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Akku defekt?

yuneec multicopter q500

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25 Antworten in diesem Thema

#1 kullerhamPster

kullerhamPster
  • 102 Beiträge
  • DJI Mavic Pro

Geschrieben 07. Juli 2016 - 22:20

Ich wollte heute mal wieder einen kleinen Rundflug mit dem Q500+ unternehmen. Dummerweise ging der Kopter gar nicht erst an - obwohl ich mir recht sicher war, den Akku nach dem letzten Flug geladen zu haben.

 

Also daheim ans Ladegerät angeschlossen, das aber leider die ganze Zeit nur grün blinkt, also gar nicht zu bemerken scheint, dass ein Akku dran hängt.

Ich habe jetzt ziemlich lange gewartet (über das komplette Fußballspiel), aber es hat sich nichts daran geändert. Der Akku lag geschätzte 3 bis 4 Wochen hier rum, ohne benutzt zu werden, war aber wie gesagt zuletzt voll geladen, soweit ich mich erinnern kann. Das Teil ist auch noch nicht alt, der hat höchstens 4 oder 5 Ladezyklen hinter sich, schätze ich...

 

Ist der hinüber? Hatte das schon mal jemand nach so kurzer Zeit? Wäre ja eine extrem bescheidene Lebensdauer.

 

Haltet ihr es für besser, zwecks Reklamation und Umtausch direkt den Yuneec-Support zu kontaktieren oder lieber beim Mediamarkt nachzufragen, wo ich ihn gekauft habe?

 



#2 Gast-138461

Gast-138461

Geschrieben 07. Juli 2016 - 22:22

Ist die Sicherung im Ladegerät ok?



#3 kullerhamPster

kullerhamPster
  • 102 Beiträge
  • DJI Mavic Pro

Geschrieben 07. Juli 2016 - 22:29

Ist die Sicherung im Ladegerät ok?

 

Wie stelle ich das fest? (Da es blinkt, hätte ich jetzt spontan auf "ja" getippt...)


Bearbeitet von kullerhamPster, 07. Juli 2016 - 22:32.


#4 Gast-138461

Gast-138461

Geschrieben 07. Juli 2016 - 22:41

Wie stelle ich das fest? (Da es blinkt, hätte ich jetzt spontan auf "ja" getippt...)

 

Die deutlich sichtbare Kfz-Sicherung an der Oberseite ist gemeint. Steht fett und weiß "7,5" drauf.

Strommässig liegt die in der Akku-Zuleitung.
Ist die durch, leuchten die LEDs zwar noch, der Akku bekommt aber keinen Ladestrom mehr.

Die Sicherung geht ganz leicht kaputt - schon der Versuch, das Kabel falschrum reinzustecken bringt die um.



#5 kullerhamPster

kullerhamPster
  • 102 Beiträge
  • DJI Mavic Pro

Geschrieben 07. Juli 2016 - 23:23

Die deutlich sichtbare Kfz-Sicherung an der Oberseite ist gemeint. Steht fett und weiß "7,5" drauf.

Strommässig liegt die in der Akku-Zuleitung.
Ist die durch, leuchten die LEDs zwar noch, der Akku bekommt aber keinen Ladestrom mehr.

Die Sicherung geht ganz leicht kaputt - schon der Versuch, das Kabel falschrum reinzustecken bringt die um.

 

Ja, ich hatte vermutet, dass das die Sicherung ist, aber hatte erwartet, dass dann auch nix mehr blinkt, wenn sie durch ist - vielen Dank für den Hinweis, dass dem nicht so ist.

 

So vom Draufschauen fällt mir nichts auf, ich kriege sie allerdings auch grade nicht raus und habe auch kein Messgerät zur Hand - oder sieht man das mit bloßem Auge?

Werde das in den nächsten Tagen mal genauer untersuchen.



#6 Gast-138461

Gast-138461

Geschrieben 08. Juli 2016 - 07:27

Ja, ich hatte vermutet, dass das die Sicherung ist, aber hatte erwartet, dass dann auch nix mehr blinkt, wenn sie durch ist - vielen Dank für den Hinweis, dass dem nicht so ist.

 

So vom Draufschauen fällt mir nichts auf, ich kriege sie allerdings auch grade nicht raus und habe auch kein Messgerät zur Hand - oder sieht man das mit bloßem Auge?

