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Drohne als Mittel im Nachbarschaftsstreit


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8 Antworten in diesem Thema

#1 Ballonpilot

Ballonpilot
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Geschrieben 19. Mai 2017 - 17:23

Hallo zusammen !

 

Ein ganz weitläufiger Bekannter hat über einige Ecken erfahren, das ich etwas mit Koptern zu tun habe und hat sich mit einer Frage an mich gewandt. Bei der Frage muss ich allerdings passen und leite diese mal hier in die Runde weiter.

 

Zur Sache: Der "Bekannte" hat Brieftauben in seinem Garten und betreibt diesen Sport schon seit Jahren. Das missfällt seinem direkten Grundstücksnachbarn, bei dem die Tauben auch schon mal auf dem Dach "Zwischenlanden". Natürlich ist das nicht so toll und er akzeptiert es auch, wenn der Nachbar das durch Werfen von Tennisbällen oder dem Aufstellen von Antitaubenstäben auf dem Dach zu verhindern versucht. Mehrere Versuche mit dem Nachbarn im Gespräch eine akzeptable Lösung zu finden schlugen fehl, da der Nachbar stets aggressiv und ausfallend reagiert.

Nun geht die Auseinandersetzung in eine neue Runde. Der Nachbar setzt voll und ganz auf Technik und bringt seine Drohne zum Einsatz. Er lässt diese immer exakt dann in seinem Garten fliegen, wenn die Tauben im festgeschriebenen Zeitfenster draußen sind und das nicht ohne seine Wirkung zu verfehlen. Die Tauben sind voller Panik und fliegen völlig unkoordiniert kreuz und quer. Da auch viele Jungtiere dabei sind, befürchtet der Taubenhalter, das diese "unbrauchbar" für den Sport werden könnten. 

Der Nachbar weiß offensichtlich ganz genau was er tut, denn die eingesetzte Drohne/Kopter hat keine Kamera und wiegt offensichtlich unter 250 Gramm. Auch bleibt er damit über seinem Grundstück.
Auch hier ist ein Gesprächversuch kläglich gescheitert. Das Hinzuziehen der örtlichen Polizei hat auch nichts gebracht, denn die Beamten, die sich vor ihrem "Einsatz" erst einmal zum Thema belesen haben, konnten keinen Verstoß gegen die aktuelle Drohnenverordnung feststellen.

Der Taubenhalter versicherte mir, das er absolut nichts gegen das Drohnenfliegen hat und dies im übrigen für ein spannendes und schönes Hobby hält.

Aber das kann es doch nun wirklich nicht sein, das ihm hier derart die Hände gebunden sind ?!

Noch scheut er den gerichtlichen Konflikt und hat mich gebeten, mal die Experten in der Runde zu fragen, was diese davon halten und ob der Nachbar derart das Kopterfliegen missbrauchen darf.

Auf eure Meinung bin ich selber auch gespannt und leite diese gern weiter.



#2 Phantom Flyer

Phantom Flyer
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    Den genauen Aufbau erfahrt ihr wenn ihr in mein Profil schaut ^^

Geschrieben 19. Mai 2017 - 17:42

Moin ,
er bewegt sich nunmal vollkommen im rechtlichen Rahmen da lässt sich nunmal nichts machen. Zudem ich den Nachbarn gut verstehen kann wenn die Vögel auf seinem Dach zwischenlanden. Somit hat er auch etwas "gegen" euch einzuwenden.
Eventuell nochmal fragen oder die Vögel nicht mehr auf dem Dach landen lassen bzw die Route (kenne mich damit nicht so gut aus ;) )
Gruß Phantom Flyer

#3 Ahrensfelde

Ahrensfelde
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Geschrieben 19. Mai 2017 - 17:45

Wann ist dieses Zeitfenster? Ich könnte mor vorstellen sowas in der Mittagsruhe zu machen, falls es sowas bei euch gibt.

Wenn dann der Copter rauskommt kann man ihn evtl. wegen Lärm drankriegen. Sonst fällt mir nichts ein.

Aber eins muss ich dem Nachbarn ja lassen, es ist eine Super Idee um die Tauben zu stören :)

#4 spot

spot
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  • Dies und das

Geschrieben 19. Mai 2017 - 19:26

Ja grosses Kino. Bei uns hat die Nachbarin einen Knall und füttert alle Vögel als ob es kein Morgen gäbe und zwar 365 Tage im Jahr. Resultat wir haben nun eine regelrechte Spatzenplage mit haufenweise Futterabfällen (Sonnenblumenhülsen, etc) sowie den "Abfall" der Vögel welche nebenbei auch überall nisten (z.b. mehrfach im Dach). Das nimmt langsam schon ekelerregende Züge an wenn ich einen Busch schneiden sollte oder weil sie schön auf unseren Sitzplatz kacken. Machen kann ich leider auch nix dagegen. Manche Nachbarn sind halt so. 



#5 diPPy

diPPy
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Geschrieben 19. Mai 2017 - 19:44

Ich bin kein Jurist, aber so wie sich mir die Lage darstellt, ist kein Gesetzesverstoß zu erkennen. Dies scheint auch den hinzugezogenen Beamten aufgefallen zu sein, ansonsten wären ja Maßnahmen ergriffen worden.

#6 Gopsch

Gopsch
  • 29 Beiträge

Geschrieben 19. Mai 2017 - 19:48

Er bewegt sich im gesetzlichen Rahmen mit seiner Drohne da wird man wohl nicht viel machen können. Genau so gut
könnte der Nachbar auch vor Gericht ziehen, weil das Hobby "Taube" sein Dach beschmutzt. Mit manchen Dingen muss
man sich arrangieren.
Mein Nachbar liebt z.b offenes Lagerfeuer egal bei welchen Wetter ... auch ganz toll..

#7 Rusty

Rusty
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    DJI Mavic Pro
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    > Redmi Note 4
    Blade 200QX 3D
    Blade Nano QX
    X Flächen u. Heli's
    > Taranis X9D+
    mit Spektrum DM9

Geschrieben 19. Mai 2017 - 20:01

Hi.


Beide befinden sich wohl im rechtl. richtigen Raum.

Erst stört es den einen das da Tauben sind und muss das akzeptieren das er gestört wird.

Dann stört es den anderen das der eine Kopter fliegt und muss das akzeptieren das er (seine Tauben) gestört wird.

So ist das im Leben. Man kann nicht alles haben.

Man muss also beide verstehen und einer der beiden hat vielleicht das Nachsehen oder man findet einen Kompromiss oder es gibt richtig böses Blut oder man lebt damit!
  • agm und Housil gefällt das

#8 Frostie

Frostie
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Tutorial

Geschrieben 19. Mai 2017 - 20:08

Ich denke (als juristischer Laie) auch, daß dein Bekannter da nicht wirklich viel machen kann. Falls der Nachbar sich mit seinem Kopter ganz bewußt und absichtlich in den Flugweg der Tauben stellt (die drehen ja immer Kreise um ihren Schlag) und sogar in den Schwarm rein fliegt, dann denke ich mir, daß man hier irgendwas bzgl. Tierschutz versuchen könnte. Aber falls er das nicht macht, sondern einfach seine Runden durch den Garten dreht, dann hat dein Bekannter wohl Pech gehabt.



#9 Frank M

Frank M
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  • Ort41751 Viersen
  • Inspire 1

Geschrieben 19. Mai 2017 - 20:38

Das wär doch was für den Anwalt Franz Obst. :D
http://www.rtl.de/th...reit-t8587.html
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