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#16566 20 Tipps für bessere Koptervideos

Geschrieben von platy am 12. Oktober 2013 - 17:31

20 TIPPS FÜR BESSERE COPTERVIDEOS


TEIL 3 - POSTPRODUCTION:



Grundsätzlich werde ich nachfolgend zwei unterschiedliche Workflows vorstellen:

Erstens einen recht günstigen "Einsteiger-Workflow" - Dafür brauchst du in der Regel GoPros hauseigene Software GoPro-Studio (falls du protune nutzen möchtest), proDAD ProDRENALIN (zur Stabilisierung) und eine Videoschnittsoftware deiner Wahl.

Zweitens einen möglichen "Semiprofi-Workflow" mittels Adobe Premiere CC, das sämtliche Funktionen wie Stabilisieren, Grading von protune-Videos und Videoschnitt in einer Anwendung bündelt. Da dieses Programm sehr umfangreich ist, werden hier nur kurz ein paar wesentliche Vorteile erläutert.


Tipp 15: Protune-Videos einspielen und bearbeiten

Was ist Protune überhaupt? Protune ist - vereinfacht gesagt - so was wie ein RAW-Pendant für Videos. Die Bilder werden hierbei sehr kontrastarm, ohne kamerainternes Nachschärfen und mit sehr hohen Datenraten aufgenommen, um möglichst viel Kontrastumfang und Detailinformationen aus der Originalszene einzufangen.

Unbearbeitet wirken protune-Videos milchig und unspektakulär.

Mann kann in diesem Modus merklich mehr Qualität aus seinen Videos herauskitzeln, dies erfordert jedoch zwingend, dass "digital nachbelichtet" wird, was ein geschultes Auge voraussetzt und - je nach vorhandener Rechenpower - zeitaufwändig werden kann.

Für Anfänger empfiehlt sich für diesen Bearbeitungsschritt GoPros hauseigene Freeware GoPro-Studio, die man sich hier runterladen kann:

http://de.gopro.com/...#edit-templates

Wie man in dieser Software mit ein paar Klicks sein Protune-Video in voller Pracht erstrahlen lassen kann, zeigt diese Tutorial:



Die Software kann übrigens auch den Fisheye-Effekt der GoPro herausrechen und eignet sich auch für rudimentären Videoschnitt. - Ideal also für Leute, die noch kein eigenes Schnittprogramm besitzen und mal ein bisschen reinschnuppern wollen.

Was die Software sonst noch alles so drauf hat, kann man sich hier anschauen:



Meine Empfelung ist es, die Software nur für das Grading und zum "vorsortieren" guter Clips zu verwenden und den Rest mit anderen Anwendungen durchzuführen.

Wer das Potential von protune wirklich voll ausschöpfen will, der wird nicht darum herumkommen, selbst Hand an die Clips anzulegen. Wie das z.B in Adobe Premiere funktioniert, zeigt das folgende Tutorial:

http://www.youtube.com/watch?v=QOCQ-gdCjPQ

Neben dem Programm bedarf es hier auch eines geschulten Auges, um die Bilder nicht zu "verschlimmbessern".


Tipp 16: Videos digital stabilisieren und entzerren

Dieser Arbeitsschritt gehört zu den wichtigsten "Hausaufgaben", bevor man mit dem eigentlichen Videoschnitt beginnen kann. Besonders gut eignet sich dafür das Programm ProDRENALIN von proDAD, das man sich hier kaufen kann:

http://www.prodad.co...82316,l-us.html

Wie man damit seine Videos stabilisieren und den Fisheye-Effekt entfernen kann, hat Arthur in diesem Video schon mal vorgestellt:

http://www.youtube.com/watch?v=iVraDBelPAo

Die Ergebnisse sind recht ordentlich, reichen in ihrer Qualität aber nicht an Adobes mächtigen „Warp Stabilizer“ heran, den z.B. das Programm Adobe Premiere CC bietet:

http://www.youtube.com/watch?v=s0Yp3b9-DKo

Premiere CC kann man sich neuerdings auch monatlich "mieten", für Gelegenheits-Cutter sicher eine Option, um relativ günstig mit einem echten "Profitool" zu arbeiten. Außerdem gibt‘s eine voll funktionsfähige 30-Tage-Testversion.


Tipp 17: Beginne dein Schnittprojekt mit der Auswahl des passenden Soundtracks

Der erste Arbeitsschritt, mit dem ich den Schnitt eines Flugvideos beginne, ist immer die Auswahl eines passendes Musikstückes. Der Grund dafür ist ein ganz einfacher: Ich versuche meinen Schnittrhythmus dem Tackt der Musik anzupassen.

Dazu ziehe ich das Musikstück in meine Timeline und lasse es mal ohne Video abspielen. Bei markanten Takten setze ich (In Final Cut Pro mit der Taste M - wie das in euerem Schnittprogramm funktioniert, kann ich euch leider nicht sagen) eine Schnittmarkierung in der Timeline. Die Länge meiner einzelnen Szenen passe ich im Anschluss so an, dass ein Schnitt möglichst bei einem markanten Takt stattfindet.

Es ist durchaus auch möglich, gelegentlich gegen den Takt zu schneiden - was jedoch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht funktioniert, ist immer ein paar Frames am Tackt vorbeizuschneiden. - Das wirkt asynchron und stört den Bildeindruck erheblich.


Tipp 18: Verwende so viele "harte Schnitte" wie möglich

Was sind "harte Schnitte"? - Das sind einfach Schnitte, bei denen keine Überbelndungen eingebaut wurden.

Warum solltest du harte Schnitte einsetzen? - Ganz einfach: So kannst du am Besten beurteilen, ob der Szenenwechsel "funktioniert" oder nicht!

Szenen, die sich in Perspektive, Einstellungsgröße, Inhalt und Bewegungsrichtung sehr ähnlich sind, können meist nicht homogen aufeinander geschnitten werden.

Am Besten ist es dann, auf eine andere Einstellung auszuweichen. Ist das nicht möglich (z.B. weil du Tip 12 nicht beachtet hast ... ;)) kannst du mit einer einfachen Überblendung ein Bisschen "schummeln".

Sicherlich bietet dein Schnittprogramm auch jede Menge spektakuläre 3D-Übergänge, Wischblenden usw. ... Mein Tipp: Vergiss die alle! Das hat vielleicht in den 80ern noch für verblüfftes Staunen gesorgt, heute wirkt das einfach nur noch amateurhaft und lenkt zudem zu sehr vom eigentlichen Inhalt ab ...


Tipp 19: Vermeide einen langen Vorspann, vermeide Redundanzen

Gerade im Youtube-Zeitalter ist diese Regel wichtiger als alles andere! Die meisten Zuschauer geben dir auf einem Videoportal höchsten 20 Sekunden. Wenn sich bis dahin nix getan hat, klicken sie weiter.

Was heißt das für dich als Cutter? - Verzichte auf ewig lange Vorspanne, das interessiert keinen Menschen. Kürze so radikal wie möglich. Besser ein kurzweiliger 90 Sekunden-Clip, als 10 Minuten nicht endenwollende Langeweile.

Wenn du eine gute und eine sehr gute Einstellung hast, die beide das gleiche zeigen, schmeiß die gute aus dem Video. Sobald der Zuschauer auf die Scrollbar unter deinem Video klickt, um nach vor zu spulen, hast du als Cutter etwas falsch gemacht.


Tipp 20: Die richtigen Exporteinstellungen

Falls du bis hierher durchgehalten hast: Gratuliere, du hast es fast geschafft!

Jetzt nur noch auf den Export-Button klicken und raus damit ... Um bei diesem letzten Schritt nicht noch unnötig Qualität einzubüßen, nachfolgend noch die wichtigsten - nach Einsatzzweck aufgegliederten - Exporteinstellungen:

Für Youtube-HD-Videos:
Codec: H.264
Auflösung: 1920x1080
Framerate: 30 oder 25 fps, je nachdem, ob in PAL oder NTSC du aufgenommen hast!
Bitrate: 8.00 Mbps
Audio:  AAC, 320 KBit/s 48 kHz, Stereo

Für Vimeo-HD-Videos (sofern man kein Plus oder PRO member ist...)
Codec: H.264
Auflösung: 1280x720
Framerate: 30 oder 25 fps, je nachdem, ob in PAL oder NTSC du aufgenommen hast!
Bitrate: Variabel, 5.00 - 10.00 Mbps
Audio:  AAC, 320 KBit/s 48 kHz, Stereo
Details sind hier zu finden: https://vimeo.com/help/compression
Trotz der geringeren Auflösung ist die Videoqualität, die auf Vimeo erzielt werden kann, meist deutlich besser, als auf Yotube!

Als Backup auf deinem Rechner:
Codec: H.264
Auflösung: 1920x1080
Framerate: 50, 60, 30 oder 25 fps, je nachdem, womit du aufgenommen hast!
Bitrate: Variabel, 30.00 - 40.00 Mbps
Audio:  AAC, 320 KBit/s 48 kHz, Stereo

Zum Encodieren empfehle ich den Adobe Media Encoder, der sehr schnell arbeitet und eine sehr gute Qualität liefert. Man kann den Export aber genauso über das Schnittprogramm seiner Wahl durchführen.


Tipp 21: Hab ich noch was wichtiges vergessen ...?


Falls ja, haut in die Tasten und ergänzt die Liste!  :)

Eines vielleicht noch:

Schaut euch gut gemachte Koptervideos an und verschucht euch, den ein oder anderen Trick abzuschauen!

z.B. unter http://bestquadcopter.com giebt‘s jede Menge davon zu sehen und auch hier im Forum gibt‘s einen eigenen Thread dafür: http://www.kopterfor...-drohnenvideos/


Ansonsten wünsche ich euch noch viel Freude beim produzieren eurer Videos und allzeit gut Flug!

Freue mich schon auf die Ergebnisse! :)
  • Kopterfan, Micha, Fly-Photo und 91 anderen gefällt das


#497694 FC ZYX-M von Tarot Manual und GUI in Deutsch

Geschrieben von Olaf der Bastler am 10. Juni 2015 - 07:30

So, die GUI ist nun in Deutsch verfügbar.
Ich habe sie so übersetzt wie ich sie nach Prüfung der Funktionen am Copter verstehe.
Die Erfahrung die ich habe mit der DJI V2 kam mir da zugute, obwohl sie nicht vergleichbar ist.
Um alle Möglichkeiten des ZYX-M ausnutzen zu können, empfehle ich eine Funke mit mindestens 12-14 Kanäle.
Wie einige User mir geschrieben haben, sollte ich mal vorsichtig anfragen,
ob nicht eine kleine, minimale PayPal-Spende für fast 80 Std. Arbeit für beide Übersetzungen drin ist.
"zum Wohle Aller" 
"Dankbarkeit ist gelebte Wertschätzung"
Ihr kennt es ja schon, auf gefällt mir klicken, und ich schicke die ZIP-Datei, im laufen des Tages,
die ihr in den Order "en_US" entpackt,
Angehängte Datei  ordner.jpg   3,72K   68 Mal heruntergeladen
natürlich erst nach einer Datensicherung.
Ich danke auch noch Aragorn68 für die freundliche Unterstützung.
Gruß
Olaf
 
Eingearbeitet, hinzugefügt, habe ich noch, Tipps, Empfehlungen, hinweise, Beispiele und Bilder. 

  • uthaug, abraxas, skipp und 83 anderen gefällt das


#503807 Anleitung: DJI Pilot APP - deutsche Übersetzung

Geschrieben von prominenter am 16. Juni 2015 - 07:56

Hi@all
 
Ich habe die Mühe gemacht und versucht eine deutsche Anleitung für die DJI Pilot APP zu erstellen.
Das Ergebnis findet ihr hier.
 
Ich bin natürlich immer gern an Mitarbeit/Hinweisen/Ratschlägen - auch Kritiken und weiterem interessiert.
Vielen Dank.
 