Werde das in den nächsten Tagen mal genauer untersuchen.

 

Erkennbar von oben - eher nicht. Man bekommt die entweder mit einem Sicherungsheber (den findet man evtl. im Auto im Sicherungskasten) oder halt mit einer Flachzange o.ä. raus.

Zur Überprüfung kann man auch messen (die Kontakte sind von oben sichtbar und zugänglich), die Sicherung sollte Durchgang haben (klar: Lader dabei stromlos, ohne angeschlossenen Akku)


Bearbeitet von RalfS, 08. Juli 2016 - 07:28.


#7 Turbo-Brandt

Turbo-Brandt
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Geschrieben 08. Juli 2016 - 08:25

Sollte man volle Akkus nicht lange lagern? Ich habe gehört kurz vorm Start möglichst Akku voll laden und dann aus fliegen. Wie macht ihr das?

#8 kullerhamPster

kullerhamPster
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Geschrieben 08. Juli 2016 - 08:48

Sollte man volle Akkus nicht lange lagern? Ich habe gehört kurz vorm Start möglichst Akku voll laden und dann aus fliegen. Wie macht ihr das?

 

Soweit ich weiß, wäre eine "mittelvolle" Ladung am besten für den Akku. Aber das ist halt furchtbar unpraktisch, wenn man mal spontan fliegen will und dann erst noch 'ne Stunde warten muss, bis das Teil ganz voll ist. Zu weit entladen tut ihnen auch nicht gut.

 

Aber soweit ich das verstehe, beeinflussen diese Richtlinien ohnehin nur die Langlebigkeit des Akkus. Von einer Lagerung im vollen Zustand sollte er definitiv nicht kaputt gehen.


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#9 Gast-138461

Gast-138461

Geschrieben 08. Juli 2016 - 10:42

Soweit ich weiß, wäre eine "mittelvolle" Ladung am besten für den Akku. Aber das ist halt furchtbar unpraktisch, wenn man mal spontan fliegen will und dann erst noch 'ne Stunde warten muss, bis das Teil ganz voll ist. Zu weit entladen tut ihnen auch nicht gut.

 

Aber soweit ich das verstehe, beeinflussen diese Richtlinien ohnehin nur die Langlebigkeit des Akkus. Von einer Lagerung im vollen Zustand sollte er definitiv nicht kaputt gehen.

 

Naja. Es wird viel geschwätzt um die richtige Lagerung von LiPos. Wird wahrscheinlich total überschätzt bzgl. Verkürzung der "Lebenserwartung". Die hängt eher vom richtigen Umgang, d.h. Betriebsbedingungen  (z.B. keinen heißen  Akku laden, beim Entladen keinesfalls 3,0V/Zelle unterschreiten, Ladeschluss bei 4,2V/Zelle) ab.

 

Yuneec-Akkus sind - nach allen was man so liest (und wenn ich meine leicht aufgeblähten Exemplare so betrachte) - offenbar von durchwachsener Qualität. Das weiß Yuneec und tauscht die Akkus ohne Murren um. Daher - am besten gleich an Yuneec wenden, sollte der Akku wirklich hinüber sein. 

Und natürlich darf ein neuer LiPo nicht kaputtgehen, nur weil er vollgeladen paar Tage, Wochen, Monate rumgelegen hat.

Das wäre meine nächste Frage... War der Akku wirklich vollgeladen? Sicher?


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#10 RedDevil

RedDevil
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Geschrieben 08. Juli 2016 - 14:29

Hallo !

Ich kann nur jedem Raten !

 Wenn Er sein neues Hobby noch länger betreiben möchte das Ladegerät zu ersetzen.

Warum ?

Die meisten Ladegeräte die einem Multicopter beigelegt werden, sind Schrott ( erfüllen zwar ihre Aufgabe aber mehr Schlecht als Recht )

Wenn man seinen Akkus einen gefallen tuen möchte dann Kauft man sich ein anständiges RC Ladegerät. ( erspart Geld und Zeit )

 

PS: dasselbe Ladegerät war bei meinem BLADE  350QXx auch dabei und nach kurzer Zeit KAPUT



#11 Gast-138461

Gast-138461

Geschrieben 08. Juli 2016 - 15:42

Hallo !

