIR Mod, Flir Vue Pro 336 & Duo.

Geschrieben 11. September 2017 - 19:54

N3 ist eine gute Wahl. Um die Möglichkeiten der N3 voll nutzen zu können, würde ich statt der Futaba Anlage die Lightbridge 2 nehmen. Die ist zwar teurer, aber sie enthält eine digitale Bildübertragung und du kannst leicht die DJI Kameras (nicht die Inspire 2 Kameras) anschließen und über die App steuern.
Auf den Bildern sind die Komponenten gut zu erkennen.
Viele Grüße,
Wilhelm

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#14 HeinzR

HeinzR
  • 1.882 Beiträge
  • OrtBlankenfelde-Mahlow
  • DJI F450/F550, Tarot 680 Pro, Quadframe Six Pro

Geschrieben 11. September 2017 - 20:19

ja die hatte ich auch schon im Auge. Mich hat an dieser stelle aber wirklich mal der theoretische Unterschied intressiert. Sind da unterschiede in der anspruchszeiten?


Hallo

Oneshot125 ESCs sind aufgrund des verwendeten Protokolls schneller.
Diese braucht man aber bei einem Video-Multicopter nicht.
Unabhängig davon sind sie nur bei dafür vorgesehen FC einsetzbar.

Gruß Heinz

#15 spot

spot
  • 1.360 Beiträge
  • Dies und das
Tutorial

Geschrieben 11. September 2017 - 21:09

Also zb bei den Pixhawks ;-)

Schnellere Reaktion ist immer gut und erhöht die Stabilität. va natürlich bei Racer aber ich denke aich bei grösseren Koptern wird die Leistungsanforderung an den ESC schneller übertragen als bei konventionellem PWM.





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