Thx@all
 
Hier der Link zur aktuellsten Version der Datei:

http://www.kopterfor...tzung/?p=522411
 
Thx@all
  • Peter, Reinhard-Wien, Fledermaus und 69 anderen gefällt das


#618712 PID-Tuning leicht gemacht! Ein How To und Diskussionsthread

Geschrieben von Bullit am 29. Oktober 2015 - 19:39

Meine Lieben,

 

Seit nunmehr 2 Jahren ca. bin ich aktiv in der Kopterszene tätig, angefangen mit GPS-Schlachtschiffen. Seit 1 1/2 Jahren fliege ich nun aktiv Racer und hatte zu Beginn das Selbe Problem wie Ihr! Die PID`s gingen mir dermassen auf den sprichwörtlichen Sack, dass ich das Racerfliegen fast an den Nagel gehängt hatte. Nach ernsthaft stundenlangem lesen auf English, Französisch usw. über diverse Theorien von PID`s, Looptimes usw. Habe ich es dann auch endlich mal geschnallt und habe meine eigenen Erfahrungen im PID-Tuning gemacht. Für mich selber konnte ich aus allen Anleitungen den meiner Meinung nach besten Weg herausfiltern und konnte hier schon sehr vielen Leuten im PID-Tuning helfen.

 

Da das Thema bei der aufkommenden Anzahl derer, die sich Racer bauen etc. immer wieder aufkommt, wurde ich gebeten, diesen Thread zu erstellen sodas alle von meiner Anleitung, die angeblich vielen geholfen hat, profitieren können. Obwohl ich von Einigen schmeichelnd als PID-Meister etc. bezeichnet wurde (nochmals Dank dafür ;D ) , möchte ich aber erwähnen dass ich natürlich nicht unfehlbar bin oder gar eigene Versionen von Cleanflight etc. erstellen könnte wie Boris B. oder andere namhafte Racer-Piloten! Von daher, ich hoffe ich kann vielen mit der Anleitung helfen! Auch würde ich mich sehr über Diskussionen, Fragen etc. zum Thema PID-Einstellungen freuen. Ich helfe wo ich kann oder werde mich einlesen, damit ich weiterhelfen kann ;-) Ich kopiere nun hier unten meine Anleitung rein, die ich einem anderen Thread bereits so geschrieben habe. Ich hoffe Sie hilft euch weiter! Wenn ihr Fragen habt, haut raus!

 

 

 

P-WERT:

 

Ihr setzt zuerst einmal alles auf Default oder auf niedrige Werte das nicht bereits bei Default-Werten schon übersteuern zu hören ist. Defaults tun`s meist. Nun geht ihr in den Acro-Mode, dies ist sehr wichtig! PID`s tunen in einem Level-Mode oder ähnlichem ist NICHT funktionabel und wird nicht funktionieren. Die Basic-PID`s müssen in Acro erflogen werden da die Helferlein-Modis auf diesen Werten aufbauen. Ihr nehmt JEDE ACHSE EINZELN! Ihr fangt am besten mit Pitchachse an. Ihr erhöht nun Schrittweise den P-Wert, bis ihr merkt das euer Racer anfängt aufzuschwingen. Klingt wie ein hochfrequentes zwitschern. Er wird oszillieren bzw. nennen es die meisten vibrieren. Sobald ihr diesen Punkt erreicht habt, setzt ihr den P-Wert wieder soweit runter, das der Racer im normalen Hover (nicht grossartig rumfliegen) NICHT mehr oszilliert/vibriert. Dies macht ihr danach auch mit Roll. Yaw kann man in sehr vielen Punkten so lassen wie es ist, würde sich aber im Prinzip ähnlich tunen lassen - nur sind da die Finessen und Grenzen weniger gut spürbar/sichtbar. Habt ihr dies nun bei jeder Achse einzeln und nacheinander gemacht , geht es weiter zum D-Wert.

 

D-WERT:

 

Nun kommt der liebe D-Wert. Dazu geht ihr ganz einfach vor. Wie immer, JEDE ACHSE EINZELN. Auch hier am besten zuerst mit Pitch anfangen. Ihr hovert den Kopter vor eurer Nase auf einer Höhe, die euch beliebt. Aber am besten auf Augenhöhe das ihr die Vibrationen/Oszillationen sehen könnt welche ohne getunten D-Wert auftreten werden. Nun gebt ihr einmal einen brutalen Kick bei der Pitchachse ( oder später Roll und Yaw ) nach Vorwärts und beendet nach 1-2Meter den Vorwärtsflug wieder mit einem brutalen kurzen Steuerausschlag. Bei Einleiten und Beenden mit diesen brutalen Steuereingaben, wird der Kopter kurzfristig und agressiv oszillieren/vibrieren. Ihr erhöht nun den D-Wert bei der jeweiligen Achse solange, bis diese Vibrationen/Oszillationen NICHT MEHR oder KAUM vorhanden sind. Nicht mehr vorhanden ist fast besser da sauberer Flug entsteht und keine Vibrationen beim Flug auftreten. Dies könnt ihr bei jeder Achse gleich anwenden. Yaw ist hierbei wieder tricky weil dort alles schwieriger sichtbar ist ^^ Oszilliert/Vibriert euer Racer nun nicht mehr wenn ihr brutale, schnelle Stickkommandos gebt, habt ihr einen sehr guten D-Wert! Kommen wir zum lieben I-Wert!

 

I-WERT:

 

Der I-Wert ist eigentlich fast der einfachste von allen. Ihr könnt bei gut eingestelltem P und D-Wert eigentlich schon problemlos loslegen. Der I-Wert ist für einen guten und eigenstabilen Flug nicht zwingend notwendig. Wird aber trotzdem geliebt werden wenn er gut eingestellt ist. Dazu geht ihr ganz einfach vor. Ihr hovert nun vor eurer Nase bzw. auf Augenhöhe rum, der Racer wird merklich eigenstabiler sein als bei schlechtem PID-Tuning. Nun macht ihr wieder Pitch am ersten , wer will kann natürlich auch Roll als erste Achse einstellen ^^ Dafür gebt ihr einen kurzen, brutalen Steuerausschlag nach Vorne dass der Kopter nach vorne zu fliegen beginnt. Gas usw. NICHT ANTATSCHEN! Der Kopter wird logischerweise durch den Vorwärtsflug fallen. Kurz vor Boden gebt ihr Gas damit er euch nicht in den Boden reinknallt. Behält der Kopter bzw. Racer den identischen Winkel, den ihr vorher durch den kurzen aber agressiven Stickbefehl gegeben habt bei, ist der I-Wert bereits in Ordnung und kann eventuell sogar noch reduziert werden. Richtet sich der Racer aber automatisch wieder auf ( ihr fliegt ja im Acro , also darf er das nicht ) bzw. will sich wieder in die Waagrechte bringen, müsst ihr den I-Wert solange erhöhen, bis er den Winkel beibehält! Dies geht bei Roll auch sehr gut einzustellen. Bei Yaw ist es wie immer Tricky - aber die Basicwerte bei Yaw sind für 95% der Kopter völlig in Ordnung.

 

TPA/ZITTERN BEI THROTTLE:

 

Gratulation an all jene, die bis jetzt durchgehalten haben und vor allem meinen Roman gelesen haben. Euer Kopter ist nun schon fast perfekt getuned. Eventuell nur noch kleine Feintunings (die ihr wohl zu Beginn sowieso nicht wahrnehmt weil Freude usw das es mit den PID`s endlich mal geklappt hat) oder kleine Änderungen. Ihr solltet nun einen Racer vor euch haben, der im Hover und auch im Flug abartig eigenstabil reagiert.

 

Ihr werdet wohl nun feststellen, dass wenn ihr dem lieben Racer mal die Sporen gebt, dieser euch dafür dankt, indem er anfängt zu vibrieren/oszillieren. Tja, am besten in Müll damit ^^ Spass bei Seite. Ihr könnt nun den TPA-Wert einstellen. Dieser regelt quasi die PID`s prozentual runter,jenachdem wie hoch eure Knüppelstellung ist. Da ist nun aber des Pudels Kern vergraben. Desto höherer Gaswert, desto tiefer werden die PID`s geschraubt.... Desto tiefere PID`s usw. desto schwammiger und unruhiger wird das Ganze wie man ja bei Manu`s Infernale gut sehen kann. Dass wir dem aber erfolgreich entgegenwirken können,gibt es den sogenannten Throttle TPA. Bei diesem Wert gebt ihr jenen Wert ein, ab dem eurer Racer/Kopter mit dem gezicke anfängt. Gehen wir mal davon aus dass das Zittern bei ca. Stellwert 1600 anfängt,dann gebt ihr da 1600 ein. Jenachdem ab wann er dies macht.

 

Mit diesem Wert wird quasi bestimmt, dass die TPA Regelung nur ab diesem Wert greift und unten drunter KEINE PID RUNTERREGELUNG ausgeführt wird. Ab diesem Wert werden dann die PID`s automatisch runtergeregelt bis der Gaswert wieder unter den bestimmten Wert fällt. Am besten so wenig wie nötig mit TPA arbeiten da er wie oben beschrieben, jenach Gasstellung den Kopter instabiler macht durch die automatisierte runterregelung der PID`s.

 

ALLGEMEIN:

 

Desto tiefer eure I und D-Werte, desto zackiger und präziser wird euer Kopter sein. Zu hohe I und D-Werte lassen den gesamten Racer schwammiger reagieren. Präzises "locked in"-Feeling wird dabei leider NICHT auftreten. Daher,nur soviel I und D-Wert wie nötig dass ihr den vollen "Locked In"-Spass erlebt.

 

Für Anfänger im PID-Tuning bzw. solche, die ihren ersten Gehschritte wagen möchten, empfehle ich PID-Controller 1. Dieser ist für fast alle Kopter der problemloseste Controller der keine Zicken machen wird. Bei Controller 2 oder gar 5 (Harakiri) kann es teilweise bei einigen Setups/Frames zu Problemen kommen dass egal was man macht, das PID-Tuning nicht passen will. Vor allem Harakiri ist da ein präsentes, zickiges Weibchen. Controller 1 und 2 sind da eigentlich problemlos. PID-Controller 0 empfehle ich Anfängern definitiv nicht. Leider ist bei dem Controller alles irgendwie zusammenhängend. Verändert man die Looptime, Rate`s oder anderes, muss man schon fast wieder die PID`s neu einstellen da diese beeinflusst werden. Bei der Looptime-Veränderung durchaus verständlich, aber der Controller 0 ist eigentlich wirklich schon veraltet und funktioniert wie der Name schon sagt, noch auf den MultiWii-Algorhytmen.

 

Bei X-Racern/Koptern kann man allgemein sagen, dass Roll und Pitch-PID`s 1 zu 1 übernommen werden können. Bei H-Quads wird dies so leider nicht funktionieren. Dort muss Roll/Pitch jeweils separat eingestellt werden.

 

PID`s sollten mit dem Setup eingestellt werden, welches später auch wirklich geflogen wird. Finden grossartige Gewichtsveränderungen oder Schwerpunktumänderungen statt, wird ein neutunen der PID`s teilweise zwingend notwendig.

Falls ein modulares Setup verwendet wird à la "heute klatsch ich mal die XiaoMi drauf anstatt Mobius und nehm doch mal den 1500er Akku anstatt dem 1800er" sollte immer mit dem SCHWERSTEN Setup eingestellt werden. Wenn die

PID`s auf den leichtesten Aufbau eingestellt werden, kann es sein das bei schwereren Setups dann zum Teil der Kopter aufschaukelt, bei Manöver-Beenden dann zittert (D-Wert) oder sonstigen Kram macht. Daher immer mit dem schwereren Setup einstellen, welches verwendet werden soll.

 

 

 

Mit dieser Anleitung solltet ihr nun einen gut fliegenden Racer haben. Feintuning kann immer mal gebraucht werden, aber für den Beginn wird den Meisten von euch keine Finesse auffallen die ein Nachtuning benötigen würde. Falls euch meine Anleitung gefällt und ihr den Roman bis zum Ende durchgelesen habt, davon profitieren konntet oder ihr Erfolg hattet , freue ich mich natürlich über Rückmeldungen, "Gefällt mir" oder ähnliches ;-)

 

Falls nun aber noch Fragen auftreten sollten oder komische Verhalten etc. könnt ihr natürlich auch gerne hier nachfragen. Ich werde die nächsten Tage noch versuchen, weitere wichtige Infos wie die unterschiedlichen PID-Controller, Looptimes etc. anzusprechen sodas der Thread für jeden Neuling und auch für die Erfahreneren etwas Wert sein sollte ;-)

 

 

LIebe Grüsse

Chris aka "PID-Flüsterer" ;D


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#288541 Tipp: Plötzliche Kompassfehler am Startplatz NIE "wegkalibrieren"

Geschrieben von enyak am 17. November 2014 - 12:04

Meiner Meinung nach ein häufiger (und vermeidbarer) Fehler: Der wohlkalibrierte Kopter wird am neuen und interessanten Startplatz ausgepackt und auf einmal: Kompassfehlermeldung.

