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Eigenbau Mini-Mavic

eigenbau modellbau multicopter mavic

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128 Antworten in diesem Thema

#121 platy

platy
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Geschrieben 26. März 2017 - 20:33

Hab heute noch einen kleinen Umbau an meinem FPV-System vorgenommen. Der ALTITUDERC 5.8GHZ 25MW NANO FPV TRANSMITTER von Hobbyking, den ich bisher im Mini-Mavic verbaut hatte, hatte leider eine sehr dürftige Bildqualität. Im oberen Drittel des Bildes hatte ich permanent Stöhrstreifen, Farbe und Kontrast des Bildes waren äußerst dürftig - und das unabhängig von der Reichweite oder sonstigen potentiellen Stöhrquellen wie z.B. laufenden Motoren. Aus diesem Grund habe ich den Transmitter ausgebaut und gegen den nur 1,9g schwehren und deutlich leistungsfähigeren TX5810-100 getauscht.

 

Da die kleine Cloverleaf-Antenne, die serienmäßig an diesem Nano-Transmitter verbaut ist, im Gehäuse des Mini-Mavic keinen Platz findet, habe ich diese kurzerhand gegen eine zerlegte, alte 5.8gHz-Fatshark-Stabantenne ausgetauscht (links):

 

28718773xy.jpg

 
Dank diesem Umbau finden Sender und Antenne wieder problemlos im Gehäuse Platz:
 
28718787kq.jpg
 
Das FPV-Bild ist jetzt einwandfrei.

28718860wc.jpg
 
Kann diesen kleinen, superleichten Transmitter nur empfehlen 8)

  


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#122 vodoo

vodoo
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Geschrieben 26. März 2017 - 21:19

Kann diesen kleinen, superleichten Transmitter nur empfehlen

 

Das kann ich bestätigen. Wir haben vor langer Zeit mal über diesen kleinen Empfänger TX5810-100 gesprochen. Damals bestand das Problem, dass er sich die eingestellte Frequenz nicht oder nicht immer merken wollte und man die Frequenz nach dem Power-up jeweils wieder von neuem einstellen musste. Ist das jetzt behoben?

 

Ich verwende seit neuestem den VTX03, mit dem ich auch sehr zufrieden bin. Er ist mit knapp 3 Gramm etwas schwerer, hat aber LED-Anzeige für Band, Kanal und Leistung. Sehr bequem ist die Möglichkeit, die uFL Antennen ohne Löterei zu tauschen, auch gegen 4-Leaf.


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#123 platy

platy
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Geschrieben 26. März 2017 - 21:43

Wir haben vor langer Zeit mal über diesen kleinen Empfänger TX5810-100 gesprochen. Damals bestand das Problem, dass er sich die eingestellte Frequenz nicht oder nicht immer merken wollte und man die Frequenz nach dem Power-up jeweils wieder von neuem einstellen musste. Ist das jetzt behoben?

 

 

Ja, ich erinnere mich vage :). Dieser "Bug" besteht nach wie vor, ist für mich aber nicht mehr weiter von Relevanz, weil der Mini-Receiver (ER32 5.8G 32CH), der in meiner Groundstation verbaut ist, in der Lage ist, sich den Kanal zu "merken", auf dem der TX5810-100 standardmäßig bootet. Somit kann ich das gesamte FPV-System ohne weiteres Knöpfedrücken mit einem einzigen Schalter aktivieren, das war mir wichtig.

 

Bei meinem damaligen FPV-Setup war das nicht möglich, weil meine Fatshark-Brille mit dem "Standardkanal" des TX5810-100 nicht kompatibel war.



#124 gwittmac

gwittmac
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Geschrieben 27. März 2017 - 12:16

Ein tolles Projekt, ist wirklich gut geworden!

Eine Frage hab ich dazu: Deine Motivation für die 250g Grenze war, soweit ich gelesen habe, dass Du in Österreich fliegen darfst, ohne AustroControl zu fragen.

Ich dachte, in Österreich gilt die ominöse 79 Joule-Regel. Wenn dem so ist, darfst Du den kleinen ja maximal 30 Meter über Grund fliegen. 79 Joule Aufschlagenergie hättest Du dann mit ungefähr 268,4 g, wenn ich mich nicht verrechnet habe...



#125 platy

platy
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Geschrieben 27. März 2017 - 21:55

Wenn dem so ist, darfst Du den kleinen ja maximal 30 Meter über Grund fliegen. 