Ich kann nur jedem Raten !

 Wenn Er sein neues Hobby noch länger betreiben möchte das Ladegerät zu ersetzen.

Warum ?

Die meisten Ladegeräte die einem Multicopter beigelegt werden, sind Schrott ( erfüllen zwar ihre Aufgabe aber mehr Schlecht als Recht )

Wenn man seinen Akkus einen gefallen tuen möchte dann Kauft man sich ein anständiges RC Ladegerät. ( erspart Geld und Zeit )

 

PS: dasselbe Ladegerät war bei meinem BLADE  350QXx auch dabei und nach kurzer Zeit KAPUT

Das Original-Ladegerät erfüllt seinen Zweck.
Es fehlen ihm die Möglichkeiten der Storage-Ladung, bzw. Entladung. Das finde ich ärgerlich.
Außerdem wird mit dem Ladegerät der Akku evtl. wohl nicht ganz voll (Sicherheitsmaßnahme?)
Geladen wird mit ca. 0,5C. Das dauert dann doppelt so lang, wie man mit einem "richtigen" Ladegerät, was mit 1C lädt,  brauchen würde. Weniger Ladestrom schadet Akkus nicht.
Konstruktiv ist die Kfz-Sicherung nur auf zwei eingelöteten Flachhülsen "gelagert" - nicht gerade der Hit.

 

"Anständiges RC-Ladegerät"... Was wäre denn das?  Und komme er mir nicht mit so einen Vierknöpfler mit mehr oder weniger bunten Display im schreiend bunten Karton aus der Schüttgutabteilung. Die zählen nicht. Allesamt billige Chinaware. Ab 13€ im Einzelstück-Direktimport. Teurer mit NT und Duallader und höheren Strömen. Ganz teuer vor Ort in D.

  

Ich glaube jedenfalls nicht, dass der Original-Lader die Ursache für das Aufblähen oder den vorzeitigen Akkutod ist.
Den Originallader verwende ich durchaus gern - Akku anstecken, und wenn LED grün, dann Abziehen.  Und wenns schnell gehen soll, krame ich mein betagtes iB6 hervor (irgendso ein Vierknopf-Klon wie beschrieben) - dessen Bedienung ist schon etwas nerviger, dafür könnte es aber auch viel mehr - was in dem Moment aber völlig egal ist. Mal davon ab - Kapazitätsmessungen mit kleinen Entladeströmchen bis 1C sind relativ albern... es zählt am Ende sowieso nur eins, und das ist die Flugzeit... 
 
Aber egal, jeder wie er es mag, und selbstverständlich ist es ok, wenn einer meint, seinen Akkus etwas ultimativ Gutes zu tun, wenn er sie an ein Ladegerät nicht unter 150€ hängt.
 
Was man sich dennoch unbedingt zulegen sollte, ist ein LiPo-Checker, mit dem misst man die Spannung der einzelnen Zellen - interessant nach dem Laden, aber auch nach dem Flug. Damit kann man einen defekt gehenden Akku (d.h. mit einer sich verabschiedenden Zelle) relativ schnell herausfinden.

Das hätte übrigens im vorliegenden Fall gut helfen können, den Fehler einzugrenzen.
 
PS: "Die meisten Ladegeräte die einem Multicopter beigelegt werden, sind Schrott ( erfüllen zwar ihre Aufgabe aber mehr Schlecht als Recht )"
Könntest du das nachvollziehbar begründen?  (Dass eins kaputt ging taugt nicht als Beweis - genausowenig wie die Auskunft, dass das ja "alle" sagen).

 

 ​


Bearbeitet von RalfS, 08. Juli 2016 - 15:49.


#12 RedDevil

RedDevil
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Geschrieben 08. Juli 2016 - 16:13

 

Könntest du das nachvollziehbar begründen?  (Dass eins kaputt ging taugt nicht als Beweis - genausowenig wie die Auskunft, dass das ja "alle" sagen).

 

Aber Natürlich !

 

Wie Du  ja schon selbst beantwortest hast ist ein Checker, mit dem man die Spannung der einzelnen Zellen messen kann - interessant nach dem Laden, aber auch nach dem Flug.