 

In dem Moment sollte man meiner Meinung nach KEINESFALLS den Kompass neu kalibrieren. Stattdessen Alarmglocken, dass da irgendwo eine starke Beeinflussung des Kompasses durch den Startplatz erfolgt!

 

So auch bei mir mal wieder am Wochenende auf einer schönen Aussichtsplattform... Kalibriert man in dem Moment dann einfach den Kompass neu, verschwindet zwar die Fehlermeldung, aber sobald der Vogel dann in der Luft ist und die Beeinflussung durch den Startplatz nachlässt, stimmt auf einmal garnichts mehr. Der Fly-Away ist damit vorprogrammiert. Meine Empfehlung: Kopter wieder einpacken und von woanders starten. Bzw. von einem neutralen Startplatz aus prüfen, ob der Kompassfehler noch angezeigt wird. (Wird er meistens nicht.)


Auch würde ich daher davon abraten den Kompass vor jedem Start neu zu kalibrieren. Besonders wenn man das quasi "automatisch" als Teil der Checkliste macht, besteht ja die Gefahr, dass man die Alarmglocken-Warnung mit dem Kompassfehler garnicht erst zu sehen bekommt. IMO ist das eine Fehlerquelle die man unbedingt ausschliessen muss.


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#127387 Phantom kennenlernen -Worst-Case Training für Einsteiger

Geschrieben von phagomir am 11. April 2014 - 15:08

Man liest es immer wieder! „Fly Away“ „Kopter ausser Kontrolle“ „Weg isser“ etc.

Für mich als Neuling ist dass ganze mehr als verstörend zumal ich Zubehör im Wert von knappen 500€ an dem Phantom „baumeln“ habe!

Bei einem Verlust wären knappe 1000€ Weg! GPS Tracker nachgerüstet, wieder 60€ mehr, Versicherung ist sowieso abgeschlossen.

Obgleich nun eigentlich gar nix mehr schief gehen sollte habe ich noch immer ein etwas flaues Gefühl bei dem Gedanken meine Kamera-Drohne nicht wirklich zu kennen! Was, wenn mir das Teil abhaut, ich es zwar orten kann, der Kopter aber ein Kind beim Spielen im Garten auf dem Kopf fällt? Versicherung? Wäre mir Schei**Egal. Ich könnte dass nur schwer mit mir ausmachen!

 

Aber was tun? Kopter verkaufen? Hehe. Nee!

Die Lösung! Kopter kennenlernen!

 

Ich habe in einigen kleineren Feldversuchen versucht mich auf den Worst-Case vorzubereiten!

Survival-Training für den Kopter-Piloten :-D

 

-Der erste Test war eine kontrollierte Verlustsituation! Verlust der Steuerung und Magnetisierung der Kompasseinheit während des Fluges!

 

-Der zweite Test sollte mir helfen zu verstehen wie sich der Phantom bei einem Start von ungeeigneten Untergründen verhält! Gestartet wurde mit frisch kalibriertem Kompass auf Stahl verstärktem Beton. Teils in bis zu 20 Grad schräglage (Mehr hab ich mich nicht getraut ;)

 

-Der dritte Test folgte dem zweiten unmittelbar. Start von einwandfrei, „Störungsfreiem“ Untergrund, jedoch mit einem Kompass „Mod“ von um die 4000, ohne vorherige Neukalibrierung der Kompasseinheit!

 

Der vierte Test ergab sich aus meinem Erstaunen wie präzise der Kompass arbeitet. So wollte ich noch wissen was passiert wenn der Kompass an der „falschen“ Örtlichkeit kalibriert wird!

 

Dann mal los:

 

Modell: Phantom 1.1.1

Gain: Auslieferungswerte

Abfluggewicht: 1054 Gramm

Gopro mit Outdoorcase an Anti-Jello Aufhängung montiert

Propeller: Vision

 

 

1.Test

 

Das Gelände einer Firma die nicht genannt werden möchte, gestattete mir diesen Versuch! Interessant war dass in den letzten 2 Monaten, 3 Kopter auf derem Gelände Abgestürzt sind! Die Gründe hierfür sind mehr als offensichtlich....Ich verstehe nicht weshalb jemand dort freiwillig fliegen will ^^ Zumal es dort eh nichts schönes zu sehen gibt und das Sicherheitspersonal zwar sehr freundlich und Hilfsbereit war, jedoch Ausdrücklich das veröffentlichen von Luftbildaufnahmen untersagt hat.

Interessant und gefährlich zugleich machte das Gelände, ein kleines Umspannwerk in der Größe 80x50 Meter welches ca. 50 Meter neben einem Funkmasten des DRM der Telekom (Disaster Recovery Management) liegt.

Spitzenwindgeschwindigkeiten von 3m/s laut wetter.de. In der höhe vermute ich ca. 5-8m/s, weiss es aber nicht genau!

Wenn etwas einen Flyaway provoziert dann wohl das fliegen in diesem Areal.

Schwellwerte der Voltage-Warnung und der Reichweite angepasst, Versuchsreihe mit dem zuständigen Sicherheitsbeauftragten der Firma abgesprochen, Walkie Talkie und einen Helfer eingepackt!

 

Der Start erfolgte ca. 50 Meter vom Umspannwerk entfernt.

Dann der Flug auf ca. 15 meter Höhe! Der Kopter stand etwas schräg im Wind, hielt somit seine Position, so wie er es soll!

Dann der Flug über das Spannwerk. Nichts ungewöhnliches festzustellen!

Ich wollte gerade über das Spannwerk hinweg fliegen, eine Kurve drehen um in Richtung DRM zu schweben...Da passierte es: Aus dem Walkie Talkie tönte: RUNTER! SOFORT!

Gesagt, versucht! Ging aber nicht! Der Kopter legte sich auf locker 40 Grad und schwirrte ca. 100 Meter weiter über ein brachliegendes Gelände und mit Volldampf immer weiter....

Bald war der Kopter ca. 400 Meter weit entfernt von mir, die Höhe lag bei ca. 20-30Meter! Schwer zu schätzen! Der Helfer jedenfalls stand 200 Meter Luftlinie, entfernt von mir und berichtete das der Kopter sich wohl 150-200 Meter von Ihm weiter Weg entfernte. Das ganze deckt sich mit der Reichweitenbegrenzung von 400 Metern!

Das wirklich interessante und beruhigende aber war dass er sich hier wieder stabilisierte, wenn auch die Steuerung einen "Schlag" bekommen hat! Für mich aber, ca. 400 Meter entfernt, sah es so aus als bewege der Kopter sich immer weiter Richtung "Nirgendwo" Es sah einfach nicht nach dem aus was tatsächlich passierte! Meine Wahrnehmung sagte: Schei*** der fliegt immer weiter! Der Kollege, nun fast direkt unter dem Kopter aber berichtete dass er sich kaum bewegt hat! UUUPS!

Die Steuerung machte ein wenig Probleme, war einfach nicht mehr Zuverlässig!

Man kann dass schwer in Worte fassen, jedoch bin ich mir sicher, nicht die Befehle gegeben zu haben die der Kopter dann letztlich ausgeführt hat! Ich stieg mit Hilfe des Helfers mittels Walkie Talkie, auf ca. 30-40 Meter um den Kopter auf selber Strecke zurück zu holen. Hier zeigte sich ganz deutlich dass der Kompass nicht mehr funktionierte wie er funktionieren soll.

Der Kopter drehte sich um die "Yaw" Achse und driftete somit vom Spannwerk in Richtung DRM. Der Kollege, nun auch in der Nähe am Funkmast, tönte: VORSICHT!

Aber ich mach doch nix“! Der Kopter flog in hoher Geschwindigkeit auf den Mast zu, legte sich auf die Seite, drehte sich wieder, legte sich wieder entgegen der Flugrichtung,verlor an Höhe und war nun ca. 5 Meter über dem Boden, fing sich wieder und ich konnte wieder Höhe gewinnen. An Steuern jedoch war nun nicht mehr zu denken. Nichts mehr zu machen. Die Befehle für den Schub funktionierten noch zuverlässig. Der Rest war ein einziges Chaotisches herumprobieren ohne System!

Also Zeit für Gegenmaßnahmen: Switch in den Atti Modus!

Interessant! Die Steuerung funktionierte, wenn auch sehr mühselig

! Das lag aber nicht an dem Phantom, das lag an meiner noch mangelhaften Flugkunst ( Ich besitze den Kopter seit gerade mal 3 Wochen)

Probelanden funktionierte, Aufsteigen auch. Im Atti Modus dann wieder auf ca. 150 Meter Entfernung!. Der Kollege signalisierte mir durch die Funke: HIER KANNST DU STOPPEN! Ohne den Helfer hätte ich niemals feststellen können wie ich den Kopter steuern muss um ihn zu mir zurück zu steuern!

Oft lese ich davon dass die Piloten sofort in den Failsafe switchen, auch ich neige sehr stark dazu genau dass zu tun! Deshalb der Versuch! Zurück am Boden wurde der Homepoint neu gespeichert und im GPS Modus zurück an die Stelle an der die Komplikationen auftraten! Wieder die Kontrolle verloren, dieses mal in den Failsafe Modus!

Meine Vermutung hat sich bestätigt:

Die Idee in den Failsafe zu wechseln stellte sich als ganz schlecht heraus! Während der Kopter anscheinend machte was er will, sammelte er sich an der erst besten Stelle ohne Störungsfelder (Wieder ca. 300 Meter entfernt, über dem Helfer auf der anderen Seite) Dort verharrte der Kopter eine kurze Zeit um sich langsam aber sicher Richtung Homepoint zu machen. Aber nur bis genau zu der Grenze an der die Störfelder wieder auftreten!

Dort legte sich der Kopter wieder in diese horridable 40 Grad Lage und schwirrte wie eine besoffene Hummel umher.

Ende vom Lied war: Er stieg auf ca. 50 Meter Höhe. Das sollte sooo nicht sein :-D Zumal ich auf dieser Entfernung kaum bis gar nichts mehr von der Drohne gesehen habe! Das ganze sieht bei dunklerem Himmel sicher anders aus, das Adrenalin aber wird den Rest erledigen um die Drohne für einen Neuling, unsichtbar zu machen ;)

Das ganze konnten wir ca. 3 Minuten beobachten und auch in dieser Höhe war es dem Kopter nicht möglich über dieses Störfeld hinaus zu fliegen.

 

Abbruch!

Ich konnte nun ganz ruhig und mit gutem Gewissen die Prozedur zur Kontrollrückgewinnung einleiten, in den Atti Modus schalten und musste feststellen dass ich wieder das Gefühl hatte das ich die Kontrolle eben NICHT habe. Das lag an den gut 200 Metern Entfernung in der Horizontalen, bei ca. 50 Meter Flughöhe! BAMMS! Wäre ich alleine gewesen so hätte ich ohne mit der Wimper zu zucken, Haus und Hof verwettet dass ich die Kontrolle über den Kopter NICHT zurück erhalten habe!

Erst das ganz ganz ruhige absenken, ein kontrolliertes und langsames Landen aus der Distanz

(In meinem Fall konnte der zweite Helfer grünes Licht geben) hat mich langsam und nur bei genauen und konzentrierten Hinsehen, erahnen lassen dass der Kopter tut was ich ihm Befehle!

