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Akku bricht unter Last zusammen

akku

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37 Antworten in diesem Thema

#1 pego

pego
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  • dji F 550

Geschrieben 10. Januar 2017 - 18:11

Hallo,

Ich habe einen "neuwertigen" Akku gekauft, der den Kopter (DJI F 550) kurz steigen läßt (ca. 1m) und dann abrupt sinkt. Der Akku-Verkäufer behauptet, dass der Akku in Ordnung.ist. Seiner Meinung nach ist die Spezifikation (4S 30C 8000) für diesen Kopter nicht geeignet. Bisher fliege ich problemlos seit über einem Jahr mit 4 Akkus (4S 25C 5000).

Den besagten Akku habe ich gekauft, um die Flugdauer zu verlängern. Nach Recherchen im Kopterforum müsste der Betrieb mit diesem Akku problemlos möglich sein.

Den Kauf habe ich reklamiert. Jetzt fordert die besagte Schiedsstelle (e.....) den Nachweis von mir, dass der Akku defekt ist. Wie kann ich einen plausiblen Nachweis erbringen, dass der Akku wirklich defekt ist?



#2 klanor

klanor
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Geschrieben 10. Januar 2017 - 18:21

Innenwiderstand der Zellen messen. Geht mit einem geeigneten Ladegerät.

 

Wenn der 8000er nicht zusätzlich eine Bleiummantelung hat, sollte der nicht soviel schwerer sein, als der 5000er.

Also kann's nur am Ri liegen, und den misst man am besten mit einem geeigneten Ladegerät, z.B. SkyRC D100 oder D200, aber auch viele andere.

Schau einfach mal, ob dein Lader das auch kann.



#3 plotterwelt

plotterwelt
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Geschrieben 10. Januar 2017 - 20:02

Um welche lipo geht es denn ? marke -link ?

4S8000 mit 30C hat genug power.

Welche setup hat der 550.

Teste mal der kopter mit 2 lipo's von 4S5000 auf der kopter geschnallt.

 

Mfg Johan



#4 Vinterland

Vinterland
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Geschrieben 10. Januar 2017 - 20:45

Wenn es denn echte 30C sind.
Viele Billich-Lipos schaffen nicht mal 10C obwohl 30/40C drauf steht.

#5 Ach-Mett

Ach-Mett
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Geschrieben 10. Januar 2017 - 20:59

10C wären bei 8Ah immer noch 80A Dauer.

Ist der Akku nach der Minute über 40 Grad warm?

Wieviel wiegt das gesamte Geschütz ohne Akku?

Welche FlugZeiten erreichst Du mit den 5Ah Akkus?



#6 Vinterland

Vinterland
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Geschrieben 10. Januar 2017 - 21:41

"Neuwertig" ist ja nicht neu.
Wenn da eine oder zwei Zellen hin sind, kann auf dem Akku stehen was will, das bringt dann nichts mehr.

Muss man die mal vermessen, auch unter Last mal beobachten.

#7 Ultrahorst

Ultrahorst
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Geschrieben 10. Januar 2017 - 22:03

Ein Akku 4S hat 14,8 Volt.

Um ihn zu testen, kann man einen kräftigen ohmschen Verbraucher anschließen.
Hier bietet sich eine 55W-Lampe aus dem KFZ-Bereich an.
Keine Bange! Der Lampe ist es egal, wenn sie statt der nominalen 12V auch mal fast 15V bekommt.

 

Nun etwas rechnen...:

55W bei 12V sind etwas über 4A,

da die Spannung aber etwas höher ist, rechnen wir mit 5A.

 

Ein 5000er Akku müsste die Lampe also ca. 1 Stunde speisen können bevor sie merklich dunkler wird.

Ein 8000er Akku müsste hier sogar 1 1/2 Stunden schaffen.
Und wenn er das nicht kann, dann hast du physikalisch korrekt aufgezeigt, dass der Akku nicht hält, was er verspricht!


Bearbeitet von Ultrahorst, 10. Januar 2017 - 22:03.


#8 Mammot

Mammot
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Geschrieben 10. Januar 2017 - 22:46

Such mal bei e-Bay lipo tester , damit kannst du die Einzelzellenspannung messen .

 

Mit einem Lipo-Buzzer wirds automatisch angezeigt :) .

 

Mit einem Messgerät am Balancerstecker des Lipos (der weiße) die Einzelspannung bei 4S zwischen

Schwarz 1 + rot, 2 + rot , 3, + rot ,4 + rot, messen. Wenn du diesen weissen Stecker wendest kannst du an den nun sichtbaren Metallfedern mit den Messspitzen ran kommen + messen.

Sollten in etwa bei geladenen Akku um 4,2V / Zelle liegen , + - 0,2 V max Differenz.

Wenn z.Bsp. 4,2 , 4,2, 3,7, 4,2 V gemessen werden ist der Akku defekt.


Bearbeitet von Mammot, 10. Januar 2017 - 22:59.


#9 plotterwelt

plotterwelt
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Geschrieben 11. Januar 2017 - 06:22

Ein lipotester nutzt hier gar nichts , auch entladen mit 5A durch eine autolampe ist nichts aussagend . 

Mit ein lipolader kann man auch entladen.

 

Hier hat der verkaufer jemand ein alte gurke unter gejubelt .

Welche schiedstelle ? fordet hier ein nachweis ?

Bisschen windig der ganze geschichte .