 

 

Und höher werde ich ihn auch niemals fliegen. Absolutes Indianerehrenwort 8)

 

Die 250g wurden hier in Österreich massiv von den Medien als Gewichtslimit für einen genemigungsfreien Aufstieg verlautbart und ich gehe mal davon aus, dass es im Fall der Fälle praktikabler sein wird, die Einhaltung dieses Gewichtslimits nachzuweisen, als einem Exekutivbeamten die tatsächliche Aufschlagsenergie aus 30 Metern Freifall vorzuführen.

 

Da der Mini-Mavic so schnuckelig-winzig ist (und noch dazu nachbarschaftsfreundlich leise ist), rechne ich ohnehin nicht damit, dass irgendjemand den Kleinen als ernsthafte Gefahr für Leib und Leben einstuft ... ;)


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#126 618317

618317
  • 33 Beiträge

Geschrieben 29. März 2017 - 08:02

Einfach nur großartig, was du da geschaffen hast! Respekt für die Idee, die Umsetzung und deine Haltung. Eine Bereicherung, für die ich mich herzlich bedanke!

Mit besten Grüßen
Jan

#127 kochwunsch

kochwunsch
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  • OrtLa Nucia (Alicante)

Geschrieben 29. März 2017 - 08:38

Top!!! Respekt für Deine Leistung!

#128 Kranych

Kranych
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    Phantom 3 Adv + Pro
    Eigenbau im P3 Gehäuse
    Hexacopter F550
    "Stubenfliegen"

Geschrieben 01. April 2017 - 07:59

Bisher hab ich die Mavic echt als schlechten Lückenfüller abgetan und auch nie nur einen Gedanken an einen Kauf verschwendet.

Aber platy, vor dir und deinem Projekt ziehe ich meinen Hut. Was große Firmen nicht hinbekommen, oder hinbekommen wollen, das bewerkstelligst du mal eben "so nebenbei". Alles durchdacht und schlüssig zu verbinden, so ganz ohne zuarbeitendes Ingenieursteam, ist einfach eine Meisterleistung.

Wenn dein Projekt auf den Markt kommen würde, dann wäre ich wohl auch geneigt mal wieder etwas mehr Geld zu investieren.

Herzlichen Dank für deine kurzweilige Dokumentation!
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#129 platy

platy
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    Klappbarer 400g-Nanocopter mit Brushless Gimbal

    2. DJI Mavic

Geschrieben 01. April 2017 - 19:36

Auch wenn der Mini-Mavic in absehbarer Zeit wohl nicht in Serienproduktion gehen wird, freut es mich zumindest sehr, dass das Interesse an dem Kleinen nach wie vor so groß ist :)

 

Wie dem auch sei: Ich hab heute das sonnige Wetter mal genutzt, um das Ladeverhalten der Groundstation mittels eines Suntactics S5 Solar-Ladepanels zu testen.

 

28772639yf.jpg

 
Das Panel wieg samt Tasche nur rund 280g, ist Spritzwasserfest und soll eine (für diese Größe beachtliche) Ladelesitung von 5W schaffen. Es stellt somit eine ideale Ergänzung zur Groundstation dar, wenn mal weit und breit keine Stromversorgung vorhanden sein sollte.
 
28772677hc.jpg
 
28772682be.jpg
 
Um realistische Ladezeiten zu ermitteln, habe ich zuerst mit der randvollen Groundstation einen leeren Flugakku aufgeladen, was eine Kapazität von ca. 6,5Wh erfordert haben dürfte (7,2V x 0,9Ah = 6,5W - Verluste durch den Spannungswandler nicht berücksichtigt). Danach habe ich den Akku der Groundstation an das Solarpanel angeschlossen und die Zeit gemessen, die erforderlich war, um die Groundstation selbst wieder vollzuladen.
 
28772783tz.jpg
 
Nach etwa 1,5 Stunden war die Groundsation wieder voll, was einer theoretischen Ladeleistung von 4,3W entspricht. Die 5W dürften also nicht so falsch zu sein.
 
Das Panel kann man dank der eingearbeiteten Ösen auch an jedem beliebigen Rucksack festmachen, allerdings dürfte die erreichbare Ladeleistung in diesem Fall deutlich geringer ausfallen (zumindest, so lange man nicht permanent die Sonne im Rücken hat ;)
 
28772938pq.jpg
 
 






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