Fazit: Was ich wissen wollte war nicht ob der Kopter mit den Störfeldern zurecht kommt! Dass dem so nicht ist , sollte jedem klar sein. Was ich aber wissen wollte ist: Wie reagiere ich? Wo ist meine Stressgrenze bei der ich wie ein geköpftes Hühnchen in Panik ausbreche und die Funke ausschalte (Ich habe solche Empfehlungen gelesen, macht aber in meinen Augen nur Sinn wenn ich absolut abgebrüht bin aus dem FF das Prozedere beherrsche um die Kontrolle zurück zu gewinnen)

Der Kontrollverlust passiert nicht einfach so. Der Phantom ist mit einer ganzen Menge an hochsensibler Steuerelektronik ausgestattet und diese wird Nur und ausschließlich funktionieren wenn Einflüsse von außen ausbleiben! Auf die LED Anzeige kann man sich bei solch einem Fluggerät sicher nicht verlassen. Im Dunkeln sieht man die, aber bei Tageslicht..... Schwer!

Ich lese auch oft von der Streitigkeit ob es Flyaways gibt bei denen der Pilot keinerlei Schuld hat. Um diese Frage zu beantworten fehlt mir entschieden was an Erfahrung!

Dass es aber sehr wahrscheinlich ist, einen Kontrollverlust und damit ein Flyaway zu provozieren wenn man dieser hochsensiblen Steuerelektronik nicht die nötige Aufmerksamkeit und „Pflege“ bietet, schlussfolgere ich aus den Ergenissen der nun folgenden Testflüge und dem extremen Kompass „MOD“ von um die 7000 den der Kopter nach diesem „Horrorflug“ zeigte!

 

-2. Test

 

Der Kopter wurde auf am Laptop, Vor Ort ausgelesen, alle Werte der IMU und der Kompasseinheit bewegten sich innerhalb der Schwellwerte die vom Hersteller angegeben werden.

Gestartet wurde auf einer Stahlbetonplatte! Homepoint gespeichert und auf 2 Meter Höhe gebracht. In der Startphase neigte sich der Kopter kurz nach vorne und musste sich einige Sekunden einpendeln, bis er einigermaßen Still schwebte. Die Landung erfolgte ohne schwierigkeiten!

 

Ein zweiter Start von der selben Stelle ergab das selbe Bild. Subjektiv betrachtet, pendelte der Kopter sich dieses mal etwas lönger ein und stand auch nicht wirklich Still in der Luft. Aber alles in einem Bereich der mir im Normalfall niemals ein Warnsignal geben würde.

 

Ein dritter Start, dieses mal mit Abstandhaltern unter den Kufen so dass der Kopter im ca. 20 Grad Winkel stand um das „Abnicken“ wahrend des Starts auszugleichen, wurde verzögert weil sich nun die LED mit Rot-Orange meldete. Also Kompasseinheit ! Trotzdem gestartet, Umgekippt :-D

Das auslesen der Kompasseinheit ergab einen „MOD“ von um die 4000!

 

 

-3. Test

 

Nun weiß ich dass die Kompasseinheit alleinig durch den Stahlbeton, massiv gelitten hat. Der nächste Start erfolgte auf einem Gelände bei dem ich alle äußeren Störfaktoren weitestgehend ausschließen konnte, jedoch mit der unkalibrierten Kompasseinheit! Und hier zeigte sich schnell etwas dass mich sehr stutzig gemacht hat: Das erwartete ROT-ORANGE Blinken einer „verhunzten“ Kompasskalibrierung, blieb aus?!?!

Super! Beim Start aber zeigte sich sehr schnell dass trotzdem etwas nicht stimmen kann. Der Kopter startete, indem er erst mal einen Hüpfer nach Vorne machte um dann hin und her zu schwirren. Nicht viel, eher in der Form dass ich als geneigter Laie dazu tendieren würde irgendwie an den Gain Werten herumzuschrauben ^^

Bei nicht mitgezählten weiteren Startphasen blieb ebenfalls das Warnblinken aus. Ruhig war der Kopter aber nicht in der Luft! Und Nein! Das war kein Wind! Hahahaha!

 

 

4.Test

 

Nun ging es nochmal zurück zu dem Spannwerk aus dem ersten Test! Dort in ca. 100 Meter Entfernung zu Werk, wurde der Kompass, auf einer Wiese kalibriert.

Direkt nach der Kalibrierung zeigte die Software einen Kompass „Mod“ von um die 3000.

Alles andere als Optimal. Weitere Kalibrierungsversuche an dieser Stelle stellten sich als ebenso Irreführend für die Kompasseinheit heraus.

 

 

 

Als Gesamtfazit:

Für mich persönlich bedeutet das nun, mich noch viel intensiver mit der Steuerung im Atti und im manuellen Modus auseinanderzusetzen als mit dem Feintuning der Gainwerte oder dem Schimpfen auf Honkong-Schrott :-D

 

Außerdem möchte ich jedem Neuling empfehlen:

Setzt Euch mit Eurem Kopter auseinander. Macht Euch mit den Funktionsweisen moderner Steuerelektronik vertraut und investiert mehr Zeit in die Pflege der Hard und Software als damit, eine weitere Minute Flugzeit mit noch einem Akku mehr herauszukitzeln.

Ich denke dass werde ich und auch Ihr erst mal gut verkraften können wenn wir diese Tuning-Maßnahmen erst mal auf die Warteliste stellen.

Diese Zeit sollten wir Neulinge erst mal in das optimale beherrschen unserer Drohnen investieren.

 

Erst die Arbeit dann das Vergnügen :-)

 

Von Crashs und Verzweiflung während meiner Flugübungen werde ich bestimmt noch berichten :-D

 


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#16561 20 Tipps für bessere Koptervideos

Geschrieben von platy am 12. Oktober 2013 - 17:29

20 TIPPS FÜR BESSERE COPTERVIDEOS


TEIL 2 - "ON LOCATION":



Tipp 7: Such dir Locations, die es wert sind, gefilmt zu werden

Das eigene Haus oder den eigenen Kartoffelacker zu filmen, ist zum Sammeln erster Flugerfahrungen sicher eine tolle Sache - auf Dauer wird‘s aber langweilig.

Deshalb der ultimative Tipp für bessere Koptervideos: Such dir originelle Schauplätze!

Das muss jetzt gar nicht irgend ein berühmtes Wahrzeichen oder ein Megaevent sein und man muss auch keine 100km weit fahren. Oft liegen tolle Locations direkt vor der Haustüre, die einem vom Boden aus gar nicht sonderlich auffallen, aus der Luft betrachtet aber ungewöhnliche, faszinierende Perspektiven ergeben: Ein altes, aufgelassenens Fabriksgelände, der Stadtpark, der Frachthafen, eine Burgruine, ein großer Autobahnknotenpunkt ... die Möglichkeiten sind hier unbegrenzt.

Oft hilft es, mal per Google Maps die nähere Umgebung nach interessanten, markanten Strukturen abzusuchen.


Tipp 8: Such dir dynamische Motive

Statische Landschaftsaufnamen haben aus der Vogelperspektive durchaus ihren Reiz, können auf Dauer aber auch rasch langweilig werden. Bewegung muss ins Video!

Das kann die Familie beim Radausflug sein, der eigene Hund, der das Stöckchen aus dem See apportiert, der Junior beim Fußballtraining, der Oldtimer des Nachbarn, die Kumpels beim Schifahren, Bergsteigen oder Klettern ...

Objekte, die sich bewegen - egal ob nun Menschen, Tiere oder Fahrzeuge - sind wie Farbtupfer in deinen Aufnahmen, sie verleihen ihnen Dynamik und machen sie interessanter.

Wichtig dabei (auch wenn das eigentlich selbstverständlich sein sollte): Stell auf jeden Fall sicher, dass dein Kopter zu keiner Zeit eine Gefahr für deine Darsteller werden kann! Fliege NIE direkt über größeren Menschenansammlungen!



Tipp 9: Nutze die "goldene Stunde"

Das ist die Zeit nach Sonnenauf- bzw. vor Sonnenuntergang, bei der die Sonne tief am Himmel steht. Aufnamen zu diesen Tageszeiten haben wärmere Farben und erzeugen lange Schatten, was den Aufnahmen mehr Struktur und Tiefe verleiht.

Eingefügtes Bild

Direktes Sonnenlicht, insbesondere zur Mittagszeit, ist hingegen ein sehr hartes, gerichtetes Licht, das tiefe Schatten und Kontraste erzeugt. Die Farben deiner Aufnahmen werden dann trotz prächtigem Wetter recht blass und verlieren zwangsläufig an Brillanz.

Außerdem kannst du in der Mittagszeit das Problem bekommen, dass der Schatten der Propeller genau auf die Linse der GoPro fällt (abhängig davon, in welche Richtung du fliegst), was sich dann in stroboskopartigen Inteferenzmustern in deinen Aufnahmen widerspiegelt.


Tipp 10: Nutze "besondere Wetterlagen"

Das klingt jetzt vielleicht banaler, als es gemeint ist!

Will man z.B. Aufnahmen von einem markanten Aussichtspunkt aus drehen, eignet sich dazu am Besten der erste schöne Tag nach einer abziehenden Kaltfront. Zu diesem Zeitpunkt ist der meiste Feinstaub aus der Luft gewaschen und es befindet sich wenig Wasserdampf in der Luft - Das Ergebnis ist meist eine überwältigende Fernsicht!

[img width=800 height=300]http://www.imgbox.de/users/public/images/GeEwuKaeLs.jpg[/img]

Aufziehende Unwetter, Herbstnebel oder Bodennebel nach einem Schauer, im Wind treibende Schneeflocken ... das daraus resultierende Spiel aus Licht und Schatten kann in allen Fällen für einzigartige Bildstimmungen sorgen.


Tipp 11: Überleg dir vor dem Start, welche Einstellungen du filmen möchtest

5 Minuten Flugzeit (auf viel mehr wirst du mit einem Gimbalsystem nicht kommen) sind nicht wirklich viel. Es kann also nicht schaden, wenn du im Vorhinein ein paar grundsätzliche Überlegungen anstellst, welche Einstellungen du festhalten willst und in welcher Reihenfolge du diese anfliegst.

Kleines Beispiel: Zuerst Aufstieg auf ca 100m, dort ein langsamer Schwenk nach Unten, danach ein paar Hundert Meter nach Osten, um die Ruine in der Totale ablichten zu können, dann noch ein tiefer Überflug, der in einer möglichst ruhigen Kreisbewegung rund um Burgturm enden soll ... Sowas in der Art meine ich ...  ;)

Von der Reihenfolge her beginne ich meist mit der höchstgelegenen oder der am weitest entferntesten Einstellung, um beim letzten Shot nicht zu weit zurückfliegen zu müssen, wenn die Zeit knapp wird ...


Tipp 12: Filme möglichst viele verschiedene Einstellungsgrößen, Bewegungsrichtungen und Perspektiven

Eine Kamerafahrt muss nicht zwangsläufig nach vorne erfolgen. Seitliche und horizontale Bewegungsrichtungen sind ebenso reizvoll. Noch cooler wirken Kamerafahrten rund um ein Objekt herum - dies erfordert jedoch ein wenig Übung, da man den Kopter im selben Maß seitwärts steuern muss, in dem man ihn gleichzeitig um die Yaw-Achse dreht.

Ein Tipp noch für Kammerafahrten, die bei möglichst hoher Geschwindigkeit erfolgen sollen: Nimm diese rückwärts fliegend (natürlich ohne FPV-Brille!) auf, dadurch verhinderst du, dass die Rotoren des Kopters ins Sichtfeld der Kamera geraten.

Versuch weiters, deine Motive mit möglichst vielen verschiedenen Einstellungsgrößen abzulichten, damit du später beim Schnitt nicht Totale auf Totale schneiden musst - das wirkt meist etwas holprig.

Wer sich einen kurzen Craschkurs zum Thema Bilgestaltung und Einstellungsgrößen antuen möchte, kann sich das hier mal anschauen:



Wenn du außerdem eine Videokamera oder DSLR mit Videofunktion besitzt, nimm sie mit und mach ein paar „Gegenschüsse“ vom Boden aus. Die Optiken dieser Geräte haben meist eine wesentlich höhere Brennweite. So verhinderst du, dass du lauter "fischäugige" GoPro-Weitwinkelaufnahmen aneinander schneiden musst.