Und sogar einen defekt gehenden Akku (d.h. mit einer sich verabschiedenden Zelle) relativ schnell herausfinden von Vorteil.

 

Eben jene guten RC-Ladegeräte können das und noch mehr.

 

Auch die Ladegeräte meiner Copter ( Blade 350QXx, Ghost+ und Typhoon H ) sind nicht in der Lage dieses und noch mehr zu leisten.

Sicher sie erfüllen alle Ihren zweck aber ohne jeglichen Komfohr.


Bearbeitet von RedDevil, 08. Juli 2016 - 16:17.


#13 Gast-138461

Gast-138461

Geschrieben 08. Juli 2016 - 16:37

Aber Natürlich !

 

Wie Du  ja schon selbst beantwortest hast ist ein Checker, mit dem man die Spannung der einzelnen Zellen messen kann - interessant nach dem Laden, aber auch nach dem Flug.

Und sogar einen defekt gehenden Akku (d.h. mit einer sich verabschiedenden Zelle) relativ schnell herausfinden von Vorteil.

 

Eben jene guten RC-Ladegeräte können das und noch mehr.

 

Auch die Ladegeräte meiner Copter ( Blade 350QXx, Ghost+ und Typhoon H ) sind nicht in der Lage dieses und noch mehr zu leisten.

 

Ja, das ist schon klar - nur den Checker hat man immer dabei. Damit ist man komplett unabhängig. Dafür brauchts keinen "RC-Lader".

Die Yuneec-Ladegeräte, die ich verwende haben mit der Balance-Qualität jedenfalls keine Probleme (und darauf kommts ja an).

Ich beäuge das Ergebnis durchaus kritisch und hänge meine Akkus nach dem Laden und auch sonst mal zwischendurch an den Checker - es gab da bisher bei den Yuneec-Akkus in der Hinsicht keine Auffälligkeiten.

Im Grunde könnte Yuneec einen Checker beilegen - das wäre mal eine sinnvolle Zugabe zum -unzweifelhaft- bescheidenen Ladegerät.

 

Extra RC-Lader - wenn man nur die YUN-Akkus zu laden hat? Für den, der es nicht abwarten kann wegen verkürzter Ladezeit - ja, unbedingt 

Und natürlich hat man den Überblick dabei über die einzelnen Zellen, das leisten schon die ganz bescheidenen mit 1602er Display.

Und der Storage-Ladezustand lässt sich komfortabel erreichen, klar.

Kapazitätsmessungen sind - wenn Entladestrom nur um die 1C - nunja, vielleicht nicht unbedingt besonders sinnvoll.

 

Aber sonst?  Irgendwelche Monitoring-Funktionen mit Kurven, Akkuverwaltung und anderen visuellen Datendarstellungshokuspokus?

Spielerei - jedenfalls nach meiner Erfahrung von vor Jahrzehnt(en) mit irgendwelchen Akkumastern. Anfangs ganz schön, aber schnell irgendwie langweilig.

 

Anders sieht es aus, wenn man viele unterschiedlichen Akkus immer mal zu laden hat, da war die Anschaffung eines "richtigen" Ladegerätes schon immer sinnvoll. Schon vor LiPos und Koptern...


Bearbeitet von RalfS, 08. Juli 2016 - 16:40.


#14 TurboSam

TurboSam
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Geschrieben 08. Juli 2016 - 17:47

Das Hauptproblem der mitgelieferten Ladegeräten ist wie oben beschrieben die fehlende Möglichkeit auf Storage zu laden. Daher erfüllen die Dinger ihren Zweck nicht wirklich. Nur aus Sicht der Hersteller...

 

Devil hat es so ziemlich auf den Punkt gebracht.



#15 Gast-138461

Gast-138461

Geschrieben 08. Juli 2016 - 18:24

Das Hauptproblem der mitgelieferten Ladegeräten ist wie oben beschrieben die fehlende Möglichkeit auf Storage zu laden. Daher erfüllen die Dinger ihren Zweck nicht wirklich. Nur aus Sicht der Hersteller...

 

Devil hat es so ziemlich auf den Punkt gebracht.

 

Dann muss man den Akku halt fliegend auf storage bringen. Wenn man es denn unbedingt will und braucht...







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