 

Mfg Johan



#10 Mammot

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 10:16

Ein lipotester nutzt hier gar nichts , auch entladen mit 5A durch eine autolampe ist nichts aussagend . 

Mit ein lipolader kann man auch entladen.

 


Mfg Johan

Woher holst du diese Weisheit ? Mit einem Lipotester kann man die Spannung gesamt, so wie auch die Zellen durch umschalten einzeln auslesen :o .

Das gleiche erfolgt bei einem Buzzer automatisch solange dieser am Akku steckt :) . Der Verbrauch bei der Messung liegt im Milliampere-Bereich :o , aber nur solange der Akku zur Messung "dran" hängt.

 

Lege dir mal beide Geräte zu und du weist dann wovon ich schreibe ;) .



#11 klanor

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 10:31

Die Spannung eines Akkus im Leerlauf sagt nichts über die Belastbarkeit aus.

Tatsächlich relevant ist der Innenwiderstand der Zellen, und der lässt sich mit einem Lipotester nicht feststellen.

 

Insofern ist die Anzeige des Lipotesters zur Beurteilung eines Akkus über den aktuellen Ladezustand hinaus nicht geeignet.

Dem TE hilft alleine die Information über Gewicht und Ri zur Lösung seiner Problematik.

 

Im übrigen gehe ich davon aus, dass offensichtliche Kriterien, wie Bemessung und Qualität der Anschlussleitungen, sowie der verwendeten Stecker bereits geprüft wurden.



#12 plotterwelt

plotterwelt
  • 10.524 Beiträge

Geschrieben 11. Januar 2017 - 11:03

 

 

Lege dir mal beide Geräte zu und du weist dann wovon ich schreibe ;) .

;D  Ich verkaufe die sogar hier in Holland .

 

Ein lipo tester von 2$ ist nicht zu trauen , viel zu ungenau en reicht nur zur feststellung ist der lipo leer oder voll.

Nur durch Ampere/Voltage/Verbrauch messungen im flug mit telemetrie daten auf der sender schirm geben verlässliche daten.

Und damit fliege ich auch jeder kopter oder E flugzeug.

 

Mfg Johan



#13 Mammot

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 11:14

Die Spannung eines Akkus im Leerlauf sagt nichts über die Belastbarkeit aus.

Tatsächlich relevant ist der Innenwiderstand der Zellen, und der lässt sich mit einem Lipotester nicht feststellen.

 

Insofern ist die Anzeige des Lipotesters zur Beurteilung eines Akkus über den aktuellen Ladezustand hinaus nicht geeignet.

Dem TE hilft alleine die Information über Gewicht und Ri zur Lösung seiner Problematik.

 

 

 

Dann haben alle Elektroflieger einschließlich meine Wenigkeit einen an der Waffel , da diese mittels Lipotester oder Buzzer die Qualität ihrer Akkus bestimmen :o .

Ich fliege mittlerweile seit 1977 Elektroantriebe, damals hat man noch mit Messspitzen durch die Schrumpffolie gepikst um die Spannung der einzelnen Zelle zu messen .

Von Telemetrie hat man in dieser Zeit noch geträumt .

Auch in dieser Zeit wussten wir wenn eine frisch geladene Zelle unter ihrem Lastwert war, dass diese defekt war :o .

Heute wird dies durch einen Lipotester od. Buzzer erleichtert . Hierbei gehts nicht um prozentuale Genauigkeit sondern um die Spannungslage der einzelnen Zellen :) .


Bearbeitet von Mammot, 11. Januar 2017 - 11:25.


#14 klanor

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 11:44

Ich glaube, wir reden aneinander vorbei.

 

Um im Betrieb, also unter Last, den Ladezustand eines Akkus zu bewerten, ist ein Lipotester auch mit geringer Genauigkeit völlig ausreichend.

Das dient aber nicht der Qualitätskontrolle, sondern dem Schutz vor Tiefentladung einer oder mehrerer Zellen.

Um dagegen einen Akku zu prüfen, der nach kurzer Zeit nicht mehr imstande ist, Energie zu liefern, muss man aber anders vorgehen.

 

Ich bin auch schon vor 15-20 Jahren mit NiCd geflogen und greife daher auf ähnliche Erfahrungswerte zurück, wie du.

Als (ehem.) Elektrotechniker kann ich aber nur empfehlen, so vorzugehen, wie ich es bereits beschrieben habe.

 

Steht kein geeignetes Mittel zur Prüfung des Ri zur Verfügung, ist es alternativ möglich, den Akku mit einer bekannten Verbrauchsgröße zu belasten und dabei kontinuierlich die Zellenspannungen mit einem Messgerät zu beobachten. Der Lipotester kann dann als Ersatz für ein evtl. nicht vorhandenes Messgerät eingesetzt werden, um zumindest eine qualitative Aussage zu erhalten. In jedem Fall, vor allem in dem vom TE beschriebenen, ist aber eine reproduzierbare quantitative Aussage vorzuziehen.



#15 plotterwelt

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 12:05

Ein qualität von ein lipo kan man nicht mit ein lipotester bestimmen .

 

Belastungstest mit ein ampere messgerät oder durch ein mehrfache ladung/entladung ist geeignet dafür.

So wurde vor zig jahre auch schon gemessen und getestet.

Fliege seit 1975 und habe mein erstes ampere mess gerät sowie de ersten brushless motoren selber gebaut.

Beides sind noch immer in einsatz.  ;)

 

Mfg Johan







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