Sollte dein Gimbal eine fernsteuerbare Schwenkvorrichtung haben - nutze diese! Wenn man z.B. den Gimal langsam nach unten schwenkt, während man sein Motiv überfliegt, gibt das eine sehr gute Vorstellung von der räumlichen Tiefe (in unserem Fall eher von der räumlichen Höhe), was oft ungemein spektakulär wirkt.


Tipp 13: Vermeide abrupte Richtungsänderungen

Das wirkt meist hektisch, konfus und unprofessionell. Versuche, Richtungsänderungen möglichst weich einzuleiten und auch weich ausklingen zu lassen.

Zu schnelle Drehbewegungen sind auch meist kontraproduktiv, da dem Zuschauer schwindlig wird und sich (vor allem bei 25fps) ein abgehackter „Stroboskop-Effekt“ einstellt.

Wenn du eine Richtungsänderung begonnen hast, versuche, diese auch flüssig, ohne erneutes Gegenlenken zu Ende zu führen (... es sei denn, du willst die Perspektive eines Betrunkenen nachbilden, der im Vollrausch die Straße entlang torkelt ... ;))


Tipp 14: Wann FPV, wann eher nicht?

Kommt darauf an, wie gut du dich mit einer FPV-Brille orientieren kannst. Bei weiter entfernten Einstellungen ist FPV auf jeden Fall anzuraten, bei bodennahen, schnellen Manövern nutze ich die Brille nur zum Ausrichten des Gimbals und fliege dann auf Sicht - einfach deshalb, weil mir die räumliche Einschätzung mit dem Extrem-Weiwinkel der GoPro schwerfällt.

Das muss aber jeder für sich selbst ausprobieren ...

...

So, unser Video ist im "Kasten" und unser Kopter hoffentlich noch ganz. Zusammenpacken, ab nach Hause, Feierabend!

... Na ja, nicht ganz, denn der langwierigste Teil steht noch bevor - die sogenannte Postproduction (Schnitt, Effekte, Vertonung...) - ein Themenbereich, der für sich alleine mindestens so komplex und umfangreich ist, wie das  ganzeThema Modellbau ...

Im nachfolgenden, letzten Teil werde ich daher nur einen ersten, groben Überblick über die Thematik geben können. Wer sich in die Materie aber mal eingearbeitet hat, wird bald feststellen, dass Videobearbeitung weit mehr ist, als ein notwendiges Übel. - Es macht echt Spaß und Aufnahmen jeglicher Art (meiner Meinung nach) überhaupt erst herzeigbar.

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#16559 20 Tipps für bessere Koptervideos

Geschrieben von platy am 12. Oktober 2013 - 17:27

Hi Leute,

An anderer Stelle wurde in diesem Forum schon mal der Aufruf an professionelle Kopterflieger gestartet, sie mögen doch den angehenden "Hobby-Regisseuren" hier den ein oder anderen Tipp geben, wie man seine Videos kurzweiliger, hochwertiger, einfach besser machen könnte.

Nun bin ich zwar keine Profi, ich komme aber aus der Video-Ecke und durfte den ganzen Sommer über schon einiges an "Lehrgeld" für meinen Kopter zahlen, das ich hier mal in möglichst komprimierter Form weitergeben möchte ...  ;)

Einige der nachfolgenden Tipps mögen für eingefleischte Forenveteranen banal klingen (ich hab bewusst versucht, auch die Grundlagen kurz anzureißen), anderes mag strittig oder "Geschmackssache" sein (das hier sind wie gesagt meine Erfahrungen, wer andere Erfahrungen / Tipps hat, darf sie unter diesem Thread gerne mitteilen!)

Lasst euch von dem Umfang der Liste nicht "erschlagen" oder entmutigen, sucht euch einfach aus den Tipps das raus, was ihr für euch umsetzen/gebrauchen könnt. Schließlich ist dies hier nach wie vor ein Forum von Amateuren für Amateure, in dem die Freude an der Sache im Vordergrund stehen sollte :)

Auf geht‘s ...

20 TIPPS FÜR BESSERE KOPTERVIDEOS:


TEIL 1 - DIE HARDWARE:



Tipp 1: Die richtige Kamera

Wenn ihr qualitativ hochwertige Videos mit dem Phantom machen wollt, kommt ihr zur Zeit an der GoPro Hero3 BlackEdition (bzw. deren Nachfolgerin Hero3+) nicht vorbei (bei Standbildern schaut‘s etwas anders aus ...)

Eingefügtes Bild

Einfacher Grund: Die Kamera ist leicht, bietet eine vergleichsweise gute Bildqualität und (wichtigster Grund!) fast alle gängigen Gimbal-Systeme sind auf sie zugeschnitten (dazu weiter unten mehr).

Im Gegensatz zu ihren beiden günstigeren "Geschwistern" White- und Silver-Edition bietet sie einige sehr hilfreiche Zusatzfeatures (Protune- und "Hybrid-Modus") sowie eine höhere Auflösung, die gerade für Kopterpiloten sehr hilfreich sein kann.


Tipp 2: Die richtigen Kamera-Einstellungen

Generell: Wer sich noch nicht so gut mit mit seiner GoPro auskennt und daher nicht weiß, wie da was dran einzustellen geht, sollte einmal einen Blick ins Handbuch werfen:

http://cbcdn2.gp-sta..._web_011112.pdf

Was sind nun also die besten Einstellungen für die GoPro? - Kommt ganz drauf an ...

Wenn du (noch) ohne Gimbal filmst:
  • Auflösung (RES): 1440p
  • Zoomfaktor (FDW): Wide
  • Dieser Modus nimmt im Format 4:3 auf (nicht wie sonst üblich in 16:9) und bietet den größten Weitwinkel aller Modi, wodurch sich beim Nachbearbeiten die "Nickbewegungen" des Kopters besonders gut eliminieren lassen (siehe "Bildtsabilisierung" unter Postproduction)

Wenn du mit Gimbal filmst:
  • Auflösung (RES): 1080p
  • Zoomfaktor (FDW): Medium
  • Meiner Meinung nach ein guter Kompromiss aus Bildqualität und anfallender Datenmenge (mehr als Full-HD braucht heute eigentlich noch kein Mensch ...), durch den etwas engeren Blickwinkel fällt der GoPro-typische Fisheye-Effekt nicht so wild auf.

Wenn du Bilder und Fotos simultan aufnehmen willst: ("Hybrid-Modus")
  • Auflösung (RES): 1080p
  • Zoomfaktor (FDW): Medium
  • protune: ist dann leider automatisch OFF.
  • Das ist der Modus, in dem ich am meisten geflogen bin, ganz einfach deshalb, weil mir das letzte Bischen an Bildualität nicht soo wichtig ist (für ein "gutes" Video sind ganz andere Kriterien ausschlaggebend) und ich schöne Luftbilder als "Beifang" einsacken kann.

Wenn du Zeitlupen aufnehmen willst:
  • Auflösung (RES): 720p
  • Bildrate (FPS): 120fps
  • Videostandard: NTSC
  • Zoomfaktor (FDW): Medium

Für deinen nächsten, großen Hollywood-Blockbuster ;)
  • Auflösung (RES): 2,7k@16:9
  • Zoomfaktor (FDW): Wide
  • protune: ON
  • Wenn du mit Gimbal fliegst, digital nachstabilisieren willst und dir das letzte Bisschen Qualität sehr wichtig ist, ist DAS dein Modus. Du erkaufst dir dieses Superlativ jedoch mit einem speicherfressenden Videoformat, das zudem nach ordentlich Rechenpower verlangt ...

Welche Bildrate?

Was ist die Bildrate? - Die Bildrate gibt an, aus wie vielen Bildern pro Sekunde (Englisch: frames per second - kurz fps) dein Film besteht. 24fps, 25fps, 30fps, 48fps, 50fps, 60fps ... Die GoPro bietet eine schwindelerregende Anzahl an anwählbaren Bildraten - wer soll sich da noch auskennen ...? - Alles halb so wild, beachte die folgenden Punkte, dann kannst du nicht viel falschmachen:
  • Grundsätzlich kennt die GoPro drei Videostandards, was Bildraten betrifft:
  • Den Kinostandard: 24fps, und vielfache dieser Frequenz (48fps) - diesen Standard kannst du getrost vergessen, er bringt dir keinerlei Vorteile
  • Den PAL-Standard: 25fps, und vielfache dieser Frequenz (50fps, 100fps)
  • Den NTSC-Standard: 30fps, und vielfache dieser Frequenz (60fps, 120fps)
  • Bildraten des gleichen Videostandards können untereinander problemlos kombiniert werden.
  • Kombinierst du Bildraten aus verschiedenen Videostandards, führt dies zwangsläufig zu Qualitätseinbußen in Form von leicht "ruckeligen" Bewegungsabläufen. Die GoPro lässt dich daher nur Bildfrequenzen anwählen, die deinem aktuellen Vidostandard entsprechen. So kannst du z.B. keine 60fps anwählen, so lange du PAL als Videostandard eingestellt hast.
  • Verwende den NTSC-Standard (am Besten 60fps), wenn du deine Filme hauptsächlich am Computer oder auf Videoportalen betrachtest. Mit ihm erreichst du die flüssigsten Bewegungsabläufe
  • Verwende den PAL-Standard (am Besten 50fps), wenn du deine Filme auch am Fernseher anschauen willst und auf DVD brennen willst
  • Verwende den PAL-Standard, wenn du deine Videos mit Dateien von anderen (PAL)-Aufnamegeräten, z.B. Camcordern Video-DSLRs usw. zusammenschneiden willst.

ProTune ein oder aus?

Generell: Aktiviere diese Option nur, wenn du großen Wert auf die Bildqualität legst und du dafür auch bereit bist, mehr Zeit in die "Postproduction" zu investieren (siehe Tipp 15)



Tipp 3: Wuchte deine Rotoren

Damit lässt sich der berüchtigte Jello-Effekt (Wellenartige Verzerrungen im Bild, die durch hochfrequente Vibrationen entstehen) minimieren. Wie das geht, könnt ihr euch hier anschauen:



Falls du danach immer noch mit Jello zu kämpfen hast, tausche deine Standard-Propeller gegen steifere Karbon-Propeller


Tipp 4: Kauf dir einen Gimbal

Das mag jetzt "klugscheißerisch" rüberkommen und mir ist auch klar, dass sich nicht jeder ein so teueres "Spielzeug" leisten kann oder will. Fakt ist aber: Keine andere der hier aufgezählten "Tuning-Möglichkeiten" bringt auch nur annähernd so viel, wie ein ordentliches Gimbal-System, deshalb darf es in dieser Liste nicht fehlen ...

Als gutes und günstiges System würde sich z.B. das Beholder Gopro Brushless Gimbal Lite anbieten:

http://www.kopterfor...or-dji-phantom/

Wer etwas mehr investieren kann und will, greift zum Tarot-Gimbal oder zum original DJI Zenmuse H3-2D


Tipp 5: Ermittle die optimalen Gain-Werte für deinen Kopter

Es kann euch passieren, dass euer Kopter auch mit einem perfekt funktionierendem 2-Achs-Gimbal noch unruhige Bilder liefert, z.B. wie in diesem Video zu sehen:



Das rührt meist daher, dass die "Gain-Werte" für die nicht stabilisierte "Yaw-Achse" noch nicht optimal eingestellt sind ... Alles klar? - Nein? Dann einfach mal dieses Video anschauen:

http://www.youtube.com/watch?v=6Awaob84ynk

Meinen Erfahrungen nach hilft es, die Gain-Werte für die Yaw-Achse auf 80% zu reduzieren, um das Pendeln zu minimieren (ganz weg bekommt man es bei einem so kleinen Kopter wohl nie ...)


Tipp 6: Kauf dir ein FPV-System

Gerade, wenn man mit seinem Kopter etwas weiter vom Startpunkt entfernt ist, kann man kaum beurteilen, was denn der Kopter eigentlich gerade aufnimmt.

Um hier die Ausbeute an guten Aufnahmen drastisch zu erhöhen, ist es meiner Meinung nach erforderlich, sich eine Videobrille oder einen FPV-Monitor zuzulegen.

Z.B. die Fatshark Predator, die schon eine recht ordentliche Bildqualität liefert:

http://www.youtube.com/watch?v=LB2CwRy_kDQ&list=PLAC1533A16F26F9F0&index=67

Dazu sollte man sich noch eine spezielle 9dB-Antennen zulegen, die die Reichweite, in der das Videosignal noch brauchbar übertragen wird, deutlich erhöht.

http://www.youtube.com/watch?v=hQEy7wg8EKE&list=PLAC1533A16F26F9F0&index=71

...

Soweit zu den hardwareseitigen Grundvoraussetzungen.

Wer nun glaubt, dass durch diese Investitionen seine Koptervideos quasi von alleine besser werden, wird sich aber schon bald wundern, warum die liebe Verwandtschaft immer fluchtartig das Weite sucht, sobald man "androht", dass heute Abend wieder einmal die neusten, "verbesserten" High-Tec-Luftaufnahmen von Nachbars Vorgarten anstelle des Hauptabendprogrammes bei euch im Fernsehen laufen ...  ;)

Ein Koch wird auch nicht deshalb besser, weil er sich eine neue Bratpfanne zugelegt hat - Dazu muss er erst einmal ein paar Grundregeln des Kochens beherrschen. - Und genau darum geht es in den Beiden nachfolgenden Kapiteln ... ;)
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#484454 FC ZYX-M von Tarot Manual und GUI in Deutsch

Geschrieben von Olaf der Bastler am 28. Mai 2015 - 16:35

Meine Englischkenntnisse sind hier ja bekannt, daher habe ich mir die Arbeit gemacht,
die 20 Seiten mit Google zuübersetzen und den Text neu zusetzen.
Um den Text in eine druckfertige Ausführung zubringen, könnte ich die eine oder andre Hilfe gebrauchen.
Währ Interesse an der Übersetzung hat, möge mir doch bitte ein Anerkennungs-Like geben,
dann stet die PDF-Datei in Kürze zum Downloaden zur Verfügung.
Angehängte Datei  ODB-Seite-2.jpg   82,76K   118 Mal heruntergeladenAngehängte Datei  ODB-Seite-6.jpg   111K   82 Mal heruntergeladen
Danke.
Gruß
Olaf

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#175601 Der Mythos vom "alten" gespeicherten Homepoint

Geschrieben von Fritz am 18. Juni 2014 - 18:44

Da wrd in den sogenannten "Flyaway"-Erklärungen davon geredet, dass der Kopter zum alten Homepoint geflogen ist, der meilenweit entfernt ist.

 

Ich habe es ausprobiert:

Phantom 2 Vision - Firmware 2.0

 

Vorbildliche Einschaltreihenfolge - Kompass kalibriert - 2. schnelles grüne Blinken - 7 Satelliten - und gestartet.

20m schräg weggeflogen, Kopter um 90 Grad gedreht - HL ausgelöst - Knüppel rückwärts - Kopter ist brav zu mir gekommen.

 

Alles ausgeschaltet - 2 km weitergefahren.

- Funke an

- Kopter AN

Nicht gewartet - SOFORT gestartet und auf 10m Höhe gebracht - FAILSAFE ausgelöst.

Kopter ist gelb blinkend vom Wind abgetrieben worden ABER NICHT zum alten Homepoint sondern entgegengesetzt eben MIT DEM WIND

Nach einer Weile hat der Kopter angehalten (hatte nun GPS) hat diese Stelle als Homepoint gespeichert, ist auf 20m angestiegen und wollte dann exakt an dieser Stelle landen, was ich erst kurz vor dem Aufsetzen durch manuellen Eingriff verhindert habe, weil ich keien Bock hatte in das hohe Kornfeld zu latschen.

 

Habe dann noch einmal mit HL überprüft, dass dort über dem Feld nun der neue Homepoint liegt.

 

------------------------------------

 

Ob das bei Firmeware 1.08 oder 3.0 oder beim Vision+ auch so ist, weiß ich nicht.

Eine Frage diesbezüglich an DJI ist überflüssig - auf solche Fragen bekommt man WischiWaschiAntworten.

 

Wäre schön, wenn andere mit anderen Firmwares das mal testen.


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#803211 Spickzettel: Bildwiederholrate und Belichtungszeiten - 180° Regel

Geschrieben von Arthur am 11. Juli 2016 - 19:07

Liebe Community,

 

hier findet ihr meinen Spickzettel zum Thema Bildwiederholrate und Belichtungszeiten sowie der 180° Regel.

 

Angehängte Datei  FPS-SHUTTER-SPICKZETTEL.jpg   226,82K   671 Mal heruntergeladen

 

Auf die Benutzung des Spickzettels gehe ich in diesem YouTube Film genauer ein:

 

 

Der Spickzettel kann zu privaten und gewerblichen Zwecken genutzt werden. Eine Verbreitung auf Drittseiten schließe ich jedoch aus.

Angehängte Dateien


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#495113 Kopterfliegen ist schlecht für's Herz, aber gut gegen Rheuma!

Geschrieben von macjaeger am 07. Juni 2015 - 18:20

Diese Geschichte beginnt mit einem Hund, irgendwo am Ende eines Tals. Und mit einem Phantom, in der Luft über dem Tal. Beide hatten ein gemeinsames Ziel: den Piloten des Fluggeräts, irgendwo am Rand des Tals im Schatten der Bäume verborgen, den Blick abwechselnd auf den Himmel gerichtet und auf die Fernsteuerung in seiner Hand.

 

Das Schicksal wollte es nun so, dass der Hund - vielleicht aufgescheucht durch das Schnurren und Brummen in der Luft - just in dem Moment bellend auf den Piloten zu rannte, als dieser sein Fluggerät - wie schon etliche Male - über den Fluß und zwischen zwei Bäumen hindurch steuern wollte. Mehr um sein Leben als um seinen Kopter besorgt wandte der Pilot seinen Blick für einen Augenblick vom Bildschirm ab, auf der Suche nach dem Halter des Untiers, der in diesem Moment auch schon seine Bestie zurück pfiff.

 

Augenblicklich erleichtert, richtete der Pilot seine Augen nun wieder auf den Bildschirm - doch was er dort sah lies ihm das eben noch wild pochende Herz mit einem Mal aussetzen: denn er sah... nichts.

 

Nachdem er sich den Angstschweiß aus den Augen gewischt hatte, betrachtete er die verbliebenen Anzeigen genauer. Offenbar gab sein Fluggerät, dessen Brummen einer bedrückenden Stille gewichen war, keine Bildsignale mehr von sich, obwohl die Fernsteuerung - nach der Balkenanzeige zu schließen - noch ein Signal zu empfangen schien. Auch blieb die Position des Multikopters nun stabil an einem, vorerst unbekannten Ort fest. Die Flugdaten machten schließlich klar, was geschehen sein musste: Geschwindigkeit null, Höhe null. Abgestürzt.

 

Nun begann der Pilot mit seiner Unachtsamkeit zu hadern, und mit der Verkettung dummer Zufälle, die ihn an diesem Tag mit einem frisch eingerichteten Tablet ohne gespeicherte Kartenansicht und ohne Internetverbindung hatte los ziehen lassen. Sein Handy: leer, zu Hause, am Ladegerät geblieben. Der sorgenvolle Blick zu den verbliebenen Anzeigen lies eine leise Hoffnung in ihm aufkeimen: noch war nicht alles verloren, noch sendete das zu Boden gegangene Phantom schwache Lebenszeichen! Noch. Doch die Uhr tickte, und der unerbittliche Balken, der die langsam verrinnende Lebenskraft des gestrandeten Fluggeräts mit kalter Härte bemaß, hatte bereits seinen Zenit überschritten und kroch unaufhaltsam seinem blutig rot leuchtenden Ende entgegen...

 

Vier Kilometer trennten den Piloten von seinem Heim, und damit der Quelle der schmerzlich vermissten Kartendaten, dem Internet. Vier Kilometer, auf dem Fahrrad durch das liebliche Flusstal, das er in den letzten Tagen auf so wundervolle Weise aus einem neuen, ganz anderen Blickwinkel kennengelernt hatte. Vier Kilometer durch die Hitze des schwülen Nachmittags. Vier Kilometer, an deren Ende er sich schweißgebadet nur eben so viel Zeit nahm, bis das Tablet mit dem Internet verbunden und mit den bunten Kacheln der Kartenanzeige beladen war.

 

Rasch packte er all die Dinge zusammen, die er auf dem Weg nach Hause auf seine geistige Liste geschrieben hatte: Gummistiefel, lange Hosen, eine Gartenharke am langen Stiel, und das vermaledeite Handy. Und einen Schokoriegel - für die Nerven.

 

Dann abermals vier Kilometer durch das Tal. Ruhiger nun, die Aufregung des ersten Schrecks war nun einer stoischen, fast fatalistischen Entrückung gewichen. Vier Kilometer. Dann stellte er sein Rad an den Wegesrand und bereitete die Suche vor: Funke, Tablet, Handgriffe die er schon Dutzende Male - und oft hier, in eben diesem Tal - verrichtet hatte, die nun fast von selbst abliefen. Einige quälend lange Sekunden verstrichen, dann zeigte der Bildschirm das erhoffte Signal: Verbindung hergestellt. Noch war Leben in dem kleinen Kerl, auch wenn sein chinesisches Herz nur noch ein Drittel seiner Kraft vermeldete.

 

Nun konnte der Pilot die Karte nutzen, und erleichtert sah er dass sein Fluggerät auf der anderen Seite des Wassers, auf einer Landzunge im Inneren einer langen Flussschleife niedergegangen sein musste. Den Fluss zu queren kostete ihn ein paar Minuten, da der einzig gangbare Steg einen halben Kilometer flussabwärts lag - doch mit neu geschöpfter Hoffnung kommt auch neue Kraft, und trotz der Hitze, trotz der allgegenwärtigen Mücken, trotz der im Hingerkopf nagenden Sorge beflügelte das Wissen um den Absturzort seine Schritte. Auf der anderen Seite des Flusses musste er sich zwischen Feldrangen und dichten Hecken selbst einen Weg bahnen, doch er tat es mit stoischer Ruhe, denn nun hatte er ein Ziel. Es blinkte auf dem Bildschirm in seiner Hand.

 

Als schließlich der blaue Kreis, der seinen Standort markierte, und das kleine rote Flugzeug auf der Karte fast übereinander lagen wuchs in ihm wilde Entschlossenheit. Natürlich hatte es das Schicksal so gewollt, dass rund um den Absturzort ein Dickicht aus dornigen Büschen und fast mannshohen Brenneseln die gesamte Halbinsel bedeckte. Doch auf diese Prüfung war er vorbereitet, so gut es in der Eile ging: mit Gummistiefeln und festem Beinkleid bahnte er sich einen Weg durch die Dornen, den Stiel der Gartenharke wie eine Machete vor sich schwingend. Es konnten nur noch wenige Meter zwischen ihm und dem verlorenen Gut liegen, und er würde nicht eher aufgeben, bis er jeden Quadratmeter dieser Wildnis durchsucht hatte. Zwar brachen doch immer wieder Dornen durch seine Kleidung, zwar fanden immer wieder Brennesseln und blutrünstige Insekten einen Weg an seine Haut, doch schließlich fand er, wonach er suchte.

 

Es brach ihm fast das Herz, das stolze Phantom so da liegen zu sehen: auf dem Rücken, die Flügel weit von sich gestreckt, die dünnen Beinchen hilflos gen Himmel gerichtet, jämmerlich rot und orange blinkend. Sein gläsernes Auge glotzte den Piloten vorwurfsvoll an, in einem absurden Winkel vom Rest des Flugkörpers abgewandt, leise zuckend. Fast zärtlich hob der Pilot sein Fluggerät vom Boden auf und trug es vorsichtig wie ein rohes, angeschlagenes Ei durch das Dickicht zurück ins offene Feld. Dort bettete er es sanft in den weichen Rucksack, und sicherte es notdürftig durch ein weiches T-Shirt, damit nicht noch mehr Schaden angerichtet würde.

 

Noch einmal wanderte er den Fluss entlang, überquerte ihn am einzigen Steg. Noch einmal fuhr er die vier Kilometer durch das Tal, in stiller Kontemplation.

 

Wieder zu Hause, geduscht und umgezogen, öffnete er besorgt den Rucksack und entnahm ihm die Überreste des Fluggeräts. Er fühlte sich wie ein Arzt, als er den kleinen weißen Körper auf den Untersuchungstisch bettete - noch nicht im klaren, ob er zur Diagnose oder zur Autopsie angetreten war. Der erste Eindruck lies leise Hoffnung in ihm aufkeimen, denn obwohl der Kopter aus mehr als zwanzig Metern Höhe abgestürzt war hatten alle vier Propeller den Fall überstanden! Doch die Kamera hing nur noch an einem einzigen der vier weißen Dämpfer, einer der beiden "Gimbal-Saver" hatte seinen Zweck erfüllt - der andere nicht. Nun, das lies sich richten. Eine sorgfältige Betrachtung brachte keine Risse im Gehäuse zu Tage, und auch sonst war das Fluggerät äußerlich in Ordnung... Die Kabelverbindungen der Kamera waren gelöst, liesen sich aber leicht wieder einstecken, die Kabel selbst schienen intakt, die Achsen waren frei beweglich.

 

Mit neuer Hoffnung wurden die fehlenden Gimbal-Dämpfer ersetzt und der Kopter wieder aufgerichtet, dann kam der spannende Moment: würde der Kopter sich wieder einschalten lassen? Würde er wieder ein Bild senden? Würde er jemals wieder fliegen können?

 

Bleiben Sie dran, nach einer kurzen Unterbrechung geht es weiter!

 

Genießen Sie in der Zwischenzeit die schaurigen Bilder, die vielleicht die letzten Momente im Leben dieses tapferen kleinen Fluggeräts zeigen:

 


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#818586 Zeugen gesucht - Angebliche Drohnensichtung auf 1.700m bei Dachau

Geschrieben von Gast am 05. August 2016 - 15:39

Zwickt mich mal... Hab ich da ein Déjà-vu?!


1700 Meter Höhe... ?
 
Der Kapitän bemerkte beim Blick aus dem seitlichen Cockpitfenster eine Drohne, 10 Meter neben der rechten Flügelspitze... ?
Wo sitzt der Kapitän? Richtig, links :blink:
Und das bei der Geschwindigkeit... Alle Achtung! :first:
 
Die Drohne hatte einen Durchmesser von 50 Zentimetern, war von orange-blauer Farbe... ?
Wusste ich's doch, diesmal war's nicht Lidl sondern die Konkurrenz...
 
aldi.jpg?dl=0
 
 
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#594410 Schildbürgerstreiche von Dji aus Schondra

Geschrieben von Arthur am 23. September 2015 - 10:58

Ich verstehe dein Problem nicht. Du hast 1. deinen Kopter auf Garantie repariert zurück und 2. gab es wohl offensichtlich eine Verwechslung mit einem zweiten Kopter, der einen Wasserschaden hat. Je nachdem wann es zu dieser Verwechselung kam und wann du dich dort gemeldet hast, kam es bei der Rücksendung des Wasserschadens wohl zu einer Überschneidung. Behalten kannst du den zweiten Kopter natürlich nicht, denn das wäre Unterschlagung, sprich eine Straftat! Also informierst du jetzt DJI, diese stellen dir einen Rücksendeschein zur Verfügung und du schickst den zweiten Kopter zurück. Sache erledigt.

Ohne Worte finde ich es dagegen eher, dass so ein Fliegenschiss von Unwichtigkeit hier im Forum wieder zu einem Skandal aufgeblasen werden muss. Habt ihr nichts anderes zu tun? In Schondra arbeiten auch nur Menschen und die versuchen jeden Tag genau wie wir alle auch einfach nur ihr Leben zu leben, ihre Arbeit zu machen und dabei ihre Aufgaben so gut wie möglich zu erledigen. Leben und leben lassen Leute...
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#587080 spektakuläre Rettung eines P3

Geschrieben von Marathon13 am 14. September 2015 - 08:21

Vor ca. einer Woche war beim Überfliegen eines Förderturmes im Altenburger Land ein P3 durch kurze Unachtsamkeit des Piloten mit dem Geländer kollidiert und in die Verkleidung einer großen Seilscheibe gestürzt.

Bei einer ersten Bestandsaufnahme mit einer Inspire wurde die Lage des P3 lokalisiert.

Mehrere Rettungsversuche wurden diskutiert...Rettung mit Drehleiter der Feuerwehr...Aufsteig eines Industriekletteres etc. Die zu erwartenden Kosten lagen dabei aber über dem Zeitwert des P3.

Spektakulär (vielleicht auch etwas verrückt) war dann die Idee, mittels Copter und Seil den P3 aus der Verkleidung heraus zu "angeln" und so zu bergen. Ein ca 20 m langes Seit wurde an einem Copter montiert und am Ende ein Haken, eine separate Kamera sowie ein zugehöriger Akku angebracht. Geprobt wurde das Ganze dann mit einer Wasserflasche, die mit dem 20m darüber fliegenden Copter angehoben werden sollte. Nach mehreren Versuchen  war dies erfolgreich. Um beim unbeabsichtigten Verhaken des Seils am Förderturm nicht auch noch den zweiten Copter einzubüsen, wurde eine Vorrichtung am Copter angebaut, wodurch mittels Funk das Seil jederzeit gelöst werden kann.

Ich selbst war der Flieger, der mit der Inspire den Erkundungsflug vorgenommen hatte. Die Idee der Rettung mittels Copter fand ich verrückt und niemals erfolgversprechend!

Am Tag der Rettungsaktion war ein zügiger Wind. Das erschwerte die Aktion um so mehr. Die Aufgabe war also nun, aus ca 70 m Höhe ein 20 m langes Seil mittels Copter in die Verkleidung der Seilscheibe abzusenken, den Copter mittels Haken zu fangen, durch den dünnen Schacht der Verkleidung hochzuziehen und dann sicher zu landen. Zwei Akteure waren beteiligt: der Copterpilot mit Fatshark-Brille und der Assistent, der die Kamera am Haken beobachtet hat und Steueranweisungen an den Piloten gegeben hat.

Der erste Versuch war notwendig, um die genaue Höhe festzulegen, bei der der Copter gefahrlos mit Seil über den Turm schwebt. Dann der zweite Versuch...nach 7...8 Minuten der erlösende Ruf: WIR HABEN IHN!!!!! Unglaublich!!! Der P3 hing am Haken...pendelte...verhakte sich noch einmal kurz an der Seilscheibe und dann war der P3 zu sehen...erst nach oben und dann langsam zum Boden abgesenkt. Eine Leistung der beilden Akteure, die meine absolute Hochachtung verdient.

Schadensbild...ein  Prop defekt ... Gimbal noch optisch ok...und selbst der Akku war funktionsfähig! Und das nach Regen und Sturm der vergangenen Tage.

Ich selbst habe mit Inspire und meiner Panasonic Lumix die Aktion gefilmt und danach die erfolgreiche Rettung mit den beiden gefeiert.

Heut erstmal nur ein paar Fotos...der Film dazu wird noch geschnitten und zum späteren Zeitpunkt hier eingestellt.

 

Uwe vom flying-pixx team

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#709654 Phantom 4 VS Phantom 3

Geschrieben von flashy am 01. März 2016 - 20:31

habe alles was ich brauche ^^
bin voll zufrieden damit, erst gerade ein neuen Satz Motoren bestellt..
 
schaut selber --> Phantom 3 XL Edition   ;D 
 


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#587373 spektakuläre Rettung eines P3

Geschrieben von bwPilot am 14. September 2015 - 14:54

Hallo Leute,

anbei mein Video zur Rettung der DJI Phantom 3 Professional:

 

 

Vielen Dank an die Unterstützung von Uwe (Marathon13)! Ohne der ganzen Teamarbeit hätten wir es nicht geschafft!

 

Viele Grüße

Angelo


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#490890 Adobe Lightroom Templates für den Phantom 3

Geschrieben von Arthur am 03. Juni 2015 - 16:31

Anbei findet ihr meine Templates zur Entwicklung von Luftbildern in Adobe Lightroom. Enthalten sind Versionen für Lightroom 5, 6 & CC für Nutzer mit bzw. ohne DJI Inspire Lens Profile. Wie im Film zu sehen, kann damit ein Foto aus dem Phantom 3 schnell und einfach entwickelt werden:

 

 
Installation
Gehe wie folgt vor um die Templates in Lightroom zu installieren:
 

Schritt 1 – Lade die ZIP Datei mit den Adobe Lightroom Templates von der Webseite herunter, falls du es noch nicht gemacht hast.

Schritt 2 – Öffne die ZIP Datei in Windows oder mit einem Archivprogramm wie 7-Zip. Entpacke den zu deiner Lightroom Version passenden Ordner auf den Desktop.

Schritt 3 – Starte Adobe Lightroom und wechsele in das „Entwickeln“ Modul.

Schritt 4 – Klicke mit der rechten Maustaste auf einen der Ordner im Bereich „Vorgaben“ auf der linken Seite. Solltest du keinen passenden Ordner finden, so erstelle vorab einen neuen Vorgabenordner.

Schritt 5 – Wähle im erschienen Menü den Punkt „Importieren…“ und selektiere im Dateiauswahlfenster die Lightroom Templates innerhalb des in Schritt 2 entpackten Ordners.

 
Fertig. Nun werden die Templates im Vorgabenordner angezeigt und können per Mausklick auf ein Foto gelegt werden.
 
Haftungsausschluss
Der Autor dieses Templates haftet nicht für Schäden an Soft- oder Hardware oder Vermögensschäden, die durch das Benutzen des Programms entstehen, es sei denn diese beruhen auf einem grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Handeln des Autors, seiner Erfüllungsgehilfen oder seiner gesetzlichen Vertreter.
 
Lizenz
Urheber dieses Adobe Lightroom Templates ist Arthur Konze. Das Template wird dir unter der folgenden Lizenz zur Verfügung gestellt:
 

Creative Commons Attribution - Non Commercial 3.0 Unported

http://creativecommo...-nc/3.0/deed.de

 
Du darfst das Template weiter verbreiten, solange du dabei „Arthur Konze“ als Autor nennst und einen Link zur Webseite „www.kopterforum.de“ setzt. Eine kommerzielle Nutzung ist ausgeschlossen.
 
Download
Hier kannst du dir die ZIP Datei mit den Templates und einer Anleitung herunter laden:
 

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#597931 Die große DJI Phantom 3 Zubehörliste

Geschrieben von Arthur am 28. September 2015 - 16:57

Die große DJI Phantom 3 Zubehörliste

Wichtige Hinweise
Ich habe diese Liste mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Dennoch kann ich verständlicherweise keine Garantie dafür übernehmen, dass alle Produkte in der Liste einwandfrei mit dem Phantom 3 zusammenarbeiten. Gleiches gilt auch für die Händler. Ich habe versucht mich auf DJI, Amazon und Ebay zu beschränken. DJI Selbst hat ein essentielles Interesse an guten Kundenkontakten, Amazon hat einen sehr guten Service sowie eine Vermittlungsstelle und auf Ebay schließlich wird meist Paypal als Zahlungsmittel akzeptiert, die durch ihre interne Schlichtungsstelle Händler notfalls zur Kundenfreundlichkeit zwingen. Dennoch kann ich auch hier keine Haftung für die vielen Subunternehmer auf Amazon und Ebay übernehmen. Prüft daher bitte vor dem Kauf den Händler, mögliche Versandkosten und Zölle sowie die Lieferzeiten! Um die Liste hier übersichtlich zu halten, habe ich beschlossen hier im Thema keine Diskussionen zuzulassen. Bitte nutzt daher das dazugehörige Kommentarthema um weitere Vorschläge für die Liste zu machen, sowohl was Angebote als auch was den Aufbau der Liste angeht:

DJI Phantom 3

DJI Phantom 3 Professional icon-3220-dji.png
DJI Phantom 3 Professional icon-3220-amazon.png
DJI Phantom 3 Professional icon-3220-ebay.png

DJI Phantom 3 Advanced icon-3220-dji.png
DJI Phantom 3 Advanced icon-3220-amazon.png
DJI Phantom 3 Advanced icon-3220-ebay.png

DJI Phantom 3 Standard icon-3220-dji.png
DJI Phantom 3 Standard icon-3220-amazon.png
DJI Phantom 3 Standard icon-3220-ebay.png

Zubehör

Akkus

DJI Phantom 3 Intelligent Flight Battery icon-3220-dji.png
DJI Phantom 3 Intelligent Flight Battery icon-3220-amazon.png
DJI Phantom 3 Intelligent Flight Battery icon-3220-ebay.png

Fernsteuerung

DJI HDMI Output Module icon-3220-dji.png
DJI HDMI Output Module icon-3220-ebay.png

DJI Inspire 1 Mobile Device Holder icon-3220-dji.png
DJI Inspire 1 Mobile Device Holder icon-3220-ebay.png

Halteklammer ALU

Erweiterung Smartphone/Tablet Halterung icon-3220-amazon.png

DJI Blendschutz Smartphones icon-3220-dji.png
DJI Blendschutz Tablets icon-3220-dji.png

Anbee Sonnenschutz 5,5 Zoll icon-3220-amazon.png
Anbee Sonnenschutz 7,9 Zoll icon-3220-amazon.png
Anbee Sonnenschutz 9,7 Zoll icon-3220-amazon.png

DJI Schultergurt icon-3220-dji.png
DJI Schultergurt icon-3220-amazon.png

Steuerungsknopf breit icon-3220-ebay.png

Ahltec Senderpult schwarz
Ahltec Senderpult carbon
Ahltec Senderpult & Tablethalterung schwarz
Ahltec Senderpult & Tablethalterung carbon
Ahltec Senderpult & Tablethalterung & Sonnenschutz schwarz
Ahltec Senderpult & Tablethalterung & Sonnenschutz carbon

Senderpult Holz Bausatz icon-3220-ebay.png
Senderpult Holz montiert icon-3220-ebay.png
Senderpult & Tablethalterung Holz Bausatz icon-3220-ebay.png
Senderpult & Tablethalterung Holz montiert icon-3220-ebay.png

Gehäuse

Phantom Motorabdeckung icon-3220-amazon.png

Erweiterung Landegestell

Waterbuoy Schwimmboje icon-3220-ebay.png

Kabel

30cm Lightning Kabel für iOS Geräte icon-3220-amazon.png

30cm USB Kabel für Android Geräte icon-3220-amazon.png

Kamera

DJI UV Filter icon-3220-dji.png
DJI UV Filter icon-3220-ebay.png

DJI ND4 Filter icon-3220-dji.png
DJI ND4 Filter icon-3220-amazon.png
DJI ND4 Filter icon-3220-ebay.png

DJI ND8 Filter icon-3220-dji.png
DJI ND8 Filter icon-3220-amazon.png
DJI ND8 Filter icon-3220-ebay.png

DJI ND16 Filter icon-3220-dji.png
DJI ND16 Filter icon-3220-amazon.png
DJI ND16 Filter icon-3220-ebay.png

Junsi Filter 5er Set icon-3220-amazon.png

Neewer ND16 Filtertext icon-3220-amazon.png
Neewer Filter 3er Set icon-3220-amazon.png
Neewer Farbfilter 3er Set icon-3220-amazon.png
Neewer Verlaufsfilter 3er Set icon-3220-amazon.png
Neewer Filter 4er Set icon-3220-amazon.png
Neewer Multi Coated Filter 4er Set icon-3220-amazon.png

Polarpro Filter 3er Set icon-3220-amazon.png
Polarpro Verlaufsfilter 3er Set icon-3220-amazon.png
Polarpro Verlaufsfilter 3er Set icon-3220-ebay.png
Polarpro Filter 6er Set icon-3220-amazon.png
Polarpro Filter Tasche icon-3220-ebay.png

Anbee Objektivdeck schwarz icon-3220-amazon.png

Objektivdeckel durchsichtig icon-3220-amazon.png

Mudder Objektivdeckel & Gimbalhalterung weiß icon-3220-amazon.png
Mudder Objektivdeckel & Gimbalhalterung orange icon-3220-amazon.png

Objektivdeckel & Gimbalhalterung weiß icon-3220-amazon.png

Anbee Kamera Landeschutz icon-3220-amazon.png

3D-Druckparadies Kamera Landeschutz icon-3220-ebay.png

Koffer

B&W Outdoor Case 61 Phantom 3 schwarz icon-3220-amazon.png
B&W Outdoor Case 61 Phantom 3 orange icon-3220-amazon.png

B&W Outdoor Case 6000 Phantom 3 schwarz icon-3220-amazon.png
B&W Outdoor Case 6000 Phantom 3 gelb icon-3220-amazon.png

B&W Outdoor Case 6700 Phantom 3 schwarz icon-3220-amazon.png
B&W Outdoor Case 6700 Phantom 3 grau icon-3220-amazon.png

Phantom 3 Transportkoffer ALU icon-3220-amazon.png
Phantom 3 Transportkoffer ALU icon-3220-ebay.png

MC CASES Phantom 3 Transportkoffer icon-3220-amazon.png
MC CASES Phantom 3 Transportkoffer

Ladegeräte

DJI Phantom 3 Akkuladegerät 100W icon-3220-dji.png
DJI Phantom 3 Akkuladegerät 100W icon-3220-amazon.png
DJI Phantom 3 Akkuladegerät 100W icon-3220-ebay.png

DJI Phantom 3 Akkuladegerät 57W icon-3220-dji.png
DJI Phantom 3 Akkuladegerät 57W icon-3220-amazon.png

Phantom 3 dreifach Akkuladegerät 120W icon-3220-amazon.png

Phantom 3 vierfach Akkuladegerät 210W icon-3220-amazon.png
Phantom 3 vierfach Akkuladegerät 210W icon-3220-ebay.png

Phantom 3 KFZ Ladegerät 70W icon-3220-amazon.png
Phantom 3 KFZ Ladegerät 70W icon-3220-ebay.png

Ladegeräte Zubehör

Phantom 3 dreifach Ladeschiene icon-3220-amazon.png
Phantom 3 dreifach Ladeschiene icon-3220-ebay.png

DJI Phantom 3 vierfach Akkuladestation icon-3220-dji.png
DJI Phantom 3 vierfach Akkuladestation icon-3220-amazon.png

KFZ Wechselrichter 300W icon-3220-amazon.png

Landeplattform

Phantom 3 Landing pad icon-3220-ebay.png
Phantom 3 Landing pad

DZ Landeplattform

Propeller

DJI Phantom 3 Propeller 9450 weiß icon-3220-dji.png
DJI Phantom 3 Propeller 9450 weiß icon-3220-amazon.png
DJI Phantom 3 Propeller 9450 weiß icon-3220-ebay.png

DJI Phantom 3 Propeller 9450 weiß, silberne Streifen icon-3220-dji.png
DJI Phantom 3 Propeller 9450 weiß, silberne Streifen icon-3220-amazon.png

DJI Phantom 3 Propeller 9450 weiß, goldene Streifen icon-3220-dji.png
DJI Phantom 3 Propeller 9450 weiß, goldene Streifen icon-3220-amazon.png

DJI E310 9450 Propeller weiß, rote Streifen icon-3220-dji.png
DJI E310 9450 Propeller weiß, rote Streifen icon-3220-amazon.png

DJI E310 9450 Propeller weiß, pinke Streifen icon-3220-dji.png
DJI E310 9450 Propeller weiß, pinke Streifen icon-3220-amazon.png

DJI E310 9450 Propeller weiß, blau Streifen icon-3220-dji.png
DJI E310 9450 Propeller weiß, blau Streifen icon-3220-amazon.png

DJI E310 9450 Propeller grau icon-3220-dji.png
DJI E310 9450 Propeller grau icon-3220-amazon.png

DJI Phantom 3 kohlefaserverstärkte Propeller 9450 schwarz icon-3220-dji.png
DJI Phantom 3 kohlefaserverstärkte Propeller 9450 schwarz icon-3220-amazon.png

DJI Phantom 3 kohlefaserverstärkte Propeller 9450 schwarz weiße Streifen icon-3220-dji.png
DJI Phantom 3 kohlefaserverstärkte Propeller 9450 schwarz weiße Streifen icon-3220-amazon.png

DJI Phantom 3 kohlefaserverstärkte Propeller 9450 schwarz, goldene Streifen icon-3220-dji.png
DJI Phantom 3 kohlefaserverstärkte Propeller 9450 schwarz, goldene Streifen

Propeller Zubehör

DJI Phantom 3 Propellerschutz icon-3220-dji.png

DU-BRO Prop Balancer

Speedy Prop Balancer icon-3220-amazon.png
Speedy Prop Balancer

Phantom 3 Balancerstange icon-3220-ebay.png

Schutztaschen Propeller icon-3220-amazon.png

Rucksäcke

DJI Phantom 3 Rucksack icon-3220-dji.png
DJI Phantom 3 Rucksack icon-3220-ebay.png

DJI Phantom 3 Hartschalenrucksack icon-3220-dji.png
DJI Phantom 3 Hartschalenrucksack icon-3220-amazon.png
DJI Phantom 3 Hartschalenrucksack icon-3220-ebay.png

MC CASES Phantom 3 Rucksack icon-3220-amazon.png
MC CASES Phantom 3 Rucksack

Monstertronic Phantom 3 Rucksack icon-3220-amazon.png
Monstertronic Phantom 3 Rucksack icon-3220-ebay.png
Monstertronic Phantom 3 Hardshell Rucksack icon-3220-amazon.png
Monstertronic Phantom 3 Hardshell Rucksack icon-3220-ebay.png

Lowepro DroneGuard CS 400 icon-3220-amazon.png
Lowepro DroneGuard Kit mica icon-3220-amazon.png

Browser Bag Phantom 3

Amazon Basic Rucksack icon-3220-amazon.png

Viaheroes Tragegestell icon-3220-amazon.png

Speicherkarten

SanDisk Extreme Pro MicroSDHC 16 GB icon-3220-amazon.png
SanDisk Extreme Pro MicroSDHC 32 GB icon-3220-amazon.png
SanDisk Extreme Pro MicroSDXC 64 GB icon-3220-amazon.png

Kingston SDCA3 MicroSDHC 16 GB icon-3220-amazon.png
Kingston SDCA3 MicroSDHC 32 GB icon-3220-amazon.png
Kingston SDCA3 MicroSDXC 64 GB icon-3220-amazon.png

Samsung Pro MicroSDHC 16 GB icon-3220-amazon.png
Samsung Pro MicroSDHC 32 GB icon-3220-amazon.png
Samsung Pro MicroSDXC 64 GB icon-3220-amazon.png

Speicherkarten Zubehör

Kingston MobileLite G4 Kartenlesegerät icon-3220-amazon.png
Transcend All-in-1 Multi Lesegerät icon-3220-amazon.png
Transcend TS-RDF5K Stick icon-3220-amazon.png

JJC Schutzbox icon-3220-amazon.png
DiMeCard Kartenhalter icon-3220-amazon.png
Yinglite Tasche icon-3220-amazon.png
 
Diese Liste wird erweitert. Vorschläge, Kommentare, Lob und Kritik bitte hier im Kommentarthema zur Liste!
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#388763 Hier kommt der Blechkopter

Geschrieben von HOTTE_X am 26. Februar 2015 - 00:55

Hier möchte ich nur kurz meinen Blechkopter vorstellen. Die käuflichen Aufkleber haben für mich keinen Reiz und so habe ich, nach dem Lufttiger, noch einmal die Airbrush angeschmissen.

Besonderheit ist, dass ich versucht habe, an vorhandenen Nähten Nieten nachzubilden. Dank Lötkolben ist das auch ganz gut gelungen.

Den Kompass habe ich in einer Orchideenvase eingebaut. Funktioniert auch perfekt. Musste allerdings eine Neukalibrierung des Kompass durchführen. Das Flugverhalten ist ohne Auffälligkeit.

Gruss Hotte Angehängte Datei  IMG_7389.JPG   102,24K   12 Mal heruntergeladenAngehängte Datei  IMG_7393.JPG   94,46K   7 Mal heruntergeladenAngehängte Datei  IMG_7394.JPG   106,19K   6 Mal heruntergeladenAngehängte Datei  IMG_7392.JPG   119,2K   8 Mal heruntergeladen
Gedanke war MadMax mit aufgenieteten Platten und jede Menge Dreck.
Also Schmutz und Verunreinigung auf der Oberfläche.

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